Religionen-Weltanschauungen Gott ist tot?

Pucette
Pucette
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RE: Gott ist tot?
geschrieben von Pucette
als Antwort auf heigl vom 02.12.2018, 11:25:32
Genau, tot kann nur sein, was vorher lebte.
Gott hat aber das ewige Leben, denke ich, nach Lesart der KIrchen, auch nach muslimischem Glauben?
Sollte eigentlich die Frage und auch die Antwort irgendwie hilfreich sein.
Ich denke nein, denn es kommt überhaupt nicht darauf an, diese Frage beantworten zu müssen, denn was ist ist, Punktum.
geschrieben von heigl

Ich habe noch einmal Dein Posting gelesen und mag Dir noch einmal eine Antwort schreiben.
Es kommt genau auf diese Frage an, wenn Du mich fragst. Du schreibst ja selbst dass nur das tot sein kann, was vorher gelebt hat. Wenn Gott, lassen wir mal aussen vor welcher der vielen existierenden Gottheiten, nie gelebt hat, können wir Menschen ihn töten, oder nicht?
Es scheint so, als wenn Du gläubig bist. Da müssen sich doch viele Fragen für Dich auftun. Oder herrscht bei Dir blinder Gehorsam und essen was einem vorgesetzt wird?
LG Pucette
heigl
heigl
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RE: Gott ist tot?
geschrieben von heigl
als Antwort auf Pucette vom 02.12.2018, 21:12:25

deine Antwort zeigt mir erneut, wie missverständlich Debatten im Forum sein können.
Ich bin ein Realist, war auch mal Ministrant, als Kind, finde lebensweisheiten aus Religionen z.T. hilfreich, inzwischen bin ich ein nicht mal mehr suchender, habe meine Ruhe bezüglich Religionen gefunden, weil z.B. 99% der sozial tätigen dort wirklich Elementares leisten, trotz aller MIssbräuche etc.

Nochmal: Es kommt nicht darauf an, ob oder was ich glaube, wichtig ist nur was ist, und nur das kann ich erkennen.
Mit der Einschätzung meiner Gläubigkeit liegst du vollkommen daneben. Ich bin Naturwissenschaftler, ich sehe mich nicht in der Lage, hier weiterhin was Sinnvolles beitragen zu können, Pucette. Servus

lupus
lupus
Mitglied

RE: Gott ist tot?
geschrieben von lupus

Gottgläubige schieben ihre Ansichten oder Behauptungen in unkontrollierbare Räume.
Dazu folgendes Erlebnis:
Mein Großvater, ein gläubiger Evangelischer, unter hielt sich mit mir in jungen Jahren am Abend über Gott und die Welt. Er sah zum Vollmond und bemerkte „ Dahin kann niemand kommen . Das lässt der liebe Gott nicht zu!“
Er glaubte also dass Gott in diesen Bereichen vorhanden wäre.
Heute müßte er in Anerkennung der Realitäten diesen Bereich weiter zurückschieben. Ein Vorgang der in Folge der wissenschaftlichen Erkenntnisse schon oft erfolgt ist.
lupus

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werner777
werner777
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RE: Gott ist tot?
geschrieben von werner777

Endlich bin ich auf diesen Thread (eigentlich mag ich dieses Eingedeutschte nicht) gestoßen. Die vorigen Beiträge bin ich nicht durchgegangen, da es mir schon zwei Mal passiert ist, daß ich alles durchgelesen habe und als ich dann schreiben wollte, war der Thread geschlossen. Also hier meine Gedanken und falls etwas nicht stimmt, bitte ich um Hinweise:
Wir empfinden uns als Individuen. Richtig? Was macht uns zum Individuum? Die Haut. Außerhalb dieser Hauthülle gibt es uns nicht. Dies ist wirklich das Einzige, was uns in diesem Universum zum Einzelwesen macht. Richtig? Die Zellen, die in dieser Hülle stecken und zusammenarbeiten, machen das aus was wir sind. Wir sind also eine Arbeitsgemeinschaft von Zellen, die nach unseren Erkenntnissen in der Mehrzahl nichtmenschlicher Natur sind. Ich bin kein Naturwissenschaftler, deshalb frage ich: Richtig? Wir müssen also dafür sorgen, daß diese menschlichen und nichtmenschlichen Zellen gut zusammenarbeiten damit es jeden von uns möglichst lange gibt. Richtig? Nun kommt der Faktor Zeit. Wo in uns erfahren wir Zeit? Wir gehen so locker mit dem Begriff „jetzt“ um. Aber wo ist dieses „jetzt“? Wenn ein Lichtstrahl auf unser Auge trifft, so ist dieser noch lange nicht im betreffenden Teil des Gehirns. Er muß umgesetzt werden, damit wir ihn verarbeiten können und durchläuft Nervenbahnen, etc. Kurz: Es gibt für uns kein jetzt. Und, man erinnere sich, nur unsere Haut ermöglicht uns als Wesen die Dinge zu begreifen. Richtig? Wenn ja, wo findet dieses "jetzt" statt. Die uns bekannten Sinne sind so aufgebaut, daß unsere Arbeitsgemeinschaft in unserer Haut Informationen verarbeitet. Und dies vermutlich nur, damit diese Arbeitsgemeinschaft überleben kann. Ansonsten hätten wir wohl mehr Sinne. Wenn wir aber nicht im „jetzt“ leben können, weil wir kein Körperteil bzw. Organ haben welches im „jetzt“ lebt, führt dies doch die Theorien von freiem Willen, freie Entscheidung ad absurdum? Oder? Vielleicht gibt es eine Religion wo man solche Gedanken in eine Schublade pressen kann? Ich will nicht sagen, daß es kein höheres Wesen gibt, aber daß wir einfach nicht ausgerüstet sind dieses Wesen/Energie oder wie immer wir es nennen wollen, zu begreifen. Da fehlt's weit!

