Innenpolitik welcome to hell

olga64
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Re: welcome to hell
geschrieben von olga64
als Antwort auf mart1 vom 21.07.2017, 15:52:01
Frau Merkel und die CDU/CSU liegen in den aktuellen Umfragen fast doppelt so hoch wie die SPD und in der Direktumfrage, wen die Deutschen gerne als KanzlerIn hätten, ebenfalls doppelt so hoch wie Herr Schulz.
Sie wird es sich aussuchen können, mit wem sie koaliert: wieder mit der SPD, mit der FDP oder mit Grünen und FDP.
Bei so einer schwachen Opposition (in allen Parteien, die antreten werden) ist für sie der Gipfel sicher nicht wahlentscheidend, zumal bis Ende September vermutlich nur noch die Assoziation Links-Radau/Krawall im Gedächtnis der Wähler bleiben wird.
Ich sage es nochmals: unser Land ist noch nicht reif für eine männliche Bundeskanzlerin. Olga
Re: welcome to hell
geschrieben von marina
als Antwort auf adam vom 21.07.2017, 15:48:25

Sofort wird sie mit den Untaten der Nazis gleichgestellt, beleidigt und rhetorisch niederkartätscht von Leuten, die sich am Rande der Verfassung bewegen. Siehe auch diesen Thread. Der Vergleich mit Auschwitz und die Unterstellung "Arbeitslager" sind solche Kartätschen. Ich lasse mir das nicht mehr bieten.
adam
geschrieben von adam

Aha, du lässt dir das also nicht mehr bieten.
Aber andere bschimpfen und beleidigen, wie du es nicht nur in diesem Thread gegenüber der immer friedlichen und mäßigen Lissy gegenüber und vor allem mir gegenüber vorher an anderer Stelle getan hast, das darfst du.
Du darfst andere, die Einblick in ein Gebiet haben, von dem du nichts verstehst, als antisemitisch bezeichnen, wenn sie Kritik an einer Besatzungsmacht üben, die von allen Menschenrechtsorganisationen und sogar vom Außenministerium geteilt wird. Du darfst sogar Amnesty International als antisemitisch bezeichnen - das alles völlig ohne Kenntnis der Materie.
Das alles darfst du. Aber du selber wehrst dich mimosenhaft gegen jede Äußerung von anderen, mit der du (oft zu Recht) kritisiert wirst.

Dann merke dir jetzt mal ein für allemal: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem anderen zu! Wenn ich diesen Thread hier in Ruhe von außen und ohne Einmischung lese, stelle ich fest, dass deine Angriffe anderen genüber an Unverschämheiten kaum zu überbieten sind.

Im Übrigen musst du, der Zwangsarbeit für Rote-Flora-Aktivisten fordert, dich nicht wundern, wenn Vergleiche mit dem Arbeitsdienst von damals kommen. Du überziehst immer! Deine Forderungen haben mit einem Rechtsstaat nichts mehr zu tun.
Abgesehen davon: Die da beteiligten Aktivisten sind zu einem großen Teil (natürlich nicht alle) aus dem Ausland gekommen und Berufskrawallmacher, die mit der Roten Flora nichts zu tun haben.
Das kann man in einigen Artikeln lesen, und auch im FS gab es einen Bericht darüber.

So, und nun bin ich wieder weg. Nur das wollte ich doch nicht versäumen abzusetzen, ansonsten will ich mich hier nicht mehr beteiligen. Ich habe Besseres zu tun als mich mit und über deinesgleichen rumzuärgern.

Herzallerliebste Grüße
Marina
Re: welcome to hell
geschrieben von mart1
als Antwort auf olga64 vom 21.07.2017, 15:58:37
Lach, Olga
Ja du sagst es " zumal bis Ende September vermutlich nur noch die Assoziation Links-Radau/Krawall im Gedächtnis der Wähler bleiben wird."
...und mit ein bißchen medialen Hilfe weit darüber hinaus aus.

