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Blog-Kommentare der schlüssel

Landliebe
Landliebe
Mitglied

Lieber Gerd
geschrieben von Landliebe
dein Gedicht hat mich sehr beeindruckt und zum Nachdenken angeregt. Hab vielen Dank.
Ja, der Schlüssel zur "Glückseligkeit" ist in uns selbst, soweit wir Menschen überhaupt bei all den Widrigkeiten des Lebens glückselig sein können....Ein altes Sprichwort sagt: "Die Schlüssel hängen nicht alle an einem Gürtel."
Aber manchmal erhaschen wir ein Fünkchen Freude, manchmal sogar da, wo wir es nicht erwartet haben.
Oder: Wir suchen das Glück wie unsre Brille und merken gar nicht, dass wir sie auf der Nase haben....
All das hast du in deinen Versen wunderbar geschrieben.
LG Birgit, hier noch ein Märchen für dich!

Schlüssel, Schatzkästchen....und dann?
Liebe Birgit,
geschrieben von traumvergessen
ein toll erzähltes Märchen mit wunderbaren Winterimpressionen? Ja, da wo es interessant wird hört das Märchen auf - wie so oft im Leben. Die Brüder Grimm haben schon tolle Märchen geschrieben und dazu waren sie auch noch hervorragende Wissenschaftler. Das mit der Brille: wem ist das nicht schon passiert. Ja, das ist wohl wahr: Die Schlüssel hängen nicht an einem Gürtel. Das Leben ist vielfältig und bedarf vieler Schlüssel. Wohl dem, der sich freuen kann. Er findet immer den richtigen Schlüssel.

Ich danke dir. Das hast du sehr schön kommentiert.
Liebe Grüße
Gerd
nixe44
nixe44
Mitglied

Den Schlüssel zum Glück kann man nicht käuflich erwerben
geschrieben von nixe44
doch ist er greifbar nahe ... man muß nur die Hand aufhalten ... ein geübter/gewagter Blick ... ein freundliches Miteinander.

Die Aufzählung könnte noch weiter gehen, doch viele Menschen nehmen das Glück nicht wahr ... es verkümmert im stillen Kämmerlein

Lieben Gruß
Monika

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Traute
Traute
Mitglied

An Traumvergessen,
geschrieben von Traute
Da muss ich doch mal den Faust von Goethe sprechen lassen. Nach all dem Suchen nach Wahrheit Sinn und Wissenschaft, zum Schluss die Erkenntnis:
Hier steh ich nun ich armer Tor und bin so klug als wie zu vor.
Je mehr wir Wissen speichern,um so mehr erkennen wir, dass wie von dem was es zu Wissen gäbe nur einen kleinen Anteil erkannt haben, und doch der Durst hört nicht auf.
Auch mir geht es wie Dir.
Wenn die den Religionen festgehaltenen Erkenntnisse für alle Zeit als gültig und als Norm gelten, dann hört jede Entwicklung auf.
So gibt es in Indien, eine monotheistische Religion, die in ihren Vorschriften beinhaltet, dass der Gläubige sein Haar nicht abschneiden darf und eine Bart zu tragen hat und nur Baumwollkleidung tragen soll.Kein Rindfleisch essen aber Schweinefleisch ist erlaubt. Nur mal ein paar Vorschriften der Sikhs(die mit dem Turban), die so fleißig und bildungsfreudig sind.
Es ist ja gerade zu absurd, die Kleidungsvorschriften punktgenau ein zu halten. Die Utensilien die er stets bei sich zu tragen hat und das hinter jedem Sikhnamen der Zusatz Singh kommt(Löwe) bei den Frauen Baur(Fürstin).
Das ist in der Gegenwart gar nicht mehr durchführbar.
Mit dieser relativ kleinen Glaubensgruppe will ich zeigen, wie weitsichtig die Religionsstifter auch einmal in ihrer Zeit wahren, so sind viele ihrer Vorschriften nur noch Rituale deren Sinn verloren ging.
Es ist mit allen Erkenntnissen so, da alles ständig im Wandel und in der Entwicklung ist, muss auch das Wissen ständig komplettiert werden.
Ja lieber Traumvergessen, da grübele auch ich und suche den Schlüssel dafür, aber das Schlüsselloch zum Schlüssel ist unsere Neugier und der Wissensdurst, der nie gestillt wird und die Erkenntnis, das es den "Stein der Weisen" nicht gibt.Wir müssen unserem Drang nachgeben um auf dem Stand der Erkenntnisse zu bleiben.
Mit freundlichen Grüßen, und einem prima, für den Denkanstoß,
Traute
Traute 2(Traute)
Liebe Monika,
geschrieben von traumvergessen
da hast du wirklich Recht: Meistens ist das große Glück nicht das Glück, sondern die Freude am kleinen - alltäglichen - Glück. Wie Birgit schrieb kann es einem passieren, dass man die Brille auf der Nase hat, nach der man sucht - lach.

Ich danke dir. Du hast den Schlüssel wohl gefunden?

