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Der Rollator als treuer Begleiter im Alltag

Um selbst bei körperlichen Einschränkungen mobil zu sein, sind Gehhilfen eine wertvolle Unterstützung im Alltag. Während viele ältere Menschen ihre Immobilität als Grund dafür betrachten, das Eigenheim nur noch selten oder gar nicht mehr verlassen zu können, erleben Nutzer eines Rollators wesentlich mehr Lebensqualität, Freiheit und Selbstständigkeit in ihrer Alltagsgestaltung.

In vielen Situationen kann ein Rollator eine wertvolle Unterstützug im Alltag sein.
©cocoparisienne | Pixabay.com


1. Unter welchen Umständen kann die Nutzung eines Rollators hilfreich sein?

2. Ist es möglich, Rollatoren individuell auszustatten und zu modifizieren?

3. Welcher Rollator passt zu mir?

3.1. Der Outdoor-Rollator

3.2. Der Indoor-Rollator

3.3. Der Leichtgewicht-Rollator

3.4. Mit dem Rollator verreisen

4. An welche Institution wende ich mich, wenn ich einen Rollator benötige?

5. Mit welchen Kosten ist der Kauf eines Rollators verbunden?

6. Wer kommt für die Kosten einer Wartung oder Reparatur des Rollators auf?

7. Wie kann ich den Rollator im Alltag richtig nutzen?

8. Rechtliche Bestimmungen: Darf ich meinen Rollator auch im Treppenhaus parken?

9. Mit dem Rollator tanzen gehen – funktioniert das?


Ob zum Einkauf, Spaziergang oder Arztbesuch – Es gibt verschiedene Situationen im Alltag, in denen die Nutzung einer Gehhilfe eine wertvolle Unterstützung sein und das Gefühl von Sicherheit vermitteln kann. Ein Rollator bietet nicht nur eine Stütze während der Bewegung, sondern auch eine Sitzmöglichkeit, um bei weiteren Strecken kleine Sitzpausen einzulegen. Heute nutzen fast zwei Millionen Menschen einen Rollator – die Nachfrage nimmt dabei stetig zu. Immer mehr Menschen schätzen den Alltagsbegleiter und fühlen sich durch diese fahrbare Gehhilfe deutlich sicherer auf den Beinen.

1. Unter welchen Umständen kann die Nutzung eines Rollators hilfreich sein?

Ein Rollator ist ein technisches Hilfsmittel, das die Mobilität von körperlich eingeschränkten Personen unterstützt. Hierbei handelt es sich um ein fahrbares Gestell, bestehend aus einer Konstruktion aus Leichtmetall oder Aluminium, das mit zwei Haltegriffen bzw. Unterarmstützen und vier Rädern ausgestattet ist.  Darüber hinaus verfügen die meisten Rollatoren über praktisches Zubehör wie beispielsweise eine Sitzfläche und die Möglichkeit einer Anbringung von Körben und Taschen.

Die Nutzung eines Rollators ist insbesondere für diejenigen Personen nützlich, die zwar selbstständig laufen können, zugleich aber eine Unterstützung während der Gehbewegung benötigen. Ein Rollator vermittelt so ein Gefühl von Halt und Sicherheit. Verfügt der Rollator über eine Sitzfläche, ermöglicht es diese, kleine Pausen beim Spaziergang oder Einkaufen einzulegen, falls die Gehbewegung mit der Zeit schwerfällt.

Nicht nur ältere Menschen, die sich etwas schwach auf den Füßen fühlen, profitieren von dieser fahrbaren Gehhilfe. Sie ist auch für Personen, die zum Beispiel an Arthritis, Parkinson oder Multipler Sklerose erkrankt sind, eine wertvolle Unterstützung im Alltag. Fällt es allerdings zunehmend schwerer, sich trotz Gehhilfe auf den Beinen zu halten, ist es ratsam, die Nutzung eines Rollstuhls in Betracht zu ziehen.

2. Ist es möglich, Rollatoren individuell auszustatten und zu modifizieren?

Neben den bereits erwähnten Sitzflächen und Halterungen für Taschen und Körbe sind viele Gehhilfen mit einer sogenannten Ankipp- oder Stufenhilfe ausgestattet. Diese unterstützen beim Anheben von den Vorderrädern, wenn man beispielsweise eine Bordsteinkante oder einen Treppenabsatz überwinden möchte.

