Forum Allgemeine Themen Die Kleine Kneipe Die Kleine Kneipe Nr. LXXII (Nr. 72)

Die Kleine Kneipe Die Kleine Kneipe Nr. LXXII (Nr. 72)

chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr. LXXII (Nr. 72)
geschrieben von chris
als Antwort auf vitaraw vom 04.12.2007, 00:18:34


Wenn der Schnee ans Fenster fällt


Wenn der Schnee ans Fenster fällt,
lang die Abendglocke läutet,
vielen ist der Tisch bereitet
und das Haus ist wohlbestellt.

Mancher auf der Wanderschaft
kommt ans Tor auf dunklen Pfaden.
Golden blüht der Baum der Gnaden
aus der Erde kühlem Saft.

Wanderer tritt still herein;
Schmerz versteinerte die Schwelle.
Da erglänzt in reiner Helle
auf dem Tische Brot und Wein.
geschrieben von Georg Trakl



Ja Vitara und Luchsi,

so ist das. Albawil hat einen Hexenschuss und kann den Kühlschrank nicht hertragen.
Vielleicht hilft da mal jemand anders.

Vitara, also wirklich, das Hemdchenkleidet dich vorzüglich, aber ein bisschen
kurz ist es, findest du nicht?

Ja, Luchsi, vielleicht ist die 1. Fahrstunde doch nicht so gut
ausgefallen und Flori`s SB ist stark angekratzt, weil ihn der
Fahrlehrer nicht gerade gelobt hat. Im Radio Eriwan kam Nachricht:
Fahrlehrer aus Brandenburg ist aus Verzweiflung über die Fahrkünste
seines Schülers F. ins Wasser gegangen.




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chris
chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr. LXXII (Nr. 72)
geschrieben von chris
als Antwort auf chris vom 04.12.2007, 07:09:15

Die Barbara-Sage

Barbara war vielleicht Märtyrerin unter Galerius Valerius Maximinus, genant Daja. Sie ist aber eine historisch eher unwahrscheinliche Figur, dennoch eine der bekanntesten christlichen Heiligen.
Ausführlich berichten die Legenden von Barbaras Schönheit und ihrem scharfen Verstand. Eines Tages habe sie ihre Eltern gefragt habe, ob die Götter Menschen gewesen seien und warum man diese und nicht eine unsterbliche Gottheit anbete. Sie richtete in einem Brief ihre Fragen an Origines, der ihr als der gelehrteste Weise von Alexandria genannt war. Durch einen Priester Valentinus schickte er ihr die Antwort. Barbara bezeichnete den Besucher als Arzt, damit ihr Vater den Besuch zuließ; Valentinus belehrte und taufte sie.
Nach anderen Fassungen der Legende wurde Barbara von ihrem heidnischen Vater, dem reichen Dioskuros von Nikomedia, in einen Turm geschlossen, weil er auf seine bildschöne und verführerisch junge Tochter eifersüchtig war und sie am Heiraten hindern wollte. Während der Vater auf Reisen war, ließ Barbara sich taufen: vom Heiligen Geist erleuchtet, sei sie in ein heidnisches Opferbecken gestiegen und habe die Taufe durch Johannes, den Täufer, der ihr erschien, erhalten.
Noch anders wird erzählt und teilweise dargestellt, dass Barbara den Vater um den Bau eines Bades gebeten habe. Nachdem sie nicht die vom Vater angeordneten zwei Fenster, sondern drei als Zeichen der Dreieinigkeit habe anbringen lassen, ein Kreuz mit der Hand in den noch feuchten Putz gedrückt und ein kostbares Kreuz auf den Sockel eines gestürzten Götterbildes gestellt habe, empfing sie im Bad ihres luxuriös eingerichteten Turmes die Taufe. Dem von einer Reise zurückkehrenden Vater, der sie empört über den veränderten Bau zur Rede stellte, offenbarte sie sich als Christin. Der Vater wollte sie deswegen erschlagen lassen, aber auf wunderbare Weise fand sie einen Weg aus dem Turm, floh und fand Unterschlupf bei einem Hirten. Der verriet den nach Barbara suchenden Häschern ihren Aufenthaltsort in einer Höhle und wurde dafür zur Strafe von Gott in einen Mistkäfer verwandelt - nach anderer Überlieferung wurde er zu Stein und seine Schafe zu Heuschrecken.
Barbara wurde von ihrem Vater dem römischen Statthalter Marcianus ausgeliefert, doch auch ihm gelang es nicht, sie zur Entsagung ihres Glaubens zu bewegen, obwohl er sie geißeln ließ; Barbara sprach von den Geißeln "als ob es Pfauenfedern gewesen seien"; nachts erschien ihr dann Christus im Gefängnis, um ihre Wunden zu heilen. Der erbitterte Statthalter ließ Barbara nun mit Keulen schlagen, ihr die Brüste abschneiden, sie mit Fackeln brennen. Daraufhin wurde sie vor Gericht gestellt und dazu verurteilt, sich nackt auf dem Markt den Blicken der Leute preiszugeben. Auf ihr Gebet hin wurde sie aber mit Wolken und Nebel bedeckt. Daraufhin sollte sie enthauptet werden; der rachsüchtige Vater selbst hat das Urteil vollstreckt, gleich darauf traf ihn ein Blitzschlag und er verbrannte.

