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Plaudereien Ein Haus geht auf Reisen in Zürich-Oerlikon

hisun
hisun
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Ein Haus geht auf Reisen in Zürich-Oerlikon
geschrieben von hisun
Gebäude in Zürich-Oerlikon ist mit drei Metern pro Stunde unterwegs

Heute am 22. Mai 2012: punkt 11 Uhr
wurde das ehemalige Verwaltungsgebäude der Maschinenfabrik
Oerlikon (MFO) in Bewegung gebracht - vor Hunderten von
Schaulustigen der symbolische rote Knopf gedrückt.
Zwei laute Knallkörper explodierten und die Hydraulikpressen
starteten.

Das Kommando zum Anschieben gaben der verantwortliche Ingenieur
Rolf Iten, der Zürcher Stadtrat André Odermatt und Peter Lehmann
von Swiss Prime Site gemeinsam.

Noch nie wurde in der Schweiz ein so grosses Gebäude
als Ganzes auf die Reise geschickt.


Was doch alles möglich ist, wenn alle am gleichen Strick ziehen


Das war eine spannende Sendung im SF2.
Technisch ein Meisterstück.
Kompliment an die Ingenieure!
Superleistung und schön, dass dieses Gebäude erhalten bleibt.

Quellehinweis

Ich bin Zürcherin und natürlich begeistert!

Hisun



lars
lars
Mitglied

Re: Ein Haus geht auf Reisen in Zürich-Oerlikon
geschrieben von lars
als Antwort auf hisun vom 22.05.2012, 13:57:57
Das scheint hier niemandem zu interessieren hisum, das Haus müsste viel grösser sein!
Für unsere Nachbarn sind wir sooo klein?
Dafür ist der Franken stärker als der Euro!
hisun
hisun
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Re: Ein Haus geht auf Reisen in Zürich-Oerlikon
geschrieben von hisun
als Antwort auf lars vom 22.05.2012, 18:45:56

Lars, das ist doch Wurst ..
Hauptsache es freut uns, nicht wahr!

Schönen Abend

Hisun



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schorsch
schorsch
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Re: Ein Haus geht auf Reisen in Zürich-Oerlikon
geschrieben von schorsch
als Antwort auf hisun vom 22.05.2012, 13:57:57
Laut den Medien soll es sogar das grösste Gebäude weltweit sein, das je verschoben wurde.

Natürlich kann man darüber streiten, ob es denn überhaupt sinnvoll ist, so ein Gebäude zu verschieben statt abzureissen; es kostet immerhin fast 40 Millionen SFR. Da es sich aber um einen historischen Zeitzeugen aus den Gründerjahren der Schweizer Industrie handelt und nun als Zeitzeugen-Museum eingerichtet werden soll, habe ich volles Verständnis dafür, dass sich die Bevölkerung gegen den Abriss wehrte.

Zudem wird sich ab jetzt das Unternehmen, das die Verschieberei tätigt, weltweit nicht mehr vor Aufträgen retten können. Ich stelle mir z.B. vor, dass man den Berliner Sendeturm auf die Bundestagskugel verschieben könnte.....

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/05/21/Schweiz/Oerlikon-Ein-Stueck-Industrie-Geschichte-bekommt-Beine
myrja
myrja
Mitglied

Re: Ein Haus geht auf Reisen in Zürich-Oerlikon
geschrieben von myrja
als Antwort auf lars vom 22.05.2012, 18:45:56
Mich interessiert das schon Lars.

Vielleicht kann ja jemand von Euch Schweizern (wenn jemand in Zürich lebt) ein paar Fotos von der Aktion schießen. So können wir uns hier noch besser vorstellen, was da passiert.

Dass es überhaupt möglich ist, Häuser zu verschieben, das hätte ich mit bis heute nicht vorstellen können.

Und wenn es ein historisches Gebäude ist, halte ich die Kosten für zweitrangig. Wie oft schon wurden schöne alte Häuser abgerissen, um neuen "Glaspalästen" Platz zu machen.

Myrja
digi
digi
Mitglied

Re: Ein Haus geht auf Reisen in Zürich-Oerlikon
geschrieben von digi
als Antwort auf lars vom 22.05.2012, 18:45:56
Das scheint hier niemandem zu interessieren hisum, das Haus müsste viel grösser sein!
Für unsere Nachbarn sind wir sooo klein?
Dafür ist der Franken stärker als der Euro!
geschrieben von lars

Aber Hallo, mol mol, das interessiert durchaus.
Und wer kennt nicht Oerlikon?
Einen Großteil meiner CH-Zeit habe ich dort verbracht.
Die Goldküste (Küsnacht, Stäfa) hat mir aber besser gefallen.

Allerdings hätte ich das Gebäude abgerissen.
Vielleicht ist das Umbetten auch nur ein Test.

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sittingbull
sittingbull
Mitglied

Re: Ein Haus geht auf Reisen in Zürich-Oerlikon
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf hisun vom 22.05.2012, 13:57:57
Ich bin Zürcherin und natürlich begeistert!


ich weiss zwar gar nicht um was es geht ...

aber wenn du so begeistert bist , hisun ...

freue ich mich natürlich einfach mit .




sitting bull
Re: Ein Haus geht auf Reisen in Zürich-Oerlikon
geschrieben von mart1
als Antwort auf sittingbull vom 23.05.2012, 10:42:40
Mich erstaunt vor allem, dass es sich um in Backsteinhaus handelt. Wenn es ein Stahlbetonbau wäre, dann käme es mir nicht ganz so schwierig vor, diesen im Schneckentempo zu verschieben, ohne dass er auseinanderfällt.

Gibt es dabei einen Keller?

Glückwunsch an die Züricher für ihr sicher teures Vorhaben!
lars
lars
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Re: Ein Haus geht auf Reisen in Zürich-Oerlikon
geschrieben von lars
als Antwort auf mart1 vom 23.05.2012, 11:00:23
Das Verwaltunggebäude aus Backsteinen ist kurz nach 16h angekommen!
Präzis wie ein Schweizeruhrwerk, Abweichung nur um 5mm.
Kosten um die 12 Millionen, nicht wie schorsch meint, 40 Millionen, sollten nicht übertreiben, Schweizer haben das nicht nötig.
Bei Google eingeben (Hausverschiebung)
Kein Keller mart.
Re: Ein Haus geht auf Reisen in Zürich-Oerlikon
geschrieben von mart1
als Antwort auf lars vom 23.05.2012, 20:25:47
Danke, auf spiegel-online ist ein Video. Läßt sich aber leider nicht verlinken.

Gratuliere zu der Leistung!

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