Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Deutschland ein buntes Einwanderungsland

Innenpolitik Deutschland ein buntes Einwanderungsland

wandersmann_1
wandersmann_1
Mitglied

RE: Deutschland ein buntes Einwanderungsland
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf Edita vom 14.08.2017, 19:14:56

@ edita

So aber wischst Du Fakten einfach weg. Das geht so nicht, will man ehrlich diskutieren.

Die Seite, aus der Holger zitierte, argumentiert sicher tendenziös, mit einem bestimmten agitatorischen Drang, keine Frage. Eine Reihe von Beispielen, die dort gebracht wurden, aber kann ich aus eigenem Erleben bestätigen. Ein Beispiel zur Anschauung:

" Immer mehr Deutsche ziehen aus Vierteln weg, in denen sie ihr gesamtes bisheriges Leben verbracht haben, andere wandern gleich ganz aus Deutschland aus, ...  "

In meiner Geburtsstadt Gera kann man diesen Prozess live miterleben. Dort gibt es zwei Wohnviertel, in denen es einen konzentrierten Zuzug von Syrern und Nordafrikanern gibt. Im Süden rund um den Südbahnhof, und in der Stadtmitte. Die Vermieter sind in der Regel Wohnbaugesellschaften aber auch die Privateigentümer von Mietshäusern. Der einst vorhandene Leerstand an Wohnungen ist so gut wie beseitigt.Und viele gersche Mieter, die zuweilen ihr halbes Leben in diesen Wohnungen gelebt haben, können diese neuen Lebensumstände nicht mehr ertragen, und sehen sich gezwungen, dort wegzuziehen. Gründe dafür sind die zunehmende Dominanz der syrischen Familien in den Häusern, die Kommunikation, der permanente Lärm, die Geruchsbelästigung usw. Das ist nicht das Leben, das soziale Umfeld, das sie mal kannten und schätzten. Allein in der Talstraße gibt es mittlerweile 5 syrische Läden , auf einer Länge von 200m. Das Viertel heißt im Volksmund mittlerweile "Klein-Damaskus". Sobald dort eine Wohnung frei wird, ob durch Todesfall oder Wegzug, zieht eine syrische Familie ein, das aber kann doch nicht Sinn und Zweck der Übung sein. So entstehen unter unseren Augen Parallelgesellschaften, aber nie und nimmer Integration.


@ edita an @ Holger

Hätte mich gewundert, wenn Du andere "Fakten" und was Du so Fakten nennst,  geliefert hättest, aber ich muß dich enttäuschen,
das sind keine Fakten, das ist rechtsradikale Schmiererei!


Damit machst Du es Dir zu einfach, edita.
 

lupus
lupus
Mitglied

RE: Deutschland ein buntes Einwanderungsland
geschrieben von lupus

Und das sind die Fakten von Edita:

Pro 1000 Kopf gibt es in Deutschland 22 Flüchtlinge, und das soll eine Gesellschaft nicht verkraften können??? Da lachen ja  die Hühner und stellen uns ein Armutszeugnis aus!
In Jordanien leben 87 Flüchtlinge pro 1000 Kopf und im Libanon 183 pro 1000!

Edita


Nicht durchdacht ! Zeugnis für was? Bei einem solchen Vergleich kann man nicht mal gequält lachen.

lupus

Inna
Inna
Mitglied

RE: Deutschland ein buntes Einwanderungsland
geschrieben von Inna
als Antwort auf lupus vom 14.08.2017, 21:05:07

Und das sind die Fakten von Edita:

Pro 1000 Kopf gibt es in Deutschland 22 Flüchtlinge, und das soll eine Gesellschaft nicht verkraften können??? Da lachen ja  die Hühner und stellen uns ein Armutszeugnis aus!
In Jordanien leben 87 Flüchtlinge pro 1000 Kopf und im Libanon 183 pro 1000!

Edita


Nicht durchdacht ! Zeugnis für was? Bei einem solchen Vergleich kann man nicht mal gequält lachen.

lupus


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Monja_moin
Monja_moin
Mitglied

RE: Deutschland ein buntes Einwanderungsland
geschrieben von Monja_moin

Zu Deutschland als Einwanderungsland, ist auf Wikipedia folgendes zu lesen:

Deutschland ist mit Stand 2012 nach den Vereinigten Staaten das zweitbeliebteste Einwanderungsland der Welt.
In Deutschland leben Einwanderer aus 194 Ländern. Im Jahr 2011 ergibt sich ein Gesamtanteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Sinne der amtlichen Statistik (d. h. seit 1949 von außerhalb in das heutige Bundesgebiet eingewanderte Personen und deren Nachkommen) von etwa 19 Prozent (15 Millionen Einwohner) und einen Gesamtanteil der Bevölkerung ohne deutsche Staatsangehörigkeit von 8,3 Prozent (6,6 Millionen Einwohner).
Nach Ansicht von Statistikern ist Deutschland bereits seit Jahrzehnten als Einwanderungsland anzusehen.

