Forum Wissenschaften Umwelt und Klima Klimawandel ist keine Hypothese

Umwelt und Klima Klimawandel ist keine Hypothese

lupus
lupus
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RE: Klimawandel ist keine Hypothese
geschrieben von lupus
als Antwort auf karl vom 10.02.2019, 14:18:01

Natürlich, wir hatte ja darüber diskutiert und waren wohl nur bei der Größe des Einflusses verschiedener Meinung.
Für mich war der Beitrag in der GEO jedoch sehr interessant, da er von Möglichkeiten der Einordnung von Vorgängen in sehr langen Zeiträumen handelt. Man muss es ja nicht lesen und ein Link ging nicht.
lupus

lupus
lupus
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RE: Klimawandel ist keine Hypothese
geschrieben von lupus

Wetter ist ein chaotisches System dass sich nur schwer mit mathematischen Gleichungen beschreiben  lässt.
Dazu hörte ich im Radio eine Diskussion mit dem Meteorologen Rost.
Kernpunkte: Es gibt viele Wettermodelle, diese führen zu unterschiedlichen Ergebnissen, schon kleine Änderung der Eingangswerte führen zu wesentlichen Unterschieden
Beispiel:
Versuch der Berechnung der Temperatur für Sonnabend nächste Woche mit einem Rechenmodell,
Ergebnis nach mehreren Rechenläufen 17 bis 27 Grad !!
Bedenklich für langfristige Aussagen! Oder?
Dazu muß man mal die Anfangsbeiträge dieses Fadens lesen.Zwinkern
lupus
karl
karl
Administrator

RE: Klimawandel ist keine Hypothese
geschrieben von karl

Analyse: Warum sind so viele US-Bürger und US-Politiker Klimaleugner?
 



Es ist das politische System, dass die Politiker von den Großspendern abhängig macht. Die Hand, die spendet, hackt man nicht ab.

Karl

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arno
arno
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RE: Klimawandel ist keine Hypothese
geschrieben von arno
als Antwort auf karl vom 16.10.2018, 16:20:11

Moin, karl,

die Freisetzung von CO2 bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe ist nur eine Seite der Medaille.

Viel schlimmer ist die Abgabe  riesiger  Wärmefrachten an die Flüsse und über die Kamine an die Luft!

Aus dem Engergiegehalt eines Kilogramms Kohle werden 300g Kohle für elektrische Energie und 600g Kohle für Abwärme benötigt! 
Die riesigen Abwärmefrachten fossilbefeuerter Kraftwerke heizen seit über hundert Jahren rund um die Uhr über die Flüsse  die Meere auf. Diese Wärme wird nicht reflektiert.
Die Totzeiten zwischen Ursache (Wärmeeintrag) und Wirkung ( steigende Erwärmung der Meere) betragen viele Dekaden!
Die Abwärmeerzeugung aus Kernkraftwerken ist vergleichbar mit der Abwärmeerzeugung fossilbefeuerter Kraftwerke (Thermodynamischer Prozeß).
Aus einem Drittel der eingesetzten  Kernenergie wird elektrische Energie erzeugt und aus Zweidrittel der eingesetzten Kernenergie entsteht Abwärme, die im Meer oder in der Luft angereichert wird.
Über diese Fakten spricht kein Politiker und kein Wissenschaftler.

Gruß arno

karl
karl
Administrator

RE: Klimawandel ist keine Hypothese
geschrieben von karl
als Antwort auf arno vom 27.07.2019, 10:40:24

Danke Arno,

das ist eine interessante Ergänzung. So ganz stimmt es aber nicht, dass sich damit kein Wissenschaftler beschäftigt, siehe z. B. hierwww.scinexx.dedas wissensmagazin
Kraftwerke heizen Rhein auf

In diesem Artikel wird berichtet, dass der Rhein heute etwa 3 Grad wärmer sei als vor 100 Jahren und dies sei vor allem auf die Abwärme der Kraftwerke zurückzuführen.

Deshalb hat Energiesparen meist einen doppelten Effekt: Es spart CO2, aber es spart zusätzlich Abwärme.

