Wellness Körperpflege

Joggerin
Joggerin
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Körperpflege
geschrieben von Joggerin

Nun sind wieder die Salons für Haare und Nägel geschlossen .
Ein Graus für jede Frau .
Ich habe eine Friseuse gefunden , die jetzt regelmäßig zu mir ins Haus kommt .
Auch meine freundliche Vietnamesin kommt regelmäßig zu mir und kümmert sich um schön verzauberte Finger- und Fußnägel bei mir .
Wie kommt ihr zurecht ? Solch Glück wie ich hat nicht jeder .
Liebe Grüße        Joggerin 

Edita
Edita
Mitglied

RE: Körperpflege
geschrieben von Edita
als Antwort auf Joggerin vom 13.01.2021, 14:49:58

Ist das noch Glück oder schon Schwarzarbeit?

Edita    😊

Monja_moin
Monja_moin
Mitglied

RE: Körperpflege
geschrieben von Monja_moin

Es ist Schwarzarbeit, wenn es kein angemeldetes Gewerbe ist und keine Steuern und sonstige Abgaben entrichtet werden.
Außerdem wird gegen die Corona Regeln verstoßen.
Haben diese Personen dann noch zusätzlich Corona Hilfe beantragt, ist es auch noch Betrug.
Es ist auch möglich, daß diese Personen, die diese Tätigkeiten in Anspruch nehmen, auch strafrechtlich verfolgt werden.
Auch diese verstoßen gegen die Corona Regeln.
 
Monja.
 
 


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Joggerin
Joggerin
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RE: Körperpflege
geschrieben von Joggerin
als Antwort auf Edita vom 13.01.2021, 14:55:52

Man kann das natürlich nennen , wie man will .
Aber ich fühle mich dadurch wohler .
Und , wir küssen uns ja nicht , jeder hat trotztem seine Maske , soweit das haarmäßig geht .
Auch ich habe etwas gegen Schwarzarbeit , aber meine beiden Helferinnen haben zuletzt im Oktober Geld erhalten , die Novemberhilfe kann noch nicht auszahlt werden , wegen eines Fehlers in der Software , während die Rechnungen trotztem kommen .
Ich glaube , hier muß man eher helfen als tadeln .
Liebe Grüße           Joggerin

olga64
olga64
Mitglied

RE: Körperpflege
geschrieben von olga64
als Antwort auf Joggerin vom 13.01.2021, 14:49:58
Nun sind wieder die Salons für Haare und Nägel geschlossen .
Ein Graus für jede Frau .
Ich habe eine Friseuse gefunden , die jetzt regelmäßig zu mir ins Haus kommt .
Auch meine freundliche Vietnamesin kommt regelmäßig zu mir und kümmert sich um schön verzauberte Finger- und Fußnägel bei mir .
Wie kommt ihr zurecht ? Solch Glück wie ich hat nicht jeder .
Liebe Grüße        Joggerin 
Ein Graus für jede FRau? Ich gehe damit pragmatischer um. Ich habe einen guten Haarschnitt, der dann halt mal einige Wochen zu längeren Haaren wird; den Pony schneide ich selbst und natürlich wasche ich meine Haare ca 2x wöchentlich.
Wo ist das Problem? Kleine Pudellöckchen einer Dauerwelle hatte ich sowieso noch nicht.
Die Pediküre vermisse ich sehr. Jetzt habe ich aber eine spezielle Zangenschere dafür und es funktioniert. Meine Fingernägel habe ich immer selbst gemacht.

All diese Vereinfachungen, die Sie schildern, würden mich nicht motivieren, Schwarzarbeit zu fördern. Dieses Glück kann schnell in grosses Pech umschlagen. Wenn Sie jemand verpfeift und anzeigt, haben nicht nur Sie, sondern auch die hilfsbereiten Geister ihre Probleme mit der Steuerfahndung.
Dazu gehört noch die grosse Gefahr, dass Sie sich infizieren,denn ich kann mir nicht vorstellen ,dass diese Dienstleistungen "auf Abstand" gemacht werden, bzw. mit Maske. Wenn Sie also demnächst ein Beatmungsgerät benötigen sollten, werden Sie "dieses Glück" sehr bereuen und die Solidargemeinschaft ebenfalls, die das ja dann alles bezahlen muss. Olga
Juttchen
Juttchen
Mitglied

