Internationale Politik ausländerfeindlichkeit ?

Karl
Karl
Administrator

Re: AUSLAENDERFEINDLICHKEIT IST KEINE FRAGE.
geschrieben von Karl
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 19.08.2007, 11:55:10
Karin,


irgendwie verstehe ich deine Reaktion nicht. abdu ist nicht dein Gast, er ist bestenfalls Gast im ST wie alle hier. Er lebt auch nicht in Deutschland, also ist es lächerlich und unpassend, wenn ihm jemand die Tür weisen will.

Bartnixe, ich finde deine Beiträge gut und zutreffend, abdu sollte sich das in Ruhe durchlesen.

Vitaraw, es ist sehr gut, wenn sich Menschen über die Reaktionen einiger Mitmenschen hier im Thread noch erschrecken können. Ich habe mich auch erschrocken, allerdings rechne ich zunehmend mit der vorhandenen Ausländerfeindlichkeit, die zwar alle abstreiten, die aber in sehr vielen Äußerungen hier einfach offen auf dem Tisch liegt.

Ob mit mehr Nachdenklichkeit zu rechnen ist? Da bin ich zunehmend skeptischer.
--
karl
kobold
kobold
Mitglied

Re: AUSLAENDERFEINDLICHKEIT IST KEINE FRAGE.
geschrieben von kobold
als Antwort auf Karl vom 19.08.2007, 12:56:14
Wenn der abdu nicht in deutschland lebt, dann nehme ich auch meine an ihn ausgesprochene empfehlung, doch in sein heimatland zurückzukehren, wenn es ihm hier nicht paßt, mit bedauern zurück.

Ich beanspruche dann allerdings auch die gleiche freiheit, über lybien oder andere außereuropäsche länder meine - dann ggf. auch begründete - negative kritik auszusprechen..


kobold
Karl
Karl
Administrator

?????
geschrieben von Karl
als Antwort auf kobold vom 19.08.2007, 13:06:11
Wer wurde je an der Kritik an anderen Ländern von mir gehindert? Schlimmstenfalls wurde seine Meinung von mir kritisiert, denn Kritik sollte immer begründet sein - und nicht nur gegebenenfalls ) Was soll also dieses "Ich beanspruche dann allerdings auch ..."?
--
karl

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eleonore
eleonore
Mitglied

Re: ?????
geschrieben von eleonore
als Antwort auf Karl vom 19.08.2007, 13:38:46
Aber wehe diese ausländische Kultur nähert sich der eigenen Heimat, da wird sie schnell zu Unkultur, wenn,, ja wenn sie von unseren Vorstellungen und Erwartungen abweicht,,*g*
geschrieben von hugo


@hugo,

ich habe es schon mehrfach erwähnt, dass ich ausländerin bin.
mit 30 jahre deutschland *erfahrung*.
sicher, so manches mal hab ich mich sakrisch geärgert, wenn die leute sofort in der pauschal schiene eingefahren sind, als sie hörten ich bin ungarin.
angefangen beim piroschka (speispotz), über pusztamädel, gulasch und sonstige klischees.
viele folgen meine einladungen aus pure neugier, und manche wundern sich, dass ich mit messer und gabel essen kann,und auf stühle sitze, so ne pusztawilde.
ja, diese meinung gibt es immer noch, trotz globale tourismus.

ich hab deutschland so pro, wie kontra erfahren.
ebenso hab ich mehrfach geschrieben, ich lebe hier, ergo: ich habe die gesetze dieses landes zu respektieren, die sitten??? kann ich, bis auf einige kleinigkeiten auch achten.

was ich hinter meine türen mache.....ob ich csardas tanze auf mein tisch, oder nackt gulyas koche, solange ich niemanden belästige, geht es mit mir anheim.
und dieses recht räume ich jeden ein, ob ein zulukaffer häuptling, oder ein deutsche........egal.

in erste linie geht es um achtung und respekt von mitmenschen, egal welche coloeur und herkunft.
--
eleonore
Re: AUSLAENDERFEINDLICHKEIT IST KEINE FRAGE.
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf Karl vom 19.08.2007, 12:56:14
Ich habe es auf die Schreiberei von vitara gemünzt. Hab es nur als Vergleich genommen, weil sie sowas in der Art in ihrem Beitrag anführte. Nicht mehr und nicht weniger.
Nicht ICH will jemanden ausweisen, habe weder ein eigenes Forum noch eine Kneipe.
Also....was soll die Aufregung?