Darüber hinaus ist es möglich, Rollatoren mit verschiedenen Beleuchtungsmitteln auszustatten. Ähnlich wie bei einem Fahrrad bringt man batteriebetriebene Leuchten oder Reflektoren an die Gehhilfe an. Bei Dämmerung oder Dunkelheit sorgen sie so für mehr Sicherheit – denn durch Leuchtmittel steigt die Wahrscheinlichkeit, von anderen Personen und Verkehrsteilnehmer gesehen zu werden. Zudem kann es hilfreich sein, Halterungen für einen Gehstock oder Regenschirm am Rollator anzubringen.

Um die Gehhilfe gegen Diebstahl zu schützen, fungiert ein Sicherheitsschloss als nützliches Utensil.

Hat man einen Rollator selbst erworben, steht es den Eigentümern frei, verschiedene Änderungen und Ausstattungen vorzunehmen: Unabhängig davon, ob ein Schirmständer, eine individuelle Beleuchtung, eine spezielle Farbe, integrierte Handwärmer, ein Rückspiegel oder ein Navigationssystem gewünscht sind – solange diese Modifikationen die eigene Sicherheit nicht gefährdet, werden der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Erhält man die Gehhilfe von der Krankenkasse, ist es in der Regel nicht möglich, diese optisch zu verändern.

Im Übrigen gibt es Rollatoren, die mit einem Elektromotor ausgestattet sind. So kann ein Elektromotor das Fahrgestell beim Bergaufgehen beschleunigen oder während des Bergabgehens automatisch bremsen.

Die Verwendung eines Navigationssystems ist insbesondere für Menschen mit Demenz sinnvoll. Im Falle einer Orientierungslosigkeit zeigt es den Weg nach Hause. Ebenfalls ist es so möglich, den Rollator zu orten.

3. Welcher Rollator passt zu mir?

Rollatoren unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht. Dies erleben Interessenten spätestens dann, wenn sie mit einer großen Auswahl an Modellen konfrontiert werden, die sich in erster Linie in ihrer Bauart unterscheiden. So gibt es einerseits schwerfällige und robuste Gehilfen, andererseits lassen sich einige Rollatoren problemlos zusammenfalten und tragen. Daher ist es ratsam, sich im Vorfeld zu überlegen, für welche Gelegenheiten körperlich Eingeschränkte einen Rollator benötigen und welche Hindernisse sie dabei bewältigen müssen.

Allen Geräten ist eines gemeinsam: Seit dem Jahr 2005 gibt es eine europäische Norm, die Anforderungen an die Sicherheit, Ergonomie, Leistungsfähigkeit sowie Bedienung der Mobilitätshilfe definiert. Diese Anforderungen und die damit verbundenen Prüfungen beruhen auf dem alltäglichen Gebrauch von Rollatoren, die der Unterstützung der Mobilität dienen. Auf diese Weise sichern die Normen die Qualität und Zuverlässigkeit der Produkte.

3.1. Der Outdoor-Rollator

Ein Outdoor-Rollator wird mit dem klassischen Rollatoren-Modell gleichgesetzt. Dieser unterstützt beim Gehen im Außenbereich – auch auf unebenem Untergrund, der beispielsweise durch kleine Steine, Wurzeln, Kopfsteinpflaster oder Bordsteinkanten bedingt wird. Wichtig ist in diesem Kontext das die Stabilität Reifen: Dank einer entsprechend großen Reifengröße sowie einem griffigen Profil ist es möglich, den Rollator selbst auf unebenen Flächen und Steinen ohne größere Anstrengung zu fortzubewegen.

Daneben gilt es, verschiedene Aspekte wie das Eigengewicht, die optionale Faltbarkeit sowie die maximale Belastbarkeit des Rollators unter die Lupe zu nehmen. Diese sollten zu den eigenen körperlichen Fähigkeiten und Bedürfnissen passen.

3.2. Der Indoor-Rollator

Unter einem Indoor-Rollator versteht man ein Gerät, das speziell für den Gebrauch im Hausinneren gefertigt ist. Daher ist er wesentlich kleiner, schlanker und wendiger als das klassische Rollatoren-Modell, um problemlos auch engere Räumlichkeiten durchqueren zu können. Dabei unterstütze schmale Räder ein einfaches Wenden und Drehen in engen Räumen. Auch diese Modelle unterscheiden sich in ihrem Gewicht und ihrer Belastbarkeit.

