Aktuelle Themen Perverse Praktiken?

marianne
marianne
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von marianne
als Antwort auf justus39 † vom 22.10.2014, 22:13:31
Justus,
dir meine völlige und uneingeschränkte Anerkennung!

M (3 Kinder, 3 Schwiegerkinder, und sieben Enkel....)
karl
karl
Administrator

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von karl
als Antwort auf justus39 † vom 22.10.2014, 22:13:31
@ justus,

die Menschen werden den Bedürfnissen der Firmen angepasst, nicht umgekehrt. Anstatt auf die Barrikaden zu gehen, weil die Arbeitswelt nicht so ist, dass Karriere und Familie vereinbar sind, akzeptiert man klaglos, dass die Kinder der Arbeitswelt geopfert werden.

Kinderkriegen wird verschoben oder ganz verworfen, Kindererziehung outgesourced, dem Staat und den Kirchen das Monopol zur Kindererziehung zugeschoben und dann wird sich darüber gewundert, wenn der familiäre Zusammenhalt in unserer Gesellschaft verloren geht.

Karl
pschroed
pschroed
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von pschroed
als Antwort auf karl vom 23.10.2014, 17:28:26


Kinderkriegen wird verschoben oder ganz verworfen, Kindererziehung outgesourced, dem Staat und den Kirchen das Monopol zur Kindererziehung zugeschoben und dann wird sich darüber gewundert, wenn der familiäre Zusammenhalt in unserer Gesellschaft verloren geht.

Karl
geschrieben von karl


Karl alles richtig.

Aber wenn der Mann 3000 Euro verdient und nur circa 1700 Euro netto erhält, was soll dann ein Ehepaar tun ? Einer der Hauptprobleme ist, die Löhne sind zu tief, die meisten Frauen wären froh wenn sie zu Hause bleiben könnten und mit dem Lohn ihres Ehepartners die Kinder normal aufziehen könnten.
Sogar noch mit 5000 Euro Brutto wird es wegen dem hohen Steuersatz eng.

Phil.

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old_go
old_go
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von old_go
als Antwort auf marianne vom 23.10.2014, 17:18:52
Justus,
dir meine völlige und uneingeschränkte Anerkennung!

M (3 Kinder, 3 Schwiegerkinder, und sieben Enkel....)


das kann ich toppen:

3 Kinder
3 Schwiegerkinder
5 Enkelkinder
in wenigen Tagen: 4 Urenkelkinder

nach Staatsexamen von der (17Jahre) "Nur-Mutter"
berufliche Erfüllung durch Weiterbildungen bis in Führungsposition

und nun wieder "nur" Mu-Schwiemu-Gromu-Urgroßmutter

so schließt sich der Kreis eines rundum erfüllten Lebens!

Gudrun
Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
Ich denke,hier geht es nicht um Selbstdarstellung,wer wieviel Kinder,.Enkel u.s.w. hat.

Es ist schon pefide,wie sich Unternehmen in die Lebensplanung junger Familien drängen,ich hoffe,dass sich die Frauen nicht auf dieses Angebot einlassen und einschätzen können,wie schön so eine Auszeit wegen der Kinder ist.
Die Unternehmen sollten mehr in Kinderbetreung investieren, damit die Eltern entlasten und Möglichkeiten bieten,auch mit Kinder Karriere zu machen.

Wir leben schon in einer unnatürlichen Welt....

Gruß
Inga
Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf vom 23.10.2014, 18:39:57
.
Ich denke,hier geht es nicht um Selbstdarstellung,wer wieviel Kinder,.Enkel u.s.w. hat.
geschrieben von inga
recht hast du.
.

lange habe ich überlegt und hier gelesen.

beim gedanken an einfrieren von "eiern" bekomme ich ein unwohles gefühl.

ich dachte immer, mutterschaft sei etwas schönes,
und dass mutterschaft es wert wäre,
dafür die kurve der karriere ein wenig flacher verlaufen zu lassen
als beim mann?

wann sollen "die eier" denn aufgetaut werden?
mit 50plus, 60plus, 70pluss ...

m./.
.