Der Begriff Einwanderungsland wurde für die Bundesrepublik seit Beginn der Zuwanderung von sogenannten „Gastarbeitern“ in Anerkennung der De-facto-Zuwanderung verwendet, war aber viele Jahre in der Öffentlichkeit umstritten. Die Gastarbeiter wurden vor allem in den 1960er Jahren angeworben, nachdem die westdeutschen Städte funktionsfähig wiederaufgebaut waren und Arbeitskräfte für die prosperierenden Betriebe der Wirtschaftswunderjahre benötigt wurden.

Im historischen Kontext ist festzustellen, dass Deutschland für bestimmte Zeitabschnitte immer wieder ein bedeutendes Einwanderungsland war. So wanderten in der Zeit des 16. und 17. Jahrhunderts konfessionell verfolgte Hugenotten aus Frankreich nach Deutschland ein, zur Zeit der Industrialisierung im Deutschen Kaiserreich polnische Arbeitskräfte in großer Zahl (Ruhrpolen), sowie Italiener. Neben den Gastarbeitern der 1960er und 70er gab es seit den 1980er Jahren eine große Zahl von Zuzügen aus den ehemaligen Sowjetrepubliken, aus Polen sowie in der Zeit der Balkankriege aus dem früheren Jugoslawien.
Mit der globalen Finanzkrise ab 2007 und den daraus resultierenden Wirtschaftsproblemen (vor allem Jugendarbeitslosigkeit) in zum Beispiel Spanien, Griechenland, Portugal und Italien, hat sich Deutschland als stabiler Standort entwickelt, der zu allen Zeiten für Einwanderer attraktiv ist. Außer für Migranten aus europäischen Ländern ist Deutschland auch für Akademiker und Unternehmensgründer aus anderen Teilen der Welt ein beliebtes Zielland, die Zahl der Israelis etwa stieg in den Jahren seit 2010 stark an.

Wikipedia 
 
Monja.

(Fett markiert von mir.)

Edita
Edita
Mitglied

RE: Deutschland ein buntes Einwanderungsland
geschrieben von Edita
als Antwort auf sammy vom 11.08.2017, 11:43:27

 
 
So einfach ist das?
Wenn die Deutschen so leben wie die Jordanier oder die Libanesen und die Flüchtlinge so leben wie in Jordanien oder im Libanon dann könnte es, sofern die Rechtsverhältnisse angepasst werden, schon gehen!

lupus
....richtig "lupus", eigentlich sollte das bekannt sein, wie unterschiedlich die Voraussetzungen in den einzelnen Länder, hinsichtlich "Flüchtlingsaufnahmen", sind.

sammy
 

Und das sind die Fakten von Edita:

Pro 1000 Kopf gibt es in Deutschland 22 Flüchtlinge, und das soll eine Gesellschaft nicht verkraften können??? Da lachen ja  die Hühner und stellen uns ein Armutszeugnis aus!
In Jordanien leben 87 Flüchtlinge pro 1000 Kopf und im Libanon 183 pro 1000!

Edita


Nicht durchdacht ! Zeugnis für was? Bei einem solchen Vergleich kann man nicht mal gequält lachen.

