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Intelligente Alltagshilfen für mehr Sicherheit und Komfort in den eigenen vier Wänden

Die eigenen vier Wände sollten eigentlich ein Ort der Sicherheit und Privatsphäre sein. Mit einem Blick in die Nachbarschaft, die Zeitung oder die Nachrichten schleicht sich allerdings häufig ein Gefühl des Unwohlseins ein. Bereits kleine Investitionen können dabei helfen, den Wohnraum sicherer und komfortabler zu gestalten.

Ein fremdes Geräusch im Erdgeschoss, der Geruch von Rauch im Flur, der Anruf von einer unbekannten Telefonnummer oder das Klingeln an der Tür, obwohl kein Besuch erwartet wird, lassen ein mulmiges Gefühl entstehen.
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1. Elemente der Türkommunikation schützen vor Trickbetrügern

1.1. Moderne Türsprechanlagen mit integrierter Kamera

1.2. Dank Türspion einen Blick nach außen werfen, ohne die Tür zu öffnen

2. Elektronische Assistenzsysteme für mehr Sicherheit und Komfort im Haus

2.1. Automatiktüren für ein barrierefreies Zuhause

2.2. Smart Lock: Digitale Türschlösser

2.3. Alle Elektrogeräte ausgeschaltet? Ein Zentralschalter hilft bei Vergesslichkeit

2.4. Intelligente Rauchmelder verringern das Brandrisiko

3. Alarmsysteme: Schutzmaßnahmen gegen Einbrüche

4. Notrufsysteme: Rettung auf Knopfdruck


Ein fremdes Geräusch im Erdgeschoss, der Geruch von Rauch im Flur, der Anruf von einer unbekannten Telefonnummer oder das Klingeln an der Tür, obwohl kein Besuch erwartet wird – vor allem mit einem Blick auf die tagesaktuellen Nachrichten entsteht bei solch unerwarteten Geschehnissen oft ein mulmiges Gefühl. Beinahe täglich erfährt man von Wohnungsbränden, Trickbetrügern oder Einbrüchen. Zum Opfer werden dabei häufig ältere und alleinstehende Menschen – aus unterschiedlichen Gründen:

  • Ältere Menschen leben oft allein und freuen sich über ein nettes Gespräch und Abwechslung im Alltag. Daraus resultiert aber nicht automatisch die Schlussfolgerung, sie seien naiv, unwissend und dumm. Trickbetrüger haben eine gute Menschenkenntnis und eine manipulierende Gesprächstaktik. Auf diese Weise gelingt es ihnen häufig, anfängliches Misstrauen in eine vertrauliche Gesprächssituation umzuwandeln.

  • Mit dem Alter fällt es oftmals schwerer, sich zu konzentrieren, das Gesagte kritisch zu hinterfragen, um folgerichtig zu denken oder zu handeln. Darüber hinaus tendieren ältere Menschen eher zu mehr Vergesslichkeit und haben eine beschränkte Sehfähigkeit, weshalb sie erfahrungsgemäß nur unzureichende Täterbeschreibungen abgeben können.

  • Wegen ihres Lebensalters und/oder einer Erkrankung sind ältere Menschen häufig überfordert oder schlichtweg zu schwach, um den Tätern energisch gegenüberzutreten.

  • Nicht immer ist Fremdeinwirkung verantwortlich für eine Gefahrensituation in den eigenen vier Wänden. Beispielsweise sind ältere Menschen überdurchschnittlich häufig von Wohnungsbränden betroffen. Dies liegt zum einen an ihrer schwächeren Sinneswahrnehmung: Brandgefahren werden leichter übersehen oder zu spät wahrgenommen. Zum anderen lässt die Gedächtnisleistung nach: Wenn versehentlich der Herd, das Bügeleisen oder die Kerze angelassen wird, steigt die Brandgefahr.

Doch unabhängig von Alter und Geschlecht sollte das eigene Zuhause keinesfalls ein Ort der Beängstigung, sondern vielmehr ein Umfeld sein, das in jeder Hinsicht Geborgenheit, Privatsphäre und Sicherheit ausstrahlt. Um dieses Gefühl aufrecht zu erhalten, tragen technische Hilfsmittel und verschiedene Alltagshilfen dazu bei, die eigene Umgebung sicher zu gestalten.

