Plaudereien Dekadente Klops

nasti
nasti
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Re: Dekadente Klops
geschrieben von nasti
als Antwort auf astrid vom 25.09.2008, 20:00:26
Hi Astrid!


Wäre ich damals nicht so hartköpfige, und trete in die Rote Partei rein, dann könnte ich binnen die 25 Jahre Arbeit in meinem Heimat schon eine Vermögen zusammensparen. / Wenn ich eine sparsame Frau wäre, was ist bei mir nicht vorhanden./
Danach das Geld hier investieren in eine Immobilien, verkaufen, 2 Wohnungen kaufen, verkaufen-3 Wohnungen kaufen –und zw.
Stattdessen habe ich das gemacht was mir Spaß machte, ohne Gedanken draufgelegt, oft auf faule Haut gelegt, gelesen, getanzt, also das Leben genießen.
Meine Fast Freundin hatte vor reich werden. Sie arbeitete hart und schonungslos, das eingespartes Geld auf Inwestfond gelegt. Bei dem letzten Krach vor Jahren hatte Sie alles Geld verloren. Voriges Jahr ist Sie gestorben enttäuscht von Leben. Aber das ist nur ein krasses Beispiel, gibt genügend glückliche Reiche Menschen.
Mit einem Lotto Gewinn hätte ich kein Problem. *g*

Nasti

maggy
maggy
Mitglied

Re: Dekadente Klops
geschrieben von maggy
als Antwort auf eko vom 25.09.2008, 15:27:55
@ all

Thema "reich und arm", darüber haben wir hier
ja schon sehr oft diskutiert.

Meine Meinung dazu:
Vorbildlich handelt Karl-Heinz Böhm.
Mit seiner Organisation leistet er seit 26 Jahren
Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien.
http://www.menschenfuermenschen.de/

Es ist ja nicht so, dass sogenannte "Reiche" nichts
für die Armut tun. Man sollte hier nicht alle in
einen Topf werfen.

Erwähnen möchte ich auch:
Dietmar Schönherr! Er sagt:
"Ich möchte etwas machen, das vielleicht bleibt oder vielleicht ein bisschen Sinn in mein Leben bringt."
Mit diesen Worten begründet Dietmar Schönherr sein Engagement für die Armen und Bedürftigen in Nicaragua. Seit 1985 versucht der Schauspieler dort zu helfen und baut, zum Teil mit eigenen finanziellen Mitteln, ein ganzes Dorf und eine Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen auf.

--
maggy
eko
eko
Mitglied

Re: Dekadente Klops
geschrieben von eko
als Antwort auf maggy vom 26.09.2008, 11:51:21
@ all

Thema "reich und arm", darüber haben wir hier
ja schon sehr oft diskutiert.

Meine Meinung dazu:
Vorbildlich handelt Karl-Heinz Böhm.
Mit seiner Organisation leistet er seit 26 Jahren
Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien.
http://www.menschenfuermenschen.de/

Es ist ja nicht so, dass sogenannte "Reiche" nichts
für die Armut tun. Man sollte hier nicht alle in
einen Topf werfen.

Erwähnen möchte ich auch:
Dietmar Schönherr! Er sagt:
"Ich möchte etwas machen, das vielleicht bleibt oder vielleicht ein bisschen Sinn in mein Leben bringt."
Mit diesen Worten begründet Dietmar Schönherr sein Engagement für die Armen und Bedürftigen in Nicaragua. Seit 1985 versucht der Schauspieler dort zu helfen und baut, zum Teil mit eigenen finanziellen Mitteln, ein ganzes Dorf und eine Fabrik für landwirtschaftliche Maschinen auf.

--
maggy



Hallo maggy, schön, Dich mal wieder zu lesen.(

Ich habe mich in diese an sich völlig unnötige und auch fruchtlose Diskussion eigentlich nur deshalb eingeschaltet, weil ich astrids Weltanschauung und ihre Meinung über "die Reichen" empörend fand.

Du schreibst es und so ist es auch: Viele der so genannten "Reichen" tun viel für die Armen und gegen Armut. Auch Bill Gates gibt Milliarden aus, aber solche positiven Meldungen sind hier im ST eben nicht so sehr gefragt. Man möchte sich lieber im Schimpfen und Empören über tatsächliche oder auch nur imaginäre Missstände ergehen. Positive Berichte werden übergangen, dafür hat man höchstens ein Achselzucken übrig, denn da müsste man ja was Positives schreiben......und das fällt manchen halt doch sehr schwer.
--
eko

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heide
heide
Mitglied

Re: Dekadente Klops
geschrieben von heide
als Antwort auf eko vom 26.09.2008, 14:19:38
Mittlerweile ist die “Angelegenheit“ zwar eh schon überfällig geworden, was mich allerdings nicht davon abhalten kann, die Geschichte hier doch einmal zu erzählen.

