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hat auf das Thema RE: Umfrage: Altersgerechte Kreuzfahrt im Forum Umfragen geantwortet

altersgerecht? Wie alt ist denn wohl der durchschnittliche "Kreuzfahrer" ??? ---

Da ist aber inzwischen durch den Druck von Madrid ein ganz anderes Szenario entstanden, als das, was mit der ursprünglichen Abstimmung eigentlich geplant war - und das macht so viele Katalanen mit recht sehr wütend. Immerhin gibt es einen Artikel 19 in der" Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte " und die schützt das Recht jedes Menschen auf freie Meinungsäußerung einschließlich des Rechts, seine Meinung zu verbreiten und die Meinungen anderer zu hören.
Damit verbietet Artikel 19 eine staatliche Zensur.

Artikel 19
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.
Und Madrid IST da mit seiner Zensur eindeutig zu weit gegangen.
Rajoy ist - wie eine katalanische Zeitung schon vor Wochen schrieb, eine "Katastrophe ohne Palliative" und der zögernde und schwächliche Felipe VI hatte leider nicht den Mut,  zu wiederholen, was sein Vater , der pensionierte König Juan Carlos I, in der angespannten Lage des Frühlings 1976 öffentlich für die Demokratie Spaniens geleistet hat.  Sehr bedauerlich.
Die Ursache für all das ist nicht beim katalanischen Präsidenten zu suchen sondern bei Rajoy. 
Das Scheitern seiner Regierung Rajoy, der auf jede auch nur geringste politische Initiative mit den Katalanen verzichtet hat, verschärft die Krise des spanischen Staates und droht, die seit Francos Tod aufgebaute Demokratie wegzufegen. Das Spanien von 2017 ist nicht mehr das von Franco und Rajoy hat es versäumt, die verfassungsmäßiger Rechtmäßigkeit und klarer demokratischer Legitimität Kataloniens zu schützen..
  Dem momentanen Präsidenten in Madrid wird es unmöglich sein, das Verhältnis von Katalonien zu Spanien zu beruhigen und  neu zu gestalten, wenn es als Präsident der Regierung weitergeht. Die überzeugten Demokraten in Spanien wie in Katalonien sehen ihn als politisch tot, nur er selbst scheint es nicht zu erkennen. Man kann nur hoffen, dass er endlich von selbst zurücktritt um Platz für Demokratie zu machen, sonst kommen noch die alten grauen Krähen zurück, die man eigentlich begraben glaubte und das wäre fatal.

Ja, es ist schon beängstigen - und man darf gespannt sein, wie die Banken und wie Madrid reagieren wird, wenn die Katalanen der Protestbewegung sehr zahlreich folgen und ihr Geld in bar von der Bank holen.  Die Bevölkerung zeigt damit ihren Unmut gegen das Offshoring einiger Banken. Mal sehen, wie lange die Banken friedlich mitmachen.
Gleichzeitig wird die Sorge wegen der wirtschaftlichen Verschlechterung Katalonies durch den Boykott katalanischer Produkte im übrigen Spanien grösser und das destabilisiert die politische Krise noch mehr. Dass viele kalananische Unternehmer da bereits in Angst leben, kann man gut verstehen.
Was für ein Irrsinn, der fatal an faschistische Methoden erinnert... "kauft nicht von Katalanen!" .... wer zettelt sowas an? Lange muss man da nicht nachdenken. Die Faschisten scheinen aus ihren Löchern zu kriechen und zeigen sich wieder - und sie rekrutieren so viele junge Menschen, das macht Sorge.

Dabei ist der Boykott alleine doch schon völlig aberwitzig. Denn auf der Fertigpizza , hergestellt in Katalonien, die nun in den Regalen bleibt, liegen doch Tomaten und Oliven aus Extremadura und Andalusien und deren Bauer werden ihre Ware nun auch nicht mehr los, genau so wenig wie der galizische Fischer seinen Thunfisch und seine Sardinen, die auf der Pizza sind ... welcher ökonomische Schaden da entsteht, wie viele Arbeitsplätze das betreffen wird, wird noch keiner zu beziffern wagen.

Auch die Balearen ziehen da ja mit gegen die Katalanen, gleichzeitig beziehen sie aber 80% aller Waren vom Ausland und Festland über den hafen Barcelona. Wenn sich der Konflikt nun verhärtet und der Hafen Barcelona bestreikt wird, dann wird sich auf den Balearen alles enorm verteuern, gerade bei den vielen Waren die aus dem übrigen Europa importiert werden - denn die LKWs müssen dann bis Valencia fahren und das sind min. 350km mahr bis da hin, auch  hat Valencia Hafen gar nicht die Logistik (Kühlhäuser usw) wie Barcelona, um dieses zusätzliche Volumen löschen zu können. 

Aber am  meisten benachteiligt sind die katalanischen Arbeiter und Arbeitslosen und die Menschen, die auf soziale Unterstützung angewiesen sind, nicht die Bourgeoisie

 

Immer öfter werden in Barcelona ind anderen Städten Kataloniens Autos von spanischen Nationalisten gestoppt, die die Insassen dreist auffodern, "Viva Espana" zu skandieren, vorher lässt man sie nicht weiter fahren. Ich fürchte, auf die Katalanen kommt noch so einiges zu. Sie wirtschaftlich austrocknen zu wollen kann nicht der richtige Weg sein und eine Aberkennung der bisherigen Autonomie wird alls noch schlimmer machen

es mutet an wie ein surrealistisches Trauerspiel -
ein gut informierter Freund und Journalist aus Barcelona schrieb mir, dass inzwischen mehr als 600 Firmen ihren Sitz von Katalonien in eine andere Provinz verlegt haben. Alle mit den beruhigenden Worten, dass sie das alles rückgängig machen würden, wenn "nichts passiert" ....

