Verständnis

Autor: ehemaliges Mitglied

ich reich dir meine hand
es soll dir sagen
dass ich dich verstehe
hast du das wohl erkannt
wenn ich in deine augen sehe
glaube ich es nicht

doch bedenke
zu dir lenke
ich ich mein Verständnis
nimm es auf
oder lass es sein
begreifst du es nicht
dann kann ich dir nicht helfen


traumvergessen 13.08.2012

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Kommentare (11)

ehemaliges Mitglied es ist oft so, dass man jemandem helfen will, derjenige, dem man helfen will, sich aber nicht helfen lässt oder er Hilfe erwartet, ohne selbst etwas dazu beizutragen. Dann ist es in der Tat wichtig, los zu lassen.

Danke für eure Nachfragen.

Gruß
traumvergessen
EHEMALIGESMITGLIED63 nun ja ich denke die Kommentare haben vieles erhellt
lieber Gerd, denn ich muß gestehen ich kann deine Zeilen nicht so ganz interpretiern.
Doch ich habe gelernt auch einmal einfach ezwas stehen zu lassen. Was ich hiermit tue.
Es hat mir trotzdem Freude bereitet die Zeilen zu lesen Elisabeth
immergruen Das sind die Alternativen. Wenn man die Hand nicht ergreift, die sich entgegenstreckt, dann kann man keine Hilfe erwarten.
Ich denke, so hast Du es gemeint.
Liebe Grüße vom
immergruen
ehemaliges Mitglied ist das ein toller Rosenstrauch. Herzlichen Dank. Ja, Monika, diese Töne gehören auch zum Leben und hier ist es oft nicht einfach, eine Balance herzustellen. Hat man aber eine positive Grundbereitschaft, so wie du und ich, dann bekommt man fast immer die Kurve. Ist es einmal schief gegangen, dann ist das auch hinnehmbar, bei tausend mal gut kann es ruhig einmal schief gehen.

Ich danke dir für deinen blumenreichen Kommentar.
Gerd
ehemaliges Mitglied In der Tat gehört eine gewisse ungeschützte Offenheit, eine Bereitschaft zu helfen, aber auch eine Bereitschaft, sich helfen zu lassen, eine Bereitschaft zu vertrauen und auch eine Bereitschaft, das Vertrauen nicht zu missbrauchen in jede Beziehung - auch in eine Partnerbeziehung. Du kannst das von Hause aus und es ist eine Gabe, hiervon richtig Gebrauch zu machen.

Ich danke dir für deine erhellenden Worte, die mich wieder einmal tief in der Einschätzung deiner Persönlichkeit bestärkt haben.

Freundliche Grüße
traumvergessen
ehemaliges Mitglied du hast Recht: mit dem Verstehen und dem Verständnis ist das so eine Sache: Während andere sich blind verstehen - beispielsweise wir - ist es oft so, dass man Hilfe anbietet. Aber dazu braucht es auch des Verständnisses des Annehmenden. Das kann man bis zu einem gewissen Grad tolerieren. Fehlt die Bereitschaft des eigenen Zutuns aber ganz, dann geht es nicht. Man hat ja schließlich auch kein Helfersyndrom, erwartet auch keine Dankbarkeit. Allerdings gegenseitiges Verständnis ist die Basis für jede Zusammenarbeit.

Ich danke dir für deine Kommentierung. Ja, in unserem Falle ist das überhaupt kein Problem - lach.

Ganz liebe Grüße
gerd
ehemaliges Mitglied Ich kann mich den Worten von Traute und Silvy nur
anschließen. Auch ich bin ein Mensch, der viel Vertrauen
schenkt - aber auch den größten Schmerz dadurch schon
erfahren hat.
So ist es leider im Leben, man wird vorsichtiger
und es gibt doch immer einen Menschen, dem man Vertrauen und die
Hand reichen kann...der es auch verdient.
Danke für Deine Zeilen, sie machen nachdenklich.

herzlich Monika

Traute Das ist wieder ein Thema frisch aus der Konfliktkiste.
Wie freuen wir über die Unterschiede und betonen unsere Einzigartigkeit,dass bringt aber mit sich, dass "wie" uns einander zu erkennen geben.Viele haben sich verschlossen, weil sie wissen wie es ist verletzt zu werden.Das verhindert aber auch positive Erfahrungen zu machen.
Ich nehme mal den Lebensbund aus. Ich habe mich da zu durch-gerungen, jeden Menschen erst einmal für gut und redlich an zu sehen, der in mein Kontaktfeld kommt. In meinem Berufsleben hat sich das bewährt, nur ganz wenige waren es nicht wert so eingeschätzt zu werden.
Bei den Beziehungen kann ich nicht mitreden, da interpretiere ich etwas falsch, weil das Prinzip da nicht anwendbar ist.
Wenn jemand sein Herz ausschütten wollte, habe ich seine Geheimnisse gehütet.
anders herum habe ich auch kaum Enttäuschungen erlebt, wenn ich jemandem etwas anvertraute. Allerdings scheint das in der Familie nicht so zu funktionieren, wenn etwas durchsickerte, war die Quelle die eigene Familie.
Das Vertrauen schenken, bedeutet auch ein kleines bisschen ausgeliefert sein, aber so ist das eben, Vertrauen ist ein Vorschuss, den man gewährt.
Wer das nicht kann wird viel entbehren müssen, aber auch die hin und wieder auftretenden Enttäuschungen bleiben ihm erspart.
Spontaneität und Risikobereitschaft machen das Leben bunt, aber auch für Überraschungen bereit.
Sicher kann man sich nie sein, auch der Blick in die Augen kann trügen, es gibt gute Schauspieler die nicht engagiert sind...
Mit freundlichen Grüßen,
Traute
ehemaliges Mitglied Wer nicht versteht, der versteht wohl nie.......
Oft ist es verlorene Lebensmüh......
Aber ich verstehe und das ist wichtig, ich verstehe Dein Gedicht "Verständnis" sehr gut!

Danke dafür......

Deine Freundin
Silvy
ehemaliges Mitglied du siehst es nicht, du fühlst es. Dein Unterbewusstsein teilt es dir mit.
Ich danke dir für deine Mitteilung.
Liebe Grüße
Gerd
minu Ja lieber Gerd, das möchte ich so gerne, Vertrauen,
doch manchmal ist das recht schwer.

Woran sehe ich, dass ich dieser Hand vertrauen kann,
dass sie mich nicht ausnutzt, dass der Mensch, dem die Hand gehört, nicht doch ein Wolf im Schafspelz ist.

Schlimm ist es, wenn man nicht mehr vertrauen kann.
Gruss Emy

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