Forum Allgemeine Themen Plaudereien Die Sonne bringt es an den Tag

Plaudereien Die Sonne bringt es an den Tag

bongoline
bongoline
Mitglied

Re: Die Sonne bringt es an den Tag
geschrieben von bongoline
als Antwort auf Drachenmutter vom 11.03.2009, 20:05:41
....denn für mich macht es keinen Unterschied, ob es Kuhkacke ist oder Hundekacke, die da auf dem Feld landet,
geschrieben von woelfin


Da muss ich Dir widersprechen, beim Hund handelt es sich um einen Fleischfresser, wogegen die Kuh Grünfutter zu sich nimmt.

Nahe Innsbruck, wo sehr viele Felder bewirtschaftet werden, wurde von Bauern erwirkt, dass Hunde an der Leine geführt werden müssen, da - eben als sehr beliebter Hundespazierweg - die Felder von Hunden vollgekackt werden und anscheinend (enthält Hundekacke agressivere Stoffe - ich weiß es nicht) den Anbauwuchs beeinträchtigen. Das hat natürlich unter den Hundehaltern große Proteste hervorgerufen, aber, wenn auch nicht permanent, die Einhaltung wird kontrolliert.

Und die Zeiten, an denen Gülle oder Kuhmist aufgebracht werden, sind ja minimal, die Hunde patroillieren aber täglich und das oftmals sogar mehrmals am Tag. Und die Hundefrequenz auf diesen Spazierwegen ist enorm.

--
bongoline
schwede2
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Re: Die Sonne bringt es an den Tag
geschrieben von schwede2
als Antwort auf bongoline vom 11.03.2009, 22:50:30
Man sollte es halten wie in Schweden

--
schwede2
wikinger
wikinger
Mitglied

Re: Die Sonne bringt es an den Tag
geschrieben von wikinger
als Antwort auf Drachenmutter vom 11.03.2009, 20:05:41
sorry woelfin
da habe ich wohl zu wenig gelesen. Von der Hundekacke wollte ich auch nicht ablenken, hab damit auch meine Erfahrung. Bei uns waren auch ständig von mehreren Hunden aus der Nachbarschaft. Ich mußte sie weg machen und mein Enkel will gerne auf dem Rasen spielen. Nur mußte ich erst wissen welcher das war. Es hieß immer:"Meiner macht es nicht".
Nun habe ich seit einem Jahr Ruhe toi toi toi . Einer von den Nachbarn hat sich sogar bedankt, daß ich ihn direkt drauf ansprach.
LG wikinger

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Drachenmutter
Drachenmutter
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Re: Die Sonne bringt es an den Tag
geschrieben von Drachenmutter
als Antwort auf bongoline vom 11.03.2009, 22:50:30
Ich stimme Dir insofern zu, als Kukacke eine andere Zusammensetzung haben sollte als Hundekacke, sofern beide Arten so ernährt werden würden, wie es für sie von der Natur her richtig wäre.

Leider werden die Rindviecher heute durch die Zugabe von Fischmehl und andere Tiermehle im Futter zumindest teilweise zu Fleischfressern gemacht und unsere Hunde durch die Zugabe von Getreide und sonstige Ballaststoffe im Futter zumindest teilweise zu Vegetariern gemacht. Also ist der Untschied zwischen den Exkrementen der beiden Arten nicht mehr so groß, wie er sein sollte.

Im Übrigen schrieb ich, dass ich meinen Hund nicht auf ein Feld koten lasse, sondern auf den Randstreifen zwischen Feld und Weg. Der ist hier mindestens ein Meter breit und wird nicht bewirtschaftet.

Bei meinem heutigen Spaziergang mit meinem Hund dachte ich an diesen Thread und habe mich gefragt, mit welchem Recht wir Menschen eigentlich alles, auch die Natur nur für uns alleine beanspruchen und allen anderen Geschöpfen am liebsten unsere Vorschriften und Vorstellungsweisen aufdrücken würden. Wir nehmen den Geschöpfen seit Jahrtausenden ihren Lebensraum, wollen am liebsten alles nur für uns haben und regen uns furchtbar auf, wenn Tiere das tun, wofür sie von der Natur gemacht sind.

Die Welt gehört nicht dem Menschen alleine.

Ach, jetzt habe ichs doch wieder getan. Ich wollte doch zu diesem Thema nichts mehr schreiben.

Nur eins noch. Solche Diskussionen über Hundekot bringen genausoviel, wie eine statistische Aufstellung darüber, wieviel dieser berühmten Säcke Reis in China täglich umfallen, nämlich gar nix.
So hoffe ich, dass ich es schaffe, mich in Zukunft aus solchen sinnlosen Diskussionen rauszuhalten, sie nur zu lesen und mir meinen Teil zu denken.

