Ich möchte darauf hinweisen, dass ich das Thema Sonett nicht aufgreife. Ich habe einfach draufzu gereimt, was mir zu elbwolfs Thema einfiel. Soweit ich weiß, weicht man frische Erbsen nicht ein, um daraus Erbsbrei zu kochen, sie sind ganz zart. Und geschälte Erbsen muss man nicht aus der Schale pellen. Irgend etwas ist hier sachlich nicht ganz korrekt.
Deshalb :

Erbsbrei ?

Da haben wir schon ein Problem!
Sollte man frische Erbsen nehm`
Da macht man sich, wie dem auch sei,
Ein Süppchen draus und keinen Brei.
Die Schoten zart, ganz fein geschnitten ,
platziert man in des Tellers Mitten.
Die Erbsen kurz in Brühe garen,
vor zu viel Hitze bitte wahren,
passieren, etwas Sahne drunter
und wenig Minze, das macht munter,
ein paar Croutons, ganz zart geröstet,
den Gaumen kurz noch mal vertröstet,
Zum Schluss ein wenig Kerbel dran!
Nichts, was das übertreffen kann.
Für Erbsbrei Sauerkohl und Schwarten
Werd ich wohl auf den Winter warten.




das immergruen



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Kommentare (8)

koala Deinen Einfallreichtum moechte ich manchmal haben.
Das Ganze war lesenswert!
Lieber Gruss
Anita/Queenland
immergruen Dann habe ich das Ziel erreicht.
Allen Köchinnen und Köchen danke für die angefügten Rezepte und auch die besonderen Tricks und Tipps für die Behandlung von Erbsen.
Empört, elbwolf, war ich zu keinem Zeitpunkt, warum auch!
Also - Dank an alle!
das immergruen
ehemaliges Mitglied das Rezept werde ich mir merken.

Lieben Gruß
Traumvergessen
immergruen Und was da im Kochbuch steht, ist völlig korrekt.

Besorge dir ein Pfund an reifen Schoten,
und pell die Erbsen raus, die grünen Knoten,

Das war es, was ich, als Hausfrau, ein wenig auf die Schippe genommen habe. Hätte ich es bei "Satire" einstellen sollen?
Und nun - seid wieder lieb zueinander!
das immergruen
ehemaliges Mitglied ... oder habt ihr etwa nicht gelesen, dass ich es aus einem genau angegebenen KOCHBUCH (das antiquarisch noch erhältlich ist) abgeschrieben und erst dann - und zwar im Wortsinne genau - ver-sonettet habe.

Ich habe schon mehrfach feststellen müssen, dass meine exakten Angaben zum Drum-und-Dran "überlesen" werden ...
Deine Art von "Empörung", @immergruen, kann ich auch nicht verstehen - aber auch da hast Du vielleicht überlesen, dass ich von Adaptionen und Paraphrasierungen gesprochen habe.
Also LESEN muss man mich schon genau und nicht bloss orakeln, was ich geschrieben haben könnte! Wenn alle immer so genau alles hinschreiben würden, wie ich es tue, gäb's weit weniger Missverständnisse.
Dass auch noch @clematis gleich mit "reinhackt", ist den Umständen geschuldet, was sie alles missverstanden haben könnte - da gehe ich mal gar nicht drauf ein, sonst werden wir heute nicht mehr fertig, egal, was von ihr etwa noch kommen sollte.
elbwolf
ehemaliges Mitglied Du liebes, blaues Immergrün,
nach dem Rezept steht mir der Sinn
das Du hier köstlich zubereitet
und meinen Speiseplan begleitet.

Doch was ich dort bei Engelland,
als Erbsbrei nur als Beispiel fand,
war ein ganz kleiner Seitenhieb
auf Englands Küche, nicht beliebt.

Denn dazumal, das ist bekannt,
die Küche kein Liebhaber fand.
Was nun draus wird aus Erbsenbrei
ist hier im Stall der letzte Schrei!

Dies alles ist als Witz gedacht,
wenn hier auch niemand drüber lacht.
Um nicht zu tapsen in die Töpfchen
voll Fett, belehr ich streng mein Köpfchen

und sag ihm, sei kein dummer Tor
und lies Gedichte hier nicht vor.
Ruf Freunde an, das lässt sich machen
mit ihnen kannst dann Tränen lachen.

Grüssle
Clematis
lillii dass vor langer, langer Zeit das Erbsenlaub mit den noch festsitzenden gefüllten Schoten aus dem Boden gezogen und zum Trochnen aufgehängt wurden.
Später dann döppte(plattdeutscher Ausdruck) man sie, man löste die trockenen Erbsen aus.
Ich denke mal, dass die trockenen Erbesen, die man heute kaufen kann, ähnlich hergestellt werden, womit würde sonst der Erbesenbrei gemacht?

Mir schmeckt er, der Erbsenbrei.

Gruß lillii
Tulpenbluete13 es hat in mir Assoziationen geweckt:

Erbsenbrei bleibt für mich tabu
schon als Kind kam ich dazu-
sollt`unter Zwang ihn immer essen-
bis heute kann ich´s nicht vergessen-

deswegen: Erbsen hin und Erbsen her-
die Auswahl fällt mir gar nicht schwer-
die grünen sinds die mit den Schoten-
die werden bei mir nur angeboten

knackig sind sie und ganz frisch-
so kommen sie auf meinen Tisch
die harten die möcht ich nicht haben-
mögen andre sich dran laben.....

Du liegst vollkommen richtig mit der Zubereitung hat Elbwolf glaube ich etwas verwechselt.

Dein Rezept macht richtig Appetit....

Liebe Grüsse
Angelika

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