Liebe Grüße
Gerd
An Traute
geschrieben von traumvergessen
du hast völlig Recht mit deinem Faustzitat und Sokrates hatte es auch schon vor 2500 Jahren gewusst: Ich weiss, dass ich nichts weiß. Obwohl er viel wusste und sicherlich auch mit dem Tiefstapeln etwas kokettierte. Aber seis drum: Es ist die ständige Suche und natürlich auch das Finden, was einen zufrieden und glücklich machen (kann). Ich habe oben nach meinen Ausführungen einen Link eingestellt einer Doktorarbeit über die Bedeutung der Religion in Kants Moralphilosophie. Ein Schmankerl, würden die Bayern sagen. (Deine Kantbüste hat mich hierzu angerecht). Nachfolgend stelle ich Ihn speziell für dich hier noch einmal ein:

Die Bedeutung der Religion in Kants Moralphilosophie von José Santos Herceg

Lies es und du wirst erstaunt sein, wie interessant Ausführungen über Kant sein können, wie er zu Gott steht, was er zur Tugend und Glückseligkeit unabhängig von Aristoteles (Eudämonismus) und Epikur (Hedonismus) sagt, wie er den guten Willen als etwas Absolutes darstellt, wie er darüber spricht, dass man durch Tugend nicht unbedingt Glückseligkeit erlangen kann. Wie er meint, dass es durch die Existenz eines gerechten Gottes nur zur absoluten Glückseligkeit finden könne, was aber oft nicht gelänge. Dass man sich durch die Tugend aber als glückswürdig erweisen würde. Dass man das absolute Glück aber durch die Kürze des Lebens oft nicht finden werde, wo er zur Unsterblichkeit der Seele hinzielt. Der Glaube an Gott, die religio - die Rückbesinnung - auf Gott, könne dazu beitragen, dass was im Menschen vernunftsmäßig verankert sei, der gute Wille - dass man ihn auch ausübe und nicht seinen Hängen und Neigungen erliegen würde. Im Schlusswort auf Seite 135 zitiert er Kant: "Gott muß nicht als Substanz außer mir vorgestellt werden, sondern als das höchste moralische Princip in Mir (...) Gott ist die moralisch / practische sich selbst gesetzgebende Vernunft. - Daher nur ein Gott in mir um mich und über mich".

Aber lies selbst. Die Lektüre wird dich so schnell nicht loslassen Habe ich deine Neugier geweckt?

Ich danke dir.
Freundliche Grüße
traumvergessen

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monika
monika
Mitglied

Lieber Gerd, wie oft haben wir schon einen Schlüssel zum Glück verloren?
geschrieben von monika
Dein Gedicht beeindruckt mich sehr und macht sehr
nachdenklich.
Ich kann es nicht so wissenschaftlich kommentieren,
wie Traute...nur mit meinen eigenen Worten, denn mir
fehlen die Grundlagen dazu.
Ich glaube den Schlüssel zum Glück.. können wir nur
in uns selbst suchen. Manchmal haben wir ihn verlegt
und müssen etwas suchen. Wenn er wieder da ist, können
wir auch die Tür wieder öffnen und uns an kleinen
Glücksdingen freuen. Viele kleine Glücksmomente fügen
sich dann zu einem beständigem Glück zusammen.

Monika
Liebe Monika,
geschrieben von traumvergessen
deine Erkenntnis ist völlig richtig und der Spruch dazu passt hervorragend. Wichtig ist es, die Erkenntnis zu haben - zu finden - dass der Schlüssel in uns selbst liegt. Jeder verlegt ihn irgendwann einmal, aber nicht zu lang - lach. Denn wenn man ihn verlegt hat, ist es traurig, man ist unglücklich, die Umstände findet man gar nicht gut. Mir geht es auch so. Manchmal rege ich mich auf, warum gerade im nächsten Verwandtenkreis diese Erkenntnisse nicht vorherrschen und man meint, nicht achtsam sein zu müssen gegenüber mir. Dann denke ich mir, lass es laufen. Bleib bei dir und dann wird der Schlüssel - der eigentlich gar nicht weg war - wieder herumgedreht.

Ich danke dir, liebe Monika.
Herzliche Grüße
Gerd
Bruno32
Bruno32
Mitglied

Der Schlüssel der Erkenntnis
geschrieben von Bruno32
Du hast es in deinem Gedicht uber den Schlüssel sehr gut beschrieben.
Ich möchte dazu nur sagen, das jeder den Schlüssek der Erkenntnis für sich selber finden muss,weil ein anderer Schlüssel nie 100 % passt.
Grüße Bruno
Traute
Traute
Mitglied

An Traumvergessen,
geschrieben von Traute
Dieser Definition von Gott ist für meine Ratio sofort zu akzeptieren. Das ist auch meine Ansicht.
Ich habe mir die Seiten unter den Favoriten gespeichert und werde mich genussvoll hinein vertiefen,
Mit Dank und freundlichen Grüßen,
Traute

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