1. Elemente der Türkommunikation schützen vor Trickbetrügern

Sie täuschen eine Notsituation vor oder geben sich als Handwerker, Pflegepersonen oder Polizisten aus, um sich Zugang zum Hausinneren und zu privaten Informationen zu verschaffen – obwohl vor den verschiedenen Methoden des Trickbetrugs gewarnt wird, werden noch immer viele ältere Menschen Opfer einer solchen Straftat. Besonders einfach haben es Trickbetrüger, wenn sie dem Hausbewohner vis-à-vis begegnen: Mit viel Empathie, Überzeugungskraft oder mitunter auch körperlicher Gewalt gewinnen sie nicht nur das Vertrauen oder die Wehrlosigkeit des Seniors, sondern in Folge dessen auch dessen Bargeld und Wertgegenstände. Um mehr Distanz zum ungebetenen Gast herzustellen, ist die Installation einer Sprechanlage empfehlenswert. Die klassische Sprechanlage zählt mittlerweile zwar zur Grundausstattung in den meisten Häusern und Wohnungen, darüber hinaus gibt es aber weitere Elemente, die sowohl die Sicherheit als auch den Komfort der Türkommunikation erhöhen.

1.1. Moderne Türsprechanlagen mit integrierter Kamera

Neben der klassischen Sprechanlage gibt es Anlagen, die zusätzlich über eine Kamera verfügen. Diese lassen sich auch nachträglich einbauen und installieren. Auf diese Weise können Hausbewohner nicht nur hören, sondern auch sehen, wer vor der Haus- bzw. Wohnungstür um Einlass bittet. Oft ist es sogar möglich, die Aufnahmen der Kamera auf internen Speichern zu sichern. So lässt sich sogar im Nachhinein nachvollziehen, wer zum jeweiligen Zeitpunkt vor der Tür stand. Um von der Sprechanlage mit integrierter Kamera profitieren zu können, sollten neben der hohen Qualität der Audio-Sprechanlage weitere Merkmale vorhanden sein:

  • Die Auflösung der Kamera sollte von entsprechend hoher Qualität sein, um den Besucher einwandfrei identifizieren zu können. Außerdem ist es empfehlenswert, bei modernen Anlagen auf qualitativ hochwertige Farbbilder anstelle von Schwarz-/Weiß-Aufnahmen zu achten.

  • Selbst bei Nacht sollten Personen eindeutig erkennbar sein. Einige Modelle verfügen deshalb über eine Kamera, die mithilfe einer Beleuchtung auch bei Dunkelheit Bilder aufzeichnet. Eine Nachtsichtfunktion garantiert darüber hinaus den Nutzen der Gegensprechanlage bei Dunkelheit.

  • Im Vorfeld sollte analysiert werden, wo die Kamera befestigt werden und welchen Bereich sie von dort aus aufnehmen kann. Dabei stellt sich die Frage, ob das jeweilige Produkt in der Lage ist, jeden Winkel des entsprechenden Bereichs vor der Haustür abzudecken.

  • Wenn die Kamera qualitativ hochwertige Bilder einfängt, sollten diese auch auf dem Monitor entsprechend gut zu erkennen sein. Deshalb sind die Größe des Bildschirms als auch dessen Auflösung entscheidend, um die einwandfreie Personenerkennung sicherzustellen.

  • Eine wichtige Komponente bei der Nutzung einer Sprechanlage ist die Qualität der Übertragung. Hier ist es ratsam, mit einem Experten zu sprechen, denn mögliche Hindernisse sind bei den Hersteller-Angaben häufig nicht mit inbegriffen.

Die Preise für eine Sprechanlage variieren stark. Denn zur Anschaffung des Basis-Systems kommen Material- und Anschlusskosten hinzu. Je nachdem, ob die Montage in Eigenregie oder mithilfe eines Elektrikers vorgenommen wird, liegen die Kosten schließlich insgesamt zwischen wenigen hundert und bis zu 1.500 Euro. Darüber hinaus stellt sich die Frage nach den Ansprüchen des Hausbewohners: Wenn die Sprechanlage über eine Kamera, einen Bewegungsmelder und/oder eine Nachtsichtfunktion verfügen soll, wird es entsprechend teurer.

1.2. Dank Türspion einen Blick nach außen werfen, ohne die Tür zu öffnen

Insbesondere in Mehrfamilienhäusern ist ein Türspion eine simple Lösung, um eine Person vor der Tür zu erkennen, ohne diese zuvor öffnen zu müssen. Somit behält man als Bewohner sowohl eine gewisse Distanz zu seinem Gegenüber als auch die Entscheidungsgewalt, ob man der anderen Person tatsächlich Eintritt zum Wohnungsinneren gewähren möchte.

Mit einem Türspion können Hausbewohner einen Blick vor die Tür werfen, ohne diese öffnen zu müssen.

