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Aktuelle Themen Wir haben eine Klimakatastrophe

jeweller
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RE: Wir haben eine Klimakatastrophe
geschrieben von jeweller
als Antwort auf Suminoto vom 25.07.2021, 08:43:49

Macht euch mal keine Sorgen, es betrifft uns und unsere Kinder nicht.
1-200 Jahre werden noch vergehen bevor ein grosser Wechsel entsteht.
Klimaveränderung dauert hunderte, wenn nicht tausende von Jahren.
Die letzte kleine Eiszeit war im Mittelalter.

LG Hubert

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Rispe
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RE: Wir haben eine Klimakatastrophe
geschrieben von Rispe
als Antwort auf aixois vom 25.07.2021, 00:27:52

Lieber @aixois,
ich weiß nicht, ob das bei mir "in den falschen Hals gerutscht" ist, aber mir ist ehrlich gesagt unwohl bei manchen deiner Beiträge, das war auch schon vorher so bei einigen Covid-Beiträgen, wo dir die Lockdowns nicht lang und streng genug sein konnten und du für einen Impfzwang plädiert hast.
Manche deiner Statements empfinde ich fast als fundamentalistisch, auch wenn sie immer interessant sind und ich die meisten sogar geliked habe.

Bisher gab es gerade jetzt in der Flutkatastrophe jede Menge „Solidarität und Opferbereitschaft“, und was  deine Forderung nach gut "informierten Bürgern“ betrifft, so lag es an dieser Stelle meist nicht an denen, wenn sie nicht gut informiert waren. Im übrigen: Solidarität und Opferbereitschaft kann man nicht erzwingen, die sind da oder nicht, und daran mangelt es gerade in dieser Krise nicht.
Was "30 Jahre herumeiern und auf die lange Bank schieben in der Klimafrage" betrifft, auch da war nicht unsere Demokratie schuld, sondern zu wenig Bewusstsein der Politiker, um die nötigen Änderungen anzugehen. „Gerichte müssen eingreifen, damit Gesetze verfassungsgemäß werden (siehe .Klimaschutzgesetz)“, schreibst du. Richtig! Deshalb muss man aber nicht die Strukturen der Demokratie in Frage stellen. Das alles geben diese Strukturen her, man muss sie zur umsetzen.

Auch bei Covid war es nur eine Minderheit, die dem Staat nicht traute, sogar ganz im Gegenteil hat die Wissenschaft in dieser Zeit eine enorme Aufwertung erfahren. Wegen einer kleinen, aber laut brüllenden Minderheit sollten wir auf keinen Fall an unserer Demokratie sägen.
Da kann ich wieder nur sagen: Wehret den Anfängen!
Aufklärung ist angesagt, immer wieder Aufkärung, das fängt schon in der Schule an. Aber nicht die Aufweichung der Demokratie!

Auf das Geschwafel von Suminoto muss ich nicht mehr eingehen, mir war bei ihm von Anfang an mehr oder weniger klar, worauf es hinauslaufen würde, und Karl hat sich kompetent genug dazu geäußert.

Karl
Karl
Administrator

RE: Wir haben eine Klimakatastrophe
geschrieben von Karl
als Antwort auf jeweller vom 25.07.2021, 10:09:16

Lieber Hubert,

das ist ein tolles Bild, aber up-to-date bist Du leider nicht. Der Mensch beschleunigt den immer stattfindenden natürliche Klimawandel, wodurch dieser zur Klimakatastrophe wird, deren Folgen teilweise nicht erst unsere Kinder, sondern wir selbst bereits erleben.

Karl


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Der-Waldler
Der-Waldler
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RE: Wir haben eine Klimakatastrophe
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf Rispe vom 25.07.2021, 10:40:48
Auch bei Covid war es nur eine Minderheit, die dem Staat nicht traute, sogar ganz im Gegenteil hat die Wissenschaft in dieser Zeit eine enorme Aufwertung erfahren. Wegen einer kleinen, aber laut brüllenden Minderheit sollten wir auf keinen Fall an unserer Demokratie sägen.
 

Liebe @Rispe,

aber demokratische Strukturen ändern sich doch permanent, ohne dass man das als "an der Demokratie sägen" bezeichnet. Manches ist sehr fragwürdig, da gebe ich Dir recht, anderes ist aber doch auch nötig, und wird ja auch immer wieder modifiziert Die Demokratie von 1950 ist doch eine andere als heute.

Vor allem: Was ist, wenn diese "laut brüllende Minderheit" verhindert, dass es zu einer (absolut wichtigen und notwendigen) Durchimmunisierung der Bevölkerung kommt? Welche Wege zur Überzeugung der Zweifelnden und Ablehnenden schlägst Du vor? Aufgeklärt wird ja, aber einen "Ruck" in Sachen Impfen verspüre ich jedenfalls nicht!

