Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Noch nicht der Sieg, aber ein Triumph

Internationale Politik Noch nicht der Sieg, aber ein Triumph

wolfgang
wolfgang
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Re: Noch nicht der Sieg, aber ein Triumph
geschrieben von wolfgang
juden außerhalb israels sorgen sich über netanjahus amoklauf und befürchten schlimmes für israel. so auch rafael seligmann:

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w.
miriam
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Re: Dann bitte richtig lesen bzw. richtig bewerten...
geschrieben von miriam
Anders ausgedrückt: Worte wie Sieg und Triumph sind völlig fehl am Platze in diesem Themenkomplex.

Natürlich werden Verhandlungen mit Netanjahu nicht leicht sein.
Und ich hoffe, dass den Israelis gute Berater zur Seite stehen - wie übrigens auch den Palästinänsern.

Abbas' Haltung ist nicht im Einklang mit der Meinung aller Palästinenser. Wenn jetzt Raketen weiterhin Richtung Ziele in Israel fliegen, bleiben die Verhandlungen bzw. die Entscheidungen die gerade getroffen wurden, ohne Ergebnis.

Miriam
justus39 †
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Re: Noch nicht der Sieg, aber ein Triumph
geschrieben von justus39 †
als Antwort auf wolfgang vom 01.12.2012, 13:15:58
juden außerhalb israels sorgen sich über netanjahus amoklauf und befürchten schlimmes für israel.
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w.


Auch in der israelischen Bevölkerung sehen viele die provozierende Haltung Netanjahus mit Besorgnis. Israel muss einen Kompromiss finden, und zeigen, dass es sich um eine friedliche Lösung bemüht.
Es ist doch auch meine lang gehegte Hoffnung, dass eine starke israelische Opposition den Friedenswillen vieler Israelis vertritt und Wege zur friedlichen Lösung sucht.

Aber Netanjahu reagierte, wie ich schon befürchtet hatte, mit erneuten Bau von Siedlungen, und das könnte wiederum zu weiteren sinnlosen Raketenabschüssen auf Israel führen.
Diese Raketen scheinen dann wieder Netanjahu Recht zu geben, und schwächen die Friedensbemühungen der Opposition.

Ich hoffe immer noch auf ein deutliches Wort von Obama, denn auch er wird ganz bestimmt die Reaktion Israels mit Besorgnis sehen.
Die Stimmenmehrheit für Palästina sollte nun auch der israelischen Regierung langsam zu denken geben. Mit Drohgebärden und Trotzreaktionen ist jetzt nichts getan.

justus

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schorsch
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Re: Noch nicht der Sieg, aber ein Triumph
geschrieben von schorsch
als Antwort auf justus39 † vom 01.12.2012, 14:22:04
Netanjahu & Co spekulieren eben mit der Trägheit und Feigheit der UN-Mitglieder, die sich bereits in den letzten Jahrzehnten als Papiertiger erwiesen haben. Haben die Israelis erst mal das ganze Palästinenserland besiedelt, erübrigt sich jede weitere Drohgebärde dieses müde fauchenden Tigers!
nerida
nerida
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Re: Noch nicht der Sieg, aber ein Triumph
geschrieben von nerida
als Antwort auf wolfgang vom 01.12.2012, 13:15:58
juden außerhalb israels sorgen sich über netanjahus amoklauf und befürchten schlimmes für israel. so auch rafael seligmann:

w.
Dieses Wunschdenken von Seligmann..
Die große Mehrheit von ihnen befürwortet einen Kompromiss mit den moderaten Palästinensern. Sich mit ihnen zu einigen, ist im Interesse Israels, damit es eine ganze politische und strategische Kraft auf die Abwehr der existenziellen Bedrohung durch den Iran richten kann, der atomar aufrüstet und die radikalen Islamisten im Libanon und im Gazastreifen unterstützt.

Gelingt Abbas kein Erfolg, dann ist die radikale Hamas der Gewinner, deren Ziel die Vernichtung Israels ist.
dürfte aber im Moment etwas unrealistisch sein.
In einem nahen Osten, dem Maghreb und die zunehmend radikalislamischen Staaten Afrikas würden sich dann Palästina mit einer moderaten Regierung und einem geläutereten Israel zu einer Zweistaatenlösung entschliessen. Die Siedler, die man vorher aus Gaza vertrieben hat, die setzt man dann ohne Gegenwehr am Südpol oder in Wüste Sinai aus.
Besonders Jordanien dürfte sich freuen. 70% der Bewohner Jordaniens sind Palästinenser, die immer noch Jordanien als ihr Stammland betracht, was landschaftlich gesehen auch richtig ist. Ich erinnere mich noch sehr gut an den schwarzen Freitag an dem Husssein, der Vater des jetzigen Königs, eine Revolte der Palästinenser blutig niederschlug. Nur eine geschickte Heiratspolitik und Zugeständnisse konnen bis jetzt den Deckel auf dem Topf halten.
Werden dann alle Palästinensischen Flüchtlingslager in der Diaspora aufgelöst und es gibt eine Rückkehr, dann wird es verdammt eng im neuen Staat.
Wird sich die Hamas auf ihre eursprüngliche Rolle als karikative Organisation zurückbesinnen?
Wie wird man mit den Wasserrechten zurechtkommen, dem Wasser aus dem Jordan und den Golanhöhen? Wasser, das beide Staaten viel nötiger haben als das Öl?