lupus

Nein wirklich - bei so viel arrogant selbstherrlich verteidigtem HDI, da können einem schon  die Gesichtszüge einfrieren!
Einem Land, das halb so groß wie Hessen ist und aber genau so viele Einwohner hat, ( 6, ....  Millionen ungrad ) das sich seit 1975 ständig mit Bürgerkriegen konfrontiert sieht, von den Kämpfen mit syrischem und israelischem Militär mal ganz zu schweigen, dessen Staatsverschuldung, die auf die Bürgerkriege und die Kosten des Wiederaufbaues zurückzuführen sind, zu den sechs höchsten in der Welt gehört,
so ein Land kann man getrost von den "humanen" Vorraussetzungen der reichsten Industrieländer abkoppeln  und sie mit Flüchtlingen, die ja eh mit allem zufrieden zu sein haben, zudeckeln!
Zusammen nehmen Deutschland, die USA, China, Japan, Frankreich und Großbritannien nur etwa neun Prozent der Flüchtlinge weltweit auf, das sind mal gerade 2,1 Mio. Menschen, es sind aber weltweit 65 Mio. auf der Flucht, und auf Jordanien, die Türkei, Pakistan, Libanon, Südafrika und die besetzten palästinensischen Gebiete kommen mehr als die Hälfte aller weltweit registrierten Flüchtlinge, die ihr Land verlassen haben, denn von den 65 Mio. sind 41 ungrad Mio. sogenannte Binnenflüchtlinge!
Daß sich Leute in D nicht schämen von ihrem gut gepolstertem Sofa aus, ihre Vorstellung von verteidigungswürdigen Werten "den ärmsten Ländern" dieser Erde mitzuteilen, so nach dem Motto, "ihr seid ja eh schon arm und nicht gebildet, bei euch ist das doch nicht so schlimm, ihr kennt ja eh nicht viel anderes, ihr seid es gewöhnt, aaber ......... WIR eben nicht!

Edita

 

Holger
Holger
Mitglied

RE: Deutschland ein buntes Einwanderungsland
geschrieben von Holger
als Antwort auf Edita vom 15.08.2017, 08:42:48

Man kann ja mit dem moralischen Hammer und der Nazikeule alles niedermähen, was am Erfolg der Masseneinwanderung aus Halb Afrika nach D zweifelt.
Grund für die Zuwanderung nach D sind doch die von Amerika angezettelten Kriege
in den arabischen Ländern und die unaufhaltsame Überbevöljkerung in Afrika aus der sich Arbeitslosigkeit, Armut und Bürgerkriege ergeben.
Hätte Deutschland den gleichen Bevölkerungszuwachs wie die meisten Länder Afrikas, hätten wir in 2017 650 Mio Einwohner, von denen dann 460 Mio arbeits und wohnungslos und eventuell im Abwandern währen.
Zur Einwanderung nach D ist zu sagen, das sich daraus wohl große Probleme der Integration, der inneren Sicherheit und der Finanzierung mit einem endlichen Sozialfonds ergeben.
In Sachsen wird derzeit hektisch nach Ausbildungsmöglichkeiten gesucht, mit denen man eingewanderten Analphabeten, deren Zahl größer als regierungsamtlich und medial verkündet ist und kaum Beschulten die deutsche Sprache und Berufsgrundlagen beibringen kann.
Der Landkreis Görlitz hat gerade eine Haushaltsperre verhängt weil Sozial und Asylkosten nicht mehr zu stemmen sind.
In der leipziger Eisenbahnstraße hat es nach 2015 die vierte Schießerei gegeben, das gabs seit ich dort studierte nicht.
Wieviele IS Kämpfer mit und unregistriert eingewandert sind, weiß auich keiner.
Seitdem müssen sich aber sämtliche Großveranstaltungsbesucher strengen Sicherheitskontrollen unterziehen, die Veranstaltungen und Volksfeste sind penibel abzusichern, was einige Veranstalter zur Absage zwang.
Alle leute, die mit der Registrierung, der Untzerbringung und Versorgung der inneren Sicherheit und Finanzierung zu tun haben, leisten außerordentliches mit mehr oder weniger Erfolg ohne aber die Probleme endgültig in den Griff zu kriegen.
Wenn man das hier anspricht, taucht eine Olga auf und erzählt, man muß nur auf die Leute freundlich zugehen und alles ist gelöst und eine Editha greift zur Nazikeule, dient mit Altgeschichte über Zuwanderung (die Hugenotten waren allerdings alle gut ausgebildet und haben Innovation und Schwung in Handwerk und Handel gebracht) nach D und Beispielen wie hoch der Anteil der Zugewanderten in einigen afrikanischen Ländern ist.
Für alle die, die haupt und ehrenamtlich mit den aufgeführten und eingeführten Problemen der Zugewanderten beschäftigt sind und sich den Hintern aufreißen da was in die Reihe zu kriegen,
sind solche überheblichen Allerweltsaussagen der blanke Hohn.
 

