Internationale Politik USA - Wahl

schorsch
schorsch
Mitglied

RE: USA - Wahl
geschrieben von schorsch
Endlich hat er die kostengünstigste - und erst noch effizienteste - Variante gefunden!

Trumpmauer.png
schorsch
schorsch
Mitglied

RE: USA - Wahl
geschrieben von schorsch
als Antwort auf zausel2 vom 09.11.2020, 16:18:57
.......Und wann fangen die mit ihren Schurkereien an? Schon in der Schule, wenn sie sich zum Klassensprecher wählen lassen? Oder auf der Universität? Ich konnte über 30 Jahre als jemand vom sogenannten nichtunterrichtenden Personal Beobachtungen machen von dem Klientel der Grundschule bis hin zur Hochschule. Das war immer wieder interessant, wer dort das große  Wort führte (und es steckte meistens nicht viel dahinter).
....und dann wäre noch das Phänomen zu erwähnen, dass die grössten Grossmäuler sich ja nicht selber an diese lukrativen Posten hieven können, sondern von jenem Volk erkürt werden, das ihnen mit staunend-offenen Mündern und Ohren zusieht und -hört!
schorsch
schorsch
Mitglied

RE: USA - Wahl
geschrieben von schorsch
als Antwort auf zausel2 vom 09.11.2020, 13:52:32

Wer dem Fiskus aber - wie heute in den News gehört - 300 bis 400 Millionen an Steuern schuldet, kann kein Mittelloser sein!


Anzeige

olga64
olga64
Mitglied

RE: USA - Wahl
geschrieben von olga64
als Antwort auf Michiko vom 09.11.2020, 12:11:01
Nein @JuergenS ... die einzige Kurve, die DT noch hinkriegen sollte, ist die, dass er mit einigermassener Haltung akzeptiert, dass er der Verlierer der Wahl ist und das Weiße Haus ehrenhaft verlässt. Das würde das miese Image etwas ausbügeln, wenn das überhaupt noch möglich wäre. Ein Abgang mit Anstand und Haltung, aber da habe ich meine Zweifel.
Ganz so einfach ist es leider nicht:

Donald Trump ist nach wie vor Präsident der USA. Die Vereidigung von Joe Biden findet am 20.01.2021 statt. Ab 12.00 Uhr mittags ist er dann Präsident. Die Phase vom Wahltag bis zur'Vereidigung wird Transition genannt;es ist der Übergang von der alten zur neuen Regierung.
Wie diese Transition abläuft, hängt vom Verlierer ab. Normalerweise beginnt der Prozess mit der sog. Concession Speech des Unterlegenen; das hat sich Mr Trump schon mal geschenkt. Aus heutiger Sicht erscheint es auch nicht realistisch,dass er zur Inauguration seines Nachfolgers anwesend sein wird.
Joe Biden muss nun die Übergangsphase nutzen, um seine politischen Vorhaben vor allem für die ersten 100 Tage vorzubereiten.DAzu kommt ein gewaltiges "Personalprogramm" - ca 4000 Jobs sind zu vergeben (Minister, Boschafter, Berater - davon müssen 1200 vom Senat bestätigt werden.
Aber der Noch-Präsident kann weiteren Unfug machen und es wird spannend, zu sehen, was er sich einfallen lässt.
Er könnte versuchen, die Transition Bidens zu sabotieren; er hat die Möglichkeit, letzte Personalentscheidungen vorzunehmen, letzte Dekrete zu erlassen, nochmals Richter zu ernennen und vor allem Begnadigungen auszusprechen.
Ihm selbst droht möglicherweise wegen Vergehen, wie sie im Mueller-Report festgehalten sind, strafrechtliche Verfolgung, sobald seine Immunität wegfällt.
Es wird schon spekuliert, ob sich Trump jetzt in seiner verbleibenden Zeit selbst noch begnadigt, bzw. begnadigen lässt.
Noch sind wir ihn nicht los - es sind noch fast drei Monate des Interregnums. Olga
digi
digi
Mitglied

RE: USA - Wahl
geschrieben von digi
als Antwort auf olga64 vom 09.11.2020, 16:49:29
Ganz so einfach ist es leider nicht:
geschrieben von olga64
Indeed. Er handelt ja nicht für sich allein, sondern auch für seine Wähler und Wahlhelfer. Denen gegenüber ist er ja sozusagen verpflichtet, sämtliche (legalen) Möglichkeiten auszuschöpfen. Sollte er dabei auch sogar wieder zweimal in jedes Fettnäpfhen treten.

Ob es gescheit war, die Demokraten wieder ans Ruder zu wählen, wird sich noch herausstellen.
War wohl das (scheinbar) kleinere Übel.

Auch wenn DT sich nun wirklich dumm anstellte, hat er doch immerhin halb Amerika (und den Willen) hinter sich gehabt. Und hat es immer noch.
Auch die Demokraten können jetzt nicht nach eigener Pfeife regieren, da sind die Reps aber jetzt besonders wachsam.
Nette und Große Töne können die Demokraten jetzt allerdings verkünden, obs dann wirklich so kommt, ... werden wir sehen.

