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Plaudereien “Wollen Sie einen Kassenzettel …”

wandersmann_1
wandersmann_1
Mitglied

RE: “Wollen Sie einen Kassenzettel …”
geschrieben von wandersmann_1
als Antwort auf olga64 vom 15.11.2019, 18:31:56

Beim Verwenden des Systems einer "Offenen Kasse" ist das auch demnächst nicht zwingend erforderlich.
 

Bruny
Bruny
Mitglied

RE: “Wollen Sie einen Kassenzettel …”
geschrieben von Bruny
als Antwort auf sirod49 vom 15.11.2019, 11:25:10

Im digitalen Zeitalter finde ich Kassenzettel überflüssig. Wer sie nun tatsächlich entsorgt ist dabei egal, das Ziel müßte doch sein ohne Papier auszukommen. 
Bruny

olga64
olga64
Mitglied

RE: “Wollen Sie einen Kassenzettel …”
geschrieben von olga64

Solche Änderungen finden statt, weil es eben viele Unregelmässigkeiten, bzw. der Verdacht auf dieselben gibt. Und beim Bäcker usw. zahlt man nun mal z.B. in Deutschland bar. Solange die nicht umstellen auf "unbar" ist es nicht anders möglich.

Ich erinnere mich da an Italien vor einigen Jahren. Da waren die Verkäufer solcher Geschäfte und auch Supermärkte verpflichtet, Bons auszustellen. Sogar die Kunden waren verpflichtet, die mitzunehmen und erst später zu entsorgen.
Da tauchten dann Finanzbeamte vor den Türen der Geschäfte auf und die Kunden (auch Touristen) mussten die Bons herzeigen oder es wurde mit drakonischen Strafen gedroht, wenn diese keine hatten. Olga


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barbarakary
barbarakary
Mitglied

RE: “Wollen Sie einen Kassenzettel …”
geschrieben von barbarakary
als Antwort auf sirod49 vom 07.08.2014, 12:31:57

Der Kassenzettel ist mir sehr wichtig aus den schon vorgebrachten Gründen. Bäcker und  Friseur geben allerdings keinen heraus - Bäcker müssen das wohl bald, sträuben sich aber dagegen, wie ich gehört habe....

Dass die Kassenzettel belastend sein sollen wegen ihrer Inhaltsstoffe, ist ja nicht das Problem der Kunden, sondern könnte anders gelöst werden....

LG barbarakary

heide †
heide †
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RE: “Wollen Sie einen Kassenzettel …”
geschrieben von heide †

Kassenzettel lasse ich mir grundsätzlich aushändigen. Bons über Lebensmitteleinkäufe werfe ich erst nach einem Monat weg und Nachweise über andere Dinge hebe ich jahrelang auf. Sie stören mich nicht, und wenn ich nicht mehr lebe, müssen die Kinder halt die Ordner entsorgen. Ich habe zum Beispiel noch im vergangenen Jahr  Schuhe, RG datiert Ende 2016,  reklamieren müssen...anstandslos erhielt ich die volle Kaufsumme zurück. 
Ich kaufe selten Ramsch, von daher sind die Kassenzettel ein indirekter Garantieschein für mich.

Heide

ferryman
ferryman
Mitglied

RE: “Wollen Sie einen Kassenzettel …”
geschrieben von ferryman
als Antwort auf heide † vom 15.11.2019, 20:52:04

es ist schon eine "verkehrte welt" 

einerseits laufen in deutschland cum-ex-geschäfte
wo durch ein trickreiches verkaufen und leerverkaufen zwischen 3 partnern für EINE steuer-zahlung 
ZWEI steuer-rück-erstattungen ergaunert werden,
WEIL man zur beantragung der rückerstattung dem deutschen finanzamt NICHT beweisen muss, dass man zuvor auch eine steuer bezahlt hatte.
mit   -geschätztem-    gesamtem steuer-schaden von ÜBER 10 MILLIARDEN Euro ! ! !

und andererseits muss ein bäcker jeden verkauf eines brötchens dokumentieren - und seine kasse wird möglicherweise bald direkt mit dem finanzamt verbunden ?!  

ich schätze, die bäcker spenden halt denen, die solche klein-handels- gesetze machen,
und die solchen    millionärs -   milliarden-gaunereien über jahre  fast tatenlos  zusehen,
einfach zu wenig ?!


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RE: “Wollen Sie einen Kassenzettel …”
geschrieben von Cenima
als Antwort auf sirod49 vom 07.08.2014, 12:31:57

Auch finde es wichtig, den Kassenzettel mitzunehmen. Er sollte automatisch den Kunden ohne zu fragen ausgehändigt werden, so wie früher. Wenn ein Kunde den nicht möchte, kann er ihn doch wegwerfen. Es gab auch schon mal Fälle, wo die Ware nicht getauscht wurde, weil man eben keinen Kassenzettel vorweisen konnte. Ich nehme den grundsätzlich immer mit. Es ist doch nur logisch für bezahlte Ware auch einen Nachweis zu bekommen. Mir gefällt es nicht, dass man immer gefragt wird, ob man einen Kassenzettel möchte.

olga64
olga64
Mitglied

RE: “Wollen Sie einen Kassenzettel …”
geschrieben von olga64
als Antwort auf Cenima vom 18.11.2019, 14:56:23

Die Kunden werden auch deshalb gefragt, ob sie einen Zettel wollen, weil sonst viele von denen diesen einfach auf den Boden des Ladens oder auf die Strasse werfen. Das kann man vermeiden, in dem der Ladenbesitzer bei einem NEIN des Kunden die Entsorgung selbst vornimmt.
Bei KÄufen ausserhalb vom Bäcker usw. zahle ich sowieso meist mit Karte. Insbesondere bei Kreditkartenkäufen lasse ich mir selbstverständlich den Bon geben, auch bei den kleineren Beträgen, wo mittlerweile keine Unterschrift mehr erforderlich ist.
Ich warte dann, bis die Abrechnung des Kreditkartenunternehmens kom (oder auf meinen Bankauszügen die Abbuchungen, wenn ich mit BAnkkarte bezahlt habe), mache eine Gegenprüfung und werfe die Bons dann weg. Sollte ich später eine Reklamation habe, kann ich jederzeit mit der Kreditkartenabrechnung diese noch beim Lieferanten anmelden. Das ist mir lieber als evtl. jahrelang vergilbte Bons aufzubewahren, die ich im Falle des Falles dann vermutlich nicht mehr finde. Olga

barbarakary
barbarakary
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RE: “Wollen Sie einen Kassenzettel …”
geschrieben von barbarakary
als Antwort auf olga64 vom 18.11.2019, 16:13:23

Was das Verblassen eines Kassenzettels angeht, den ich für evtl. Garantieansprüche aufbewahren möchte, so kopiere ich ihn mir, dann verblasst nichts mehr....

werderanerin
werderanerin
Mitglied

RE: “Wollen Sie einen Kassenzettel …”
geschrieben von werderanerin

Ich lass mir nur dann einen Kassenbon geben, wenn ich Ware mit Garantie habe. Ansonsten garnicht mehr. Es ist doch gut , wenn man gefragt wird. Es gibt soviele, die manches achtlos fallenlassen. 

Kristine 





 


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