Zahlreiche Volksbräuche zeigen ihre Verehrung: Zweige werden an ihrem Gedenktag als "Barbarazweige" von Apfel- oder Kirschbäumen abgeschnitten und ins Wasser gestellt; blühen sie am Weihnachtsfest, dann wird das als gutes Zeichen für die Zukunft gewertet. Dieses Brauchtum soll auf Barbaras Gefangenschaft zurückgehen: sie habe einen verdorrten Kirschbaumzweig mit Tropfen aus ihrem Trinknapf benetzt; in den letzten Tagen ihres Lebens, schon im im Bewusstsein ihres Todesurteils, fand sie Trost darin, dass der Zweig in ihrer Zelle blühte. Tatsächlich sind die Zweige ist ein alter Orakelbrauch: wenn man vor Wintereinbruch das Vieh von den Weiden in die Stallungen trieb, nahm man solche Zweige von den Bäumen mit, zu Weihnachten schloss man aus der Anzahl der Blüten auf die Fruchtbarkeit des darauffolgenden Jahres. Symbolisch stehen die aufgeblühten Zweige für das Weihnachtslied "Es ist ein Ros' entsprungen".


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chris
albawil
albawil
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr. LXXII (Nr. 72)
geschrieben von albawil
als Antwort auf chris vom 04.12.2007, 07:13:57


schöner Brauch mit einem Krischzweig
ins Wasser setzen

mal schaun ob ich es schaffe für unsere KK
--
albawil

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omaria
omaria
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Re: Die Kleine Kneipe Nr. LXXII (Nr. 72)
geschrieben von omaria
als Antwort auf chris vom 04.12.2007, 07:13:57

Guten Morgen!
Hier eine süße Überraschung zum Barbaratag...

--
o Maria
chris
chris
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr. LXXII (Nr. 72)
geschrieben von chris
als Antwort auf omaria vom 04.12.2007, 10:15:22


Omaria,

danke für die süße Überraschung!

Bei dem Gedicht unten auf den grauen Knoüpf klicken,
dann könnt ihr es hören.

Ich hoffe, dass es klappt.



--
chris
omaria
omaria
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Re: Die Kleine Kneipe Nr. LXXII (Nr. 72)
geschrieben von omaria
als Antwort auf chris vom 04.12.2007, 10:41:00
ADVENTSGEDICHT...
Es klappt prima!
Danke Chris!

--
o Maria

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fips49
fips49
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Re: Die Kleine Kneipe Nr. LXXII (Nr. 72)
geschrieben von fips49
als Antwort auf omaria vom 04.12.2007, 10:15:22

Habt ihr schon wieder die Naschereien hier,wartet nur bis Vitaraw kommt,sie wird es gleich abräumen.
--
fips49
Linta †
Linta †
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr. LXXII (Nr. 72)
geschrieben von Linta †
als Antwort auf fips49 vom 04.12.2007, 12:33:09

Och Fips, bis Weihnacht, na, bis Silvester lassen wir sie noch, aber danach ist Fasten angesagt mit täglichem Wiegen und schärfster Kontrolle...............

n.
vitaraw
vitaraw
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr. LXXII (Nr. 72)
geschrieben von vitaraw
als Antwort auf fips49 vom 04.12.2007, 12:33:09






fiiiiiiiiiiiiips du hast vajessen mir was in mei schuhchen zu tun ..... wo doch barabara ist ! schnute zieh

das engelcheplätzchen von maria ist zu schade zum aufessen....!da kann ich nüsch dran jehen .....!


na fragen wir mal wo lebst du ninna ? überall hat es doch jestürmt ..... was meinste wat mir de wind unta mei weihnachtsnachthemdschen jepuuustet hat !

pscht chris ......es ist mia im trockner bissi einjelaufen ......abba fällt kaum auf ......

luchsi de flori wurde vahaftet wejen unjebührlichen verhalten im strassenverkehr älteren omakens jejenüber , der is mit denen jenauso umjesprungen wie mit uns .... jetzt sitzt er ....bei wasser und brot .... jawoll !


so ich stell nochmal de schuhchen bei fips vor de backstube


wer weiß....



jutta




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vitaraw
fips49
fips49
Mitglied

Re: Die Kleine Kneipe Nr. LXXII (Nr. 72)
geschrieben von fips49
als Antwort auf Linta † vom 04.12.2007, 12:39:21
wir haben schon öfter gefastet,es ist hart und man geht den Verführungen aus dem Weg.Aber man fühlt sich wirklich fit nach dem dritten Tag,aber bis dahin gehe allen was zum essen ist aus dem Weg.
--
fips49

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