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Internationale Politik Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!

olga64
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von olga64
als Antwort auf Bruny vom 20.08.2014, 11:07:14
Bruny - wenn man Jordanien, dieses tapfere Land, auch zur Weltöffentlichkeit zählen sollte - dort leben sehr viele Palästinenser seit vielen Jahren. Man kann nur hoffen ,dass dieses Land nicht überrollt wird von diesem Terror.
Wenn Deutschland sich weltöffentlich hier beweisen sollte, wie soll das geschehen? Wären wir bereit, die Hälfte der Bewohner von GAza (also ca 800.000) umgehend bei uns aufzunehmen? Und welche Zukunft hätten die Menschen in unserem Land? Und wie würde die deutsche Bevölkerung hierauf reagieren? Sind solche Worte und Ideen "zum Besseren" doch sehr oft auch wenig durchdacht, also nicht vom Ende her gedacht? Olga
karl
karl
Administrator

Re: Offener Brief deutscher Nahostexperten an die deutsche Regierung
geschrieben von karl
als Antwort auf justus39 † vom 20.08.2014, 12:09:44
Danke Justus,

wenigstens einer hat sich kundig gemacht. Danke, Karl

Ich addiere jetzt den Text des offenen Briefes, damit er nicht übersehen wird:
Entwicklungsperspektiven für Gaza, Westjordanland und Ostjerusalem schaffen

Wir, deutsche Nahostexpertinnen und -experten, beschäftigen uns professionell mit der Entwicklung in den besetzten palästinensischen Gebieten. Wir setzen uns im Bereich der Wissenschaft, Entwicklungszusammenarbeit, Demokratie-, Friedens- und Menschenrechtsarbeit vor Ort in den besetzten palästinensischen Gebieten und in Deutschland für die Schaffung eines unabhängigen, demokratischen Staates Palästina, der in Frieden mit Israel und seinen Nachbarn leben kann, ein.

Über einem Monat haben wir einem zerstörerischen Krieg zusehen müssen, der alle diese Anstrengungen zunichte macht und auf Monate, möglicherweise auf Jahre hinaus die Entwicklungsperspektive des Gazastreifens beeinträchtigt und Hoffnungen auf einen dauerhaften Frieden in Nahost schmälert. Wir verurteilen die Anwendung von Gewalt zur Durchsetzung politischer Ziele. Gewalt, die sich gegen Zivilisten richtet, ist weder von militanten palästinensischen Gruppen noch von Seiten Israels zulässig.

In diesem Konflikt sind wir vor allem besorgt um Zivilisten in Palästina wie in Israel und in großer Sorge um unsere Partner/innen, Kollegen/innen und Freund/innen im Gazastreifen. Sie erleben wie alle Zivilisten mit ihren Familien einen Albtraum in dem schmalen Küstenstreifen, dem sie nicht entfliehen können. Die militärischen Angriffe, denen 1,8 Millionen Menschen schutzlos ausgesetzt waren, hinterlassen tiefe Wunden und schwere Traumata mit unvorhersehbaren Langzeitfolgen. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurde eine halbe Million Menschen während des Krieges intern vertrieben; fast 2.000 Menschen wurden getötet, mehr als 10.000 verletzt, über 15% der Wohnhäuser und 230 Schulen beschädigt, davon 25 vollständig zerstört; die bereits unzureichende Infrastruktur, Wasserversorgung, Kläranlagen, das einzige Elektrizitätswerk bei Luftangriffen teilweise zerstört. Die Kapazitäten für die medizinische und humanitäre Versorgung sind erschöpft, unter anderem weil auch mehrere Krankenhäuser und UN-Einrichtungen bei Angriffen stark beschädigt wurden.

Wir arbeiten und forschen zur Entwicklung in den besetzten palästinensischen Gebieten, die gemäß internationalem Recht die Gebiete Westjordanland, Ostjerusalem und Gaza umfassen. In den letzten Jahren ist der Austausch zwischen diesen Gebieten immer schwieriger geworden, die Reisefreiheit von Palästinenserinnen und Palästinensern wird massiv eingeschränkt bzw. fast völlig verhindert. Das betrifft auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die palästinensischen Partnerorganisationen der vor Ort tätigen deutschen und internationalen Organisationen, deren Entwicklungsziele so kaum umgesetzt werden können.

