Innenpolitik mietpreisbremse

pschroed
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Re: mietpreisbremse
geschrieben von pschroed
als Antwort auf Edita vom 30.09.2014, 12:43:17


Ich zählte und zähle mich auch zur Zivilgesellschaft, als ich noch gearbeitet habe, galt immer mein Spruch " ich bin Arbeiter, Chef und Betriebsrat in einer Person, soll es mir gutgehen, muß ich dafür sorgen, daß es meinen Mitarbeitern auch gutgeht "!

Edita


Liebe Edita,

Dein Satz gefällt mir, du bist, warst eine clevere Geschäftsfrau.
Phil.
sittingbull
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Re: mietpreisbremse
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf nerida vom 30.09.2014, 12:43:06
hier frägt sich natürlich wiedermal, woher diese "realen Zahlen" kommen.
Ich hab mir die Mühe gemacht und hab nachgesehen

" die junge Welt - Seit 1952 Tageszeitung, entwickelte sie sich bis 1989 zur auflagenstärksten der DDR."


offenbar hast du dir aber nicht die mühe gemacht den text zu lesen .
dann wüsstest du woher die zahlen kommen .

sitting bull
karl
karl
Administrator

Re: mietpreisbremse
geschrieben von karl
als Antwort auf Bruny vom 30.09.2014, 12:15:57
Aber Gleichheit zu fordern finde ich abwegig und von Grund auf falsch. Wir sind nicht gleich und ich persönlich möchte auch nicht gleich behandelt werden.

Hallo bruny,

Du drückst hier ein sehr verbreitetes Missverständnis aus. In einer gerechten Gesellschaft geht es nicht um Gleichheit, sondern um Chancengleichheit!

Gleichheit kann sehr ungerecht sein. Ein Rollstuhlfahrer hat z. B. nichts davon, wenn alle Treppen gleich steil sind.

Karl

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sammy
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Mitglied

Re: mietpreisbremse
geschrieben von sammy
als Antwort auf karl vom 30.09.2014, 15:03:19
Ein Rollstuhlfahrer hat z. B. nichts davon, wenn alle Treppen gleich steil sind.
geschrieben von karl

..um mal bei dem "unpassenden Beispiel" zu bleiben. Auch bei "Chancengleichheit" wird ein Rollstuhlfahrer nie einen Berg besteigen können. Was jedoch möglich sein sollte, eine "Erleichterung im alltäglichen Leben" durch allgemeine Akzeptanz und finanzielle Unterstützung.

sammy
olga64
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Re: mietpreisbremse
geschrieben von olga64
als Antwort auf Bruny vom 30.09.2014, 12:15:57
Wir sind nicht gleich und ich persönlich möchte auch nicht gleich behandelt werden.

Bruny


Ich stimme Ihren Ausführungen grossenteils sehr zu - aber was die Gleichheit anbelangt, so fordere ich diese schon vor Gericht und bei der Anwendung von Gesetzen. Ich möchte hier gleichbehandelt werden und zwar unabhängig von meinem Geschlecht, meinen Einkommensverhältnissen usw. Dies sind ja rechtsstaatliche Begriffe, die nicht verhandelbar sind.
Ansonsten denke ich auch,dass meist die nach "Gleichheit" rufen, die ihrerseits kein grosses Engagement zeigen, ihr Leben selbst zu finanzieren und zu meistern. Diese Leute haben mir auch nie glaubhaft versichern können, wo sie die Gleichheits-Grenze eigentlich ziehen und dass es auch keine Gleichheit ist, wenn zB. ein reicher Mensch wunschgemäss alles an die abzuliefern hat - dann ist der früher Arme reich und der frühere Reiche arm - das ist ja auch keine Gleichheit, oder? Olga
justus39 †
justus39 †
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Re: mietpreisbremse
geschrieben von justus39 †
Es gibt Menschen, die unverschuldet arm sind und andere, die ohne eigenes Zutun reich wurden.
Und da die Reichen auch die Macht besitzen wird sich daran nichts ändern, die Reichen werden noch Reicher und die Armen noch ärmer.
Man nennt das auch den Matthäus-Effekt
(Denn wer da hat, dem wird gegeben, dass er die Fülle habe; wer aber nicht hat, dem wird auch das genommen, was er hat.