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old_go
old_go
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von old_go
als Antwort auf vom 23.10.2014, 18:39:57
Ich denke,hier geht es nicht um Selbstdarstellung,wer wieviel Kinder,.Enkel u.s.w. hat.

Es ist schon pefide,wie sich Unternehmen in die Lebensplanung junger Familien drängen,ich hoffe,dass sich die Frauen nicht auf dieses Angebot einlassen und einschätzen können,wie schön so eine Auszeit wegen der Kinder ist.
Die Unternehmen sollten mehr in Kinderbetreung investieren, damit die Eltern entlasten und Möglichkeiten bieten,auch mit Kinder Karriere zu machen.

Wir leben schon in einer unnatürlichen Welt....

Gruß
Inga
geschrieben von inga


"perfide"
empfinde ich,wenn häufig andere kritisiert werden,
die,leicht abgewandelt dieses Thema der

"Perversen Praktiken"

mit Beiträgen beleben,
die aus eigenem Erleben berichten können.

Gudrun,

die nach wie vor der Überzeugung ist,
daß es für die Kinder wesentlich besser ist,junge Eltern zu haben,
und trotz allen Fortschritts niemals
aus "Tiefgefrorenem"
irgendwann mal Leben entstehen lassen zu wollen.
KaJazza
KaJazza
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von KaJazza
als Antwort auf pschroed vom 23.10.2014, 17:56:51


Aber wenn der Mann 3000 Euro verdient und nur circa 1700 Euro netto erhält, was soll dann ein Ehepaar tun ?


Ähem - Ehepaar mit einem Kind, Alleinverdiener mit 3.000 brutto macht in RLP rd. 2.200 netto.
Und davon soll man zu dritt nicht existieren können? Dann jammern wir aber auf ganz schönem hohen Niveau
Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von ehemaliges Mitglied
als Antwort auf vom 24.10.2014, 01:24:48
ch dachte immer, mutterschaft sei etwas schönes,
und dass mutterschaft es wert wäre,
dafür die kurve der karriere ein wenig flacher verlaufen zu lassen
als beim mann?
geschrieben von margarit

ich frage mich immer was treibt Frauen dazu Mutter zu werden,
wenn sie keine Abstriche machen wollen , ihnen der Beruf und die
angebliche "Selbstverwirklichung" wichtiger ist als ihr Kind.
Werden sie nur aus Prestigegründe Mütter?
Weden dem Kindergeld kann es ja kaum möglich sein bei "Karrierefrauen".
Monja_moin
Monja_moin
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von Monja_moin
als Antwort auf vom 24.10.2014, 12:37:04


ich frage mich immer was treibt Frauen dazu Mutter zu werden,
wenn sie keine Abstriche machen wollen , ihnen der Beruf und die
angebliche "Selbstverwirklichung" wichtiger ist als ihr Kind.
Werden sie nur aus Prestigegründe Mütter?
Weden dem Kindergeld kann es ja kaum möglich sein bei "Karrierefrauen".
geschrieben von Catrinchen


Es gibt auch viele Frauen, die gerne in ihrem Beruf arbeiten und diesen nicht nur ausüben um die Haushaltskasse aufzufüllen.
Das hat mit Selbstverwirklichung und Prestigegründen nicht unbedingt etwas zu tun.
Auch ist der Beruf ihnen nicht wichtiger als ihr Kind.

Wenn es gute Betreuungsangebote gibt kann Frau und Mann beides (Beruf und Kind) vereinbaren ohne daß z. B. das Kind zurück stecken muß!

So gibt es viele Frauen, wozu ich auch gehörte, die nicht "nur" Hausfrau und Mutter sein wollen, selbst wenn der Mann ein hohes Einkommen hätte.

Monja.

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