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adam
adam
Mitglied

Re: welcome to hell
geschrieben von adam
als Antwort auf marina vom 21.07.2017, 16:16:53
Nun marina,

mir ist es ja nicht schwer gefallen, den unsinnigen Vergleich zu entkräften. Schwieriger wird es für Leute, die ihren Ruf dem Umgang mit einem gewissen Staat im nahen Osten verdanken.

Herzallerliebste Grüße zurück.

adam
olga64
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Re: welcome to hell
geschrieben von olga64
als Antwort auf dutchweepee vom 21.07.2017, 08:00:03
xxxx Die "Kaputtmacher" von Hamburg hatten auch nichts mit der ultra linken kommunistischen Szene und schon gar nichts mit der Partei die LINKEN zu tun - das sagen mittlerweile auch die Polizei-Auswertungen.

Wenn das der Springer-Verlag und gekaufter n24 hinterher als Wahlvorbereitung so verwursten, ist das noch lange keine seriöse Berichterstattung. Nur weil SPRINGER das behauptet werden aus den Hooligans im sogenannten "schwarzen Block" keine LINKEN.

Die Frage steht:[/b] Warum sollten "die Roten" ihr eigenes Viertel samt ROTE FLORA zerkloppen?
[/quote]

Wer ist denn die "ultralinke kommunistische Szene"? Die dürfte ja nur noch aus einer Handvoll alter Männer bestehen, die sicherlich nicht schwarz gekleidet und mit sündteuren Sonnenbrillen dann in den "Kampf" ziehen, weil das mit dem Rollator dann doch ein wenig hinderlich sein dürfte.

Aber Linke Funktionäre waren sowohl unter den Organisatoren als auch vereinzelt im schwarzen Block usw. Die sind aber nicht so bekannt wie die jenigen, die in Talkshows sitzen und brüsteten sich dann hinterher, damit sie auch mal "Gehör" von den Medien finden.
Was Springer damit zu tun hat, verstehe ich nicht. Die Produkte dieses Verlages werden von vielen Menschen "konsumiert" und das ist es wohl, was Dutch jetzt so erzürnt.

Die "Roten" (wer immer sich dahinter verbergen mag, weil ja hier auch erklärt wird, auch Nazis wären an den Gewaltausschreitungen beteiligt gewesen) wollten die Polizei provozieren. Gestern sah ich so ein schmalbrüstiges Jüngelchen, vermummt, im TV, der erkärte,brennende Barrikaden würden so schön wärmen.
Eine "Bewegung", die auf solch frustrierten Jugendlichen aufgebaut ist, dürfte wenige politische Aussagen zu bieten haben. Da sind meist die darunter, die kürzlich von ihrer Frau/Freundin verlassen wurden, denen die Wohnung gekündigt wurde oder die auf Bewerbungen ABsagen erhalten.
Dann ziehen sie in den eigenmächtigen Krieg, "weil der unfähige Staat ja sowieso nichts für sie tut". Denen könnte man doch helfen damit, wenn man sie gegen Bezahlung des Mindestlohns für Aufräumarbeiten einsetzt. Arbeit schadet doch nicht, oder? Zwangsarbeit sieht ja wirklich anders aus und wer diesen Begriff nun wählt, der beleidigt die vielen Menschen, die von den Nazis dazu abkommandiert wurden und die dies dann oft nicht überlebt haben.

Ich nehme an, dass ich in Bälde eine der REpliken von Dutch erhalten wäre und hoffe nur, sie ist nicht allzu unqualifiziert.
Olga
Gambler
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Re: welcome to hell
geschrieben von Gambler
als Antwort auf adam vom 21.07.2017, 13:18:10
Da du ja , wegen der Verwendung des Wortes " klug " , für dich das Wort Klookschieter ablehnst würde das Wort " Sabbelbüdel " dann deinen Ansprüchen genügen ? Erwarte eine zustimmende Antwort.
Freundlichste Grüße

