Blog-Kommentare Nachfrage

Bruno32
Bruno32
Mitglied

Das ist gut
geschrieben von Bruno32
das ist wahr. Es ist eine Höflichkeitsformeln bei der es fast immer die gleiche Fragen und die gleichen Antworten gibt.
Grüße von uns Bruno
Syrdal
Syrdal
Mitglied

Nicht selten ist es so,
geschrieben von Syrdal
dass dieses "Wie geht es dir?" einfach nur so hingeplappert wird, weil der Fragende bei einer Begegnung zur Begrüßung nichts Besseres zu formulieren weiß und deshalb auch nur ein "gut" erwartet.
Man beobachte aber mal die sofort sichtbare Verunsicherung, wenn statt "gut" eine andere Antwort gegeben wird, z.B. "derzeit weniger gut" oder "leider habe ich gerade arge Probleme" oder gar "ich schlage mich seit Tagen mit einer Erkrankung herum"... Ehrlichkeit wird doch oft gar nicht erwartet und schon befürchtet der Fragende, dass er hier möglicherweise gefordert ist, sich in irgend einer Weise helfend einzubringen. Und diese Angst sieht man demjenigen - schaut man genau hin - sehr deutlich an.

Lieber Pan, Du hast diese Beobachtung fein in Worte gekleidet und damit oberflächlich Fragenden einen Spiegel vorgehalten. Vielleicht ist es diesem oder jenem Anregung, künftig die nur so hingeplapperte Frage "Wie geht es dir?" zu meiden und sich in Ehrlichkeit einander zuzuwenden. Schön wärs, meint
Syrdal

....wohl wissend, dass es selbstverständlich auch freundliche Begegnungen gibt, bei denen das gegenseitige Befinden wirkliches Interesse findet.

Pan
Pan
Mitglied

Ja
geschrieben von Pan
genau so ist es! Aber wirkliches Interesse spürt man dann auch, denke ich aus eigener Erfahrung.
Höflichkeitsformeln sind ja nichts Verwerfliches, im Zweifelsfall antworte ich meist: "Danke, gestern ging es noch ...!"
Liebe Grüße zu Euch,
Horst~

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ladybird
ladybird
Mitglied

Lieber Pan
geschrieben von ladybird
bin sehr angetan von Deiner "Nachfrage", natürlich kennt man sie und ich mache es sicherlich selber. Mir ist auch aufgefallen, dass nur nach dem Befinden gefragt wird, damit man loslegen kann mit seinem Schlechtergehen?
oder aus dem Urlaub kommend wird man gefragt, wo warst du dann? In Spanien, ach da mußte mal nach italien fahren, da war ich gerade, dort ist......viel besser als in Spanien...
Wer wirklich am Befindesn seines Gegenübers interessiert ist, fragt nicht so lapidar, sondern direkt präzise,
meint ladybird
2.Rosmarie
2.Rosmarie
Mitglied

Mal so, mal so...
geschrieben von 2.Rosmarie
Lieber Pan und alle hier,

natürlich ist es so, wie ihr . und ich auch so manches Mal - beobachtet habt. Aber es ist auch anders.

Wenn mir Leute auf meine Frage hin, wie es geht, irgendwie verhalten antworten oder ich schon ihrem Gesicht ansehe, dass sie überlegen, was sie nun sagen sollen, hake ich nach. Dann sind sie oft erleichtert, keine Show abziehen zu müssen und wenigstens ein bisschen davon reden zu können, was sie wirklich drückt.

Die meisten Menschen sind meiner Erfahrung nach froh, wenn sie mal keine Was-bin-ich-für-ein-tolles-Kerlchen-mir-geht´s-immer-gut-Fassade aufrecht erhalten müssen.

Umgekehrt ist es schon schwieriger. Wenn mich jemand fragt, wie´s mir geht, spüre ich wie ihr auch oft, dass dies eine rein rhetorische Frage ist und weiche dann mit einer echten Antwort aus. Oder ich sage: "Es ist halt wie immer in unserem Alter, mal geht es gut, mal weniger. Immer in Wellen..." Dem stimmen die meisten erleichtert zu und nur wirkliche Freunde wollen es genauer wissen.

Ich verstehe, dass Menschen, die einem nicht wirklich nahe sind, lieber im Small-talk-Bereich bleiben. Jeder hat viel Leid zu tragen und ist wohl manchmal froh, wenn er nicht noch von "weiter weg" damit konfrontiert wird.

Trotzdem finde ich, lieber Pan, dass du ein gelungenes Gedicht geschrieben hast!

Liebe Grüße
Rosmarie
Basta
Basta
Mitglied

an pan
geschrieben von Basta
ich habe schon immer auf die frage, wie geht es dir? geantwortet, wenn du eine halbe stunde zeit hast, dann
erzähl ich es dir.
die antwort war fast immer, ein anderes mal muss weiter.
gruss helmut
Allegra
Allegra
Mitglied

Alles eine Frage des Gegenübers
geschrieben von Allegra
Die Frage "Wie gehts dir denn?" stelle ich des öfteren und hoffe, daß sie nicht gedankenlos und als Floskel sondern anteilnehmend ankommt.
Was ich gar nicht mag, ist die Frage: "Gehts gut?", bei der Begrüßung, darauf antworte ich erst gar nicht, es ist eine Frage des Gegenübers.
Allegra

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