10 Tage Krankenhaus...........


und die häusliche Routine ist weg.
Wo steht denn nur die Kaffee-Dose? Und wo liegen kleinen Löffel nur?
Ach ja, meine Putzfrau war in meiner Wohnung drin und hat aufgeräumt!
Nichts steht mehr an seinem Platz und ich rolle hier mit meinen Rollstuhl hin und her und suche nur.
Das ist richtig passend zum eingegipsten Arm.
Ab morgen hat das Spiel ein Ende, ich habe sie herbestellt und dann wird wieder normale Ordnung hergestellt. Eine Ordnung, wie ich sie brauche im Rollstuhl drin.
Und ein leckeres Frühstück wartet auch auf meinen Magen, ach wie freue ich mich!
Meinem Arm geht es ganz gut, zumindest schmerzt er nicht unerträglich...... Beweglichkeit hat natürlich noch etliche Grenzen.
Doch das wird schon wieder.......ich bin zuversichtlich.
Mit zuversichtlichen Grüßen
Euer Moni-Finchen




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Kommentare (7)

annagreta49 Sorry die Leser, diese Geschichte ist falsch gelandet. LG annagreta
annagreta49 Der andere Name
Das Blumenbild malte Maria mit Wasserfarbe. Mit ihren Lieblingsfarben hatte sie alle Blumen kräftig ausgemalt und durch die aufgetragenen nassen Farben wurde das Papier etwas wellig. Maria hatte das Blatt noch nicht aus dem Zeichenblock getrennt. Etwas fehlte noch.
Das fertige Bild sollte ein Geburtstagsgeschenk für die Mutter werden.
Maria saß im Kinderzimmer an dem kleinen braunen Holztisch. Sie ging in die erste Schulklasse und der Vater hatte das Tischchen unterhalb des Dachfensters gestellt, damit Maria beim Verrichten der Schulaufgaben mehr Licht hatte. Durch die kleine Luke fielen die warmen Sonnenstrahlen des Tages direkt auf das frisch gemalte Bild. Die Farben Rot, Blau, Gelb und Grün glänzten im Sonnenschein und ließen die Blumen prachtvoll aussehen. Maria schaute sich das Bild noch einmal an, es sah schön aus, und ein letztes Mal tauchte sie den dünnen Pinsel in die schwarze Farbe. Dann schrieb sie mit noch ungeübter Hand unten auf den Rand: - von Maria -.
Sie löste das wellige Blatt vorsichtig aus dem Zeichenblock und legte es zum Trocknen auf die Seite. Das kleine Kunstwerk war fertig.
Maria rutschte auf ihrem Stuhl hin und her. Sie war ein wenig aufgeregt. So sehr wünschte sie sich, dass es der Mutter gefiele, und ein leiser kindlicher Zweifel blieb, ob sich die Mutter auch freute.
Plötzlich wurde ihre kleine kreative Welt gestört. Die laute Aufforderung der Mutter, zu gehorchen, störte immer, und wenn Maria es nicht hören wollte, wurde das Rufen immer lauter: "Maria, Mariia, Maariiaa!". Die unterschiedliche Sprachmelodie, zunächst kurz und sehr deutlich, dann lauter und ungeduldiger, wobei ihr Name in die Länge gezogen wurde, hat Marie heute noch im Ohr. Diesen unerwünschten Tonfall, mit der so vertrauten Stimme, wird sie nicht vergessen. Seltener war es ein zärtlicher Zuruf, der langsam leiser wurde und noch einen warmen Nachhall verspüren ließ.
Die Jahre vergingen und es kam eine Zeit, da wurde Maria, von Kindern aus der Nachbarschaft, ihren Schulfreunden und später von den Kommilitonen aus der Studentenzeit, kurz, Mia genannt. Sie nahm diesen Namen wie selbstverständlich an und machte sich keine Gedanken, wie die Abkürzung zustande kam. Der Name Mia hatte sich einfach in ihr Leben geschlichen.
Ihre älteren Schwestern nannten sie immer Mariechen. Die vielen zurückliegenden Jahre haben nichts daran verändert. Der kindliche Kosename blieb ihr erhalten.
Weder der Name Maria, noch Mia und schon gar nicht Mariechen konnte sie entzücken. Aber sie wurde so selbstverständlich mit diesen Vornamen angesprochen, dass es für Mia normal war. Es war einfach so.
Eines Tages lernte sie John kennen. Mia hatte sich mit Freunden zum Kinoabend verabredet. Sie trafen sich auf dem Vorplatz und hatten noch genug Zeit, über Wichtiges und Unwichtiges zu plaudern. Einer von ihnen brachte den sympathischen John mit. Er stellte ihn als einen Halbamerikaner mit Deutsch familiäre Wurzeln, vor. John erzählte mit gut verständlichem Akzent, dass er seine Semesterferien in der kleinen Nachbargemeinde bei seinen Verwandten verbringt. Hier in Deutschland, im Heimatland seiner Mutter, wünschte er sich neue Freundschaften.
Amor schoss seinen Pfeil ab. Mia und John wurden ein Liebespaar. Er nannte sie zärtlich Marie. Wenn John mit seiner warmen kräftigen Stimme ihren Namen aussprach, formten sich seine vollen Lippen zu einem Kussmund. Dabei rollte er das R, und der Name Marie bekam einen besonderen Klang und eine neue Bedeutung.
Die Zeit zog ins Land, John ging zurück nach Amerika, und geblieben war der Name Marie, jedoch ohne rollendes R.
Marie fühlte sich mit diesem Namen gut. Sie wollte keine Namensvariante mehr annehmen. Alle hatten sich daran gewöhnt, und irgendwie blieb auch eine gewisse Stimmigkeit zum Geburtsnamen erhalten.
Viele Jahreszeiten wechselten, und der Name Marie wurde ein Modename. In den Geburtsanzeigen für neugeborene Mädchen ist er auffallend oft zu finden.
Mit 50 plus war Marie eine Frau in den besten Jahren. Sie hatte eine Familie gegründet und war erfolgreich im Job. Eine gewisse Dynamik hatte sie immer noch, war aufgeschlossen und vielseitig interessiert. Ihre Weltanschauung war optimistisch, und mit einer positiven Einstellung zum Leben verlor sie selbst den aktuellen Modetrend nicht aus den Augen. Alles war gut. Der adoptierte Name Marie passt auch heute noch zu ihr.
Gleichwohl hatte in allen wichtigen Situationen ihr Geburtsname Maria, Priorität. Er ließ sich nicht wegdenken und durchzog wie ein roter Faden, ihr ganzes Leben.
Der Name begleitet seinen Menschen. Er hat eine Bedeutung ist nicht immer austauschbar, allenfalls kann er abgekürzt oder in einen Kosenamen umgewandelt werden. Ihn einfach abschütteln als seien es lästige Fusseln auf der Jacke, das geht nicht.
Es liegt viele Jahre zurück, als Marie ihren schulpflichtigen Kindern die Frage stellte, ob sie mit ihrem Namen zufrieden sind. Erstaunt über diese ungewöhnliche Frage der Mutter, überlegten sie kurz, und kamen kopfnickend zu der einheitlichen Überzeugung: "Das ist schon OK so“!
Marie war mit sich und ihrer kleinen Welt zufrieden.
velo79 Einen schönen Tag, liebes Finchen,

