du - wer bist du


du - wer bist du

du -
ja -
ich bin da -
ja - du bist da -
bist du immer bei mir

ja - ich bin immer bei dir
immer ?
immer !

wenn es dir gut geht
dann bemerkst du mich kaum
du bist glücklich
und ich genieße es mit dir

aber - was ist
wenn es mir nicht so gut geht?

oh ja - dann bin ich
erst recht bei dir?

wie kann das sein?
ich seh dich doch gar nicht.

ach was, du brauchst
mich auch gar nicht zu sehen
du spürst es einfach
dass ich da bin

es geht eine große wärme
von mir aus
wenn du traurig bist
tröste ich dich
wenn du schmerzen hast
halte ich deine hand

du brauchst es gar nicht
zu wissen, wer ich bin

ich bin einfach da

nenn' es wie du es willst
nenn' mich schutzengel
nenn' mich gott
nenn' mich einfach nur
duuuuuuuuuuuuuu

wenn es soweit ist
dass es nicht weiter geht
auch dann bin ich da
du wirst mich spüren
ob du mich dann sehen wirst
weisst du noch nicht

aber ist das nicht egal?

du -
ja -
ich bin da

schön


traumvergessen 09.02.2013

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Kommentare (7)

tilli † Ich stimme Silvy 100 % zu. Man kann niemanden auch den liebsten nicht so kennen ,das man weiß wie er spürt.
Einen Schutzengel zu haben das wäre wunderbar.
Du bist der, mit der Seele sprechen kann.

Grüße Tilli
traumvergessen ihr alle habt eure eigene Deutung meiner Verse. Das ist wunderbar und zeigt mir, wie vielschichtig Gedanken und Gefühle sein können und dennoch sich in einem einig sind: im Annehmen seiner selbst - im Frieden mit sich selbst zu sein. Als ich diese Zeilen schrieb, hatte ich gerade einige tiefschürfende philosophische Abhandlungen über Kant gelesen, hatte mir in youtube etwas von Gadamer, diesem wunderbaren alten Mann der Philophie angehört, war in der Kirche zum Jahrgedächtnis meiner Schwiegermutter gewesen. Allen Abhandlungen - seien es sekundäre und damit Deutungen, seien es Eigenschöpfungen der Philosophen - ist eines gemein: sie alle wissen, dass sie nur aus einem begrenzten Wissen schöpfen. Für mich war und ist es wichtig, dass ich mit meinem ich und auch mit meinem du nicht alleine bin im Sinne von einsam. Ich versuche mein Ich so zu leben - erleben, dass es mir und anderen gut tut - bis zum letzten Atemzug.

Liebe Grüße
Gerd
ashara Kann man jemals jemanden genau kennen?
Das hab ich mich schon oft gefragt.
Deshalb ist die Frage wer bist du, oder was bist du,
sehr interessant!

Ich glaube für mich ist es besser, wenn ich jemanden kenne
und doch nicht kenne.
Würde es nicht langweilig, wenn man
jemanden inn-und Auswendig kennen würde, schon zum voraus
wüsste was er denkt oder im nächsten Augenblick tut?

Vorahnungen hat sicher jeder, was jemand tut oder denkt, wenn man jemanden richtig kennst. Aber ob es dann auch so ist? Genau das hält das Zusammensein und einander kennen irgendwie interessant.

Danke für Deine Worte
Es grüsst Dich herzlich
Deine Freundin
Silvy
EHEMALIGESMITGLIED63 ein Zwiegespräch scheinen mir Deine Zeilen

ein Zwiegespräch mit Deinem Schutzengel?

Mit DeinerPartnerein?

Ich muß gestehen so ganz kann ich es nicht erkennen.

Doch es klingt vertraut, klingt nach Geborgenheit Wärme Liebe.

Es wird mir nocheinmal begegnen denn ich habe es sicher nicht zum letztenmal gelesen vielleicht sagt es mir dann mehr ...Lg Elisabeth
Landliebe Lieber Gerd, du sprichst in deinem Gedicht etwas an, an das auch ich tief glaube...es gibt Verbindungen zwischen Menschen, die so intensiv sind, dass man den andern spürt, auch wenn er gar nicht da ist.
Ich zweifel nicht, ich glaub das einfach...
Sehr schön hast du das rübergebracht. Dank dafür!
LG Birgit
monika Zu Spüren und Empfinden, dass immer etwas da
ist, was uns auch unsichtbar liebevoll in den
Arm nimmt. Ob wir traurig oder fröhlich sind,
wir brauchen es immer.
Vielleicht werden wir es eines Tages auch
sehen, aber ich spüre es sehr oft.

Liebgruß Monika
Traute Ich nenne es Geborgenheit im Geliebt werden.
Einfach wissen, dass man nicht im Wege ist und so wie man ist und lebt zu Recht auf dieser Erde sein Leben verbringt und seine Pflichten erfüllt.
Da können die Schicksalsschläge nicht so heftig treffen, man weiß es geht weiter, die Kraft dafür haben wir in uns und dürfen davon nehmen so oft wir brauchen und Trost spenden auch die Menschen, denen wir Gutes taten, wenn wir ihn brauchen. Das ist alles so einfach und doch so seltsam und geheimnisvoll, wie das Leben überhaupt, das Größte Geheimnis ist.
Mit freundlichen Grüßen und Dank für die Nachdenklichkeit,
Traute
Traute2012(Traute)

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