Bei einem Türspion handelt es sich um ein auf Augenhöhe angebrachtes kleines Loch in der Tür. Bei älteren Türen ist dieses häufig mit einer Klappe zum Schließen versehen. Modernere Türspione verfügen über eine spezielle Weitwinkellinse: Diese vergrößert nicht nur den Erfassungswinkel auf bis zu 200 Grad, sondern erschwert zudem das Hineinsehen von außen nach innen.

Neben dem klassischen Türspion gibt es digitale Alternativen: Ein digitaler Türspion verfügt über eine Kamera, die per Funksignal mit einem Monitor, beispielsweise dem Smartphone, verbunden ist. Sie zeichnen das Geschehen vor der Wohnung auf und sind häufig sogar dazu in der Lage, mithilfe eines Weitwinkels einen größeren Bereich des Hausflurs darzustellen. Bei Bedarf können die Anlagen mit einer Nachtsicht- oder Infrarotfunktion ausgestattet sein. Ihr Vorteil gegenüber dem klassischen Türspion: Ortsunabhängig ist es möglich, die Türsituation zu überwachen.

Nicht jede Tür verfügt über einen Türspion. Möchte man diesen nachträglich einbauen oder durch eine digitale Alternative ersetzen, lässt sich dieses Vorhaben meist unkompliziert umsetzen. Beim Kauf eines klassischen Modells sind mit zehn bis zwanzig Euro zu rechnen. Etwas teurer ist ein digitaler Türspion. Die Kosten für dieses Gerät liegen zwischen 70 und 100 Euro. Hinzu kommen Kosten für das Werkzeug bei einer Montage in Eigenregie oder für die Montage durch einen Einbau-Service.

TIPP DER REDAKTION:

Als Alternative zum Türspion bietet sich die Anbringung einer Türkette an: Diese wird sowohl am Türrahmen als auch an der Tür selbst festgeschraubt und mit einer Kette gesichert. Klingelt es an der Tür, ist es möglich, die Tür einen Spalt zu öffnen, ohne dass der Gast direkt Zutritt zum Wohnraum erhält. Bevor der Türflügel komplett geöffnet werden kann, ist das Entfernen der Kette aus ihrer Schiene erforderlich.

2. Elektronische Assistenzsysteme für mehr Sicherheit und Komfort im Haus

Assistenzsysteme ermöglichen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden. Vor allem für Senioren ist der Einsatz dieser Technologien hilfreich, um ihre Selbstständigkeit im Alltag zu fördern. Im Deutschen stehen die sogenannten Ambient Assisted Living-Technologien, kurz AAL, für Altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben. Somit können diese Systeme bei beginnenden körperlichen oder geistigen Einschränkungen eingesetzt werden, um die Sicherheit und den Komfort trotz Handicap in den eigenen vier Wänden zu gewährleisten.

2.1. Automatiktüren für ein barrierefreies Zuhause

Ob mit einem vollen Wäschekorb oder schweren Einkaufstaschen – wer umständlich versucht, die Türklinke mithilfe seines Ellenbogens herunterzudrücken, riskiert dabei nicht selten das Herunterfallen sämtlicher Gegenstände. Auch bei der Verwendung eines Rollators oder bei der Nutzung eines Rollstuhls kann das Öffnen einer Tür zur großen Herausforderung werden. Selbstöffnende Türen tragen deshalb einen wichtigen Beitrag zur komfortablen und barrierefreien Bewegung innerhalb der eigenen vier Wände bei. Automatiktüren lassen sich entweder per Schalter oder mithilfe einer Fernbedienung öffnen.

2.2. Smart Lock: Digitale Türschlösser

Wer schon häufiger vor verschlossener Türe stand, weil er seinen Schlüssel vergessen hat, hat mit einem intelligenten Türschloss zukünftig eine Sorge weniger: Sogenannte Smart Locks erkennen Personen anhand ihres Smartphones oder lassen sich per Funkschlüssel, Fingersensor oder Zahlenkombination entriegeln. Je nach Anlage können Smart Locks auf bestehenden Schlüsselzylinder montiert werden. Bei anderen Systemen wird der Austausch des Zylinders vorausgesetzt.

Von außen ist ein solches System nicht zu erkennen. Ausnahmen stellen ein Code-Pad oder ein Fingerabdrucksensor dar. Die meisten digitalen Türschlösser kommunizieren stattdessen per Bluetooth und vernetzen sich mit dem Smartphone oder einer Extra-Hardware.

Durch eine Fernsteuerung des intelligenten Türschlosses ist es darüber hinaus möglich, bestimmten Personen Zutritt zum Wohnraum zu gewähren. Kommen beispielsweise die Enkel zu Besuch oder haben sich Handwerker angekündigt, können sie entweder selbst die Tür öffnen oder erhalten per ferngesteuertes Signal Zutritt. Auf diese Weise muss der Bewohner nicht aufstehen und zur Tür laufen, denn auf diesem Weg könnte er einigen Stolperfallen begegnen.