Friedensverhandlungen sind unausweichlich aber Netanjahu (so seh ich das) geht in Igelstellung baut eine Wagenburg. Er versucht zu retten, was noch zu retten ist.
wolfgang
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Re: Noch nicht der Sieg, aber ein Triumph
geschrieben von wolfgang
Auch Britanniens Außenminister William Hague hat Israels Regierung aufgefordert, die Pläne zum Bau von 3000 neuen Wohnungen für israelische Siedler in Palästina zurückzunehmen. Er sei "überaus besorgt" ("extremely concerned"), wird er zitiert.
Die israelischen Siedlungen [in Palästina] seien illegal und unterminierten das Vertrauen zwischen den Parteien. ("Israeli settlements are illegal under international law and undermine trust between the parties."
Wenn es zu diesen Siedlungen komme, werde das die Lage zurückwerfen auf eine Stufe, die es zunehmend schwerer mache, die Zwei-Staaten-Lösung zu erreichen. ("If implemented, these plans would alter the situation on the ground on a scale that makes the two state solution, with Jerusalem as a shared capital, increasingly difficult to achieve.")
Alle Zitate aus... The Huffington Post UK, 01/12/2012
Israel braucht die Zwei-Staaten-Lösung, Palästina nicht
Gut gebrüllt, Löwe. So weit, so gut. Allerdings, das zeigt die ganze westliche Heuchelei, eine scharfe Maßnahme gegen Israel wird nicht ergriffen. Es wird noch nicht einmal damit gedroht. Es bleibt beim Appell. Ich gehe davon aus, dass bei einem Regime a la Netanjahu, was ein rassistisches, kriegerisches Regime ist, ein Appell alleine nichts zum Guten bewirken wird.
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wolfgang
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Re: Noch nicht der Sieg, aber ein Triumph
geschrieben von wolfgang

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abdu
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Re: Noch nicht der Sieg, aber ein Triumph
geschrieben von abdu
als Antwort auf wolfgang vom 01.12.2012, 17:12:42
ZU ALLER ERST:
Das ja nicht jm behauptet ,ich habe ihn ewrwaehnnt oder persoenlich beleidigt .
Gott sei Dank Stoeren tun DOCH meine Beitraege ob auf Deutsch oder Arabisch immer.das beruhigt mich,wenn meine Meinung nicht gefaellt.das heisst fuer mich :es war notwenedig meine Meinung zu schreiben.und bedeutet: ich bin trotzallem noch FUER die MENSCHENRECHTE
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nun zum THEMA:
1.
Zu :Deutschland
Die BRD..ich meine hier das Regime..war wenn es um das Selbstbestimmungsrecht des palaestinensischen Volkes NIE..NIE..NIE neutral.Der Staat der BRD hat sich fuer den RASSISMUS und Abartheit in sued-Afrika bis zum Zusammenbruch des Faschismuus in der Republik Sued-Afrika.Deutschland ist eines der wichtigsten Waffenliferanten fuer den UNRECHTSTAAT Israel.
Diese Abstimmung in der UNO hilft Israerl kaum.
genau so wenig wuerden die EXPANSIONEN der militanten Israelis hilfen.
2.
Israel hilft sich selbst( sprich: rettet sich selbst) wenn Israelis endlich lernen dass es keinen Weg gebe ausser dem Weg des Friedens..der GLEICCHBERECHTIGUNG..der GERECHTIGKEIT und zwar auf der Basis des VOELKERRECHTES und gemaess der Charta der UNO.
BRD ..NATO..und solcher Unsinn haelt Israel nicht am Leben.
So sagt mir die GESCHICHTE..history..
Deutschland hat sich aber in der arabischen Welt sich selbst SCHADEN zugefuegt.
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MERKE!:
Ich habe niemanden angeredet .ich habe auf keine PERSON hingewiesen.Meine deutsche Sprache ist ausreichend.
wolfgang
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Re: Noch nicht der Sieg, aber ein Triumph
geschrieben von wolfgang
Israels illegale Siedlungen in Palästina
Britanniens Regierung denke über den Rückruf des Botschafters aus Israel nach, wird gemeldet. Frankreichs Regierung auch. Die israelischen Botschafter in London und in Paris wurden einbestellt. - Meine Erfahrung: Das wurde Israel schon oft angedroht; letztlich geschah nichts dem Entsprechendes.
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wolfgang
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Re: Noch nicht der Sieg, aber ein Triumph
geschrieben von wolfgang
Rache an den Palästinensern
Netanjahu wütet weiter. Es wird berichtet, dass Israel Steuern und Zölle behalten will, die es als Besatzungsmacht in Palästina treuhänderisch erhebt.
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