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karl ist 72 Jahre alt, hat am 13. Aug. Geburtstag und arbeitet als Biologe.

@JuergenS,

was meinst Du mit "Versuchung, es auch zu tun"?  Hilf mir bei der Interpretation.

Karl

@Xalli,

in diese Richtung geht auch die Argumentation des Chefs von BionTech. Die kontrollierte Weitergabe der Linzenz zur Produktion würde eine Qualitätskontrolle ermöglichen, die Veröffentlichung des Rezeptes jedoch würde auch Scharlatane begünstigen.

Karl

Danke für Deine Antwort @ingo

Die USA werden vielleicht eines erreichen: Der Preis der Impfstoffe könnte tatsächlich unter Druck geraten, was der weltweiten Impfkampagne helfen würde.

Karl

Ich weiß nicht, wie viele von Euch dieses Thema verfolgen, aber es ist brisant. Gestern wurde bekannt, dass nun auch die USA den Club von mehr als 100 Länder unterstützen, die dafür plädieren die Lizenzen/Patente für die Impfstoffe gegen Corona freizugeben. Ziel ist eine enorme Verbilligung der Impfstoffe, um der Pandemie weltweit den Garaus zu machen.

Das klingt zunächst gut, denn es ist extrem wichtig, dass alle Länder weltweit über Impfstoff verfügen und die Menschen möglichst alle geimpft werden. Das sehe ich ebenso.

Aber ist die Freigabe der Lizenzen wirklich der richtige Weg, um das zu beschleunigen?

Zunächst einmal ist die Haltung der USA widersprüchlich, denn gleichzeitig gibt es Meldungen, dass die USA den Export wichtiger Bestandteile für mRNA-Impfstoffe zurückhalten und damit z. B. die Impfstoffproduktion von CureVac gefährden.

Curevac beklagt US-Blockade von Rohstoffen für Impfstoff
Der Impfstoff von Curevac soll die deutsche Impfkampagne bald weiter ankurbeln. Doch die US-Regierung behindert nach SPIEGEL-Informationen die Ausfuhr von dringend benötigten Materialien. Die Bundesregierung soll nun helfen.
Dieses Problem macht deutlich, dass die Freigabe der Lizenzen alleine auch nicht wirklich hilft, die Impfstoffe in größerer Menge zu produzieren. Man muss es nämlich auf hohem technischen Niveau können und auch die Materialien dafür haben.

Es ist ein üblicher und marktwirtschaftlicher Weg von Firmen ihre Lizenzen an Partner zu vergeben und diesen zu erlauben, sie zur Produktion zu nutzen. So haben sich BionTech und CureVac jeweils mehrere Partner bereits ins Boot geholt. Ich bin der Meinung, dass dieser Weg langfristig viel mehr Erfolg verspricht als die Enteignung geistigen Eigentums durch den Staat, womit die Initiativen der Impfstoffentwickler nachhaltig geschädigt würden.

Waren wir nicht froh, so rasch über Impfstoffe gegen Sars-CoV2 zu verfügen? War dies nicht das Ergebnis durchaus auch des Gewinnstrebens von innovativen Firmen? Was würde passieren, wenn nun ein Exempel statuiert würde und die innovativen Firmen Moderna, BionTech und CureVac quasi enteignet würden? 

Wären wir dann bei der nächsten Pandemie besser aufgestellt als jetzt? Ich fürchte "Nein" !

Ich halte diese Fragen zumindest für diskussionswürdig.

Karl

Puuh @schorsch,

nicht überall sind Witze wirklich angebracht.

Ich hatte dieses Verbrechen auch zur Kenntnis genommen. Wir verurteilen dies alle, aber wie soll ich das kommentieren? Ich weiß nichts über die Hintergründe und ein Sensationsthema wollte ich nicht eröffnen.

Karl

hat auf das Thema RE: Aktuelle Informationen zum Coronavirus im Forum Aktuelle Themen geantwortet
Das Statistik-Update zu Corona von heute ist online.