Liebe Grüße

DW
hobbyradler
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RE: Wir haben eine Klimakatastrophe
geschrieben von hobbyradler
als Antwort auf Mareike vom 25.07.2021, 07:48:05

Diesmal hat wohl auch fehlerhafte Wasserwirtschaft die Katastrophe ermöglicht:
 
Vermutlich trifft in diesem Fall deine Schuldzuweisung zu.

Ich wunderte mich neulich, dass ohne viel Regen die Isar in München sehr hoch und ungewöhnlich strömend war.

Mein Nachlesen ergab, dass man aus Vorsicht vor angekündigtem großen Wasserzulauf bereits Tage vorher vom Sylvensteinspeicher vermehrt Wasser an die Isar abgab, um freies Volumen für die zu erwarteten Wassermassen zu schaffen. Das scheint ein völlig normales Vorgehen zu sein.

Ciao
Hobbyradler
 
JuergenS
JuergenS
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RE: Wir haben eine Klimakatastrophe
geschrieben von JuergenS

Die Liste der Kohlenstoffdioxidemittenten ist bei wikipedia zu finden, China ist z.B. der Weltmeister geworden, in ein paar Jahren.:
(Aber D. liefert ja auch Autos wie Sand am Meer dorthin, ein "schöner" Beitrag.)

Liste der größten Kohlenstoffdioxidemittenten – Wikipedia

😒


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Rispe
Rispe
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RE: Wir haben eine Klimakatastrophe
geschrieben von Rispe
als Antwort auf Der-Waldler vom 25.07.2021, 11:27:25

Ich finde das Vorgehen unserer Regierung bisher wirklich gut, und die setzt eben auf Appelle und Aufklärung, aber auch auf leichtere Zugangsmöglichkeiten. Bei uns in Df. wird jetzt sogar in manchen U-Bahnhöfen geimpft, außerdem in allen Hochschulen und an zig verschiedenen Stellen. Das kommt gut an, und dabei sollte man bleiben.
Ich kann dir sagen, was passiert, wenn die erforderlichen Dinge zum Zwang erhoben werden und an den Strukturen der Demokratie gesägt wird: Dann versammeln sich die Verquerdenker noch fanatischer und noch hasserfüllter, und dann haben sie nicht einmal mehr ganz Unrecht, wenn sie die Erosion unserer Demokratie anklagen. Auf diese Weise verhilft man ihnen sogar noch zu mehr oder weniger berechtigten Anklagen, wollen wir das?
So, wie es jetzt läuft, kann man hoffen, das einige von ihnen irgendwann ihren Irrtum einsehen, aber nicht, indem man sie zwangskonvertiert.

Hat alles nichts mehr mit der Flutkatastrophe zu tun, aber gerade hier zeigt sich ein überwältigender Gemeinsinn der Bürger_innen, über die gegenseitige Hilfs- und Spendenbereitschaft ist genug berichtet worden. Gerade hier bewährt sich jetzt unsere Demokratie.

jeweller
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RE: Wir haben eine Klimakatastrophe
geschrieben von jeweller
als Antwort auf Karl vom 25.07.2021, 11:09:28

Lieber Karl,
du magst ja bis zu einem gewissen Grad Recht haben, aber wenn der Rest der Menschheit nicht mitmacht wird es noch lange dauern.
Ich kann nur von uns sprechen und hier wird es Generationen dauern.
Bin sicher in Asien ist es nicht anders. Diese Völker haben andere Sorgen und zusätzlich eine völlig andere Mentalität.

Habt einen schönen Sonntag

LG Hubert

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Der-Waldler
Der-Waldler
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RE: Wir haben eine Klimakatastrophe
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf Rispe vom 25.07.2021, 11:49:30

Ich stelle ja nicht die Demokratie infrage, aber ich plädiere dafür, dass man demokratische Strukturen modifizieren kann. Und das tut man doch auch schon seit Anbeginn...

 

Rispe
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RE: Wir haben eine Klimakatastrophe
geschrieben von Rispe
als Antwort auf Der-Waldler vom 25.07.2021, 11:56:20

Dann würde ich gern mal hören, wie du und der Aixois sich das vorstellen mit dem Modifizieren.
Was genau solll denn geändert werden in unserer Demokratie? Mehr Zwänge in allen Bereichen? Weißt du, worauf das hinauslaufen würde? Nicht unbedingt auf eine Diktatur, aber auf einen autokratischen Staat.
Davon gibt es schon genug abschreckende Beispiele in Europa, sogar Österreich ist inzwischen fast so weit.
Ich jedenfalls will das nicht, und dabei bleibe ich.


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