Zufällig fiel mir heute morgen wieder ein Abschnitt der Deutsche Post AG in die Hände, auf dem ich den Namen einer jungen, mir unbekannten Frau notiert hatte, die im 2. Quartal d.J. ein kleines Päckchen mit zwei von mir gekauften langen Hosen, entsprechenden T-Shirts und einer Süßigkeit – alles für ihr Kind – zugesandt bekam.

Warum einen fremden Menschen beschenken, werdet Ihr Euch vielleicht fragen. Ich war dem indirekten Aufruf einer Userin aus dem ST gefolgt und hatte mich spontan dazu bereit erklärt, dem notbedürftigen Menschen eine kleine Spende in Form von besagter Kinderkleidung zukommen zu lassen.
So weit, so gut. Ich habe es auch wirklich gerne gemacht, und hätte mit dem Versand weiterer Päckchen mit Sicherheit nicht gehadert, wenn ich zumindest ein kleines Dankeschön von besagter Userin erhalten hätte. Die junge Frau konnte sich nicht bedanken, denn der Absender auf dem Päckchen lautete: Unbekannter Engel. Dass sie das Päckchen erhalten hat, weiß ich definitiv!
...........und es bewahrheitet sich immer wieder: Man kann noch so großzügig sein, Dank erntet man äußerst selten. Ich werde es zukünftig weiter so halten, dass ich 1x im Jahr der Jose Carreras Stiftung Geld zukommen lasse, ansonsten werde ich weiter viel verreisen oder mein Geld anders verprassen, sowie ich mir z.B. im Juli bei Harrods schwarze, pflaumendicke Kirschen zu 22 Br. Pfund pro Kilo zu Gemüte geführt habe.


--
heide
maggy
maggy
Mitglied

Re: Dekadente Klops
geschrieben von maggy
als Antwort auf heide vom 26.09.2008, 18:39:22
heide, jeder soll auf seine Art und Weise
glücklich werden.

Ich für meinen Teil bin der Meinung, dass,
wenn man mit offenen Augen durch diese Welt
geht, man sehr gut unterscheiden kann zwischen
Armen und Armen. Wo Hilfe nötig ist, setze ich
mich gerne ein.

Ein kleines Beispiel:
Ich habe 2 Menschen, denen es sowohl gesundheitlich
als auch finanziell schlecht geht, jeweils eine
kleine Wohnung für wenig Geld vermietet. Die
Dankbarkeit in ihren Augen, wann immer ich sie sehe,
macht mich glücklich.
Wie gesagt, jeder kann auf seine Art und Weise
glücklich werden!

--
maggy
maggy
maggy
Mitglied

Re: Dekadente Klops
geschrieben von maggy
als Antwort auf eko vom 26.09.2008, 14:19:38
Hallo eko,
es juckt mir halt in den Fingern, wenn
über reich und arm diskutiert wird.

Natürlich ist das Negative oftmals viel
interessanter, als das Positive.
Negatives liest man ja jeden Tag in der
Presse bzw. hört man in den Medien.

Wie fragte mich doch einmal ein Journalist:

Gibt es denn in ihrem Verein keine
Actions? Die Menschen wollen Aufregendes
lesen.

Meine Antwort:
Wenn wir anderen Menschen helfen, dann ist
das für uns Action genug!

--
maggy

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eko
eko
Mitglied

Re: Dekadente Klops
geschrieben von eko
als Antwort auf heide vom 26.09.2008, 18:39:22
Mittlerweile ist die “Angelegenheit“ zwar eh schon überfällig geworden, was mich allerdings nicht davon abhalten kann, die Geschichte hier doch einmal zu erzählen.

Zufällig fiel mir heute morgen wieder ein Abschnitt der Deutsche Post AG in die Hände, auf dem ich den Namen einer jungen, mir unbekannten Frau notiert hatte, die im 2. Quartal d.J. ein kleines Päckchen mit zwei von mir gekauften langen Hosen, entsprechenden T-Shirts und einer Süßigkeit – alles für ihr Kind – zugesandt bekam.

