Forum Politik und Gesellschaft Innenpolitik Wo ist die Exit-Strategie?

Innenpolitik Wo ist die Exit-Strategie?

olga64
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Mitglied

RE: Wo ist die Exit-Strategie?
geschrieben von olga64
als Antwort auf Tina1 vom 22.04.2020, 18:19:35

DEr gleiche Herr Kekule verkündete noch vor einigen Wochen bei Markus Lanz grinsend bis hämisch, dass er Leute nicht verstehen kann, die mit Mundschutz auf der Strasse rumlaufen. Er erklärte aber auch, dass dieser Mundschutz nur anderen evtl. hilft und nie sich selbst.
Leute wie Herrn Kekule, die ihre eigenen Aussagen vor einem Millionenpublikum so "revidieren" kann sogar ich als wissenschaftliche Laiin nicht mehr für voll nehmen.
Das ist m.E. auch kein Diskurs unter Wissenschaftlern, sondern auch persönliche Eitelkeit, um aus dieser Gruppe hervorzustechen. Olga

aixois
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RE: Wo ist die Exit-Strategie?
geschrieben von aixois

Endlich mal eine vernünftige Exit - Nachricht: Frisöre werden teuerer !

Rabatte wie: "wenn sie heute 2 Schnitte kaufen, bekommen sie einen gratis"  - hätten ja auch wenig Sinn gemacht.

Weniger erfreulich sind die freiheitseinschränkenden, wenig differenzierenden,  Auflagen des Staates (kommt sicher von ganz oben, von der Kanzlerin, die ja keinen Mann im Kabinett mit Bart zulässt ) :
Männerbärte dürfen nicht  geschnitten werden
 
Als ob das nicht schon schlimm genug  wäre (man stelle sich mal vor,  in ein paar Monaten werden überall "Karl-Marxe" rumlaufen , ob die CDU das ertragen könnte ? die CSU schon eher, finden doch in Bayern Barträger Weltmeisterschaften statt), der Trockenhaarschnitt ist verboten !!!  Nur noch nach vorheriger Wäsche darf geschnitten werden.

Wenn das mal keine Diskriminierung der Männer und eine Einschränkung ihrer  freien Persönlichkeitsentwicklung  ist, in einem Land, wo es doch so oft heisst, wasch mir den Kopf, aber mach mich nicht nass ! Oder denken die da oben in Berlin etwa, das Firus sitzt da oben, ganz nah bei den Männerhirnen ?

Und wieder gabs keine Kommujnikation. Keiner hats erklärt warum,  keiner hat die echthaartragenden Männer gefragt, ob sie das auch wollen ! 

Werde mal eine Petition einreichen, dass man die Haare auch geschnitten bekommt, wenn Mann sie schon zuhause selbst gewaschen  (auch desinfiziert) hat und sich dann - wegen der Ansteckungsgefahr - mit einem Haarnetz auf dem Kopf direkt, schnellen Fusses  zum Barbier (sorry : nur Haarschneider) geht.

Da gibt es sicher bald einen korrigierenden Erlass wie beim Speiseeis, wo man schlecken darf, wenn das Eis läuft, dann aber schnell selber laufen muss - aus der 50 m Bannmeile um die Eisdiele herum -  sonst bleibt ja kein Resteis mehr übrig, das man regelkonform schlabbern könnte.

PS: Echt haarig oder ? ✂️ 😏
wandersmann
wandersmann
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RE: Wo ist die Exit-Strategie?
geschrieben von wandersmann
als Antwort auf aixois vom 23.04.2020, 17:12:33

@ aixois

Das passiert dann, wenn hierzulande Virologen die Richtung bestimmen ...

Drosten.jpg
Friseurbesuche sind nicht systemrelevant, und werden tendenziell ohnehin überbewertet ...


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RE: Wo ist die Exit-Strategie?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf aixois vom 23.04.2020, 17:12:33

Coronaland ist Schildbürgerland, da würden mir glatt neue Geschichten zu Schilda einfallen. Deine könnte man gut dafür gebrauchen. 😉
Die mit den vor kurzem noch gesperrten Bänken gehört auch dazu.
Geisterbeschwörung muss sein, damit das Volk merkt, dass was getan wird. 😱💀💁🙏

dutchweepee
dutchweepee
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RE: Wo ist die Exit-Strategie?
geschrieben von dutchweepee

...mit Quelle für marina:
.
kurzarbeiter2.jpg

olga64
olga64
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RE: Wo ist die Exit-Strategie?
geschrieben von olga64
als Antwort auf dutchweepee vom 23.04.2020, 21:27:55

Auch VW und andere, sehr grosse deutsche Unternehmen stocken Kurzarbeitergeld auf 100% auf - dafür sorgen dort schon die sehr starken Betriebsräte.

