Miteinander

Manchmal erinnert mich menschliches Miteinander
an den Turmbau zu Babel.
Manchmal tut es richtig weh.

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Kommentare (17)

Roxanna

Da kam noch ein 💗chen angeflogen, für das ich der lieben @Biri49 herzlichen Dank sage. Es hat mich gefreut, dass du vorbeigeschaut hast.

Liebe Grüße von
Brigitte

ahle-koelsche-jung

Ja menschliches Miteinander ist nicht immer so einfach und kann wehtun. Wichtig ist halt immer was zum Schluss dabei rauskommt.

Schöne Grüße Wolfgang 

Roxanna

@ahle-koelsche-jung  

Herzlichen Dank lieber Wolfgang für deinen Kommentar und das dazu geschenkte 💗chen. Um jede Beziehung, egal welcher Art, die zerbricht, ist es einfach schade, vor allem dann, wenn es nicht gelingt, miteinander zu reden und zu bereinigen, was vielleicht möglich gewesen wäre.

Herzliche Grüße
Brigitte

Christine62laechel

Liebe Brigitte,

meine Erfahrung sagt mir vor, das das "Miteinander" oft gestört wird - absichtlich, oder auch nicht - von den Anderen. Manchmal ist es nur ein Zufall, dass man etwas von ihnen mitbekommt, das unsere Beziehung zu einer anderen Person irgendwie verändert... Manchmal kommen sie ganz bewußt dazwischen. Und gefragt, wieso sie so etwas tun, würden sie wahrscheinlich ganz ernst meinen: Ich wollte es nur gut... :)

Mit lieben Grüßen
Christine

Roxanna

@Christine62laechel  

Herzlichen Dank, liebe Christine für deinen Kommentar. Ich weiß nicht, ob ich dich richtig verstanden habe. Wolltest du sagen, dass es Menschen gibt, die absichtlich Unfrieden stiften und schlecht über jemanden reden und dann auch noch behaupten, sie hätten es nur gut gemeint? Ich erinnere mich, dass du mal über Probleme in deiner Theatergruppe geschrieben hast. Ging das in diese Richtung, die du meinst?
Ich habe auch manchmal den Eindruck, dass ohne Grund provoziert wird, um Unfrieden zu stiften. Das ist noch einmal sehr viel schlimmer als Probleme, die durch Missverständnisse entstehen.

Da du noch im Berufsleben stehst, erlebst du sicher sehr viel an Schwierigkeiten im menschlichen Miteinander und als Lehrerin sowieso. Da kann ich dir nur viel Kraft wünschen.

Herzliche Grüße
Brigitte

Christine62laechel

@Roxanna  


Liebe Brigitte, danke sehr, da brauchte ich schon wirklich Kraft, und habe nun genug gehabt. :) Ich berichte darüber in meinem Eintrag, der gleicht gepostet werden wird.

Mit herzlichen Grüßen
Christine

Roxanna

Für die geschenkten 💗chen geht ein lieber Dank an
 

@Novemberkind
@Syrdal
@kleiber
@Monalie

verbunden mit herzlichen Grüßen

Brigitte

Gestern gesehen, Menschen lebhaft miteinander plaudernd nach einem Gottesdienst in der Franziskanergasse. Die gute Stimmung wirkte ansteckend.

DSC04934.JPG

Federstrich

Solange trotz aller "Missverständnisse" miteinander geredet wird, erfüllt Sprache ihren Zweck. Nur sollten die Erwartungen nicht übersteigert werden. Verständigung kann nicht gelingen, wenn sich die Beteiligten nicht auf Augenhöhe begegnen. Ob das das Fall ist, loten die Gesprächspartner mit feinem Sensorium jedes Mal erneut aus.
Dennoch gibt es für einen gelungenen Gedankenaustausch keine Garantie, weil die Bedingungen nicht stimmen, auch weil jemand glaubt, er könne von der Höhe des Katheders schwätzen. Diese Erfahrung haben schon andere gemacht, die klagten: "Das größte Problem in der Kommunikation ist die Illusion, sie hätte stattgefunden."
LG, Federstrich
 

Roxanna

@Federstrich  

Herzlichen Dank, lieber Federstrich für deinen Kommentar. Ich stimme dir zu, solange miteinander geredet wird, besteht auch die Chance, Missverständnisse ausräumen zu können. Die besteht n.m.M aber nur, wenn auch offen über Empfindungen kommuniziert wird. Eine wichtige Voraussetzung ist natürlich auch, wie du schreibst, wenn das auf Augenhöhe geschieht.

In einem schriftlichen Austausch das mit feinem Sensorium ausloten zu können, halte ich für ziemlich schwierig. Dazu muss ich mein Gegenüber wirklich sehr gut und eigentlich auch persönlich kennen.

Ich weiß nun nicht, ob ich den letzten Satz richtig verstanden habe, aber man kann sich sowohl in einem schriftlichen Austausch, als auch in einer persönlichen Begegnung viel vormachen, dann wäre es Illusion und nicht wahrhaftig. So etwas kann auf Dauer keinen Bestand haben. Ein gelungener Gedankenaustausch, der in irgendeiner Weise „befruchtend“ ist, ist wie ein Geschenk. Voraussetzung dafür ist wiederum die immer wieder angesprochene Achtsamkeit für mein Gegenüber.