3.3. Der Leichtgewicht-Rollator

Ähnlich wie die anderen Rollatoren bestehen auch Leichtgewicht-Rollatoren aus Alu- oder Stahlrohren. Ihre Leichtigkeit verdanken sie speziellen Mischungen und einem weniger massiven Bau mit aufwändigeren Konstruktionen. Obwohl sie durchschnittlich nur fünf bis sieben Kilogramm wiegen, versprechen sie Robustheit und Stabilität. Auf diese Weise sind sie problemlos für den alltäglichen Gebrauch, aber auch auf Reisen nutzbar. Bei der Fortbewegung erfordern sie nur einen sehr geringen Kraftaufwand. Zudem gestalten sich Busfahrten oder die Überwindung von Bordsteinkanten wegen des geringen Eigengewichts des Rollators als leichte Übung. Im Übrigen sind Leichtgewicht-Rollatoren meist faltbar, wodurch sie sich besonders gut für den Transport in den Urlaub oder zu einem Ausflug eignen.

3.4. Mit dem Rollator verreisen

Es gibt keinen Grund, weshalb man mit seinem Rollator nicht auf Reisen gehen sollte – im Gegenteil: Wer trotz einer körperlichen Einschränkung in der Lage ist, zu verreisen und neue Orte kennenzulernen, sollte diese Möglichkeit unbedingt wahrnehmen.

Für diese Aktivität gibt es spezielle Reise-Rollatoren, die sich sowohl bei Flug- als auch bei Zugreisen problemlos transportieren lassen. Weil er ein platzsparendes Design mit allen notwendigen Sicherheitsstandards und positiven Fahreigenschaften verbindet, eignet er sich perfekt als Reisebegleiter.

Im Übrigen bietet ein Rollator in jeder Situation eine Sitzgelegenheit, falls es beim Warten auf den Bus, beim Check-In oder in der Cafeteria mal etwas länger dauert.

HINWEIS DER REDAKTION:

Möchte man mit dem Rollator eine Flugreise realisieren, ist es ratsam, sich im Vorfeld mit der jeweiligen Fluglinie in Verbindung zu setzen, um den Reiseanbieter über die Art der Immobilität und der damit verbundenen Gehhilfe informiere. Dabei spielen Gewicht, Größe und Art der Mobilitätshilfe eine entscheidende Rolle. Viele Reiseanbieter ermöglichen Personen mit körperlichen Einschränkungen eine zusätzliche Unterstützung. So gibt es an vielen Flughäfen das Angebot spezieller Check-Ins bzw. Sonderbetreuungsschalter. Von diesem Punkt aus erhält man Unterstützung bei der Weiterreise.

Es ist immer von Vorteil, sich direkt bei der Buchung eines Fluges genau zu erkundigen, ob man eine Gehhilfe mit in den Passagierraum nehmen darf oder ob man diese im Frachtraum transportiert wird. Viele Fluglinien besitzen unterschiedliche Bestimmungen bezüglich des Transportes von Gehilfen. Informieren sie sich daher frühzeitig bei ihrem Reiseanbieter bzw. der jeweiligen Fluggesellschaft, um böse Überraschungen zu vermeiden.

4. An welche Institution wende ich mich, wenn ich einen Rollator benötige?

Die erste Anlaufstelle für die Organisation einer Gehhilfe stellt der Hausarzt dar. Dieser beurteilt die körperliche Beeinträchtigung seines Patienten und die damit verbundene Empfehlung hinsichtlich der Verwendung einer Mobilitätshilfe. In dem vom Hausarzt verordneten Rezept sollte die Notwendigkeit für die jeweilige Mobilitätshilfe detailliert beschrieben sein. Auf diese Weise können Patienten sicherstellen, genau das Gerät zu erhalten, das sich für die individuellen körperlichen Bedürfnisse und Einschränkungen eignet.

Mit dem ärztlichen Rezept tritt der Patient in Kontakt mit der Krankenkasse. Diese überprüft die Anfrage und entscheidet, ob sie für die Kosten der Gehhilfe aufkommt.

