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Haustiere Wau,Ludwig Hundt

FrauOberschlau
FrauOberschlau
Mitglied

Re: Lagebericht
geschrieben von FrauOberschlau
als Antwort auf margit vom 13.09.2011, 19:34:34
hallo ludwig

nicht nur du sahst mit deinem trichter doof aus, guck mal wie ich aussah mit dem großen ding

mein frauchen musste mit mir 10 tage im gästezimmer wohnen, weil ich nicht allein sein durfte. ich konnte kaum gehen mit dem doofen ding um den hals, bin getaumelt, weil die schurrhaare nichts tasten konnten außer den rand von trichter.

mein frauchen hat sogar meine häufchem im katzenklo zuschaufeln müssen, weil ich mich da mit dem trichter nicht drehen konnte.

essen und trinken ging so, aber schön war es nicht, machte keinen spaß.

raus sollte ich nicht alleine, aber die oberschlaue hat mir ein geschirr gekauft und mich einfach in den garten gesetzt, damit ich mich bewegen sollte, der arzt meinte auch, das wäre gut, nur klettern durfte ich nicht.

was war ich froh, als die 10 tage um waren und ich wieder klettern und springen konnte.

ich kann die ja sooooo gut nach fühlen, was du durch machst.

gute besserung wünscht dir pauline oberschlau

FrauOberschlau(FrauOberschlau)


FrauOberschlau(FrauOberschlau)




bongoline
bongoline
Mitglied

Re: Danke
geschrieben von bongoline
als Antwort auf margit vom 12.09.2011, 18:06:03
Ludwig,

was meinst - man sieht es ja an meinem Blick - wie unglücklich ich mit dem Halstrichter war. Ich hab halt dann alles, was nicht niet- und nagelfest war, mit dem Trichter abgeräumt und dann dreingeschaut - also wenn ich das Teil los werde, dann bin ich mustergültig brav, kratze und lecke nicht - und das hat das Herz vom Frauerl weich gemacht.



Und dann hat mein Frauerl wohl daran gedacht, dass vor 50 Jahren, als sie das erste mal einen Hund hat operieren lassen müssen, es ja noch gar keinen Trichter gab und trotzdem ist alles gut über die Bühne gegangen.

Also bei Deinen Schlappohren sag ich sicher nicht "halt die Ohren steif" sondern - alles wird wieder gut

Ziggy
von bongoline
pschroed
pschroed
Mitglied

Re: Danke
geschrieben von pschroed
Also Ludwig nun zeige doch mal daß du noch immer der Hundt im Hause bist, das gib´s doch nicht ein ausgedienter Schubkarrenschlauch im Hals .

pschroed(pschroed)



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kleiber
kleiber
Mitglied

Re: Danke
geschrieben von kleiber
als Antwort auf lalelu vom 12.09.2011, 20:46:28


Wau Ludwig Hundt...

Ich wünsche die alles Gute und die Zeit mit dem Trichter geht auch vorbei...

Halt die Ohren steif...würde ich jetzt sagen...lach..aber das kannst du ja nicht .

Ich bin ein Terrier und kann das auch nicht ...

Also ich drück dir alle Pfoten...Tschüss !!!Alle meine Freunde(kleiber)



Drachenmutter
Drachenmutter
Mitglied

Re: Danke
geschrieben von Drachenmutter
Hallo Ludwig,

wenn hier schon große Trichterparade ist, dann zeig ich Dir meinen auch.



So sah ich vor einem Jahr aus, nachdem ich ins Bein gebissen worden war.

Ich musste eine Drainage tragen, damit die Wundflüssigkeit abfließen konnte. Und damit ich mir die nicht selbst rausziehe, musste ich diesem blöden Trichter tragen. Aber Frauchen hatte ein Einsehen mit mir. Nachdem die Drainage von der Tierärztin gezogen worden war, hat Frauchen mir erlaubt, den Trichter abzulegen. Sie hat mich aber immer beobachtet, damit ich mir nicht die Fäden ziehe. Ich war dann auch ganz brav und bin gar nicht dran gegangen. So blieb mir der Trichter für die restlichen Tage bis zum Fädenziehen erspart.

