Der Gockelhahn sitzt auf dem Mist,
und kräht bis er fast heiser ist.
Er will jetzt seine Hennen zählen,
um gleich die Schönste auszuwählen.

Doch diese laufen hin und her,
gackern laut...was will denn der?
Es gibt doch grad etwas zu picken,
wir lassen uns bei dem nicht blicken.

Er plustert auf sein gold' Gefieder,
ich bin doch hier ...Herr und Gebieter.
Ihm schwillt der Kamm, er kann's nicht fassen,
dass ihn seine Hennen links liegen lassen.

Die gackern eifrig....es sind acht an der Zahl
und sehen nicht des Hähnchens Qual,
dass der vom krähen immer schwächer wird.
Sie picken weiter unbeirrt,
bis alles aufgefressen ist.
Erst dann flattern sie alle... Richtung Mist.
Doch der Misthaufen war leer,
den stolzen Hahn gab's dort nicht mehr.

Er liegt da, der arme Gockel,
gestürzt von seinem hohen Sockel.
Ach hätte er doch mitgepickt
und sich dabei gleich umgeblickt,
um sich die Schönste auszuwählen
und seine Hühnerschar zu zählen.
Nun ist's zu spät...vorüber, vorbei,
verstummt ist für immer die Kräherei.

Was machen aber nun die Hennen???
Die fangen alle an zu flennen,
denn ohne Hahn bleibt der Nachwuchs aus
und das ist das Ende im Hühnerhaus. 
 


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Kommentare (5)

Clematis
Clematis
Mitglied

Auf dem Mist der stolze Hahn,
die Hennen bei dem Holze stahn.

musste schnell einen Schüttler machen,
es reizt mich immer wieder.

will jemand weitermachen?

Grüssle
Clematis
 

ladybird
ladybird
Mitglied

100_7549.JPG
Mit einem fröhlichen Kickeriekiiiiiii
über das köstlichen Gedicht,
liebe daysi,
grüßt herzlich
ladybird

daysi
daysi
Mitglied

Das Bild passt super zu dem Gedicht. Du hast du dem Hahn ein schönes Denkmal gesetzt.

Willy
Willy
Mitglied

Männer sind das Salz der Erde und Frauen das Gelbe vom Ei!

Gute Nacht für heute.
Willy

daysi
daysi
Mitglied

Dann passt doch alles .....


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