Wie schrieb er es? "Der gemeine Menschenverstand ist zurzeit wenig verbreiet im Land, auf beiden Seiten" - und die rumänische Frau des President Puigdemont soll ihr Geld genommen und sich aus dem Staub gemacht haben. Alles sehr surreal in Katalonien. Und als ich mir neulich einmal eine Rede des Präsidenten auf "hochspanisch" anhörte, war ich ziemlich erstaunt, dass er die Sprache nicht einwandfrei spricht.

Unter den Firmen, die ihren sitz verlegt haben, sind einige wichtige und sehr grosse wie Caixabank, Gas Natural, Abertis, Banco Sabadell, FCC, Almirall,  Pangaea Oncology und selbst die ehrwüdige Firma 
Gallina Blanca, vergleichbar mit Maggi, ein Lebensmittelproduzent für Ferigsuppen und Brühwürfel, die es in jedem spanischen Haushalt gibt.
Wie immer es ausgeht, es ist ein Trauerspiel. Schönes, stolzes Katalonien :-(


 

Aber eine sehr teure Geste -
Feiertage sind in D doch Ländersache und gerade heute morgen hörte ich einen ingteressanten Kommentar dazu - dass verschiedene Bundesläner es schon so halten, dass es den Muslims frei gestellt ist, sich an einem islamischen Feiertag einen unbezahlten Urlaubstag zu nehmen.
Die Muslims und andere Religionsangehörigen, inklusve aller Religionsfreien profitieren ja auch gut  von zahlreichen christlichen Feiertagen hier im Land und müssen dann nicht arbeiten gehen.

dein Zerrbild möchte ich nicht kommentieren, ich hätte nie gedacht, dass jemand so daneben jemanden beurteilen könnte.
Mir würde es nie einfallen, zum Beispiel dich im Detail zu bewerten, augrund einiger Texte, die ich von dir gelesen habe.
Es geht um Deine ansicht zu den Stolpersteinen und Deine abfällige Wortmeldung zu Frau Knobloch, mehr nicht.

Du gibts mir wieder einmal die Bestätigung dafür, dass es den eifernden Befürwortern der Stolpersteine und vor allem DIR völlig egal ist, was so viele Angehörige, Überlebende und Nachkommen von betroffenden Juden und anderen Verschleppten und Ermordeten denken und fühlen!!!
Ich habe es hier vor vielen Monaten schon geschrieben - diese Steine dienen offenbar nur dem "guten Gewissen" vieler Deutschen, die zwischen Betroffenheitskultur, Sensationslust und schlechtem Gewissen diese Steine als Ankerpunkt benutzen, um sich irgendwie besser zu fühlen und um sich selbst ein wenig zu bedauern.

Dass es Angehörige gibt, die es einfach ganz furchbar finden, den Namen ihres ermordeten Verwandten da auf einem Stein am Boden zu sehen, daneben wieder die Naziparole "Jude" oder "Vaterlandsverräter" usw., usw. und das vor dem Haus, aus dem die Vorfahren mal verschleppt und das dann enteignet wurde und für dass es oft nur lächerliche Wiedergutmachung gab oder auch keine, das interessiert den braven Stoplersteinpolierer nicht. Ach ja, und Frau Knoblochs Meinung hat in den jüdischen Gemeinden in Deutschland immer noch Gewicht, auch wenn Dir das schnurz ist!

Es ist doch scheinheilig, wenn da einerseits diese Betroffenheitskultur mit Stolpersteinen hoch gejubelt wird und gleichzeitig aktuell eine so offene Judenhetze hier im Land betrieben wird. Aber das interessiert sicher auch niemanden wie Dich?

witziger erster Beitrag emoji_joy
Edita hat es klar erkannt...
In Haiti auf dem Markt habe ich einen Händler gesehen, der unter anderem auch gebrauchte Gebisse anbot. Einen ganzen Korb voll hatte er da stehen und daneben einen Spiegel, zum Anprobieren.
Auf meinen fragenden Blick zu meiner einheimischen Kollegin und Begleiterin grinste diese nur wissend und sagte nur   "Sein Bruder hat ein Bestattungsunternehmen!" ....
 

hat auf das Thema RE: Große "Puppen" im Forum Digitale Fotografie geantwortet

Habe das Thema heute erst entdeckt und möchte auch ein paar Puppen zeigen -
Eine junge, brasilianische Freundin von mir zeigte uns Ipanema und setzet sich zu
Vinícius de Moraes, dem brasilianischen Dichter, Sänger und Politiker, an der Tisch - von ihm stammt der Text zu "Girls of Ipanema"




das ist am künstlichen See  Dique do Tororó in Salvador de Bahia in der Nähe des Fussballstadions, wo man zur WM alles schön machte - auf dem See schwimmen auch heute noch diese riesigen Orixás  Figuren, also Heiligenfiguren aus der Mythologie des Candomle, einer afrobrasilianischen Naturreligion - sie sind zum Teil fast 5m hoch. Im Hintergrund eine der grössten Favelas von Bahia.


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