Rosenschlummerlied


Rosenschlummerlied

Hört ihr das Lied der Rosen?
Sie singen unterm kalten Schnee,
sie träumen tief von sonnigen Tagen,
da bald die Winterdecke schmilzt.

Ihr Lied ist kaum zu hören,
denn schweres Weiß dämpft den Gesang,
noch können sie nicht farbig blühen,
sich duftend wiegen in dem Frühlingsklang.

Doch zarte Seelen können hören,
dies sehnsuchtsvolle Schlummerlied,
sie schauen auf der Rosen Winterdecke,
und sehen was sonst keiner sieht.

K.St.B. 21.08.2005


Bildergalerie(vogelfrei)




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Kommentare (6)

HeCaro Rosen sind meine Lieblingsblumen.
Es ist ein schöner Gedanke, dass die Rosen ein
Schlummerlied singen währen sie auf das Frühjahr warten.
Ich meine es durch die Schneedecke zu hören.
Dein Gedicht hat mir sehr gut gefallen.
Liebe Grüße HECaro
vogelfrei
...die mein Gedicht erfühlen können.
DAS MACHT MICH GANZ GLÜCKLICH UND SAGE DANKE DANKE DANKE
und lieben Gruß an alle
Karin
immergruen nicht gleich die Rosen sein, die Schönsten der Schönen.
Mir genügen die kleinen, unscheinbaren, ersten, neugierigen, mutigen Frühlingsboten, die sich aus der kalten Erde drängen und uns mit ihrem Geläute wecken. Deren Lieder klingen mir um diese Zeit lauter.
Wer auf die Rosen wartet, muss noch ein wenig Zeit haben.
Danke für die romantische Melodie der Rosen!
das immergruen
Traute Das mag ich auch, so ein bisschen Wehmut. Es ist die Erwartung, des Schönen, die uns ungeduldig werde lässt
Du och ist es der Wechsel zwischen den Jahreszeiten, durch den wir den Frühling erwarten dürfe.
Es ist aber auch als Gleichnis zu verstehen, was Dein Gedicht erzählt. Eine unerfüllte Liebe, die friert.
Mit freundlichen Grüßen,
Traute
monika zart und schön ist Dein Rosenschlummerlied.
Ich liebe die Rosen über alles und sie können
so viel sagen. Ich spreche mit ihnen oft im
Morgentau in meinem Garten.
Schließe mich dem Kommentar von Syrdal an.
Er hat sehr gefühlvoll ausgedrückt, was die zarten
Seelen sehen.

Danke, dass ich dieses sanfte Rosenschlummerlied
lesen durfte.

Lieber Gruß Monika

Syrdal Kaum eine Blüte wurde so vielseitig besungen und bedichtet, wie die Rose mit ihren vielen Symbolbedeutungen. Sie ist schlechthin das Sinnbild des Paradieses, aber auch noch vieles mehr. Wer ihr sehnsuchtsvolles Schlummerlied unter der Winterdecke zu erspüren vermag, gehört zu den sehr glücklichen Menschen dieser Erde. Es sind, wie es in dem Gedicht so schön heißt, die "zarten Seelen", die "sehen was sonst keiner sieht".
Sehr schön, dieser anheimelnde Gedanke...
meint fröhlich grüßend
Syrdal

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