Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Friedenspolitik hilft, Kriege zu verhindern

Internationale Politik Friedenspolitik hilft, Kriege zu verhindern

ingo
ingo
Mitglied

RE: Friedenspolitik hilft, Kriege zu verhindern
geschrieben von ingo
als Antwort auf Alkmar vom 13.04.2024, 13:11:18

@Alkmar: Wenn die Quelle z.B. RT ist, ist Deine Antwort ein Treppenwitz. Und wenn Du eine englischsprachige Quelle angibst, kannst Du nicht erwarten, dass man sie lesen kann. Für mich abgehakt. Ich nehme Deinen Beitrag nicht ernst.

Elbling
Elbling
Mitglied

RE: Friedenspolitik hilft, Kriege zu verhindern
geschrieben von Elbling
als Antwort auf olga64 vom 13.04.2024, 17:12:11

So viel Respektlosigkeit wie ich hier erfahre - das reicht aus. Und was Respektlosigkeit von jungen Leuten anbelangt - heute früh im Supermarkt wurde eine alte Frau von einem Jugendlichen einfach umgerämpelt im Kassenbereich - ihm war es nicht schnell genug gegangen. Die alte Frau ist 82 und meine Nachbarin. Ist doch eine respektvolle Jugend. Die Frau liegt jetzt im Krankenhaus....

Granka
Granka
Mitglied

RE: Friedenspolitik hilft, Kriege zu verhindern
geschrieben von Granka
als Antwort auf Alkmar vom 13.04.2024, 16:06:13
Lieber Phil,

diese Frage wurde doch mehrfach schon von einigen beantwortet - sie sind bedingungslos für Frieden, obwohl sie eine wohl verklärte Sicht haben, was das für Gefahren mit sich bringen könnte.
Daher denke ich persönlich, dass diese Menschen ein völlig anderes Bild vom Frieden haben, als z.B. ich.

Denn ich empfinde die Friedensfanatiker als Gefahr für eine Freiheit, denn Friede alleine reicht bei Weitem und niemals aus!
Erst Recht nicht dann, wenn sie Diktatoren besänftigen wollen durch Leid welches andere ertragen sollten.
Als Kind dachte ich immer es wäre Feigheit!
Nein! Es ist eine Form der Religion! Doch in der Religion gelten andere Gesetze und die müssen weder real noch logisch oder klug sein.

In einer Diktatur herrsch doch auch immer Friede... wenn auch ein eisiger Friede!

So kann es sein, wie es in Russland ist, dass man Frieden hat, jedoch keinerlei Freiheit sich zu verwirklichen, denn nicht selten geht "Friede" mit Dogma und Gängelung einher.

So hast du z.B. in den USA solch einen Frieden, dass du irgendwo verenden kannst, ohne dass es einen juckt.
In Russland gibt es das in weiten Landstrichen auch, wo du in Deckung gehen musst und nicht zu besoffen sein darfst, gut den Menschen geschmiert hast, der darüber entscheidet, wenn die Staatsmacht kommt, um dich in einen Krieg zu schicken.

Daher ist eine gute Demokratie, ein Garant für Friede. Jedoch keine Vollkaskoversicherung für alle Fälle!
Demokratie ist so kostbar, dass sie verteidigt gehört. Und wer nun logisch nachdenkt, wird unschwer erkennen müssen, dass Demokratie wichtiger (höherwertig), als Friede ist, weil ein wirklicher Friede erst
Zufriedenheit schafft, sowie Fortschritt, Wohlstand und Wandel.

Es gibt doch Millionen Menschen, die sich tagtäglich mit "Friede sei mit dir" begrüßen und dann feiernde Menschen überfallen und morden.
 
 
Danke Alkmar, es ist mühselig und unsinnig, mit Friedensfanatikern eine Disskussionzu führen, die ordnen dem " Frieden" tatsächlich  alles unter oder behaupten, man müsste, könnte usw. 

Ich persönlich würde lieber in einer Demokratie wie den USA leben, als in einer Diktatur wie Russland, Demokratien haben alle ihre Schattenseiten, meine Tochter ist drei Wochen durch die grösste Demokratie der Welt gereist und kam  völlig erschöpft zurück. Unterschiede gibt es in vielen Demokratien, aber trotzdem sind die Menschen freier wie in Diktaturen, sie können wählen und ich meine nicht nur die Wahlurne.  
Granka
​​​​​​.  

Anzeige

olga64
olga64
Mitglied

RE: Friedenspolitik hilft, Kriege zu verhindern
geschrieben von olga64
als Antwort auf Granka vom 13.04.2024, 18:11:09

Ich habe schon einige Male an erkennbare Russland-Freunde und USA-Hasser die explizite Frage gestellt, wo sie lieber leben würden, wenn sie nur die Auswahl zwischen diesen beiden Staaten hätten.
Eine Antwort habe ich nie dazu bekommen. Deshalb ging ich immer davon aus,dass es einfach die Lust am Widerspruch ist, wenn sogar in diesen Kriegszeiten Leute noch intensiv danach suchen, was denn an Putin so vorzüglich ist im Gegensatz zu den wechselnden, amerikanischen Präsidenten.

Aber vermutlich ist ein weiterer Grund,dass standhafte Russland-Freunde weder jemals in Russland waren, geschweige denn in den USA. Und das wäre ja immer der interessantere Weg, um Land und Leute persönlich zu beurteilen. Olga

novella
novella
Mitglied

RE: Friedenspolitik hilft, Kriege zu verhindern
geschrieben von novella

Zu einem Frieden gehören immer zwei Parteien, die ihn schließen. Wenn eine dieser Parteien aber keinen Frieden, sondern nur eine Unterwerfung/Kapitulation will, dann kann es keinen Frieden geben.