schön, dass Du wieder da bist und wir alle
Dich lesen können.
Ich verstehe die Sache mit dem Frühstück. Diese
Mahlzeit ist auch für mich täglich das Wichtigste
am Tag.
Liebe Grüße
Dein Hannilein
Syrdal
dass Du wieder zuhause sein kannst in deinen eigenen Wänden! Das allein ist es wert, die ganz persönlich zugeschnittene Ordnung wieder einzurichten. Das ist doch eine feine Aufgabe...
...meint mit heiterem Gruß
Syrdal

Betti ...ich wünsche Dir, dass bald alles wieder an seinem gewohnten Platz steht und Du Deine Frühstücksutensilien problemlos erreichen kannst!
es grüßt Dich lieb Betti.
omasigi Liebes Finchen,
wie Du, das nach 8 Wochen Deutschland.
Meine Schwiegertochter hat sich selbst uebertroffen. Wohnung usw. blitze blank. Doch die Schraenke ivor allem in der Kueche nach ganz neuen Gesichtspunkten geordnet.
Es ist fast wie beim Ostereier suchen.
frohen suchenden gruss
Sigrid
ladybird

lieb finchen, stärke Dich erst einmal hier an unserem Tisch, danach wird dann gewohnte Ordnung gemacht? Tut mir wirklich wieder sehr leid, Du hast zwar 10 Tage die Heizung gespart, aber schließlich mußte dir geholfen werden?
Baldigen gesunden Einsatz für Deinen Arm+ Null-Schmerzen
wünscht Dir, Deine jecke Kölnerin-Renate

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