Die USA könnten vllt besser mit einem begrenzten MehrParteien-System fahren.
olga64
olga64
Mitglied

RE: USA - Wahl
geschrieben von olga64
als Antwort auf digi vom 09.11.2020, 17:09:19

Biden wird immer mindestens 70 Mio Wähler gegen sich haben; das äussert sich auch im Kongress, wo die Mehrheitsverältnisse für die Demokraten nicht sehr komfortabel sind.
BEruhigend ist bisher, dass es noch zu keinen Bürgerkriegen kam, über die auch in diesem Forum gruselig geraunt wurde. Gefährlich finde ich aber ,dass in Deutschland so grosse Euphorie aufkommt, die automatisch in grosse Enttäuschung münden wird, weil übersehen wird, dass Mr Biden/Mrs Harris vorwiegend für das eigene Land zuständig sind, wo es ja viel zu reparieren gibt. Olga


Anzeige

Der-Waldler
Der-Waldler
Mitglied

RE: USA - Wahl
geschrieben von Der-Waldler
als Antwort auf olga64 vom 09.11.2020, 17:35:02
Gefährlich finde ich aber ,dass in Deutschland so grosse Euphorie aufkommt, die automatisch in grosse Enttäuschung münden wird, weil übersehen wird, dass Mr Biden/Mrs Harris vorwiegend für das eigene Land zuständig sind, wo es ja viel zu reparieren gibt. Olga

Ich wundere mich da auch ein wenig drüber. Ich finde es völlig normal und in Ordnung, dass eine Regierung primär dem eigenen Land und dessen Fortkommen verpflichtet ist. Frau Merkel ist ja auch nicht der Schweiz verpflichtet und Herr Macron nicht den Fidschi-Inseln. Daher kann ich auch den Slogan "America first" durchaus verstehen. Trump machte daraus aber "America only and everything else is bullshit"; letzteres wird Biden sicherlich NICHT so machen.

 
olga64
olga64
Mitglied

RE: USA - Wahl
geschrieben von olga64
als Antwort auf Der-Waldler vom 09.11.2020, 17:42:58

So sehe ich das auch.
Aber ich befürchte, dass sich die Welt grundlegend ändern wird und dies nicht mal mit der Präsidentschaft des Herrn Biden; hier gehe ich davon aus, dass sich primär endlich der Ton wieder ändern wird. ER selbst hat viel zu wenig Zeit, um gravierendes zu ändern; denn ein 2. Mal wird er ja nicht antreten.
Aber Deutschland empfinde ich als viel grösseres Problem. Während unsere Kanzlerin uns noch durch das Jahrhunderproblem Pandemie souverän und sachlich zu navigieren versucht, ist es Tatsache, dass sie in ca einem Jahr nicht mehr Kanzlerin sein wird.
Und das erfüllt mich mit grosser Unsicherheit und auch grossen Bedenken, wer hier folgen wird - vermutlich werden wir uns noch lange sehnsüchtig an Frau Merkel erinnern, wenn einer der Jungs übernommen hat und wir feststellen ,dass dessen Füsse zu klein für die grossen Spuren sind, die Frau Merkel hinterlassen hat.
Olga

digi
digi
Mitglied

RE: USA - Wahl
geschrieben von digi
als Antwort auf olga64 vom 09.11.2020, 17:49:36
So sehe ich das auch.
Aber ich befürchte, dass sich die Welt grundlegend ändern wird und dies nicht mal mit der Präsidentschaft des Herrn Biden; hier gehe ich davon aus, dass sich primär endlich der Ton wieder ändern wird. ER selbst hat viel zu wenig Zeit, um gravierendes zu ändern; denn ein 2. Mal wird er ja nicht antreten.
geschrieben von olga64
Zudem re-übernehmen die Demos ja wieder ihren selbst verbockten Schuldenstand. Den DT wenigstens versucht hat, zu reduzieren oder abzubauen. Ob ihnen das mit ihren schönen Worten gelingen wird? Warum sollte es?

Biden wird sich sicher nicht allzulange halten. Dann wird die neue First Lady wohl übernehmen.

Und Europa, besonders DE, muss sich wirklich endlich mal aufmachen, und auch an die eigene Sicherheit denken. Wir können nicht weiter 'die Amies' die DrecksArbeit machen lassen und uns gelassen zurücklehnen. Und allein sind wir nicht stark genug.
Ganz vor allen Dingen sollte sich DE mal bemühen, den Stall auszumisten von unsinnigen (bürokratischen) Auflagen und Kosten an Entwicklung und Industrie. Da war DE schon in de 90ern gute fünf Jahre hinter den USA zurück, geschweige denn hinter den Chinesen&Co.
Wir können jetzt nur noch Huawei kaufen, und unsere Masten selbst bauen. Da habe ich überhaupt keine Bedenken, dass wenigstens das klappen wird.
ingo
ingo
Mitglied

RE: USA - Wahl
geschrieben von ingo
als Antwort auf zausel2 vom 09.11.2020, 16:18:57

@zausel2: Ich widerspreche energisch Deiner Meinung, dass auch unser Land von Kriminellen regiert wird!
Du wirst allerdings von ein oder zwei Mitgliedern Zuspruch bekommen. Das ändert aber nichts an meiner Überzeugung.


Anzeige