Insbesondere der Gazastreifen steht seit 2007 unter einer völlig kontraproduktiven Blockade, welche die Menschen in eine fatale Hilfsökonomie ohne Entwicklungsperspektiven gedrängt hat. Im Jahr 2012 veröffentlichten die Vereinten Nationen einen Bericht mit dem Titel „Gaza in 2020“, der schlussfolgert, dass bei einer Fortsetzung der Blockadepolitik die Lebensgrundlagen für die rasch wachsende Bevölkerung von 1,8 Millionen Menschen bis dahin völlig zerstört sein werden.

Die destruktive Blockade des Gazastreifens zu See, Land und Luft muss aufgehoben werden. Dies kann unter internationaler Kontrolle geschehen, die gewährleistet, dass keine Waffen in den Gazastreifen gelangen, um so den legitimen Sicherheitsinteressen Israels gerecht zu werden. Die israelische Zivilbevölkerung hat ein Recht auf ein Leben ohne Angst. Das gilt ebenso für alle Palästinenserinnen und Palästinenser. Fast 2.000 Opfer, nach UN-Schätzungen rund 80% Zivilisten, von denen wiederum nach UNICEF-Angaben bis zu 30% Kinder sind, dürfen nicht mit dem Argument des Anti-Terrorkampfes oder des Rechts auf Selbstverteidigung hingenommen werden. Die überwiegend jungen Menschen im Gazastreifen (mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist unter 18 Jahre alt) brauchen dringend Perspektiven für ihre Zukunft. Sie benötigen eine bessere Ausbildung, ein Ende der Isolation und eine Normalisierung und Stabilisierung der Wirtschaft im Gazastreifen. Das würde einen entscheidenden Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung auf beiden Seiten leisten, denn eine rein militärische Bekämpfung von bewaffneten Gruppen, die sich von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit nähren, wird aussichtslos bleiben und erreicht erfahrungsgemäß das genaue Gegenteil.

Die Verwirklichung der Zweistaatenlösung als beste Garantie für die Sicherheit Israels sowie Palästinas ist ebenso wie das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser erklärtes Ziel deutscher Außenpolitik. Um diese Perspektive zu erhalten, ist ein Ende der Siedlungspolitik im Westjordanland und in Ostjerusalem, eine Stärkung der palästinensischen Präsenz in Ost-Jerusalem sowie die Aufhebung der Gaza-Blockade notwendig. Die im Juni gebildete parteilose palästinensische Übergangsregierung, die auf einem Versöhnungsabkommen von Fatah und Hamas basiert und die so genannten „Quartettbedingungen“ akzeptiert hat, ist dafür der legitime Ansprechpartner und muss politisch gestärkt werden.

Die Hamas bleibt, ungeachtet der Aktivitäten ihres militärischen Flügels, eine populäre politische Partei. Der Dialog mit den politischen Vertretern der Hamas sollte deshalb nicht länger verweigert werden, die Bilanz der Isolationspolitik seit dem Wahlsieg 2006 ist ernüchternd. Ein solcher Dialog muss eine deutliche, direkte Kritik an der inakzeptablen Haltung der Hamas in Fragen der Menschen- und Frauenrechte sowie die Forderung nach Anerkennung Israels im Rahmen eines Friedensabkommens, das die Festlegung der Grenzen verbindlich regelt, einschließen. Voraussetzung ist, dass die Hamas wie z.B. nach dem letzten Krieg 2012 einen verhandelten, dauerhaften Waffenstillstand einhält und auf terroristische Mittel verzichtet. Nur durch eine politische Einbindung und eine nachhaltige Konfliktregelung wird sich langfristig auch die Demilitarisierung ihrer Milizen durchsetzen lassen.

