Forum Finanzen & Wirtschaft Wirtschaftsthemen In was kann man für 5 bis 10 Jahre mit solider Rendite investieren?

Wirtschaftsthemen In was kann man für 5 bis 10 Jahre mit solider Rendite investieren?

SamuelVimes
SamuelVimes
Mitglied

RE: In was kann man für 5 bis 10 Jahre mit solider Rendite investieren?
geschrieben von SamuelVimes

Bei Einkünften aus Immobilien ist es ziemlich nebensächlich wie hoch
die Steuer ist - viel wichtiger ist:

was kann ich für Instandhaltung oder Modernisierung steuerlich geltend
machen - also zahle ich 20% von 100.000 EUro oder 80 % von 20.000 Euro.

Die USA sind da ein klassisches Beispiel.
Dort kann ich nicht mal neue Fenster steuerlich geltend machen - es sein
denn ich finanziere sie auf Pump.
Dann darf ich die Zinsen absetzen.
US Investment Banker raten tatsächlich, zu jeder ertragreichen Immobilie
ein Verlustobjekt auf Pump dazuzukaufen.
Wer in den USA Schulden hat - zahlt wenig oder keine Steuer - siehe Trump.

Andererseits verfallen dort viele Immoblien oder sind nach 30 Jahren abrissreif.

Da ist mir das deutsche System viel lieber und vor allem nachhaltiger.

LG
Sam

PS
Die deutschen Steuersätze für die "Reichen" und "Gutverdiener" halte ich
für viel zu niedrig. 80 oder 90 % als Spitzensteuersatz wäre völlig in Ordnung.
Auch Steuerhinterziehung würde ich viel härter bestrafen.


 

Xalli
Xalli
Mitglied

RE: In was kann man für 5 bis 10 Jahre mit solider Rendite investieren?
geschrieben von Xalli
als Antwort auf olga64 vom 08.04.2021, 15:25:40
Ich empfehle Ihnen, zu erlernen, wie richtig zitiert wird, damit Ihre Beiträge leichter zu entschlüsseln sind. So wie Sie es machen, entsteht ein gewisses, anstrengendes Chaos - oder haben Sie auch das beabsichtigt? Olga

...bedauerlich werte olga, dass sie solche Schwierigkeiten beim Lesen und Erfassen
eines so klar gegliederten Beitrages haben.

Xalli
Seide
Seide
Mitglied

RE: In was kann man für 5 bis 10 Jahre mit solider Rendite investieren?
geschrieben von Seide
als Antwort auf freddy-2015 vom 08.04.2021, 13:58:20
Sehr geehrter Freddy-2015, zu Ihrem Statement möchte ich folgendes ergänzen.

Besagte Rentenpapiere sind sogenannte festverzinsliche Wertpapiere. Emittent (Herausgeber) sind meist Länder und Kommunen.
Die alleinige Betrachtung von Zinsen ist aber bedenklich. Der Emittent sollte mit bedacht werden (Rentenpapiere aus Griechenland ??) und auch die Thematik Kauf/Verkauf sowie Verfügbarkeit und Depot.
Und abschließend natürlich auch das Thema Inflation. Wenn ich nach x Jahren von meinen 100 Euro Anlagesumme nur noch 95 Euro zurück bekomme, dann verliere ich Geld für das vorab gearbeitet wurde.
Ihre Aussage das die Zinsen absehbar nicht steigen, teile ich.
Auf dem Sparbuch sollte dann wirklich nur der Notgroschen verbleiben und ansonsten Anlagen mit guter Verfügbarkeit.

VG Guenter



Zitat:
Ich weiss nicht was du an Kapital noch hast S.Tango,
aber wenn es noch etwas mehr als der Notgroschen ist,
dann wären Rentenpapiere bzw. Rentenfonds eine Möglichkeit.
Eine relativ sichere Anlage und wenigstens etwas mehr an Zinsen.

Problem ist, steigen die Zinsen sind die nicht mehr so gut.
Ich denke das die Zinsen aber EU weit nicht steigen
weil die EZB die Zügel straff hält.

Aber es muss was auf dem Sparbuch übrig bleiben.

 

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olga64
olga64
Mitglied

RE: In was kann man für 5 bis 10 Jahre mit solider Rendite investieren?
geschrieben von olga64
als Antwort auf SamuelVimes vom 08.04.2021, 17:14:24
 

PS
Die deutschen Steuersätze für die "Reichen" und "Gutverdiener" halte ich
für viel zu niedrig. 80 oder 90 % als Spitzensteuersatz wäre völlig in Ordnung.
Auch Steuerhinterziehung würde ich viel härter bestrafen.


 
Solche Aussagen/Vorschläge hört man seit langem oft und gerne von Leuten, die nie in die Gefahr kommen werden, wirklich jemals zu den Reichen oder Bestverdienern zu gehören - also im Endeffekt von solchen Steuerforderungen nie betroffen sein würden.
Es würde ja schon reichen, wenn Kapitalvermögen mit dem individuellen Steuersatz belastet wären und nicht mit dieser lächerlichen SAtz von 25%. Diese VErmögen aus Kapitalerträgen (auch Aktien und Fonds) sind oft vererbt; der Nutzniesser hat oft nichts dafür getan, um sie zu erwerben.
Das ist bei gutverdienenden Menschen oft anders, zumal, wenn sie für ihr Einkommen auch viel arbeiten müssen.
Betroffen wären hier natürlich auch die Fussballer-Millionäre, was sicher dann in verschärftem Ausmass zur Folge hätte, dass diese noch stärker ins Ausland umziehen, wo sie moderate Steuergesetze vorfinden. Denken wir nur an Beckenbauer, den Schumacher-Clan, Vettel und viele andere.

In Deutschland wrden geschätzt jährlich 50 Milliarden Euro hinterzogen. Noch höher dürften die Summen bei SChwarzarbeit sein. Härtere Kontrollen und stringentes Verfolgen dieser kriminellen Taten dürften den Bundeshaushalt spürbar entlasten.
Ob sich dafür eine evtl. neue Regierung, bestehend aus Grün/SPD und FDP wirklich einsetzen würden oder gar müssen, weil es sonst keine grossen Möglichkeiten geben dürfte, das immens verschuldete Deutschland zu entlasten? Olga

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