Innenpolitik Merkel macht Wahlkampf

hinterwaeldler
hinterwaeldler
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Merkel macht Wahlkampf
geschrieben von hinterwaeldler

Merkel zeigt sich Ahnungslos und erleidet ein Bruchlandung. Zuerst geht es um die Rente und Riesterrente
 


Auch über die Flüchtlingsfrage wird gesprochen.
 

Das meinte ein Syrier und er liebt sie.
 

Fragen stellen durfte nicht jeder. Die Reihenfolge war auf einer Liste vermerkt und die Kanzlerin wusste überwiegend wer was fragt. Dabei waren die Gäste eh schon vorsortiert. Peinlich.
 

Es wird auch keine Neuauflage des Duells mit Schluchz sorry Schulz geben.

Wer es vorzieht sich die ganzen 90 Minuten antun möchte, darf es hier tun:

 

RE: Merkel macht Wahlkampf
geschrieben von klaus
als Antwort auf hinterwaeldler vom 15.09.2017, 17:04:30

Du schreibst: "Fragen stellen durfte nicht jeder. Die Reihenfolge war auf einer Liste vermerkt und die Kanzlerin wusste überwiegend wer was fragt. Dabei waren die Gäste eh schon vorsortiert. Peinlich."

Deine "Analyse" - hinterwaeldler - die ist echt peinlich.

Natürlich konnte nicht jeder seine Fragen stellen, das ist in einer zeitlich begrenzten Diskussion praktisch unmöglich. Das übersteigt vielleicht deine Vorstellungskraft, ist aber anders nicht möglich.

Aber-
dann behauptest du, dass die Kanzlerin die Fragen kannte und offerierst uns hier mit deinen Videobeispielen( "Merkel zeigt sich Ahnungslos und erleidet ein Bruchlandung",...) selbst, dass du dir deine Behauptungen aus den Fingern gesaugt hast.

Peinlich - ein echter Hinterwaeldler.


 


 

pschroed
pschroed
Mitglied

RE: Merkel macht Wahlkampf
geschrieben von pschroed

Es ist nicht nachzuvollziehen daß DE so gespalten wirkt, noch nie gab es so viele Arbeitsplätze.
Man könnte glauben DE befinde sich in einer sehr grossen Unsicherheit ausgelöst von den Parteien
welche einfach nicht mehr den Durchblick haben.

Phil.


ZITAT SPON
Boom am deutschen Arbeitsmarkt2018 sollen 400.000 neue Jobs entstehen
"Deutschland erlebt wirtschaftlich goldene Jahre", meint die Unternehmensberatung EY. Nirgendwo sonst in der Eurozone werden derzeit so viele neue Jobs geschaffen. Viele Firmen würden gerne noch mehr Leute einstellen.

"Im Moment geht es fast überall aufwärts, in der Binnenkonjunktur und der Weltwirtschaft, bei den Dienstleistungen und in der Industrie", sagte IAB-Experte Enzo Weber. Das IAB-Arbeitsmarktbarometer, das auf einer monatlichen Umfrage der BA unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert, legte im Dezember auf hohem Niveau noch einmal zu. Es stieg um 0,1 auf 104,9 Punkte.
Auch andere Experten erwarten eine Fortsetzung des Jobwunders. Die Unternehmensberatung EY rechnet laut einer Studie mit rund 400.000 neuen Stellen im kommenden Jahr. Seit 2007 seien fast vier Millionen zusätzliche Jobs in Deutschland geschaffen worden, teilte EY mit. Damit sei die Bundesrepublik - neben der Slowakei und Malta - eines der drei Eurozonenländer, die heute eine niedrigere Erwerbslosenquote aufwiesen als 2007, also vor Beginn der Wirtschafts- und Finanzkrise.


400 000 neu Jobs entstehen


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karl
karl
Administrator

RE: Merkel macht Wahlkampf
geschrieben von karl
als Antwort auf pschroed vom 28.12.2017, 13:29:10

Das große Problem, das Deutschland hat, ist, dass Wohlstand nicht zufrieden macht. Tatsächlich steigt die Unzufriedenheit mit dem Wohlstand.