 
Kettwiger
Kettwiger
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RE: Gott ist tot?
geschrieben von Kettwiger
als Antwort auf Sirona vom 08.06.2018, 10:53:46

...und so setzt sich das gar schauerliche Märchen wohl noch ein paar Generationen weiter fort, bis der wissenschaftlich fundierte Beweis erbracht werden kann, dass diese Schauermärchen eine höchst geschickte Masche orientalischer Märchenerzähler war, um zu Macht und Reichtum zu gelangen. Schon erstaunlich was die sich so alles haben einfallen lassen, wäre ich etwas einfältiger würde ich ihre Masche bewundern......................allein; MIR FEHLT DER GLAUBE :-) !

schorsch
schorsch
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RE: Gott ist tot?
geschrieben von schorsch
als Antwort auf werner777 vom 23.02.2019, 15:50:54

Mach dir nicht sooo viele Gedanken -, lebe einfach!


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werner777
werner777
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RE: Gott ist tot?
geschrieben von werner777
als Antwort auf schorsch vom 23.02.2019, 16:18:22

Der war gut!!!!

werner777
werner777
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RE: Gott ist tot?
geschrieben von werner777
als Antwort auf schorsch vom 23.02.2019, 16:18:22

Aber das Eine schließt das Andere nicht aus.

Sirona
Sirona
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RE: Gott ist tot?
geschrieben von Sirona
als Antwort auf Kettwiger vom 23.02.2019, 16:03:23
...und so setzt sich das gar schauerliche Märchen wohl noch ein paar Generationen weiter fort, bis der wissenschaftlich fundierte Beweis erbracht werden kann, dass diese Schauermärchen eine höchst geschickte Masche orientalischer Märchenerzähler war, um zu Macht und Reichtum zu gelangen. Schon erstaunlich was die sich so alles haben einfallen lassen, wäre ich etwas einfältiger würde ich ihre Masche bewundern......................allein; MIR FEHLT DER GLAUBE :-) !
Hallo Kettwiger,

mir ist es nicht bekannt, dass die ersten Christen durch das "schaurliche Märchen", das sie verbreitet haben reich geworden sind. Im Gegenteil, sie wurden heftig verfolgt, grausam getötet und man nahm ihnen jegliche Existenz. Der "Reichtum" kam erst seit der Verstaatlichung und Gründung der Kath. Kirche durch Kaiser Konstantin, die allerdings mit der ursprünglichen Lehre nichts gemein hatte.
Vielleicht sollte man sich doch intensiver mit der ursprünglichen Lehre befassen, bevor man sie derart kritisiert.

LG Sirona

 
Silberweide
Silberweide
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RE: Gott ist tot?
geschrieben von Silberweide
als Antwort auf werner777 vom 23.02.2019, 15:50:54

Was macht uns zum Individuum? Die Haut. Außerhalb dieser Hauthülle gibt es uns nicht.

Das wäre eine rein materialistische Betrachtungsweise, Werner.
Du bist dir dessen sicherlich bewusst?

Es gibt ja auch andere Betrachtungsweise, die sogar - unterstützt durch die neueren Naturwissenschaften - seit einiger Zeit immer mehr Aufmerksamkeit bekommen. (Und das ganz unabhängig von dem Konzept irgendeines patriarchalen Gottes, der erfunden wurde, um den Eliten ihre Macht zu sichern.)

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