--
karin2
hugo
hugo
Mitglied

Re: AUSLAENDERFEINDLICHKEIT IST KEINE FRAGE.
geschrieben von hugo
als Antwort auf gutgelaunt vom 19.08.2007, 12:17:48
hallo gutgelaunt
Na, Du machst es mir aber schwer,,,
im ersten Satz schreibst Du: Ich solle den Versuch starten...einmal gewisse "Abläufe" in ihrer komplexen Gesamtheit zu beleuchten.

einen Satz weiter widersprichst Du der eigenen Aufforderung und schreibst:
"wenn du mal versuchen würdest etwas mehr zu differenzieren."

Also werde ich Dir leibe nicht antworten, Du suchst anscheinend nicht die sachliche Aussage sondern die Worthülsen, bzw, was Du denkst, dafür halten zu müssen.

hallo kobold, ich warte auf Deine Libyen kritischen Bemerkungen,,daraus könnte sich ein interessanter Disput und ein für uns lehrreicher Kenntnisgewinn ergeben.

Ich finde es auch nicht von großem Übel, wenn ich ab und zu mal die Meinung eines Ausländers, der uns von weitem beobachtet, zu lesen bekomme
.
So im eigenem Saft und vor dem Horizont ist man doch ein wenig eingeengt,,
Da bin ich auch gerne bereit auf, mir nicht passende Kleinigkeiten, etwas unaufgeregt zu reagieren und von künstlicher Aufregung mal abzusehen.

hallo eleonore,,,naja so richtig will mir nicht in den Kopf das Du Dich immerzu als Ausländerin outest und das nach sooo vielen Jahren,,, hast schon über 20 Jahre Deutschlanderfahrung (viel mehr als ich)

da kannste ruhig alle früheren und vorherigen Lebensgefühle allmählich in die Schublade der mehr oder weniger schönen Erinnerungen ablegen und bei Bedarf davon zehren,,*g*

Ich musste ja auch in sensationell kurzer Zeit, nicht nur die Staatsangehörigkeit, das Bundesland, den Chef, die Regierung, das Arbeitsverhältnis, ja sogar die Gesellschaftsordnung, den Bäcker, die Stadtverwaltung, das Steuersystem, das Medienangebot und tausend andere liebgewordene und kritikwürdige Gewohnheiten und Umfeldbedingungen wechseln,,,

Mir blieben auch "nur" die Sprache (ein ungeheurer Vorteil den ich hier gerne herausstellen will)und das ich -wie Du so schön bemerkst- eben auch mit einem Westlöffel eine gesamtdeutsche Suppe löffeln kann (und muss). *g*

Übrigens wärst Du auch als Ungar kein richtiger Ausländer,,,wärst mit mir in der gleichen EU, hättest den selben Militärverbund, die gleiche Währung, die selbe Entfernung nach Moskau und Rio so wie ich,,frierst wenns Kalt ist und schwitzt wenn die Hitze zuschlägt, hast Durst und Hunger bei Nahrungsmittelmangel, hast eine Autokennzeichen mit D und Eu so wie ich, bist sauer wenn Du beleidigt wirst, freust Dich über einen netten Gruß usw. usf,, also ich kann so große Unterschiede nicht entdecken.

ps ich hab momentan Probleme Ausländer so richtig zu definieren
soll ich sie juristisch, gesellschaftspolitisch, äußerlich, passbesitzabhängig, verständigungsproblematisch, nach dem Muttermilchfettgehalt, der Wahlberechtigungsbenachrichtigung, dem Konto bei der Deutschen Bank, wie sympatisch sie die Merkel finden, ob sie an den gemeinsamen Allmächtigen glauben, schneller Spargel stechen und Erdbeeren pflücken können als ich, Müsli, Speck oder Bäckerbrötchen zum Frühstück bevorzugen usw,, einstufen und beurteilen ?

