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Aktuelle Themen #DieMannschaft als Beispiel für den Erfolg von offenen Gesellschaften

Edita
Edita
Mitglied

Re: #DieMannschaft als Beispiel für den Erfolg von offenen Gesellschaften
geschrieben von Edita
als Antwort auf luchs35 vom 11.06.2016, 10:11:15
Wenn Fussballmannschaften schon als Vorzeigeprinzip für Erfolg einbezogen werden, sollte auch bedacht werden, dass die Spieler für horrende Summen weltweit zusammengekauft und entsprechend „gepampert“ werden, um irgendwann für große Ablösesummen weiterverkauft zu werden.
Luchs35


Ja Luchsi - die dunkelhäutigen Nationalspieler die weltweit eingekauft werden, die merken fast nichts von Rassismus auf dem Fußballplatz, erstens überdeckt im Stadion der Nationalstolz zu gewinnen den dennoch vorhandenen Rassismud, und zweitens werden Nationalspieler meistens vom übrigen Volk fast hermetisch abgeriegelt, aber Spieler die hier aufgewachsen sind, wie Asamoa, Boateng und etliche andere die es nicht bis in die Nationalmannschaft schafften, die mußten und müssen privat viel ertragen und aushalten!



Edita
bukamary
bukamary
Mitglied

Re: #DieMannschaft als Beispiel für den Erfolg von offenen Gesellschaften
geschrieben von bukamary
als Antwort auf Edita vom 11.06.2016, 10:43:20
So ist es, Edita.
Bei dem Erfolgsmodell geht es letzendlich ausschließlich ersteinmal um Gewinnmaximierung und um eine spezielle Form von Menschenhandel, die gesellschaftlich inzwischen wohl sogar gewünscht zu sein scheint.

bukamary
Re: #DieMannschaft als Beispiel für den Erfolg von offenen Gesellschaften
geschrieben von marina
als Antwort auf Edita vom 11.06.2016, 10:43:20

Ja Luchsi - die dunkelhäutigen Nationalspieler die weltweit eingekauft werden, die merken fast nichts von Rassismus auf dem Fußballplatz, . . . Edita


Wirklich? Ich bin zwar null am Fußball interessiert und kriege deshalb das meiste gar nicht mit. Aber selbst mir ist nicht entgangen, welcher Rassismus auf den Fußballplätzen manchmal gegenüber schwarzen Spielern stattgefunden hat, weil es überall durch die Presse ging.
Z. B. Bananenwürfe oder Affengekreisch etc.
Ich verlinke mal einen Artikel darüber.

Im übrigen wundere ich mich, wie bemüht mal wieder einige sind, Karl misszuverstehen. Es geht ihm doch gar nicht darum, dass er das Leistungsprinzip per se über alles stellt, und zwar generell. Sondern dass er betonen will, dass bei diesen Spielen nur das und nicht eine andere Herkunft oder Hautfarbe eine Rolle spielt. Und dass man das Leistungsprinzip hier nicht ausblenden kann, das dürfte ja wohl klar sein.
Für Behinderte gibt es übrigens auch immer Wettkämpfe wie Paralympics etc. Aber auch hier spielt das Leistungsprinzip eine Rolle. Das ist nun einmal das Wesen von Wettbewerben.

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Edita
Edita
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Re: #DieMannschaft als Beispiel für den Erfolg von offenen Gesellschaften
geschrieben von Edita
als Antwort auf marina vom 11.06.2016, 11:22:20
Ach Marina - warum zitierst Du nur einen Teil meines Satzes, im anderen Teil steht genau das, was Du auch erklärst, und ein Video zur weiteren Erklärung obendrein!

Edita
Re: #DieMannschaft als Beispiel für den Erfolg von offenen Gesellschaften
geschrieben von marina
als Antwort auf Edita vom 11.06.2016, 11:31:19
Edita, ich will dir gar nichts, keine Sorge.
Aber du hast darauf abgehoben, dass diese Spieler "privat" viel ertragen müssen, aber nicht auf dem Fußballplatz, weil sie da abgeschirmt sind. Das wollte ich korrigieren, denn leider leider wirkt sich der Rassismus eben nicht nur in ihrem Privatleben aus, sondern auch auf dem Fußballplatz. Es ist also noch schlimmer, das wollte ich betonen. Und da wirst du mir vielleicht zustimmen, wenn du den Artikel liest, den ich verlinkt habe.

Edit.: Ich sehe gerade, dass der sich nicht öffnen lässt.
Versuche es neu ohne https, das ist immer der Grund dafür.
Edita
Edita
Mitglied

Re: #DieMannschaft als Beispiel für den Erfolg von offenen Gesellschaften
geschrieben von Edita
als Antwort auf marina vom 11.06.2016, 11:45:04
Edita, ich will dir gar nichts, keine Sorge.
Aber du hast darauf abgehoben, dass diese Spieler "privat" viel ertragen müssen, aber nicht auf dem Fußballplatz, weil sie da abgeschirmt sind.