Herzliche Grüße
Brigitte
 

WurzelFluegel

liebe Brigitte,

Saint-Exupéry meinte einmal:
Die Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug. Die Probleme des Lebens sprengen alle Formulierungen.

...und doch ist es so wichtig, immer wieder das Miteinander ins Bewusstsein zu rücken, wie du das so unermüdlich machst - DANKE!

CIMG1943.JPG
schick dir einen herzlichen Gruß
WurzelFluegel

Roxanna

@WurzelFluegel  

Sehr herzlich, liebe WurzelFluegel danke ich die für deinen Kommentar. Ja, manchmal sind wir mit unserer Sprache auch am Ende. Es gibt „Dinge“, dafür gibt es keine Worte. Das hat Saint-Exupéry sehr treffend gesagt.

Dass Menschen manchmal so schwer zueinander finden können, macht mich immer wieder zutiefst betrübt, ob bei mir selbst oder bei anderen. Wenn aber nicht auf beiden/allen Seiten das Bedürfnis dafür vorhanden ist, lässt sich daran kaum etwas ändern. Dann muss losgelassen werden.

Herzliche Grüße
Brigitte
 

Rosi65

Liebe Roxanna,

häufig handelt es sich um ein Missverständnis, wenn man einen geschriebenen Text falsch interpretiert.
Gerade bei langen verschachtelten Sätzen, die vielleicht mit Metaphern fantasievoll ausgeschmückt wurden, läuft der Leser leicht Gefahr, den wichtigen Kern der Aussage zu übersehen.
Als Beispiel fällt mir dazu eine Geschichte von Heinrich von Kleist ein. In seiner Erzählung wurden (bewusst?) Lesebarrieren eingebaut, um das Lesetempo zu drosseln. Dabei weisen einzelne Sätze eine Länge von einer halben Buchseite auf!!!
Selbst geübte Leser müssen dann den Text mehrfach lesen, um ihn gedanklich zu sortieren und um seinen Sinn richtig zu erfassen. 
Bei einem hastig quergelesenen Text, dazu vielleicht noch von einem wenig geübten Leser ausgeführt, kann der Inhalt dann schon mal etwas anders oder sogar ganz falsch gedeutet werden.

piktogramm.jpg
Ein Symbolsystem (Piktogramm) wurde 1936 von Otto Neurath entwickelt, damit dieses auf der ganzen Welt verstanden werden konnte. In öffentlichen Gebäuden, Flughäfen und Bahnhöfen sind sie sehr hilfreich, um sich gut in einer fremden Umgebung zu orientieren. Doch für eine Kommunikation reichen sie leider nicht aus. 

Beste Grüße
  Rosi65

Roxanna

@Rosi65  

Für deine Erläuterungen, liebe Rosi, danke ich dir herzlich. Ich kann dir nur zustimmen. So in etwa habe ich das an anderer Stelle auch geschrieben. Jeder Mensch wird beim Lesen eines Textes andere Empfindungen haben, weil er sie durch seinen Erfahrungsschatz „filtert“. Da muss noch nicht einmal ein Missverständnis vorliegen. Aber, kommt ein solches hinzu, dann wird es wirklich schwierig zu entwirren, wenn nicht sehr offen über Empfindungen kommuniziert wird. Immer wieder habe ich auch schon geschrieben, wie schwierig zu deuten ist, wie etwas gemeint wird, wenn ich den anderen Menschen nur über das schriftliche Wort kenne und mir die „sinnliche“ Wahrnehmung fehlt. Da muss eigentlich umso sorgfältiger kommuniziert werden. Das kann anstrengend sein und dazu ist nicht jeder bereit.

Herzliche Grüße
Brigitte
 

indeed

Liebe Brigitte,

... manchmal bewundere ich den Genius

und

...  manchmal ist die Oberflächlichkeit nicht zu überbieten


Mit lieben Gruß zu dir 

Ingrid

Roxanna

@indeed  

Das, liebe Ingrid, ist die menschliche Vielfalt, über die man immer wieder nur staunen kann. Und, weil Menschen so unterschiedlich sind, aber wem sage ich das, wird jeder anders empfinden. Ich erlebe das immer wieder, wenn ich z.B. denke, „so etwas geht gar nicht“, findet jemand anderer nichts dabei. Es ist wirklich nicht einfach. Herzlich danke ich dir für deinen Kommentar und schicke liebe Grüße mit

Brigitte
 

Pan

Liebe Brigitte -
manchmal steht der Mensch
seiner eigenen Menschlichkeit im Wege.
Manchmal bedeutet ein Turmbau aber auch:
Zusammen etwas schaffen , 
auch wenn dabei die Sprache verloren geht!

meint mit einem Lächeln
Horst

 

Roxanna

@Pan  

Es ist wie mit vielem oder vielleicht mit allem?, lieber Horst, man kann es so oder so sehen. Eigentlich ist es doch aber fast unvorstellbar, etwas miteinander schaffen zu können, wenn man sich nicht verständigen kann. Kann dabei etwas stabiles, positiv Ausgerichtetes entstehen? Danke für den Impuls, es auch von einer anderen Warte aus zu sehen, aber manchmal kann es auch schier in die Verzweiflung treiben, dass man „Dinge“ immer so oder auch anders sehen kann. Wie soll man denn da überhaupt zusammenkommen?

Ich danke dir für deinen Kommentar und schicke liebe Grüße mit

Brigitte
 


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