Seltsamt bis raffgierig finde ich die Forderungen z.B. aus der Gastro- und Friseurszene: die  beziehen einen Grossteil ihres Gehaltes über Trinkgelder, die sozialkosten- und steuerfrei sind. Nun fordern sie, dass für ein Kurzarbeitergeld diese Trinkgelder eingerechnet werden müssen.
Da waren also Gruppen bisher froh darüber, dass sie "den Staat" nicht an ihren TRinkgeldern beteiligen mussten; im Schadensfalle fordern sie aber ERsatz dafür, wenn dieses nicht mehr bezahlt wird, obwohl sie über die Höhe vermutlich nie Buch führten und sie auch nur mit hoher Fantasie quantifizieren können.
Derzeit halten schon viele die Hand auf, um sich auch einige Stücke von dem Staatskuchen zu sichern - ist ja auch egal, muss ja nur der Steuerzahler dafür aufkommen und dies für Jahrzehnte. Olga


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pschroed
pschroed
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RE: Wo ist die Exit-Strategie?
geschrieben von pschroed
Interessante Diskussions-Runde gestern abend bei Anne Will. Phil.

Über den richtigen Weg aus der Corona-Krise diskutieren Olaf Scholz, Hildegard Müller, Markus Söder, Robert Habeck und Jutta Allmendinger.
03.05.2020 21:45 Uhr



QUELLE https://daserste.ndr.de/annewill/Raus-aus-dem-Corona-Stillstand-hat-die-Regierung-hierfuer-den-richtigen-Plan,annewill6544.html

kombo952_v-zweispaltig.jpg
schorsch
schorsch
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RE: Wo ist die Exit-Strategie?
geschrieben von schorsch
als Antwort auf olga64 vom 24.04.2020, 18:30:03

Ich weiss nicht, wie es in D ist. Aber in der CH rechnen die Steuerbehörden z.B. bei den Coiffeu(s)ren (FrisörInnen) automatisch einen Prozentsatz als Trinkgelder dazu.

Nick42
Nick42
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RE: Wo ist die Exit-Strategie?
geschrieben von Nick42
als Antwort auf pschroed vom 04.05.2020, 08:34:45
Interessante Diskussions-Runde gestern abend bei Anne Will. .....
 
 Anne Will war mal eine gute Journalistin. Aber seit sie diese Sendung macht, ist sie nur noch ein Schatten von dem, was sie mal war.

Nick42
olga64
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RE: Wo ist die Exit-Strategie?
geschrieben von olga64
als Antwort auf Nick42 vom 04.05.2020, 11:13:12

M.W. kommentierte Frau Will bis 2001 Sportsendungen, bis sie dann die "Tagesthemen" bis 2007 moderierte.
Sie studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Anglistik und war Stipendiatin der Friedrich-Ebert-Stiftung. Als Journalistin arbeitete während ihrer Studienzeit, ist aber mW. keine "gelernte" Journalistin, obgleich dieser Beruf auch teilweise nicht in der Bezeichnung geschützt ist.

Seit 2007 ist sie als Nachfolgerin von Sabine Christiansen für die Talkshow am Sonntagabend zuständig (weil Günther Jauch dies damals ablehnte). Ich kann mich nach so langer Zeit wirklich nicht erinnern, ob sie früher gut oder besser oder was auch immer war.
ABer sie schafft es immer noch recht gut, "wichtige" oder sich selbst "als wichtig einschätzende" Gäste um sich zu sammeln, denen sie dann permanent ins Wort fällt oder dies sie grossenteils auch mit ziemlicher, indirekter Häme überzieht.

Gestern Abend fand ich die Wandlung des Robert Habeck interessant; vom ehemaligen Kuschel-Sonnyboy über evtl. Kanzlerkandidaten mutierte er doch zu einem recht ruhigen und verhaltenen Gesprächspartner, nachdem er sich einige Wochen sehr bedeckt hielt, wenn es um öffentliche Auftritte ging.
Jetzt kommt sie aber wieder die Zeit, wo sie hervorkriechen und erklären, was die anderen, also die GroKo, alles falsch macht(e) - der nächste Schritt wird sein, dass sie uns erklären, wie und was sie alles besser gemacht haben. Im Zwischenschritt fordern sie nun noch mehr Geld, da das bei vielen Wählern anscheinend immer noch als Zeichen von Kompetenz gewertet wird.
Ich persönlich wäre mal gespannt, was ein Mensch von der AfD zu all dem zu sagen hat und fände es angebracht, wenn z.B. Frau Will man jemanden aus dieser Truppe einladen würde, damit man später nicht sagen kann, "das haben wir ja alle nicht gewusst, was die denken". Olga


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