Aktuelle Themen Sterben

pschroed
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Sterben
geschrieben von pschroed
Ein Onkel von uns sagte öfters, alle Menschen müssen sterben vielleicht auch ich, der gute Mann hat sich schon vor längerer Zeit verabschiedet.

Sterben wird insbesonders in unserer Fun Gesellschaft verdrängt sowie immer mehr ausgegrenzt.

Ist das nur ein Gefühl oder hat sich wirklich was verändert ?

Phil.
dutchweepee
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Re: Sterben
geschrieben von dutchweepee
als Antwort auf pschroed vom 22.03.2013, 11:23:00
Natürlich gehört der Tod zum Leben und ich bin mir meiner Endlichkeit durchaus bewusst. Trotzdem laufe ich nicht durch den Tag mit der Angst vor dem Tod im Nacken. Wenns passiert muss ich nichts bereuen.

Übrigens - mein Onkel hat immer gesagt: "Das Sterben stört den, der stirbt nicht - der merkts ja nicht mehr, wenn er tot ist. Es stört nur seine Freunde und Bekannten. Mit der Blödheit ist es genauso!"

Euer dutch
SonneImHerzen
SonneImHerzen
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Re: Sterben
geschrieben von SonneImHerzen
als Antwort auf pschroed vom 22.03.2013, 11:23:00
Der Tod und das Sterben wird tausendfach im Fernsehen gezeigt. In Krimis, Thrillern und den Nachrichten. Wir werden mit Toten überschwemmt. Doch das reale Sterben wird ausgeblendet, oder besser outgesourcst auf neudeutsch. Der Umgang mit dem Tod ist kein Thema für die werberelevante Zielgruppe der 20-49 jährigen.
Und wie lautet ein arabisches Sprichwort: "Ein Vater ernährt eher zehn Kinder als zehn Kinder einen Vater." Also weg damit in die Geriatrie oder ins Hospiz, wenn es soweit ist.

Kennt ihr den? Auch bei ernsten Themen muss man nicht gleich den Humor verlieren.
Witze übers Sterben

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pschroed
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Re: Sterben
geschrieben von pschroed
als Antwort auf dutchweepee vom 22.03.2013, 11:53:01
Hallo Dutchweepee

Du hast schon die richtige Einstellung.

Phil.
Re: Sterben
geschrieben von mart1
als Antwort auf pschroed vom 22.03.2013, 11:23:00
Lach phil, du verleitest mich geradezu zu einer Retourkutsche.

Wo bleibt die konstruktive Kritik?

LG mart
pschroed
pschroed
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Re: Sterben
geschrieben von pschroed
als Antwort auf mart1 vom 22.03.2013, 12:12:58
Lach phil, du verleitest mich geradezu zu einer Retourkutsche.

Wo bleibt die konstruktive Kritik?

LG mart
`

Hallo mart

Warum sollte konstruktive Kritik an einer persönlichen Sicht seines Todes angebracht sein ?

Phil.

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Re: Sterben
geschrieben von mart1
als Antwort auf pschroed vom 22.03.2013, 12:23:23
Na, ja ... ich habe deine Eingangspost nicht als Aufforderung angesehen, sich zu seinem persönlichen Umgang mit dem Tod zu äußern, sondern zur Beurteilung deiner Feststellung:

Sterben wird insbesonders in unserer Fun Gesellschaft verdrängt sowie immer mehr ausgegrenzt.

geschrieben von phil


Die daran angehängte Frage:

Ist das nur ein Gefühl oder hat sich wirklich was verändert ?
geschrieben von phil

läßt auch nicht gerade auf die nun von dir umformulierte Fragestellung der "persönlichen Sicht seines Todes" schließen.

Also um bei den Forderungen zur "konstruktiven" Kritik zu bleiben, was schlägst du vor, wenn es tatsächlich so ist, dass "unsere Fun Gesellschaft" Sterben verdrängt sowie immer mehr ausgrenzt.

Für mich persönlich ist die "Fun Gesellschaft" das letzte, dem ich mich verpflichtet fühle oder das letzte, was auf meine persönlichen Überzeugungen und Einstellungen Einfluß nimmt.
pschroed
pschroed
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Re: Sterben
geschrieben von pschroed
als Antwort auf mart1 vom 22.03.2013, 12:35:01
Hallo mart1

Es ist jedem freigestellt wie er gehen möchte, Dirk Bach wollte es mit Musik und einer Party.

Andere wollen ein erzkonservatives Begräbnis.

Ich finde es nur interessant wie sich die Zeiten gewandelt haben.

Phil.
slash
slash
Mitglied

Re: Sterben
geschrieben von slash
als Antwort auf mart1 vom 22.03.2013, 12:35:01
Neben dem Tod hat der Tod auch eine erfreuliche Seite: Er erhält Arbeitsplätze.

...
slash
FrauOberschlau
FrauOberschlau
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Re: Sterben
geschrieben von FrauOberschlau
ich will nicht sterben, werde es aber wohl über kurz oder lang müssen

ich bin nur froh, dass ich nicht weiß wann und darum lebe ich gerne im jett und hier und mache mir so wenig gedanken drüber wie es nur geht...

allein der gedanke, hier geht das leben weiter und ich kann nicht mehr dran teilnehmen, läßt mich zeitweise irre werden... ich bin einfach nicht mehr da, das will ich nicht und muss es doch hinnehmen

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