Tina1
Tina1
Mitglied

RE: Friedenspolitik hilft, Kriege zu verhindern
geschrieben von Tina1
als Antwort auf Nordlicht 55 vom 12.04.2024, 15:15:10
 

Dazu bewegt mich halt die Frage, ob "der Westen" willens und in der Lage ist, die globalen Friedensbemühungen anzuführen - oder ob er bereit ist, für die bisherige Vorherrschaft "bis zum Letzten" zu gehen...

Katja
 
Demokratie muss verteidigt und erhalten werden, die neue Weltordnung, die du offenbar favorisiert, wollen wir nicht, jedrenfalls die nicht, die 80 Jahre Demokratie erlebt haben und sicher auch die nicht, die Demokratie zu schätzen wissen. 
Granka
 
@ Granka,

leider sind es ja immer die gleichen Texte, die wir tauschen und die gleichen Unterstellungen, die ich beantworten muss...
Ich favorisiere GAR NICHTS, aber die Macht-Verschiebungen gibt es längst und die entsprechende neue Weltordnung entsteht bereits seit Jahren.
Es fragt uns Keiner, ob Du oder ich das so haben wollen...

Unter diesem Kontext ist meine o.g. Frage entstanden.
Ich denke, gerade Demokratien müssen friedliche Wege finden, die eigene Stellung in der Welt zu verteidigen! Und gerade Demokratien haben auch diese Wege...

Katja
Liebe Katja,
hier ein Rückblick auf die letzten Jahrzehnte mal auf einer anderen Art, in Bezug neue Weltordnung. Friedensbemühungen? Friedenspolitik? Nein, Regime-Change. Sehr interessant, was man da erfährt.
 

Anzeige

aixois
aixois
Mitglied

RE: Friedenspolitik hilft, Kriege zu verhindern
geschrieben von aixois
als Antwort auf novella vom 13.04.2024, 18:45:52

Das war die Ausgangslage seinerzeit auch, trotzdem ist es zum Camp David Abkommen und in der Folge zum Friedensvertrag Israel - Ägypten gekommen.

Es braucht halt auch einen guten 'Vermittler'-  wie damals Carter, der sich persönlich engagierte und schließlich so etwas wie Vertrauen (nicht ohne Druck) herstellen konnte.

Die Frage ist immer die gleiche: essentielle Interessen erkennen und diese in einem Kompromiss so zu berücksichtigen, dass keine Seite das Gesicht verliert bzw. gedemütigt wird.

Ist aber alles aus der Friedenstheorie längst bekannt, nur fehlt es an "Cartern".

Alkmar
Alkmar
Mitglied

RE: Friedenspolitik hilft, Kriege zu verhindern
geschrieben von Alkmar
als Antwort auf ingo vom 13.04.2024, 17:21:21

Das ist mir aber sowas von völlig Wurscht, Ingo - pöbelst mich hier für meinen guten Willen an?
Ich weiß was ich weiß und du anscheinend nicht.

Nun war ich so freundlich, dir was zu suchen, denn das hättest du doch gefälligst selbst auch tun können.
Ich schätze mal, dass vielleicht Putin das eben in Englisch oder auch in Russisch, sagte.
Wäre letzteres dir genehmer gewesen?

Also ich war nicht dabei, als er das sagte.

Deine uns auffallende Barschheit gegenüber anderen User ist eh nicht der Bringer, wenn man in einem Sozialen Netzwerke schreibt.
Oder bist du zwangsweise hier? 😄
 
Aber ich schenke dir noch ein Thema:
 
Oskar Lafontaine, ehemaliger Vorsitzender der Partei Die Linke sagte:
 
Wir brauchen in jedem Fall mehr soziale Gerechtigkeit.
Wer bezahlt denn zurzeit die Milliarden für die Not leidenden Unternehmen?

Das sind die Arbeitnehmer, die Rentner, die Hartz-IV-Empfänger.
 
Nun, in der neuen Partei zahlen das Millionäre, erst einmal an ihn und die Seinen…
Soll ich nun auch bis auf den Lokus suchen, wann und wo er das genau sagte oder es ihm einfiel zu sagen?
 
 

Alkmar
Alkmar
Mitglied

RE: Friedenspolitik hilft, Kriege zu verhindern
geschrieben von Alkmar
als Antwort auf aixois vom 13.04.2024, 20:29:39

Damals war die Welt einfacher und die bösen Buben nicht so stark.
In den USA geht es drunter und drüber und Biden ist im Wahlkampf.
Ich persönlich denke bei Biden nicht an eine notwendige Energie, dies jetzt zu vollziehen.
Die Republikaner spielen mit ihm Katz und Maus.
Wenn er hüh sagt, sagen sie hott, wenn er hott sagt, hüh. Ihm darf nichts gelingen!

Das amerikanische System ist sowas von krank, dass es sehr gefährlich ist!

Die gemäßigten Kräfte in Israel müssen sich zudem erst einmal sammeln und den eigenen Stall ausmisten.
Die rechten Kräfte wollen daraus (Land)Gewinn generieren.

Im Moment befürchte ich sogar Krieg mit dem Iran. Wo sich die USA nicht raushalten kann.
 

Tina1
Tina1
Mitglied

RE: Friedenspolitik hilft, Kriege zu verhindern
geschrieben von Tina1

"Die nervöse Republik - Moralismus und die Demokratie Wolfgang Merkel, Professor em. für Politikwissenschaft, Humboldt-Universität, und Direktor em. Wissenschaftszentrum Berlin"



Anzeige