Süddeutsche Zeitung
In Deutschland breitet sich nach Ansicht des Hamburger Zukunftsforschers Horst Opaschowski das Unzufriedenheitsparadox aus. Je besser es den Leuten gehe, umso schlechter sei die Stimmung.
Das Unzufriedenheitsparadox: Mehr Sorgen trotz mehr Wohlstand

Karl

P.S.: Ich lese gerade auch erneut in Home Deus von Yuval Noah Harari. Entgegen dem Unsicherheitsempfinden unserer Mitbürger leben wir heutzutage in einer Oase der Sicherheit. Noch niemals sind im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung so wenige Menschen durch Gewalt umgekommen wie derzeit. Das subjektive Empfinden entspricht deshalb den objektiven Gegebenheiten selten.
Federstrich
Federstrich
Mitglied

RE: Merkel macht Wahlkampf
geschrieben von Federstrich
als Antwort auf pschroed vom 28.12.2017, 13:29:10

Hallo Phil,
diese Statistiken von Ökonomen gibt es ja nun immer wieder. Und immer wieder werden qualitative Aspekte ausgeblendet. Hauptsache, irgendeinen McJob zu haben, ganz egal, wie der bezahlt wird und unter welchen Bedingungen er ausgeübt wird, trifft es nicht (mehr).
Diesen Absatz aus der Studie hätte ich aus Balancegründen schon mit reingenommen: "Allerdings geht es trotz Jobboom nicht allen Menschen gut. So gibt es nach offiziellen Zahlen weiter rund eine Million Langzeitarbeitslose in Deutschland. Auch die Zahl der Teilzeitstellen hat deutlich zugenommen. Mehr als drei Millionen Menschen haben mehr als einen Job."

Die Politiker überbieten sich im Wahlkampf mit Versprechungen, dass der Aufschwung natürlich "bei den Bürgern ankommen muss". Wir kennen doch alle Beispiele aus Regionen, Branchen und Jobs, wo sich seit vielen Jahren trotz Wirtschaftsboom für den Einzelnen auf niedrigem Niveau kaum etwas geändert hat. Auch das führt zu Unzufriedenheit, weil Statistiken eben Statistiken bleiben, in denen sich viele nicht wiederfinden. Hochqualifizierte in manchen Branchen arbeiten zu erbärmlichen Löhnen und sehen keine Besserung für sich.
Federstrich

Holger
Holger
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RE: Merkel macht Wahlkampf
geschrieben von Holger
als Antwort auf pschroed vom 28.12.2017, 13:29:10

Immer rechtzeitig vor  dem Neuen Jahr oder vor Wahlen werden die üblichen Erfolgsmeldungen lanciert.
Wer das glaubt, dem dankt die unendliche Huld der Mutti Merkel.


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olga64
olga64
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RE: Merkel macht Wahlkampf
geschrieben von olga64
als Antwort auf Federstrich vom 28.12.2017, 16:06:58

"Allerdings geht es trotz Jobboom nicht allen Menschen gut. So gibt es nach offiziellen Zahlen weiter rund eine Million Langzeitarbeitslose in Deutschland. Auch die Zahl der Teilzeitstellen hat deutlich zugenommen. Mehr als drei Millionen Menschen haben mehr als einen Job."
. Hochqualifizierte in manchen Branchen arbeiten zu erbärmlichen Löhnen und sehen keine Besserung für sich.
Federstrich
Es stimmt: es gibt nach wie vor einen hohen "Bodensatz" an Langzeitarbeitslosen, die nicht in den ersten ARbeitsmarkt integriert werden können. Aber warum? Teilweise sind sie krank und haben mit ihren Süchten zu kämpfen; teilweise haben sie weder abgeschlossene Schul- noch irgendeine Berufsausbildung. DAmit muss eine Gesellschaft auch leben, wenn sich erweist, dass diesen Menschen irgendwann nicht mehr geholfen werden kann, bzw. sie sich auch nicht helfen lassen wollen.
Bei den TEilzeitstellen sind diese grossenteils von den Stelleninhabern so gewünscht: mit grossem Leichtsinn werden sie von Frauen ausgefüllt, die es nicht schaffen, die Erziehung ihrer Kinder und die Führung ihres Haushalts auch auf den Partner (soweit vorhanden) zu delegieren. DAzu kommen natürlich die vielen Alleinerziehenden. Obwohl sich einiges geändert hat bei der Kinderbetreuung, besteht hier nach wie vor ein grosser Mangel, weil es zu wenige ErzieherInnen gibt,bzw. sich diese noch in Ausbildung befinden.