Und weil ich das da so toll gemacht habe, brauchte ich auch im Juni, als ich aus gesundheitlichen Gründen kastriert werden musste, den Trichter nur an den ersten drei Tagen nach der OP zu tragen und dann nicht mehr.

Frauchen hat gesagt, ich bin ein braver Hund, weil ich nicht an die Wunde gegangen bin. Musst Du auch mal versuchen, Ludwig, lohnt sich wirklich.

Gute Besserung,
Dein Finn
margit
margit
Administrator

Mir geht's besser!
geschrieben von margit
als Antwort auf Drachenmutter vom 15.09.2011, 20:02:02
Hallo Ihr Lieben,

Eure Anteilnahme und guten Wünsche haben geholfen, mir geht es besser. Ich nehme brav meine Medizin; das ist das, was im Käse versteckt ist und nicht schmeckt. Inzwischen habe ich mich an meinen Halsring gewöhnt, obwohl ich mich damit nicht kratzen kann. Ich probiere es immer wieder mal, mit der Zeit werde ich sicher noch etwas gelenkiger, vielleicht klappt es dann doch noch. Frauchen findet das Ding wohl schick, weil sie großen Wert darauf legt, dass ich es zuhause trage und ganz zufrieden ist, wenn sie es endlich geschafft hat, es mir umzuziehen. Ich habe jetzt nämlich Übung im Ausweichen erlangt, aber da ich ein kluger Hund bin, gebe ich dann irgendwann nach und lasse mir das Ding umlegen und mich dafür loben und mit einem Leckerli belohnen. Komisch ist nur, dass Frauchen mir das Schmuckstück zum Spazierengehen immer auszieht. Vielleicht hat sie ja Angst, ich könnte es schmutzig machen.
Meine Wunde kann ich selbst nicht sehen, aber meine Menschen sind der Ansicht, dass sie beginnt zu heilen. Ich kann es inzwischen schon etwas genießen, dass ich zuvorkommender als sonst behandelt werde. Daraus habe ich schon einiges gelernt. Auch Menschen sind erziehbar, hund muss nur wissen wie! Heute beim Spaziergang ging Frauchen wieder einmal ohne mich zu fragen in Richtung Wald, wo doch der Wiesenweg viel aufregender ist. Da direkter Widerstand zwecklos ist, bin ich 200 Meter mitgegangen und dachte an meine Erfahrungen aus den letzten Tagen. Plötzlich wusste ich, was zu tun war. Ich musste nur stehenbleiben, ein wenig jammern und sehnsüchtig zurückschauen, da fragte mich Frauchen schon voll Sorge, ob wir zurück zum Auto gehen sollen. Ich stimmte mit einem glücklichen Wolfsgeheul zu und tatsächlich kehrten wir um. An der Abbiegung zum Wiesenweg hatte ich mich soweit erholt, dass wir doch noch Spazierengehen konnten. Irgendwie hat mich Frauchen aber ausgetrixt, denn wir gingen dann doch noch über den Waldweg zurück. Den Triumph habe ich ihr gegönnt und mir nichts anmerken lassen.

Euer Ludwig Hundt

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Re: Mir geht's besser!
geschrieben von mart1
als Antwort auf margit vom 15.09.2011, 20:58:04
Einfach toll beschrieben! -- erinnert mich an Lebenshilfebücher "Wie erziehe ich meinen Mann?"

Hoffentlich geht es weiterhin so gut bergauf!
eleonore
eleonore
Mitglied

Re: Heute beim Tierarzt
geschrieben von eleonore
als Antwort auf margit vom 12.09.2011, 15:36:51
Servus Ludwig,

da ich ja fremdsprachen lerne zur zeit, kann ich dir ja auch schreiben, bzw. meine chefin diktieren.
auch eine katze darf ein hund gute besserung wünschen :)

ich war in juni auch sehr krank, meine menschen waren sehr besorgt.
ein darmvirus hat mich heimgesucht, hab auch abgenommen und war sehr apathisch.
was mich aber nicht daran gehindert hat, den praxis von Frau Dr. Piecksi (ich nenne sie so, da sie mich immer mit so doofe spritzen traktiert) sorgfältig ausseinander zu nehmen.
jetzt geht es mir besser, und immer wenn ich hähnchen essen will, tu ich so, als wäre ich wieder daneben :)