RE: Körperpflege
geschrieben von Juttchen
als Antwort auf Monja_moin vom 13.01.2021, 15:10:09

Monja hat Recht, es ist ein Verstoß gegen die Coronaregeln und Fußpflege dürfen z. Zt. nur die ausüben, die medizinische Fußpflege anbieten. Ich persönlich gehe im Moment nirgends hin, lasse die Haare sowieso wachsen und schneide mir die Nägel selbst. Angesichts der dramatisch steigenden Zahlen an Neuinfizierten verzichte ich auch liebend gern auf solche Dienste. Erst gerade eben kommt mein Mann mit ganz schlechten Neuigkeiten, auf seiner früheren Arbeitsstelle haben sich zig Leute mit Corona angesteckt, obwohl Maskenpflicht besteht und jeder eine getragen hat.
Für alle Gesundheit wünscht
Jutta

Monja_moin
Monja_moin
Mitglied

RE: Körperpflege
geschrieben von Monja_moin
als Antwort auf Joggerin vom 13.01.2021, 15:40:11
Man kann das natürlich nennen , wie man will .
Aber ich fühle mich dadurch wohler .
Und , wir küssen uns ja nicht , jeder hat trotztem seine Maske , soweit das haarmäßig geht .
Auch ich habe etwas gegen Schwarzarbeit , aber meine beiden Helferinnen haben zuletzt im Oktober Geld erhalten , die Novemberhilfe kann noch nicht auszahlt werden , wegen eines Fehlers in der Software , während die Rechnungen trotztem kommen .
Ich glaube , hier muß man eher helfen als tadeln .
Liebe Grüße           Joggerin

Ich habe eher den Eindruck, es geht Dir nicht in erster Linie um Deinen Helferinnen zu helfen, sondern mehr (egoistisch gedacht) um Dein persönliches Wohlbefinden.
 
Es wird nicht nur Schwarzarbeit genannt, sondern es ist eindeutig Schwarzarbeit.
Wenn es bekannt wird, machst auch Du Dich dabei strafbar.
 
Deinen Helferinnen kann es, wenn es raus kommt, zum Schluß mehr schaden als der finanzielle Verlust den sie zur Zeit haben.
 
Wenn viele so handeln, kann es zur Folge haben, daß der Shutdown noch länger dauert.
 
Es ist schon recht mutig von Dir hier offen gegen Deinen Verstoß gegen die gesetzlichen Regeln bekannt zu geben.
 
Monja.
olga64
olga64
Mitglied

RE: Körperpflege
geschrieben von olga64
als Antwort auf Monja_moin vom 14.01.2021, 20:26:22

ES war ja in Vor-Corona-Zeiten schon ein grosses Problem z.B. für Friseure, weil ihre Mitarbeiterinnen, die z.B. im Mutterschutz sind oder noch in der Ausbildung abends Kunden besuchten, um dort schwarz zu arbeiten.
Und genau so ist es auch im geschilderten Fall, wobei ich allerdings denke,dass hier auch gehörig geflunkert wird.
Wie soll das mit Maske funktionieren, wenn "diese Kraft" jemanden die Haare wäscht? Normalerweise gibt es zu Hause im Bad keine Vorrichtung, dass dies nach rückwärts geschieht wie im Friseursalon  - bleibt als die Maske drauf, wird sie klitschnass.
Und dann noch das Gefasel wegen Novemberhilfe usw.
Wenn die vorher ordnungsgemäss in einem Salon angestellt waren, erhalten sie von Anfang an Kurzarbeitergeld aus der Arbeitslosenversicherung und wenn der Salon grosszügig ist, stockt er dieses auf. Und dann wäre die Schwarzarbeit solcher MitarbeiterInnen eine weitere Unverschämtheit, wie ich finde.
Mutig finde ich diese Schilderungen weniger, weil sie anonym geschehen und sich vermutlich keiner die Mühe macht, herauszufinden, wer dahintersteckt. Ich denke mehr in die Richtung, dass vieles hier nicht stimmt und darüber gerne geschrieben wird, weil wir ja auch alle dazu Stellung beziehen. Olga


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