Genehmigt die Krankenkasse das Rezept, folgt nun der Gang zu einem beliebigen Sanitäts- bzw. Gesundheitshaus: Hier erhalten Patienten auf der Basis des verordneten Rezepts eine ausführliche Beratung, welches Modell sich für die individuellen körperlichen Bedürfnisse eignet. Daneben kann es hilfreich sein, sich mit weiteren Fachkräften, wie beispielsweise dem behandelnden Therapeuten oder einem Facharzt auszutauschen.  

In diesem Kontext spielt Bereitschaft der Krankenkasse eine entscheidende Rolle, denn diese legt das Budget für den Kauf des Rollators bzw. einer anderen Gehhilfe fest. Wünscht der Kunde beispielsweise eine individuelle Ausstattung der Mobilitätshilfe, muss er meist die Mehrkosten für das Gerät zahlen.

Es ist nicht unbedingt notwendig, das Sanitätshaus vor Ort anzusteuern. Es gibt bereits viele Sanitätshäuser, die ihr Angebot auch im Internet zu präsentieren.  Ebenso ist es möglich, Rollatoren in Discountern zu erwerben.  Meist können die Käufer hier mit geringeren Kosten als im Fachhandel vor Ort rechnen – allerdings erhalten sie hier in der Regel keine individuelle Beratung. Außerdem ist es wichtig zu untersuchen, ob der jeweilige Onlineshop mit der eigenen Krankenkasse kooperiert. Falls ein Kooperationsvertrag besteht, ist es möglich, eine Kopie bzw. ein Scan des ärztlichen Attests dem Online-Anbieter zukommen zu lassen, um das passende Produkt zu erhalten. Ist dies nicht der Fall, wird die Krankenkasse die Kosten für den Kauf eines Rollators nicht übernehmen.

5. Mit welchen Kosten ist der Kauf eines Rollators verbunden?

Die meisten Standard- und Leichtgewicht-Rollatoren bewegen sich im Preisrahmen zwischen 50 und 500 Euro. Outdoor-Modelle oder Rollatoren mit einer individuellen Ausstattung und Zubehör sind etwas teurer. Bei Elektro-Mobilen ist mit Kosten von mehreren tausend Euro zu rechnen.

Erhält man im Vorfeld ein Rezept von seinem Hausarzt, beteiligt sich die Krankenkasse bei nachvollziehbarer Notwendigkeit an den Kosten. Welchen Betrag der Patient zuzahlen muss, legt jede Krankenkasse selbst fest. Meist liegt der Zuschuss zwischen fünf und zehn Euro. In diesem Kontext bestimmt die Krankenkasse ebenfalls über das Modell, für das sie aufkommt.

Wünscht der Patient ein anderes Modell, das beispielsweise ein geringeres Gewicht oder eine modifizierte Optik aufweist, muss er in der Regel selbst für die zusätzlichen Kosten aufkommen. Auch der Kauf eines weiteren Rollators muss vollständig aus eigener Tasche bezahlt werden.

HINWEIS DER REDAKTION:

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für einen Rollator, ist diese Handlung mit weiteren Bedingungen verknüpft: Weil die von der Krankenkasse vermittelten Rollatoren stets als deren Eigentum gelten, steht dem Patienten die Nutzung des Geräts meist nur für eine Zeitspanne von drei bis fünf Jahren zur Verfügung. Besteht der Bedarf, die Gehhilfe über diesen zeitlichen Rahmen hinaus zu nutzen, fordert die Krankenkasse gegebenenfalls eine neue ärztliche Verordnung. Außerdem muss die Zuzahlung erneut geleistet werden.

6. Wer kommt für die Kosten einer Wartung oder Reparatur des Rollators auf?

Es ist ratsam, den Rollator regelmäßig auf seine Funktionsfähigkeit sowie mögliche Mängel zu untersuchen. Insbesondere der Druck der Reifen wie auch die Eigenschaften der Bremse stehen dabei im Mittelpunkt.

Sanitätshäuser bieten die Wartung von Mobilitätshilfen an. Hat die Krankenkasse die Kosten für den Rollator bezahlt oder stellt das Gerät zur Miete zur Verfügung, kommt sie im Regelfall auch für die Wartung und Reparatur des Geräts auf. Im Falle eines privaten Kaufs, müssen die Besitzer des Rollators die Wartung selbst bezahlen.

