Wirtschaftsthemen Pferdefleischskandal !

OT
geschrieben von mart1
als Antwort auf lupus vom 25.02.2013, 13:22:11
Tatsache ist, dass Federnfressen sowohl als Unsitte bei gut gehaltenen Hühnern "abgeschaut" werden können, als Anzeichen von Langeweile bei halbwegs normal gehaltenen Beständen betrachtet werden und als Symptom der nicht tiergemäßen Haltung bei unnatürlicher Bestandsdichte im eklatanten Ausmaß auftreten. Im letzteren Fall ist das Federnfressen allerdings praktisch nicht zu verhindern.

Lustig finde ich, dass dein Hahn, Lupus, einen kahlen Rücken bekam. Meine Hennen bekamen vom Betritt beiderseits des Rückens kahle Stelle.

LG mart
lupus
lupus
Mitglied

Re: OT
geschrieben von lupus
als Antwort auf mart1 vom 25.02.2013, 13:46:11
Was hast du für einen Hahn gehabt! Respekt!
(oder vielleicht zu wenig Hühner )
Hier ein Bild von früher:
Album_lupus(lupus)

lupus
Elisabet
Elisabet
Mitglied

Re: Der Skandal zu Ostern
geschrieben von Elisabet
als Antwort auf Medea vom 25.02.2013, 13:02:12
Was mir auch so nahe geht ist: in der Nähe ist ein Hof mit etwa 10 Kühen und Stier, jährlich sind sie trächtig, es folgen den Sommer über idyllische Bilder, zufriedene Kühe auf großen Weiden, 8-9 Kälber bei sich,die jederzeit zur Mam trinken gehn können.Zum Herbst hin verringert sich die Kälberzahl , bis der Tag kommt,wo nur mehr die "Mütter" und der Stier alleine da sind.Die Kühe liegen eng beieinander,sie wirken irgendwie mißtrauisch Spaziergängern gegenüber.Die Stimmung des Sommers ist im Eimer.Und dieser Ablauf ist jedes Jahr der gleiche.Ich mag hier keine Fleischesser angreifen, will nur sagen,für mich ist das erbärmlich.
Mich kann auch nicht trösten, das die Mezger in den umliegenden Dörfern, natürbelassenes Kalbfleisch anbieten können.
Da Vinci sagte mal sinngemäß, dass Tiere töten eines Tages genau so misachtend sein wird, wie Menschen ermorden.
Es wird noch einmal werden!

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Re: Der Skandal zu Ostern
geschrieben von mart1
als Antwort auf Elisabet vom 25.02.2013, 15:22:22
Elisabet,
eine Frage: Trinkst du Milch?

Lupus:
Nein, er hatte durchaus genügend weibliche Genossen, so etwas 13 bis 16, schwankende Zahl, der Marder war hin und wieder zu Gast. Und der Nachwuchs kam jährlich dazu.

Das war ein Hahn, der wie ein Italiener aussah. Aber auch beim vorhergehenden, einem reinrassigen Altsteirer gab es noch diesen "Eifer".

LG mart
Elisabet
Elisabet
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Re: Der Skandal zu Ostern
geschrieben von Elisabet
als Antwort auf mart1 vom 25.02.2013, 15:42:14
Ich hab seit ein paar Jahren eine Laktoseintolleranz, hab dann freiwillig auf Hafermilch umgestellt.
circe
circe
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Re: Der Skandal zu Ostern
geschrieben von circe
als Antwort auf lars vom 25.02.2013, 12:33:54
und trotzdem gab es mal im Fernsehen eine Sendung in welcher Eier von verschiedenen Anbietern nach Frische usw. untersucht wurden. Dabei waren verschiedene Hersteller von Bio bis eben zu Aldi! Und zum Schluß stellte sich heraus, die besten Eier waren von Aldi! Na,da schau her und warum? Weil sie ruck zuck verkauft werden!
Und wenn ein Bio Bauer von Hühnern nicht im Winter verhungern will muss er fast doppelt so viel Huhner halten! Weil bei Kälte das Huhn eben nicht "jeden Tag ein Ei" legt! Und die Sonne schein auch nicht so dolle und deshalb sieht der Biobauer zu wo die Eier herkommen, denn Strom ist nun auch ganz teuer! Ich bin bis auf das Fleisch beim Schlachter noch nie dem Biowahn hinterhergerannt! Und ich war Landwirt!

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olga64
olga64
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Re: Der Skandal zu Ostern
geschrieben von olga64
als Antwort auf circe vom 25.02.2013, 15:49:28
Ich kaufe und verzehre nicht viele Eier. Aber bei den wenigen achte ich darauf ,dass sie den Stempel DE-09 (das bedeutet, dass sie in Bayern gelegt werden) tragen. Dafür kosten sie etwas mehr - aber wie gesagt, ich kaufe nicht viele und bin auch gerne bereit, diesen Mehrpreis zu bezahlen um nicht ein weiteres Risiko einzugehen, als Verbraucherin betrogen zu werden. Olga
Re: Der Skandal zu Ostern
geschrieben von mart1
als Antwort auf circe vom 25.02.2013, 15:49:28
Auch ein Biobauer darf heizen und eine best. Zeit zusätzlich beleuchten.

Von der Vorstellung, jeder Tag ein Ei und glücklich gackernde Hühner, die sich ihr Futter auf der Wiese zusammenscharen bis das der Tod sie abruft, muß man sich allerdings verabschieden.

Aber auch ohne dem können Bioeier wirtschaftlich und für viele Konsumenten durch guten Geschmack gekennzeichnet von "glücklicheren" Hennen produziert werden.

Die EU-Richtlinien für "Bio" sind allerdings das Minimum, was verlangt und kontrolliert werden muss.

Elisabeth:
Gut, dass du das geschrieben hast. Ansonsten würde ich dir Heuchlerei vorwerfen.
Aber das soll hier nicht zu einer Vegan-diskussion werden, denke ich mir.
Sollten alle Menschen Veganer werden, würden nicht nur Kühe und Kälber .... verschwinden, sondern auch die Kulturlandschaft, die unser Land seit Jahrtausenden prägt.

LG mart
circe
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Re: Der Skandal zu Ostern
geschrieben von circe
als Antwort auf mart1 vom 25.02.2013, 16:20:06
natürlich kann der Biobauer seine Hühner beheitzen und Tageslichtlampen installieren! Aber die Eier kaufen dann auch nur noch die ganz viel Bessserverdiener! Da reichen 50 Cent nämlich lange nicht für ein Ei. Da müsste man hier über Sommer und Winterpreise reden.
Re: Der Skandal zu Ostern
geschrieben von mart1
als Antwort auf circe vom 25.02.2013, 16:27:27
Ich kaufe nur Bioeier.
Dabei reicht mir die bloße EU-Kennzeichnung nicht.

Ich zahle etwa 30 bis 50 Cent pro Stück, bes. abhängig von der Größe.

Batteriehaltung gibt es in Österreich schon lange nicht mehr. Allerdings ist mir klar, dass durch den Import von aufgeschlagenen Eiern, z.B. für die Nudelherstellung, oder von Eipulver auch hierzulande die Batteriehaltung in anderen Ländern unterstützt wird.

Die Preise für Bioeier sind offensichtlich für die Produzenten ausreichend.

LG mart

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