– Mt 25,29

Gleich macht uns erst der Tod.
Danach haben der Reiche kein Geld und der Arme keine Schulden mehr.

justus

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olga64
olga64
Mitglied

Re: mietpreisbremse
geschrieben von olga64
als Antwort auf justus39 † vom 30.09.2014, 16:52:53
.... aber der Reiche hat ein schöneres Grab/schönere Urne, auch wenn er oder sie nichts mehr davon haben. Für Angeberei der Zurückgebliebenen am Friedhof reicht es in jedem Fall. Olga
Bruny
Bruny
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Re: mietpreisbremse
geschrieben von Bruny
als Antwort auf olga64 vom 30.09.2014, 16:31:51
Ja Olga, ich habe eigentlich nur auf dieses Thema geantwortet, weil mir schon bei der Benennung des Links die Hutschnur hoch geht. Die Ungleichheit boomt hieß der Link und ehrlich gesagt habe ich so meine Zweifel ob die Schere wirklich so groß ist oder ob damit eine Stimmung angeheizt werden soll. Mich z.B. Interessiert nicht die Bohne wieviel ein Vorstand verdient. Wenn er um 1000 € weniger verdient, habe ich deshalb um keinen Cent mehr. Für mich sind das böse geschürte Neiddebatten. Wenn einer mit seinem Lohn/Gehalt nicht einverstanden ist, soll er meinetwegen auf dem zweiten Bildungsweg eine zusätzliche Chance ergreifen und den Weg nach oben beschreiten. Wenn jemand ohne eigenes dazutun ich Schieflage geraten ist, soll er Unterstützung haben bis er sich wieder aus der Schieflage gebuddelt hat. Aber ständig zu fordern es von den Reichen zu nehmen und den "Armen" zu geben trägt m. E. nur zum sozialen Unfrieden bei.
Wie auch immer, ich werde dieses Thema nun schnell wieder verlassen, denn Magenschmerzen will ich mir selbst nicht zufügen .
Bruny
olga64
olga64
Mitglied

Re: mietpreisbremse
geschrieben von olga64
als Antwort auf Bruny vom 30.09.2014, 17:23:27
Aber liebe Bruny - Magenschmerzen lohnen hierfür wirklich nicht .Die beliebte Neiddebatte, bei der manche Diskutanten förmlich SChaum vor dem Mund haben, wird sowieso geführt werden.
Ich habe seit Jahrzehnten eine vermietete Eigentums-Wohnung (Appartement) in München, für die ich eine höhere Miete verlangen könnte als ich es mache. Mir ist es aber lieber, dass sich meine treue Mieterin (seit mehr als 10 Jahren) die Wohnung auch leisten kann, bzw. die Miete pünktlich bezahlt und es nicht endlose Streitereien z.B. bei Nebenkostenabrechnung gibt. DAfür verzichte ich dann gerne mal auf eine Mieterhöhung.
Die Wohnung ist mein Alters-Notgroschen, wenn ich mal Geld richtig nötig habe (z.B. für meine Pflege o.ä.), verkaufe ich sie, was ja in München recht lukrativ sein kann. DAnn muss ich nie dem sog. Staat auf der Tasche liegen, was mir lebenslang ein Gräuel wäre und auch ist. Es bedeutet aber auch, dass man entsprechend vorsorgt und nicht die grosse Energie in Jammerei und Neid investiert - das bringt nämlich überhaupt nichts. Olga
sittingbull
sittingbull
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Re: mietpreisbremse
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf Bruny vom 30.09.2014, 17:23:27
Die Ungleichheit boomt hieß der Link und ehrlich gesagt habe ich so meine Zweifel ob die Schere wirklich so groß ist oder ob damit eine Stimmung angeheizt werden soll. (...) Für mich sind das böse geschürte Neiddebatten.


die zahlen sind bekannt und werden ausser von dir und deiner kleinbürgerlichen clique , die sich für reich hält und und ihren fragilen status in der anbiederei an die tatsächlich reichen zu schützen sucht , gemeinhin auch nicht in zweifel gezogen .

besonders schön auch das aufwärmen der sogn. "Neiddebatte" ...
dem totschlagargument neoliberaler umverteiler .

Neid gehört zu den sieben , christlichen hauptsünden und geniesst
historisch zu recht einen schlechten ruf ...

nur ist der begriff im rahmen einer diskussion über gerechtigkeit
in der teilung des gesellschaftlich erarbeiteten reichtums schlicht
demagogisch und schäbig .

aber da dir

das Geschwafel der Ungleichheit tatsächlich langsam aus sämtlichen Poren raus (hängt) ...


und du

Gleichheit zu fordern abwegig und von Grund auf falsch findest


sei dir versichert , dass dein wunsch :

ich persönlich möchte auch nicht gleich behandelt werden.


bei zeiten berücksichtigt wird .

sitting bull

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