2.3. Alle Elektrogeräte ausgeschaltet? Ein Zentralschalter unterstützt bei Vergesslichkeit

Vergesslichkeit birgt viele Risiken im Haushalt: Sind alle Elektrogeräte ausgeschaltet? Habe ich den Herd oder das Bügeleisen versehentlich angelassen? Die Installation eines Zentralschalters kommt für all diejenigen in Frage, die sich schon des Öfteren diese oder ähnliche Fragen gestellt haben. Ein solcher Zentralschalter kann an beliebig vielen Geräten, beispielsweise dem Herd, der Waschmaschine oder dem Bügeleisen, angeschlossen werden. Wird der Schalter betätigt, schalten sich die betroffenen Geräte automatisch ab. Empfehlenswert ist es, den Schalter direkt bei der Haustür anzubringen. So ist nur ein einziger Knopfdruck erforderlich, bevor man die Wohnung mit einem guten Gefühl verlässt. Dank eines solchen Schalters lassen sich Brände oder sonstige Unfälle im Zusammenhang mit Elektrogeräten vermeiden.

2.4. Intelligente Rauchmelder verringern das Brandrisiko

Ein Brand lässt sich nicht immer verhindern – doch es gibt einige Systeme und Möglichkeiten, die frühzeitig auf bestimmte Gefahren aufmerksam machen. Allein in deutschen Haushalten entstehen jährlich über 200.000 Brände. Vor allem ältere Menschen sind überdurchschnittlich häufig von einem Wohnungsbrand betroffen.

In ganz Deutschland ist es mittlerweile verpflichtend, die Flure, Schlaf- und Wohnzimmer mit Rauchmeldern auszustatten. Empfehlenswert ist der Einsatz der Geräte ebenfalls in Hobbyräumen, in Hauswirtschaftsräumen, auf dem Dachboden und im Heizungskeller.

Ein klassischer Rauchmelder muss in Europa mit dem CE-Zertifikat gekennzeichnet sein. Zu berücksichtigen ist in diesem Kontext jedoch, dass sich aus dieser Kennzeichnung keine außergewöhnlichen Schlussfolgerungen über die Qualität des Geräts ergeben. Sie verweist lediglich auf die Tatsache, dass das Produkt nach EN 14604 geprüft ist und die Mindestanforderungen zum Verkauf erfüllen. Das Label „Q" verweist hingegen auf einen höheren Standard. Geräte mit einer solchen Kennzeichnung garantieren ein besonders hohes Maß an Sicherheit und Zuverlässigkeit.

Grundsätzlich sollten sich Rauchmelder unkompliziert an jeder Decke montieren lassen und sind dank fest eingebauter 10-Jahres-Batterie für den Langzeiteinsatz geeignet. Käufer können sich in der Regel darauf verlassen, dass Rauchmelder in dieser Zeit einen optimalen Schutz gegen Korrosion und Temperaturschwankungen bieten und unerwünschte Fehlalarme vermeiden.

Neben dem klassischen Rauchmelder, dessen Kosten zwischen 10 und 25 Euro liegen, gibt es digitale Rauchmelder, die über interessante Zusatzfunktionen verfügen. So können sich beispielsweise Funk-Rauchwarnmelder drahtlos miteinander vernetzen. Wird in einem Zimmer ein Alarm ausgelöst, schlagen die vernetzen Rauchmelder – sogar auf unterschiedlichen Stockwerken – ebenfalls an. Die Kosten für einen Funkrauchmelder liegen zwischen 20 und 50 Euro.

Darüber hinaus gibt es intelligente Rauchmelder, die beispielsweise in der Küche angebracht werden können. Wo Rauch oder Dunst ist, muss nicht unbedingt Feuer sein: Gerade in der Küche, im Bad oder im Hauswirtschaftsraum könnte ein klassischer Rauchmelder häufig einen Fehlalarm auslösen. Ein Funk-Dualwarnmelder mit kombinierter Rauch- und Wärmedetektion erlaubt bei Bedarf das Ausschalten der Rauchmelder-Funktion. In Küche, Bad und Co. würde das Gerät nur bei außergewöhnlich starker Wärme Alarm schlagen. Die Kosten für einen solchen Funk-Dualwarnmelder liegen bei etwa 100 Euro.