 
 


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lupus
lupus
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RE: Deutschland ein buntes Einwanderungsland
geschrieben von lupus
als Antwort auf Edita vom 15.08.2017, 08:42:48

Ärgerlich! Du merkst nicht mal daß der Vergleich unsinnig ist.
lupus

(Versuchst du mit der allgemein geläufigen Abkürzung "HDI! Werbung
für die Versicherung zu machen?  emoji_grinning)

lupus

sammy
sammy
Mitglied

RE: Deutschland ein buntes Einwanderungsland
geschrieben von sammy
als Antwort auf Edita vom 15.08.2017, 08:42:48


 

Daß sich Leute in D nicht schämen von ihrem gut gepolstertem Sofa aus, ihre Vorstellung von verteidigungswürdigen Werten "den ärmsten Ländern" dieser Erde mitzuteilen, so nach dem Motto, "ihr seid ja eh schon arm und nicht gebildet, bei euch ist das doch nicht so schlimm, ihr kennt ja eh nicht viel anderes, ihr seid es gewöhnt, aaber ......... WIR eben nicht!

Edita

 ....da kann man wohl nur noch sarkastisch antworten....., Deutschlands Bevölkerung macht Homesharing mit den Flüchtlingen, damit die "Ärmsten der Länder" hier im Land,
wo "Milch und Honig" fließt, ein sorgenfreies Leben führen können.
Leider sind wir nicht in einer Märchenwelt, sondern in einer "realen Welt"  mit vielen 
unterschiedlichen Menschen, mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften.

sammy

Edita
Edita
Mitglied

RE: Deutschland ein buntes Einwanderungsland
geschrieben von Edita
als Antwort auf lupus vom 15.08.2017, 10:35:08

Ärgerlich! Du merkst nicht mal daß der Vergleich unsinnig ist.
lupus

(Versuchst du mit der allgemein geläufigen Abkürzung "HDI! Werbung
für die Versicherung zu machen?  emoji_grinning)

lupus
Der  Zusammenhang meines Beitrags ist dahingehend eigentlich selbsterklärend!
Es fällt mir allerdings kein Zacken aus der Krone wenn ich Dir den Zusammenhang ausdrücklich erkläre! 
HDI ist der Index der menschlichen Entwicklung und die aus dem Englischen adaptierte Abkürzung von Human Development Index!

Gerne wieder ......

Edita

 

Edita
Edita
Mitglied

RE: Deutschland ein buntes Einwanderungsland
geschrieben von Edita
als Antwort auf sammy vom 15.08.2017, 11:02:29

 

Daß sich Leute in D nicht schämen von ihrem gut gepolstertem Sofa aus, ihre Vorstellung von verteidigungswürdigen Werten "den ärmsten Ländern" dieser Erde mitzuteilen, so nach dem Motto, "ihr seid ja eh schon arm und nicht gebildet, bei euch ist das doch nicht so schlimm, ihr kennt ja eh nicht viel anderes, ihr seid es gewöhnt, aaber ......... WIR eben nicht!

Edita
 ....da kann man wohl nur noch sarkastisch antworten....., Deutschlands Bevölkerung macht Homesharing mit den Flüchtlingen, damit die "Ärmsten der Länder" hier im Land,
wo "Milch und Honig" fließt, ein sorgenfreies Leben führen können.
Leider sind wir nicht in einer Märchenwelt, sondern in einer "realen Welt"  mit vielen 
unterschiedlichen Menschen, mit unterschiedlichen Charaktereigenschaften.

sammy
Warum kann man da nur sarkastisch antworten???

Die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen ist doch vom wirtschaftlichen Standpunkt her überhaupt nicht infrage zu stellen, Deutschland fährt Gewinne ein wie schon lange nicht mehr, Schäuble sammelt Steuermilliarden wie andere Leute Briefmarken, die Kosten für die Flüchtlinge kann er aus der Portokasse bezahlen!
Und wenn keine Flüchtlinge zu versorgen wären würde Schäuble auch keine müde Mark in die Versorgung des  einheimischen Zweiges von verarmender Bevölkerung stecken!!!
Also .... ein ökonomisches Problem gibt es nicht, es gibt nur ein psychologisches vages Problem, das auch noch von rechtslastigen Interessierten geschürt wirddas da den Leuten ins Hirn hämmert,
" wenn weiter so viele Flüchtlinge kommen, dann droht mir der soziale Abstieg, dann verliere ich meine Arbeit, mein Haus, meinen sowieso schon knapp erhaltenen Wohlstand"!
Daß das aber nicht an den Flüchtlingen liegt, sondern an dem Druck der Globalisierung, das will man geflissentlich ignorieren, es ist halt einfacher sich hilflose Personen als Gegner zu suchen, als sich gegen die wie eine alte deutsche Eiche dastehende Weltfinanzwirtschaft zu wehren, .... und weniger Hirn muß man da auch einsetzen!

Edita

 

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