ich pack es nicht, also bemühe ich mich erst gar nicht soo sehr darum,,,wer ist schon perfekt,,,, perfekter Ausländer, perfekter Inländer,,,
perfekter Deutscher zu sein ist wohl nicht wünschenswert,,,

sag mir mal gaaanz leise ins Ohr,,wer ist Deiner Meinung nach der perfekte Deutsche,
(so dick wie K oder so ne große Klappe wie die Dingsda, so reich wie A oder so bettelarm wie U so sportlich wie x und unbekannt wie hugo ?? *g*



--
hugo

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bartnixe
bartnixe
Mitglied

Re: AUSLAENDERFEINDLICHKEIT IST KEINE FRAGE.
geschrieben von bartnixe
als Antwort auf Karl vom 19.08.2007, 12:56:14
Danke für die Anerkennung meiner Beiträge. Ich bin genau so erschrocken, wie Du wahrscheinlich über die Resonanz.

Vor allem erschreckt mich die lapidaren Bermerkung, die nach meinem Ermessen folgendes zum Ausdruck bringen:

er ist hier Gast und wenn es ihm nicht paßt, dann soll er nach Hause gehen!


Ich habe ein Reiseunternehmen und bin viel mit Gruppen im Ausland unterwegs und möchte mir deshalb einmal die Frage hier erlauben - benehmen wir uns immer dem Gastland entsprechend? Denken wir immer daran, daß wir Gäste in dem jeweiligen Land sind? Auch wenn wir nur kurze Zeit uns dort aufhalten - auch dann wäre es angebracht, sich den dortigen Menschen und der dortigen Kultur mit Achtung zu nähern! Nach meiner Erfahrung tun es viele nicht!

Ich meine immer, wir müßten uns einfach angewöhnen, fremde und andere Kulturen zu akzeptieren, auch den sich inzwischen in Deutschland angesiedelten. Mit Diskussionen dieser Art stärken wir doch die, wenn auch für meine Begriffe wenig vorhandene, Ausländerfeindlichkeit. Wir geben Wasser auf die Mühlen derer, die ein Deutschland für die Deutschen fordern - und diese Aussage möchte ich bitte nicht mißverstanden wissen.

Ist uns eigentlich klar, daß inzwischen Millionen Ausländer in Deutschland ihre Heimat gefunden haben, hier Steuern bezahlen und nicht nur dies, auch Teile unserer Renten - die Einnahmequelle von Senioren - mit finanzieren. Mindestens genau so viele, wie vor vielen Jahren ausgewandert sind, weil sie hier kein Aus- beziehungsweise Einkommen mehr hatten. Hat man diesen Menschen nicht im Ausland gestattet, das deutsche Gemüt und das deutsche Denken beizubehalten?

Leider kann eine gewisse Strömung Richtung Ausländerfeindlichkeit nicht ausgeschlossen werden, aber hat der eine oder andere schon mal darüber nachgedacht, daß wir durch solche Diskussionen und unserem Wahlverhalten diese Gruppierungen stärken.

Ich finde Diskussionen dieser Art sollten sachlich geführt werden und niemand sollte versuchen etwas hinein zu interpretieren, was garnicht drin steht.
--
bartnixe
Mitglied_73fd35a
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Mitglied

Re: AUSLAENDERFEINDLICHKEIT IST KEINE FRAGE.
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf vitaraw vom 19.08.2007, 02:37:35
jawollll..vitraw..mach ich..
fast genau nach deinem rezept..!
taschengeld vergessen?
das wage ich nicht...!
sonst gib es ein erdbeben hier..!
dir und deinen gaesten:
viel spass!
--
abdu
Mitglied_17db832
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geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf ehemaliges Mitglied vom 19.08.2007, 21:50:54
Um weitere Eskalationen des persönlichen Streits zwischen Diskutanten zu unterbinden, nutze ich nun erstmals eine neue administrative Funktion aus und sperre diesen Diskussionsfaden für weitere Beiträge.
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