was dein kragen angeht, dass hatte ich auch nach mein bein op.
weisst du, ich bin als katzenkind mal aus dem fenster gefallen, und hab ein bein gebrochen.
ich konnte damals noch nicht richtig fallen, wie wir katzen es sonst machen.
das bruch wurde versorgt so mit draht.
als meine menschen mich fanden und aufnahmen-man hat mich ausgesetzt-, wurde diese draht aus mein beinchen entfernt.
2 tage hab ich dieses ding getragen, dann hat es die chefin abmontiert.
ich war ganz brav, und habe an meine wunde so gut wie gar nicht gefummelt.

ich wünsche dir lieber Ludwig wieterhin gute genesung und ein negative befund, was dein hautbollen angeht.

liebe grüße miau und wuff
Karl von Sonntag



margit
margit
Administrator

Ich bin wieder "Hund"
geschrieben von margit
als Antwort auf eleonore vom 16.09.2011, 08:28:54


Mir geht es wieder gut! Sicher haben eure guten Wünsche dazu beigetragen. Mein besonderer Dank gilt auch den Samtpfötchen, vor denen mich Frauchen immer warnt. Sie meint, die würden mir das Gesicht verkratzen, wenn ich zu nahe rangehe. Ich denke immer, so schlimm sehen die doch gar nicht aus. Sie wedeln auch schon mal freundlich mit dem Schwanz, wenn es mir gelingt, ihnen nahe zu kommen. Frauchen meint, das "freundlich" sei ein Übersetzungsfehler und ein interkulturelles Problem zwischen Hund und Katze.

Aber nun zu mir: Ich bin das Ding um meinen Hals endlich los! Nachdem meine verschiedenen Befreiungsversuche meist erfolglos blieben, hat mir Frauchen das Ding plötzlich freudig strahlend abgenommen. Wenn ich das tat, schaute sie immer streng und zog es mir wieder an. Die Menschen sind schon komisch. Für alle, die auch so etwas um den Hals bekommen, hier der Trick, wie ihr es zumindest für einige Zeit los werdet: Sucht euch eine stachelige Hecke (beste Erfahrungen habe ich mit Rosen gemacht) und geht ganz eng daran oder darunter vorbei. Sofort wird das Ding dann schlabbrig und lässt sich gut abstreifen. Leider hat Frauchen es immer wieder mit dem Fahrradflickzeug abgedichtet. Aber das brauchte jedesmal einige Zeit, für mich die reine Frei-zeit!

Nach der endgültigen Befreiung wollte ich das Ding gleich im Garten unter der alten Eibe bei meinen übrigen Schätzen entsorgen, aber Frauchen hat es wieder ins Haus geholt und aufgeräumt - was auch immer das heißen mag.

Aber das Wichtigste ist, dass mir jetzt alles wieder Freude macht, das Bellen, Schnüffeln, Fressen, Spielen....
Besonders toll ist mein Schwein, das so schön grunzt, wenn ich es in die Schnauze nehme. Am schönsten ist es, wenn Frauchen es mir irgenwo versteckt und "such Schwein" ruft. Ich schleppe es dann immer in den Garten, damit alle hören, dass ich erfolgreich gesucht habe. Nachbarn fragten deshalb schon, ob wir jetzt etwa auch noch ein Zwergschwein hätten. Was ich nicht so gut finde, ist, dass Frauchen mich mit der Sucherei auch schon mal bei Gästen vorführen will. Neulich habe ich einfach gestreikt und, als es wieder hieß "such Schwein", Hilfe bei einem der Gäste gesucht. Alle haben gelacht, nur Herrchen war es peinlich. Verstehe einer die Menschen.

So, jetzt ruft die Pflicht, gleich kommt der Briefträger und ich muss auf meinen Posten hinter die Haustür, damit ich ihn ehrenvoll laut begrüßen kann.

Wauwuff,

Euer Ludwig Hundt

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