Wurde die Gehhilfe vorsätzlich beschädigt, ist die Krankenkasse nicht verantwortlich für die Übernahme der Kosten einer Reparatur.

7. Wie kann ich den Rollator im Alltag richtig nutzen?

Auf den ersten Blick scheint es gar nicht so kompliziert, einen Rollator zu bedienen. Einigen Personen fällt die Koordination von Körperbewegung und Schieben des Geräts möglicherweise schwer. Für diesen Fall können einige Hinweise zur richtigen Benutzung hilfreich sein, um ein Gleichgewichtsverlust oder Stolpern zu vermeiden.  

Für den Nutzer eines Rollators gilt grundsätzlich: Um Unfälle zu vermeiden und das Gleichgewicht zu halten, stellt man sich beim Gehen zwischen die Hinterräder des Geräts. Es ist kontraproduktiv, den Rollator nur vor sich herzuschieben, anstatt ihn als Stütze bei der Gehbewegung wahrzunehmen.

Ebenso ist es hilfreich, den Rollator auf die individuelle Körpergröße des Nutzers einzustellen. Die Handgriffe sollten die Höhe der Handgelenke nicht überschreiten. Dies stellt man fest, indem die Arme locker fallen gelassen werden – die Höhe der Handgelenke dienen als Richtwert für die Einstellung der Handgriffhöhe.

Auch die grundlegenden Sicherheitshinweise sind für den Nutzer interessant: Beim Sitzen ist es beispielsweise notwendig, die Sicherheitsbremse anzuziehen, um ein Wegrollen zu vermeiden. Die Bremse sollte ebenfalls in Benutzung sein, wenn man mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist. Hier ist es beim Ein- und Aussteigen empfehlenswert, zunächst ohne Gehhilfe ein- bzw. auszusteigen, und anschließend den Rollator in den Bus oder Zug zu heben.

Um den Umgang mit der Gehhilfe zu üben, besteht die Möglichkeit, an einem sogenannten Rollator-Training in der Region teilzunehmen. Dabei probt man die Fortbewegung an konkreten Hindernissen, die auf ähnliche Weise im alltäglichen Leben auftauchen können. So übt man beispielsweise die Bewegung auf unterschiedlichem Untergrund.

8. Rechtliche Bestimmungen: Darf ich meinen Rollator auch im Treppenhaus parken?

Häufig stellt sich die Frage, wo man den Rollator am besten abstellt, wenn man diesen für einen bestimmten Zeitraum nicht benötigt. Dies betrifft beispielsweise Personen, die in einem Mehrfamilienhaus wohnen und den Rollator nicht in der eigenen Wohnung benötigen.

In diesem Fall muss der Vermieter den Rollator eines gehbehinderten Mieters im Hausflur dulden, wenn keine andere Parkmöglichkeit besteht. Dabei darf die Gehhilfe aber nicht im Weg stehen und andere Hausbewohner in ihrer freien Bewegung beeinträchtigen, sondern sollte möglichst platzsparend positioniert werden.

9. Mit dem Rollator tanzen gehen – funktioniert das?

Ob Standard oder Latein – Tanzen kann man auch mit dem Rollator. Dass sich die Tanzbewegung und die Nutzung eines Rollators sich nicht gegenseitig ausschließen, beweist das Angebot an zahlreichen Tanzkursen mit Rollator.

Hier werden die Gehhilfen in die Tanzschritte und Choreografie eingebunden.  Ziel ist es, zu demonstrieren, dass der Rollator nicht als Last angesehen werden muss. Vielmehr schafft er eine Erleichterung im Alltag und ermöglicht Freizeitaktivitäten, die ohne Gehhilfe nicht möglich wären.

Auch Sportkurse sind dazu da, das Körpergefühl sowie das Vertrauen in den eigenen Körper zu stärken. In den Kursen lernen die Teilnehmer, wie der Rollator optimal als Fitnessgerät eingesetzt werden kann, um Muskeln aufzubauen und sich eine gute Haltung wie auch Koordination bei der Gehbewegung mit dem Rollator anzueignen. Auch im Hinblick auf die Sturzprophylaxe sind tänzerische und sportliche Bewegungen sinnvoll, um einen sicheren Stand zu üben.

 

Hier finden Sie weitere Mobilitätshilfen

 


 

Quelle: Redaktion seniorenportal.de
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