Karl

teri
teri
Mitglied

RE: Klimawandel ist keine Hypothese
geschrieben von teri
als Antwort auf teri vom 04.04.2016, 09:54:12
 Wir wissen, daß der Klimawandel unsere Welt von Grund auf verändern wird, wenn wir auf dem derzeitigen Weg bleiben und die Emissionen Jahr für Jahr zunehmen.

Große Städte und Landstriche werden im Meer versinken, Stürme, extreme Dürren, Trinkwasserknappheit, Flüchtlingströme aus der ganzen Welt, die vor den Klima-Katastrophen flüchten, Nahrungsmangel ungeahnten Ausmaßes und die daraus resultierenden Kriege usw. (Es wäre zu viel, hier die ganze Liste anzuführen.)

Damit diese Zunkunft Wirklichkeit wird, brauchen wir gar nichts tun. Wir legen nur die Hände in den Schoß und machen weiter wie bisher und leugnen weiterhin den vom Mensch verursachten Beschleuniger der Klima-Krise. ...ist ja alles nur ein Hypothese, gelle?
geschrieben von teri
Das habe ich 2016 geschrieben. Nun haben wir 2019.

Was hat sich seit damals geändert?
Die Debatten haben zugenommen.
Demonstrationen von Kindern und Jugendlichen sind entstanden.
Die Lippenbekenntnisse von Politikern nehmen auch zu - jedoch stets mit dem Beisatz aber....

Deshalb geschieht nichts - es gibt nur Versprechen für einen Beginn - und eine Erweiterung der Anstrengungen bis zum Jahre.........St.Nimmerleinstag.

Die Arktis brennt ! Doch wenn man die Reaktionen der Öffentlichkeit betrachtet, interessiert es niemand - bzw. nur einen kleinen Teil der Menschen. Die Meldungen darüber kommen spärlich, obwohl dieses Ereignis eine nicht revidierbare Tatsache ist und erwiesenermaßen schwerste Schäden durch Erwärmung der Meere bedingt.

Das ist nicht mehr aufzuhalten!

Vor unserer Türe zeigt sich bereits der Beginn mit extremer Hitze und die damit zwangsweise einhergehenden klimatischen Wetterkapriolen an. Gibt es einen vernünftigen Lösungsansatz, dem die Menschen zustimmen würden?

Das geht nur über Verzicht unserer bisherigen Bequemlichkeit..........wollen das die Menschen überhaupt? Anhand ihrer Handlungen mit verstärkter Motorisierung, Konsumbereitschaft von billigen Produkten,  vermehrten Energieverbrauch usw. zeigen sie die Richtung an, in die wir zwangsläufig gehen (müssen) und die Situation spitzt sich zu.

Sie sagen zwar ja, aber fast alle zeigen gleichzeitig mit dem Finger auf den Nachbarn - soll der doch beginnen, er ist der größere Verursacher. Doch die Erde fragt nicht danach - sie reagiert einfach und wird den Menschen.......

Die Erde braucht uns nicht. Aber wir brauchen die Erde.

teri


 

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arno
arno
Mitglied

RE: Klimawandel ist keine Hypothese
geschrieben von arno
als Antwort auf karl vom 27.07.2019, 12:24:17
Danke Arno,

das ist eine interessante Ergänzung. So ganz stimmt es aber nicht, dass sich damit kein Wissenschaftler beschäftigt, siehe z. B. hierwww.scinexx.dedas wissensmagazin
Kraftwerke heizen Rhein auf

In diesem Artikel wird berichtet, dass der Rhein heute etwa 3 Grad wärmer sei als vor 100 Jahren und dies sei vor allem auf die Abwärme der Kraftwerke zurückzuführen.

Deshalb hat Energiesparen meist einen doppelten Effekt: Es spart CO2, aber es spart zusätzlich Abwärme.

Karl
geschrieben von karl


 
Moin, karl,

vielen Dank für den HInweis.

Die Energieerzeugnung mittels Windenergie erzeugt kein CO2, keine Abwärme, keine Emissionen, usw.

Gruß arno

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