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olga64
olga64
Mitglied

Re: welcome to hell
geschrieben von olga64
als Antwort auf Gambler vom 21.07.2017, 16:58:28
Na endlich hat mit der Darlegung regionaler Idiome das Ganze überhaupt nichts mehr mit dem Ursprungsthema zu tun. Olga
Re: welcome to hell
geschrieben von marina
als Antwort auf adam vom 21.07.2017, 16:39:34
Schwieriger wird es für Leute, die ihren Ruf dem Umgang mit einem gewissen Staat im nahen Osten verdanken.
adam
geschrieben von adam

Du hast schlicht und einfach einen Knall!
Und Karl bitte ich, mich zu sperren, wenn es ihm beliebt. Mir liegt sowieso nichts mehr an dieser "Plattform" im wahrsten Sinne des Wortes.
Tina1
Tina1
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Re: welcome to hell
geschrieben von Tina1
Der Brief an Herrn Blechschmidt, ist natürlich auch an alle Linksradikalen u. Linksextremisten gerichtet.
In dem Bief werden interessante Fragen gestellt u. man erfährt einiges über die Ideologie, die Ziele der Linksradikalen u. Linksextremisten. Nichts neues, aber es wurde Jahrzehnte geduldet u. jetzt ist der Aufschrei des Staates groß, denn wie man sah, war die Polizei längere Zeit machtlos.
Tina

Linktipp:„Sie haben meine Verachtung“
Nach der Chaos-Randale debattieren die Hamburger leidenschaftlich über die Ereignisse. Hat die Linke die Stadt verraten? Ein offener Brief an den Vertreter des linksautonomen Zentrums Rote Flora.

Ich habe ein paar Fragen an Sie, Herr Blechschmidt.

„Wenn Gewalt gegen Demonstranten ausgeht, ist Gegengewalt legitim“, werden Sie zitiert. Ich nehme an, mit der Gewalt gegen Demonstranten meinen Sie den Wasserwerfer-Einsatz zu Beginn Ihres netten Willkommensgrußes in der Hölle. Dieser Einsatz hat sich ja bekanntlich gegen die Vermummung des Schwarzen Blocks gerichtet, weshalb es vielleicht noch einmal ganz hilfreich ist, daran zu erinnern, weshalb es das Vermummungsverbot überhaupt gibt. Es wurde beschlossen, nachdem aus einer anonymen, vermummten Menge heraus an der Startbahn West einst zwei Polizisten erschossen wurden. Also ermordet.

Der besagte Wasserwerfer-Einsatz hat nach Ihrer Meinung also legitimiert, dass Geschäfte geplündert wurden, Autos verbrannt worden sind, Scheiben eingeschmissen wurden, Polizisten mit Steinen, Stangen, Molotow-Cocktails, Stahlkugeln attackiert worden sind usw.?

Dass Sie vom staatlichen Gewaltmonopol nicht viel halten, ist eine Sache, wobei es interessant wäre, Ihre Theorie von einem idealen Staat kennenzulernen. Falls Sie eine haben.

Die andere Frage aber ist, ob Sie Menschen außerhalb der autonomen Szene tatsächlich für so bescheuert halten, zu glauben, ohne den ersten Wasserwerfer-Einsatz wäre alles ganz anders gekommen. Das wäre es nicht, und Sie wissen es. Die Polizei hätte Gummibärchen und Gänseblümchen verteilen können – gleichwohl wäre alles das geschehen, was geschehen ist. Denn der Schwarze Block wollte es so, dafür hat er die Steine in die Hand genommen, dafür ist er gekommen, dafür ist er, unbehelligt von der Polizei, also schon gar nicht in „legitimer Gegenwehr“, bereits frühmorgens marodierend durch die Straßen gezogen.