Hier in Bayern ist es genau umgekehrt: der Fachkräftemangel ist eklatant. Nicht umsonst ziehen die gut ausgebildeten Menschen hierher, weil sie hier gutbezahlte Jobs finden. Irgendwelche Beispiele, dass "Hochqualifizierte" zu erbärmlichen (MIndest?)-Löhnen arbeiten, sind mir in Bayern, Baden Württemberg, Hessen usw. nicht bekannt.
Warum können wir eigentlich in Deutschland nicht stolz darauf sein, seit vielen Jahren der Motor der EU zu sein, insbesondere auf dem ökonomischen Sektor? Warum suchen wir immer Negativbeispiele, um uns bestätigt zu fühlen, dass in unserem Land alles gaaaanz schlecht ist? Brauchen wir wirklich diese Art von Masochismus, um uns wohl zu fühlen? Olga
Federstrich
Federstrich
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RE: Merkel macht Wahlkampf
geschrieben von Federstrich
als Antwort auf olga64 vom 28.12.2017, 16:22:30

Dass in Bayern alles super ist, ist doch unbestritten und sattsam bekannt. In Phils Beitrag äußert er Unverständnis für Unzufriedenheit in Deutschland. Dafür habe ich einige Beispiele genannt. Bayern ist nicht Deutschland.
Bei Hochqualifizierten ist der Orientierungsrahmen auch nicht die Mindestlöhne, sondern schlechte Löhne. Nicht nur Ingenieure sind hochqualifiziert, sondern auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften gibt es hochqualifizierte Leute. Aus dem Zitat der Studie würde ich nicht die Langzeitarbeitslosen hervorheben, sondern die mit  bis zu drei Jobs.
Es geht auch nicht darum "stolz zu sein", noch geht es Masochismus, sondern  um die von Phil thematisierte Unzufriedenheit bei einem Teil der Bevölkerung.
Federstrich
 

pschroed
pschroed
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RE: Merkel macht Wahlkampf
geschrieben von pschroed
als Antwort auf Federstrich vom 28.12.2017, 16:06:58
Hallo Phil,

Diesen Absatz aus der Studie hätte ich aus Balancegründen schon mit reingenommen: "Allerdings geht es trotz Jobboom nicht allen Menschen gut. So gibt es nach offiziellen Zahlen weiter rund eine Million Langzeitarbeitslose in Deutschland. Auch die Zahl der Teilzeitstellen hat deutlich zugenommen. Mehr als drei Millionen Menschen haben mehr als einen Job."

Federstrich
Hallo Federstrich.
Hier sollte schnell wie möglich eine Änderung kommen, ein Teil von diesen Bürger stützen die Gummiwirbelsäule der AFD, Siegmar Gabriel (SPD) hatte schon vor circa einem Jahr auf diesen Mißstand hingewiesen, leider war Schäuble und seiner CDU die schwarze Null lieber.
Es kann nicht sein daß Kinder und Rentner zur Tafel gehen müssen, die nächste Regierung muß dem arbeitendem Volk ein Teil ihrer Steuergelder zurückerstatten.
Mag sein daß die Schuldenuhr dann nicht mehr so schnell abläuft.
Phil.
pschroed
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RE: Merkel macht Wahlkampf
geschrieben von pschroed
als Antwort auf Holger vom 28.12.2017, 16:07:56
Immer rechtzeitig vor  dem Neuen Jahr oder vor Wahlen werden die üblichen Erfolgsmeldungen lanciert.
Wer das glaubt, dem dankt die unendliche Huld der Mutti Merkel.
Lieber Holger.
Ich glaube nicht daß die AFD solch eine clevere Politikerin wie Merkel hat, ich versuchte mir schon öfters die Chaos-Elite Truppe, Weidel, Gauland auf der Weltbühne in Verhandlungen vorzustellen. 
emoji_yum Hör doch auf da fehlt es doch an allem. 
Phil.

AFD spendet, Tafel schickt das Geld zurück :)

ZITAT
“Das Menschenbild von Diakonie und Kirche ist mit dem der AfD nicht vereinbar und wir möchten uns klar davon abgrenzen”, schreibt die Leitung der Tafel darin.





 

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