Das bezog sich ausschließlich auf die Nationalmannschaft weil Karl die Nationalmannschaft explizit als homogene Gruppe anführte, und ich der Meinung bin, daß man das in Zusammenhang mit Rassismus nicht so sehen kann!
In den Bundesligen und allen darunter sieht es ganz anders aus, und das sollte das Video belegen im Falle jemand das bezweifeln würde!
Asamoa und Boateng bestätigen das ja selber, weil sie alle drei Seiten kennen, die von ganz unten, die in der Bundesliga und die in der Nationalmannschft!

Edita

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Tina1
Tina1
Mitglied

Re: #DieMannschaft als Beispiel für den Erfolg von offenen Gesellschaften
geschrieben von Tina1
Linktipp: Wer ersetzt Schweinsteiger? Jogi Löw nennt gleich sechs Kapitäns-Optionen

"Welcher DFB-Spieler wird die Kapitänsbinde im Auftaktspiel der Deutschen gegen die Ukraine tragen? Für Joachim Löw bleibt Bastian Schweinsteiger der Kapitän, obwohl er nicht fit ist. Diese Alternativen sieht er für den 31-Jährigen."

Tina1
Tina1
Mitglied

Re: #DieMannschaft als Beispiel für den Erfolg von offenen Gesellschaften
geschrieben von Tina1
Für mich ist der Fussball ( Bundesliga) ein knallhartes
Geschäft, wo es nur ums Geld geht. Die Vereine kaufen
für horrente Summen weltweit oder innerhalb der Vereine
Spieler ein, also Topspieler die ihnen Gewinn bringen sollen.
Religion, Hautfarbe u. Nationalität ist aus diesem Grund vollkommen
uninteressant.
Eigentlich sollte Sport vereinen, man sollte sich auf die Menschen
beziehen, jedem die gleiche Chance aus menschlichen, fairen u.
sportlichen Gründen geben.
Aber das findet im Profifussball in meinen Augen nicht
statt. Der Profifussball ist daher kein gutes Beispiel für
gelungene Integration. Meine Meinung, die niemand teilen muss.
Tina

Der Fall von Weltmeister Mats Hummels zeigt m.E. um was es im "Profifussball" geht. Geld u. Gewinn, das sind die Hauptthemen.
Linktipp: FC Bayern schafft im Hummels-Poker offenbar Fakten

"Weltmeister Mats Hummels soll bei Bayern München ein unterschriftsreifer Vierjahresvertrag vorliegen. Das berichtet die Bild-Zeitung. Demnach bietet der deutsche Rekordmeister dem Innenverteidiger von Borussia Dortmund pro Jahr rund zehn Millionen Euro Gehalt plus Prämien. Gerade durch die Bonuszahlungen soll Hummels einen besseren Verdienst haben als im Falle einer möglichen Vertragsverlängerung beim BVB. Dort läuft sein Kontrakt 2017 aus. Die Ablöse für den Nationalspieler wird auf rund 30 Millionen Euro taxiert."

Magath zum Thema "Profifussball" 2010:

Linktipp: Magath: "Es geht immer nur ums Geld"

"Felix Magath, Trainer von Schalke 04, ist offenbar kein Fußball-Romantiker. "Im Profifußball geht es immer nur ums Geld. Das muss man sich eingestehen", so der 57-Jährige.

Magath hat die Kosten seit seinem Amtsantritt nach eigenen Angaben drastisch reduziert. "Als ich kam, verdiente jeder Spieler im Schnitt 91 000 Euro im Monat, ohne Prämien. Ich habe die Grundgehälter der Neuverpflichtungen um 20 Prozent gesenkt"."

Linktipp: Nächster Millionen-Transfer: Gladbach holt Vestergaard

"Borussia Mönchengladbach hat das Tauziehen um Werder Bremens Abwehrchef Jannik Vestergaard gewonnen. Der 23-Jährige wechselt für kolportierte 14 Millionen Euro an den Niederrhein, wo er einen Vertrag bis 2021 unterschrieb."
Tina1
Tina1
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Re: #DieMannschaft als Beispiel für den Erfolg von offenen Gesellschaften
geschrieben von Tina1
als Antwort auf bukamary vom 11.06.2016, 10:56:21
So ist es, Edita.
Bei dem Erfolgsmodell geht es letzendlich ausschließlich ersteinmal um Gewinnmaximierung und um eine spezielle Form von Menschenhandel, die gesellschaftlich inzwischen wohl sogar gewünscht zu sein scheint.

bukamary


Die Meinung habe ich auch.
Tina
schorsch
schorsch
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Re: #DieMannschaft als Beispiel für den Erfolg von offenen Gesellschaften
geschrieben von schorsch
als Antwort auf karl vom 10.06.2016, 14:41:29
Diese Vielfalt ist übrigens nicht Orts-gebunden; man kann, wenn man genug Geld hat, eine ganze erfolgreiche Mannschaft - im Geschäft wie auch im Sport - kaufen - und dann selbst gewinnen!

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