Warum einen fremden Menschen beschenken, werdet Ihr Euch vielleicht fragen. Ich war dem indirekten Aufruf einer Userin aus dem ST gefolgt und hatte mich spontan dazu bereit erklärt, dem notbedürftigen Menschen eine kleine Spende in Form von besagter Kinderkleidung zukommen zu lassen.
So weit, so gut. Ich habe es auch wirklich gerne gemacht, und hätte mit dem Versand weiterer Päckchen mit Sicherheit nicht gehadert, wenn ich zumindest ein kleines Dankeschön von besagter Userin erhalten hätte. Die junge Frau konnte sich nicht bedanken, denn der Absender auf dem Päckchen lautete: Unbekannter Engel. Dass sie das Päckchen erhalten hat, weiß ich definitiv!
...........und es bewahrheitet sich immer wieder: Man kann noch so großzügig sein, Dank erntet man äußerst selten. Ich werde es zukünftig weiter so halten, dass ich 1x im Jahr der Jose Carreras Stiftung Geld zukommen lasse, ansonsten werde ich weiter viel verreisen oder mein Geld anders verprassen, sowie ich mir z.B. im Juli bei Harrods schwarze, pflaumendicke Kirschen zu 22 Br. Pfund pro Kilo zu Gemüte geführt habe.


--
heide


@ heide,

Du schreibst oben:"Dank erntet man äußerst selten".

Ich möchte dazu folgendes sagen, ohne jetzt sticheln zu wollen:

Dank darf man nie erwarten und man sollte auch immer etwas geben, ohne Dank zu erwarten. Der Gebende muss das aus freien Stücken machen können, sonst sollte er es besser sein lassen, sonst kommt man schnell in die Ecke, dass es so aussieht, als würde man es tun, um Dank zu bekommen. Das wäre peinlich.

Andrerseits sollte man sich als Gebende(r) in die Lage des Beschenkten hineinversetzen. Wer von anderen Menschen etwas annehmen muss, weil er in einer entsprechenden Notlage ist, gerät leicht in die Ecke, sich selbst als minderwertig vorzukommen, weil er/sie etwas annehmen muss oder annimmt. Solche Menschen kommen da schnell in Verlegenheit und tun sich recht schwer damit, nun danke sagen zu müssen.

Man sagt zwar: Geben ist seliger denn nehmen, aaaber: Nehmen ist schwerer !!!

Sind wir nicht alle schon in der Situation gewesen, dass uns jemand etwas geben will und wir dann Skrupel haben, es anzunehmen ? Und wie sagen dann sehr viele ?: "Das wäre doch nicht nötig gewesen."

Tja, es ist halt nicht ganz so einfach mit dem Geben und den Nehmen, gell?


Und zu den dicken Kirschen sage ich: "Man muss auch zu sich selbst gut sein können"
Ab und an leiste ich mir auch etwas Gutes, warum denn nicht?

--
eko
pilli
pilli
Mitglied

Re: dekadenter klops *heidi speciale"
geschrieben von pilli
als Antwort auf heide vom 26.09.2008, 18:39:22
himmel, ist dir datt nicht peinlich, heide?

als "unbekannter Engel" (wie bescheuert muss frau sein, dass ich den namen wählen sollte...?)

für die paar lässig hingeworfenen cents, allergnädigste huldigung zu erwarten, wie finde ich denn datt?

anstatt der dicken kirschen hätten dir vielleicht fette pommes mit mayo hübscher zur knöchernen hühnerbrust gestanden?


--
pilli
nasti
nasti
Mitglied

Re: dekadenter klops *heidi speciale
geschrieben von nasti
als Antwort auf pilli vom 27.09.2008, 08:00:32
Ich habe vor paar Jahren während ich noch ein Pavilon hatte eine dicke Portmanei gefunden. Die Adresse war dabei. Sofort versand ich in einem Päckchen die portmanei mit viel Geld nach Österreich für die Frau welcher das bei mir verloren hatte.
Der Dank per Telefon: „Sind Sie eine Ausländerin, gell? „ Und arrogante Bemerkungen folgten, als ich wäre die schuldige das Sie schon an Alzheimer gelitten hatte. Habe ich für Sie die Psychiatrie empfohlen. *g*
Nicht mal das Postgebühr war mir erstattet.

Nasti
Re: dekadenter klops *heidi speciale
geschrieben von klaus
als Antwort auf pilli vom 27.09.2008, 08:00:32
@pilli,
"anstatt der dicken kirschen hätten dir vielleicht fette pommes mit mayo hübscher zur knöchernen hühnerbrust gestanden? "

Du drückst es zwar - wie immer - etwas drastisch aus, aber - bei dem , was Frau von der Gathen da geschrieben hat, da kräusel sich bei mir auch die Zehennägel.
Vielleicht sollte man das huldvoll ignorieren.
--
klaus

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