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Plaudereien Über die Dummheit

nasti
nasti
Mitglied

Re: Über die Dummheit
geschrieben von nasti
als Antwort auf clara vom 06.07.2011, 18:44:31
Entschuldigung Miriam und Clara

ich habe nicht alles durchgelesen, und ich habe falsch verstanden die Ironie. Eigentlich kämpfe ich live wie Don Quijote gegen Personen. welcher sich in hohe heben mit seine " Klugheiten", und versuchen in Ecke stellen Menschen mit eine natürliche und angeborene Intelligenz, bloß beschäftigen Sie sich nicht mit Philosophie.
Was betrifft Philos----er ist nicht die erste online Liebe über welcher ich hier in Thread geschrieben hatte, er war der dritte aus aus PC *ggg* Und er ist ein besessene Philosophie Leser, mit mir diskutieren ist ganz gefährlich, mit meine lebendige Beispiele schlage ich Ihn auch oft in die Ecke.*gg* Oder so ähnlich.
Leider beherrsche ich nicht perfekt die deustche Sprache, mein Wortschatz ist nicht reich.

Nasti

miriam
miriam
Mitglied

Re: Über die Dummheit
geschrieben von miriam
als Antwort auf nasti vom 07.07.2011, 00:13:54
Danke dir Nasti, dass du dich nochmals gemeldet hast, dies spricht sehr für dich.

Unschön finde ich es, dass einige wenige User dir Beifall klatschen, eben dann wenn du ganz offensichtlich einen Text nicht ganz verstanden hast - und ihn dadurch persönlich nimmst.

Natürlich hatte dieses Thema nichts Persönliches.

Liebe Grüße

Miriam
Felide1
Felide1
Mitglied

Re: Über die Dummheit
geschrieben von Felide1
meine eigene Meinung dazu ist:

was für den Einen dumm ist ist für den Anderen gescheit und was für den Einen gescheit ist, ist für den Anderen dumm.
Das Schöne ist, der wirklich Dumme merkt es warscheinlich selber gar nicht und kommt sich gescheit vor.

Felide

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schorsch
schorsch
Mitglied

Re: Über die Dummheit
geschrieben von schorsch
als Antwort auf Felide1 vom 07.07.2011, 08:58:08
Es gibt aber sooo Gescheite, dass sie nicht mal merken, wie dumm sie sind.

Und: Ein Dummer kann sogar die grössten Dummheiten eines Anderen als gescheit empfinden.
Felide1
Felide1
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Re: Über die Dummheit
geschrieben von Felide1
als Antwort auf schorsch vom 07.07.2011, 09:03:09
Schorsch ,

diesbezüglich sind wir auf der gleichen Linie:

Felide
miriam
miriam
Mitglied

Re: Über die Dummheit
geschrieben von miriam
Wie oft wird diese eigentlich sehr menschliche Eigenschaft, die Dummheit, gerne verdrängt. Dabei bin ich ganz sicher – und dies aus meiner eigenen Erfahrung – dass man sich sehr wohl erinnern kann an Lagen, in denen man dumm gehandelt hat.
Im Nachhinein, nimmt man jede andere Qualifizierung der Lage bzw. der eigenen Reaktion lieber hin, als diejenige, das eigene Handeln sei doch dumm gewesen.

Sehr aufschlussreich auch die Umschreibungen die man benutzt, um das Wort dumm zu vermeiden.
Besonders schön scheint mir, was sich die Verfasser der Pisa-Studie einfallen ließen, für die etwa 5-8 Prozent zählende Gruppe der weniger Begabten. Die werden in der Studie als Risikogruppe bezeichnet.

Auch der Ausdruck "Kompetenz" wird in diese Kategorie der Umschreibungen gerne und häufig benutzt.

Da zeigt sich wieder eine sehr positive Eigenschaft des Begriffes Dummheit: die Vermeidung des Ausdrucks, so scheint es mir, hat unsere Sprache sehr bereichert...

Wenn aber ein offenes und nicht auf Umschreibungen ausgerichtetes Vokabular benutzt würde, müsste eigentlich eine Gruppe als besonders dumm bezeichnet werden:
diejenigen, die für die beiden Weltkriege des XX. Jahrhunderts hauptverantwortlich sind.


Miriam

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Re: Über die Dummheit
geschrieben von mart1
als Antwort auf miriam vom 01.09.2010, 12:44:17
Ach wie gut und ich danke Gott dafür, dass ich gescheit und nicht deppert bin.

Was aber, wenn der andere meint, er sei gescheit und ich wäre deppert?


PS

...Im Nachhinein, nimmt man jede andere Qualifizierung der Lage bzw. der eigenen Reaktion lieber hin, als diejenige, das eigene Handeln sei doch dumm gewesen.


Was ist das für eine dumme, haarsträubende Verallgemeinerung.

Sehr aufschlussreich auch die Umschreibungen die man benutzt, um das Wort dumm zu vermeiden.
Besonders schön scheint mir, was sich die Verfasser der Pisa-Studie einfallen ließen, für die etwa 5-8 Prozent zählende Gruppe der weniger Begabten. Die werden in der Studie als Risikogruppe bezeichnet.

Auch der Ausdruck "Kompetenz" wird in diese Kategorie der Umschreibungen gerne und häufig benutzt.

Da zeigt sich wieder eine sehr positive Eigenschaft des Begriffes Dummheit: die Vermeidung des Ausdrucks, so scheint es mir, hat unsere Sprache sehr bereichert...


Eine sagenhafte Verallgemeinerung über die "Risikogruppe" bei den Pisatests. Aha, die "Dummengruppe"..... Ein Paradebeispiel für Dummheit!
Felide1
Felide1
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Re: Über die Dummheit
geschrieben von Felide1
als Antwort auf miriam vom 07.07.2011, 09:40:14
Miriam,

die Hauptverantwortlichen der beiden Weltkriege glaubten auch sie machen es richtig und nicht falsch.In unseren Augen im Nachhinein ist es falsch und dumm.
Es kommt wohl immer darauf an, aus welcher Sicht der Einzelne dies betrachtet und für sich auslegt.

Felide
miriam
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Re: Über die Dummheit
geschrieben von miriam
als Antwort auf Felide1 vom 07.07.2011, 09:49:26
Felide, ich komme noch auf deinem Beitrag zurück - erst war zuvor mein PC zusammengebrochen - jetzt muss ich dringend in die Küche.

Melde mich wieder

Miriam
miriam
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Re: Über die Dummheit
geschrieben von miriam
als Antwort auf Felide1 vom 07.07.2011, 09:49:26
Mir scheint es, dass du dabei einen sehr wichtigen Aspekt ansprichts, Felide: das Subjektive in der Beurteilung dessen was dumm - oder auch nicht, ist.

Spielen da nicht auch persönliche Interessen eine gewisse Rolle? In diesem Fall ist ja die Dummheit mit der man ein Vorhaben ausschmückt, ein fast unschlagbares Argument.

Ein anderer, auch als zum Teil subjektiv einzuordnenter Aspekt, ist der Zeitfaktor: Vieles kann ja als dumm erst gesehen werden, nachdem die Konsequenzen einer Entscheidung deutlich werden.

Miriam

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