Seit letzter Woche habe ich Indien mit aufgenommen, wo sich eine gigantische neue Welle aufbaut.

Achtung: Wichtige Information zum Impfen in Deutschland:

Zentrales Telefon zur Terminvereinbarung (Hotline ist überlastet): 116 117

Besser ist online anmelden: http://www.impfterminservice.de

Die Vorlesung "Viren - gentechnische Piraten - und wie wir sie bekämpfen können" kann unter dieser Adresse

https://youtu.be/w8pVf9KfWZI

angesehen werden.

Karl

P.S.: Der aktuelle Impfstatus der Bundesrepublik Deutschland ist hier abgreifbar.
Der Unterschied ist, Karl, dass Hunde Fleischfresser sind.
Alle Tiere, die wir traditionell schlachten und essen sind Pflanzenfresser.  Auch Schweine wurden füher nur mit Kartoffeln, Rüben etc. gefüttert. Gut, Hühner, Gänse und Enten verspeisen auch Würmer und Käfer, allerdings keine anderen Säugetiere.
geschrieben von Syka
Liebe @Syka,

das ist aber doch eher aus geschmacklichen und nicht aus ethischen Gründen so - oder? Und über Geschmack lässt sich bekanntermaßen sehr schlecht streiten, der ist halt verschieden.

Karl

Liebe @Michiko,
 
die Viren der Insekten sind für Menschen (Säugetiere) ungefährlich. Andere Krankheitserreger eher auch, aber ich würde empfehlen, so etwas niemals roh zu essen.

Karl

P.S.: Als Nachtrag. Insekt ist auch nicht Insekt, so wenig wie Bärlauch gleich Herbstzeitlose ist (gerade starb jemand an der Verwechslung). Es gibt auch giftige Insekten, also nach der Freigabe von Mehlwürmern stürzt euch bitte jetzt nicht auf alles Getier, das ihr fangen könnt 😉

Lorena:
...
"Als Proteinquelle wird sich bestimmt etwas Besseres sich bieten als ausgerechnet Würmer. Wie dämlich muss man eigentlich als Verbraucher sein, so etwas zu akzeptieren, ohne wirklich in einer Hungersnot zu sein und selbst da würde ich lieber verhungern, als mich so einem Ekel auszusetzen.

Da steckt doch nur eine Industrie dahinter, die die Dummheit der Leute zum Geschäft macht."
Liebe @Lorena,

wie oben bereits gesagt, ist Ekel erlernt. Wären wir als Babies mit Mehlwürmern gefüttert worden, wir wären heißhungrig darauf.

Es geht wirklich darum, die Ernährung weltweit umzustellen. Wusstest Du, dass die Menschen und Rinder auf dieser Welt zusammen über 90% der Biomasse der Säugetiere ausmachen? Wilde Säugetiere auf dieser Erde machen nur noch etwa 5% aus und die Zahlen sinken immer weiter.

Karl

 

Lieber Phil (@pschroed),

mich (eher meinen Bauch) ekelt es lebenslänglich vor jeglichem Getier ohne Wirbelsäule. Mein Kopf sagt mir, dass dies irrational ist, denn ich weiß um die Macht der Gewohnheit.

Als ich einmal das Geschenk eines chinesischen Studenten zurückwies, er brachte mir Hundefleisch in Dosen mit, fragte mich dieser, was eigentlich der Unterschied sei, wenn wir Rinder essen würden. Diese würden vor dem Schlachten echte Tränen vergießen.

Nirgendwo sonst spielen Gewohnheiten eine so große Rolle wie beim Essen. Hätte ich als Kind niemals Honig gegessen und gemocht, ich würde mich heute schwer tun zu erlernen, dass Honig im Bienenkörper aus verschlucktem Nektar hergestellt, nicht ekelhaft ist.

Aufgrund der Ökobilanz halte ich eine Umstellung unserer Ernährung für sehr sinnvoll. Ob ich mich selber überwinden werde, einmal ein Mehlwürmersteack zu essen? Ich weiß es nicht. Die vegane Alternative würde mir da leichter fallen.

Karl


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