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Biowissenschaften Die Insekten verschwinden!

Re: Die Insekten verschwinden!
geschrieben von ehemaliges Mitglied_c1e60 als Antwort auf Bruny vom 10.06.2016 10:22:38
Ich lebe aber nicht alleine auf meiner idyllischen Oase, sondern habe Nachbarn und wenn diese sowohl den Klimawandel als auch das Bienensterben leugnen und einfach nicht wahrhaben wollen und gegen jedes kleine Insekt oder "Wildkraut" die Giftkeule schwingen, dann kann ich nur hoffen, dass die Insekten clever genug sind um bei mir zu bleiben.


Bruny, wenn dermaßen gegiftelt würde in meiner direkten Nachbarschaft, dann würde ich mich sogar fragen, ob es wirklich edelmütig ist, Bienen/Insekten zu mir zu locken. Wir haben hier zur Zeit verstärkt offensichtlich fehlgebildete Bienen, die sinnfrei herumtaumeln. Andererseits gibt es ja zur Zeit diese Bewegung des "urban Imkering" (die sicher anders heißt). Also Bienenstöcke auf Hausdächern etc. Unsere Bienen kommen wohl eher nicht mehr von ländlich-gesunden Stöcken.
Elmos
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Re: Die Insekten verschwinden!
geschrieben von Elmos als Antwort auf ttrula vom 10.06.2016 10:49:22
Hallo,

ich weiss jetzt nicht ob du da den Zusammenhang gesehen hast, aber das "urban imkering" das ist nicht Schuld an den torkelnden Bienen. Im Gegenteil, Bienenstöcke, die in Städten leben, erfreuen sich in der Regel bester Gesundheit durch abwechslungsreiche, ungespritzte Kost.

Vielleicht habe ich da einen Zusammenhang hergestellt, den du gar nicht so gemeint hast, dann Sorry dafür.

Liebe Grüße
Andrea
Re: Die Insekten verschwinden!
geschrieben von ehemaliges Mitglied_c1e60 als Antwort auf Elmos vom 10.06.2016 13:23:26
doch, ich frage mich dieser Tage, wo diese doch vielen Bienen herkommen, die sich seltsam verhalten (und teilweise ein bisschen verkrüppelt aussehen).

Meines Wissens wurde nur der Honig bei den Stadtbienen geprüft, der überraschend (für mich) sehr gute Werte aufwies, besser als üblicher Honig aus konventionell landwirtschaftlich bewirtschafteten Bereichen.

Von den Bienen selbst und deren Gesundheitszustand habe ich noch nichts gelesen. Ein ganz kleines bisschen bin ich aus Gesprächen mit meinem Osteopathen informiert, der Bienen hält und mir während der Behandlung oft von Problemen und Freuden in seinem Hobby erzählt. Er hat seine Stöcke allerdings im bayrischen Voralpenland und nicht in München.
Morrison
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Re: Die Insekten verschwinden!
geschrieben von Morrison als Antwort auf ttrula vom 10.06.2016 13:51:01
Zu Stadt- und Landtieren habe ich eine Sendung im Fernsehen gesehen, die erläutert hat, warum Vögel, Bienen etc. in Städten gesund sind und auf dem Land nicht. Genau umgekehrt, wie wir ja immer annehmen.

Auf dem Land werden Insektenvernichtungsmittel verteilt.
In Stadtparks und allen Grünanlagen in Städten werden keine Insektenvernichtungsmittel verteilt.
In den städtischen Grünanlagen sind Menschen unterwegs, auf dem ländlichen Acker nicht.

Daher auch die Stadtflucht vieler Vogelarten.

Ein Berliner Freund erzählte mir, dass bei ihm Spatzen en masse zum Futtern kommen! Bei mir auf dem Land kommen sie auch noch, aber nicht mehr so viele wie vor ca. 15 Jahren. Der Spatz gehört ja inzwischen zur bedrohten Art.

So einfach ist das. Wer hätte das gedacht.


Liebe Grüße
Morrison
karl
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RE: Die Insekten verschwinden!
geschrieben von karl als Antwort auf Morrison vom 10.06.2016 15:55:41

Darauf, dass das Insektensterben eines der Hauptgründe für das Vogelsterben ist, hat Fachkater Moritz hingewiesen, der die Verantwortung der Katzenartigen dafür entschieden ablehnt.



Ich, Kater Moritz, bin der Ansicht, dass ihr Menschen ein Vielfaches mehr an toten  Vögeln auf dem Gewissen habt als wir Katzen, auch wenn ich die 20 Hähnchen pro Jahr, die jeder von euch im Schnitt jährlich verspeist, gar nicht erst mitzähle.
Zur vollständigen Anklage von Kater Moritz geht es hier.

Karl
Geändert von karl
arno
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RE: Die Insekten verschwinden!
geschrieben von arno als Antwort auf karl vom 14.09.2017 13:05:52

Moin, Karl,

ein schönes Foto mit einem hintersinnigen Text zum Thema.

Alle Lebewesen, die der Gewinnmaximierung schaden, werden ausgerottet.

In den Niederlanden werden  alle Graugänse vergast , denn sie mindern den Ertrag der
Landwirte und stören angeblich den .Tourismus!
Zuvor wurden in Niedersachen alle großen Rabenvögel, hauptsächlich die Krähen
über Jahre zu Millionen mit Netzen gefangen und massenhaft getötet. Restbestände haben die 
schießwütigen Jäger geschossen.

Hoch ausgebildete Biologen begleiten diesen Tier-Holocaust !!!
Das ist unglaublich!


Die Dummheit der Menschen ist hinsichtlich der Kenntnisse über die Vernetzung
des Wirkungsgefüges in der Natur unermeßlich.


Gruß
arno