Oder wollen Sie uns weismachen, das „Willkommen in der Hölle“, das „Ganz Hamburg hasst die Polizei“, das „Fuck the cops“, das „Wir haben den Bullen u. Deutschland (muss sterben) dieser Tage kräftig eingeschenkt.
Und das war gut so“ sowie das „Haut die Bullen platt wie Stullen“ auch am Rande von „G20 – not welcome" hätte sich ohne den ersten Wasserwerfer-Einsatz gegen Vermummte in eine Hippie-Veranstaltung verwandelt? Sie können zwar davon ausgehen, dass uns die Gewalt Ihrer Leute zwar leider ängstigt, aber nicht davon, dass wir blöd sind.
geschrieben von Peter-Matthias Gaede


Aber wofür sind Sie eigentlich? Die Systeme bieten uns da ja seit etwa dem 19. Jahrhundert nicht allzu viel Auswahl
. Bakunins Anarchie ist Papier geblieben, die Münchner Räterepublik hatte eine kurze Lebensdauer. Dito der „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“, wie die Prager wissen, die nicht nur Wasser abbekommen haben. Bleiben halt Kapitalismus oder Kommunismus, beides noch auf dem Markt; von Schweden einerseits bis Nordkorea andererseits.

„AAA", kein Kapitalismus, kapiert. Also Kommunismus/Sozialismus? Welchen dann genau, bitte? Das Genickschuss-Rechtssystem der Kommunistischen Partei Chinas? Die Mauern der DDR? Den Hunger- und Korruptionssozialismus in Venezuela? Das kubanische Paradies der Meinungs- und Demonstrationsfreiheit? Den afrikanischen Sozialismus des Herrn Mugabe? Die grenzenlose Demokratie im Gegenentwurf zum Westen, also im Reich des Assad-Verbündeten Putin?

Es hätte ja einiges auf den Protestplakaten der Autonomen stehen können, wenn Sie denn hätten etwas ausdrücken wollen außer dem pompösen Postulat, dass „ganz“ Hamburg gegen die Polizei sei: gegen den Ego-Shooter Trump hätten Sie aufmarschieren können, gegen den in den Wahn gleitenden Erdogan, gegen Autokraten und Korrupte und nicht sonderlich demokratisch agierende Herren aus Südafrika, Indien, Saudi-Arabien, Indonesien, Brasilien. Stattdessen haben es Ihre Leute vorgezogen, die „Bullen“ zu bekämpfen und, tja, Kollateralschaden halt, ein paar Mittelklasse-Schuldigen die Sachen abzufackeln, auch auf dem Parkplatz eines Altenheims.

Also bravo, Herr Blechschmidt! Sie haben es dem Kapitalismus mal wieder an genau den richtigen Stellen, wenn auch diesmal zum Unverständnis Ihres Kollegen Andreas Beuth noch nicht in Pöseldorf, so ordentlich gezeigt.
von mir fett gedruckt
geschrieben von Peter-Matthias Gaede
Lissy52
Lissy52
Mitglied

Re: welcome to hell
geschrieben von Lissy52
als Antwort auf karl vom 21.07.2017, 10:54:24
Wie wäre es denn einmal mit verbaler Abrüstung auf allen Seiten?

Karl
geschrieben von karl


Mach dir keine Sorgen , Karl
Bei politischen Diskussionen geht es manchmal hoch her. Das ist per se nichts Schlimmes. Manch einer vergaloppiert sich da schon mal im Eifer des Gefechts .

Wenn adam von unserem Rechtsstaat erwartet, dass Menschen zur Arbeit gezwungen werden sollen, dann kann ich nicht anders, dann habe ich sofort die Assoziation - Zwangsarbeit- Arbeitslager.

Aber ich kleine dumme Frau ( ) kann vielleicht nur die Rechtsgrundlage, wie man eine ganze Gruppe von Leuten ohne Beweise zur Zwangsarbeit ( natürlich zum Mindestlohn ) verdonnern will, nicht erkennen.

Eigentlich ist es ja ein ernstes Thema, daher liegt es vielleicht daran, dass ich, laut adam, nicht alle Glocken im Turm ? habe , denn ich
finde diese markigen Forderungen schon recht witzig.

Man sollte nicht alles was in den Medien über die Flora geschrieben wird , glauben. Kaum einer der Schreiberlinge hat je seinen Fuß in die Flora gesetzt, geschweige denn mit den Aktivisten gesprochen.

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