3. Alarmsysteme: Schutzmaßnahmen gegen Einbrüche

Wurde schon einmal in der unmittelbaren Nachbarschaft eingebrochen, schleicht sich gerade in den dunklen Wintermonaten oder während der Urlaubszeit ein mulmiges Gefühl ein: Ist mein Wohnraum während kürzeren oder längeren Abwesenheiten sicher? Könnte ich zum Opfer eines Einbruchs werden?

Wenn das individuelle Portfolio an wertvollen Erinnerungsstücken und kostbaren Gegenständen im Laufe des Lebens wächst, sorgen sich viele Menschen um ihren Besitz und ihre Privatsphäre. Elektronische Elemente können eingesetzt werden, um Einbrechern das Eindringen in den Wohnraum zu erschweren.

Alarmsysteme – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich des Hauses – überwachen das gesamte Wohnumfeld und schützen das Eigentum vor dem Zutritt unbefugter Personen. Immer häufiger kommen dabei mobile Geräte zum Einsatz: Beispielsweise ist es mithilfe des Smartphones möglich, die Sensoren des Alarmsystems von unterwegs aus zu kontrollieren.

Spätestens beim Ertönen einer Alarmsirene werden potenzielle Eindringlinge abgeschreckt: Nachbarn könnten auf den Alarm aufmerksam werden und die Polizei verständigen. Falls miteinander vernetzt, erhalten auch die Bewohner des Hauses per Smartphone eine Mitteilung über diese Ausnahmesituation. 

Wurde eine Überwachungskamera installiert, spielt es bei modernen Anlagen ebenfalls keine Rolle, ob man sich im Hausinneren, bei der Arbeit, beim Einkaufen oder im Urlaub befindet. Mit einem mobilen Endgerät können die aufgezeichneten Bilder oder Videos von jedem Ort aus angesehen werden.

Um sich vor einem Einbruch zu schützen, spielt auch eine automatische Lichtsteuerung eine wichtige Rolle. Weil viele Einbrüche bei Dunkelheit geschehen, ist es sinnvoll, verschiedene Lichtquellen zu installieren: Bewegungsmelder reagieren auf Bewegungen und leuchten das Grundstück aus, sobald sie eine solche wahrnehmen. Auf diese Weise wird es Einbrechern erschwert, unbemerkt bis zu einer Tür oder zu einem Fenster zu gelangen.

Eine interessante Komponente ist auch die Anwesenheitssimulation: Mithilfe verschiedener Smart-Home-Systeme lassen sich von unterwegs aus Lichter einschalten oder Rollläden bewegen. Daneben gibt es TV-Simulationen, die den Eindruck erwecken, der Hausbewohner würde gerade fernsehen. 

4. Notrufsysteme: Rettung auf Knopfdruck

Bei genauerem Hinsehen lauern im eigenen Zuhause eine Vielzahl an Gefahren und Stolperfallen: Nasse Fliesen im Badezimmer, ein welliger Wohnzimmerteppich, unebene Stufen oder Gegenstände, die leicht zu übersehen sind. Um sich im Notfall bemerkbar zu machen, kann es hilfreich sein, ein Notrufsystem zu installieren. Dieses ermöglicht es dem Hausbewohner, im Notfall Hilfe benachrichtigen zu können. Sinnvoll ist es in diesem Kontext, ein kleines Gerät mit Notruftaste als Kette um den Hals oder als Armband zu tragen. Befindet sich der Betroffene in einer unangenehmen Situation, ist nur ein einziger Knopfdruck nötig, um einen Rettungsdienst oder einen Angehörigen zu alarmieren. Dieser Knopf ist mit einer Freisprechanlage vernetzt. Wird ein Alarm ausgelöst, ist es möglich, über diese Freisprechanlage mitzuteilen, welche Art von Notfall vorliegt und welche Form der Hilfe benötigt wird. Doch auch wenn der Betroffene nicht mehr in der Lage ist, zu kommunizieren, wird Hilfe alarmiert.

Ein solches Hausnotrufsystem funktioniert wie ein kabelloses Telefon: Es besteht aus einem Funksender und einer Basisstation, die mit dem Telefonanschluss der Wohnung oder des Hauses verbunden ist.

HINWEIS DER REDAKTION:

Auch in Situation des Unwohlseins kann ein Notrufsystem Hilfe leisten: Mithilfe des Knopfdrucks teilen Betroffene mit, dass sie sich in einer Notsituation befinden, wie beispielsweise im Falle eines Trickbetrugs oder Einbruchs. Liegt das Telefon nicht griffbereit, um die Polizei zu verständigen, genügt ein einziger Knopfdruck auf das körpernahe Gerät, um zu demonstrieren, dass sich der Betroffene gerade in einer Notlage befindet.

 

Quelle: Redaktion seniorenportal.de

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