Liebe Grüße,
--
woelfin
adam
adam
Mitglied

Re: Die Sonne bringt es an den Tag
geschrieben von adam
als Antwort auf Drachenmutter vom 12.03.2009, 09:36:09
Grüß Dich Wölfin,

beziehen wir doch die Hundekacke in der freien Natur mal in das gesellschaftliche Leben mit ein. Wo sollen sie denn hinmachen, unsere vierbeinigen Begleiter? Du erwähnst den Grünstreifen zwischen Feldern und Weg und den kenne ich natürlich auch. Ich habe meine Hunde immer aus den Feldern rausgerufen und nach kurzer Zeit fiel es ihnen nicht mehr ein, in die Felder hinein zu laufen und sie haben den Grünstreifen mit ihrem Geschäft bedacht. Dort habe ich im Übrigen schwarze Schnecken beobachtet, die sich im Laufe der nächsten Tage mit großem Appetit um die Hinterlassenschaft gekümmert haben.
Wenn die Bauern auf dem Feld waren, kam es zu Gesprächen und ich habe das Saisongemüse, Erdbeeren u.s.w. bei diesen Bauern gekauft. Frischer Spinat, direkt vom Feld ist eine Delikatesse und duldet keinen Vergleich mit dem aus der Tiefkühltruhe beim Discounter, da kann der so viele "Blubbs" haben wie er will.
Zu unseren Bauern hatten wir immer ein freundschaftliches Verhältnis und wenn die gesehen haben, daß wir unsere Hunde aus den Gemüsefeldern heraushalten, gab es da nie Probleme. Im Gegenteil: Durch die Hunde und das Gassigehen gab es so manchen sehr interessanten, gesellschaftlichen Kontakt.

--

adam
astrid
astrid
Mitglied

Re: Die Sonne bringt es an den Tag
geschrieben von astrid
als Antwort auf adam vom 12.03.2009, 10:24:28
Zu unseren Bauern hatten wir immer ein freundschaftliches Verhältnis und wenn die gesehen haben, daß wir unsere Hunde aus den Gemüsefeldern heraushalten, gab es da nie Probleme. Im Gegenteil: Durch die Hunde und das Gassigehen gab es so manchen sehr interessanten, gesellschaftlichen Kontakt.
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Hallo Adam,
wie wir wissen,ist auch bei Hunden, eine gute Erziehung
nötig. Und wenn der Hund es einmal begriffen hat, klappt
es auch mit dem Bauern. ))

Wir hatten zum Beispiel ein sehr gutes Verhältnis mit unserem Jäger, unterhielten uns über viele Themen und
da er unsere Hunde (2) kannte, hatten wir nie Schwierigkeiten mit Ihm. Gingen öfter mit Ihm eine
Runde durch den Wald. Doch leider wurde Er ermordet,
genau gesagt erschossen von Wilderern, Die man nie fand. Nun erinnert nur noch ein Gedenkstein an Ihn.

Ganz liebe Grüße sendet, Astrid


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rello
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Re: Die Sonne bringt es an den Tag
geschrieben von rello
als Antwort auf peter25 vom 03.03.2009, 20:26:43
So ähnlich ging es auch bei uns zu. Nur dass der Köter die kleinen Rasenflächen vor den Häusern aufsuchte. Gutes Zureden hat nichts geholfen, aber ein durchschlagendes Abführmittel, als Leckerli in zarte Roastbeef-Scheibchen eingerollt. Da ist Hundi wohl nicht weit gekommen, am nächsten Tag hing ein frisch gewaschener Bettvorleger auf der Leine im Garten des Hundebesitzers.
--
rello
astrid
astrid
Mitglied

Re: Die Sonne bringt es an den Tag
geschrieben von astrid
als Antwort auf rello vom 12.03.2009, 11:27:50
Mußte richtig lachen bei Deinem Beitrag, Rello,
obwohl ich selber Hundebesitzer bin.
Doch möchte man auch als Tierliebhaber, nicht
in solche Tretminen laufen.
Es kann immer mal vorkommen,daß ein Hund zu großen
Druck hat, doch ist es wohl eine Kleinigkeit, das
Häufchen wegzumachen oder??? Bin dafür immer gerüstet.
Kann die Besitzer schöner Vorgärten gut verstehen.
Die Rache war Dein, lach, Rello

Lieben Gruß,Astrid
rello
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Re: Die Sonne bringt es an den Tag
geschrieben von rello
als Antwort auf astrid vom 12.03.2009, 11:43:44
Nur zur Klarstellung. Ich habe selbst Hunde gehabt und würde auch kein Gift auslegen und der Hund meines Sohnes als auch der meiner Freundin (Hovawart und Labrador) mögen mich sogar gern. Wenn sie auf Besuch bei mir sind, dürfen sie, wenn´s drückt auch den großen Garten hinter meinem Haus benutzen. Aber der Nachbar will offenbar nur seinen supergepflegten Rasen schonen.
--
rello
adam
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Re: Die Sonne bringt es an den Tag
geschrieben von adam
als Antwort auf rello vom 12.03.2009, 11:27:50
So ähnlich ging es auch bei uns zu. Nur dass der Köter die kleinen Rasenflächen vor den Häusern aufsuchte. Gutes Zureden hat nichts geholfen, aber ein durchschlagendes Abführmittel, als Leckerli in zarte Roastbeef-Scheibchen eingerollt. Da ist Hundi wohl nicht weit gekommen, am nächsten Tag hing ein frisch gewaschener Bettvorleger auf der Leine im Garten des Hundebesitzers.
--
rello


Für mich ist das kein Grund zum Lachen, sondern mir stellen sich die Nackenhaare auf. Was Du beschreibst ist hinterhältige, unerlaubte Selbsthilfe. Du kannst nicht wissen, wie so ein Abführmittel bei einem Hund wirkt, welche Dosierung welche Folgen hat.

Anscheinend gehörst Du zu den Zeitgenossen, die es nicht nötig haben, sich an das Ordnungsamt zu wenden. Dort können gegen uneinsichtige Hundehalter empfindliche Strafen ausgesprochen werden. Wäre mein Hund von Deinem "Leckerli" betroffen gewesen, hätte ich Dich angezeigt.

--

adam

PS: Deine nachträgliche sogenannte Klarstellung ändert nicht an den Tatsachen und somit auch nicht meine Meinung.

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