Ohne Aufhebung der Blockadepolitik gibt es keinerlei Entwicklungsperspektive für die Menschen in Gaza und keine Chance für die Zweistaatenlösung. Die Arbeit der Entwicklungsorganisationen vor Ort, für die einige von uns tätig sind, kann ohne grundlegende Änderung des Status Quo bestenfalls auf eine kurzfristige Nothilfe beschränkt bleiben. Milliarden von Euro, die in Staatsaufbau oder Entwicklung fließen, sind fehlinvestiert, wenn sie in der aktuellen oder der nächsten dann unweigerlich folgenden Welle der Gewalt zerstört werden. Das schadet in erster Linie den Menschen vor Ort. Es ist aber auch ein fahrlässiger Einsatz von deutschen Steuermitteln und ein verfehlter Ansatz für die Entwicklungs- und Demokratiearbeit.

Wir bitten Sie

sich für die Erreichung eines nachhaltigen Waffenstillstandes einzusetzen, der das weitere Sterben von Zivilisten auf beiden Seiten verhindert und der massiv bedrohten, überwiegend jungen Zivilbevölkerung in Gaza dauerhaften Schutz bietet;
gegenüber Ägypten und Israel die Aufhebung der Blockade des Gazastreifens durchzusetzen, um eine Normalisierung des Güter- und Personenverkehrs zu ermöglichen und dabei israelische Sicherheitsinteressen durch internationale Beobachter und Unterstützung zu gewährleisten;
Nothilfe und Wiederaufbaumaßnahmen in Gaza bereitzustellen, aber nicht ohne auch Israels völkerrechtliche Verantwortung als Besatzungsmacht für den Wiederaufbau einzufordern;
die bereits anerkannte, im Juni eingeschworene palästinensische Einheitsregierung und ihre Regierungsgewalt über den Gazastreifen sowie Handlungsfähigkeit in den gesamten palästinensischen Gebieten inklusive Ostjerusalems mit Nachdruck zu stärken;
die Tötung von Zivilisten vor und während der Angriffe auf den Gazastreifen zu untersuchen, zu einer internationalen Untersuchung aktiv beizutragen und den Beitritt Palästinas zum Internationalen Strafgerichtshof zu unterstützen. Gleichzeitig die Zerstörung ziviler Infrastruktur (so wie die Bombardierung des einzigen Elektrizitätswerkes von Gaza, Kläranlagen, Krankenhäuser etc.), die seit Jahren mit EU- und bundesdeutschen Geldern finanziert wird, zu untersuchen und Kompensation von Israel einzufordern;
die restriktiven deutschen Rüstungsexportbestimmungen auch im Nahen Osten auf alle Konfliktparteien anzuwenden sowie die militärische Zusammenarbeit mit Israel auf den Prüfstand zu stellen;
sich mit Nachdruck für ein Ende der israelischen Besatzung der palästinensischen Gebiete einzusetzen und für beide Seiten verbindliche, völkerrechtskonforme Vorschläge für eine Konfliktregelung zu machen.


19. August 2014

Die Liste der Erst- und weiterer UnterzeichnerInnen finden Sie hier: https://sites.google.com/site/nahostexpertengaza/news
geschrieben von Offener Brief
adam
adam
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Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von adam
als Antwort auf Bruny vom 20.08.2014, 11:10:54
Adam, ein Volk welches weltweit kein Gehör findet, wird förmlich zum Terrorismus getrieben. Ob das Volk nun arabisch ist hat damit überhaupt nichts zu tun. Siehe PKK.


Bruny,

niemand darf sich zu Terror oder Verbrechen "treiben" lassen. Mit dieser Begründung wäre jedes Verbrechen zu legalisieren. Natürlich gäbe es dann auch keine Argumente mehr gegen das militärische Vorgehen Israels.

--

adam

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Bruny
Bruny
Mitglied

Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von Bruny
als Antwort auf adam vom 20.08.2014, 17:38:41
Tja Adam, das ist wahrscheinlich leicht gesagt für jemandem der nicht in einer ähnlichen Situation sein Dasein fristen muss. Wenn der Mensch nicht anders ticken würde, dann hätte es auch die dunkle Seite Deutschland's nicht gegeben.
Ich glaube kaum, dass einer von uns sich auch nur annähernd in die Lebenssituation der Palästinenser versetzen kann.

Bruny
nerida
nerida
Mitglied

Re: Hilferuf aus Gaza. Schaut nicht weg!
geschrieben von nerida
als Antwort auf olga64 vom 20.08.2014, 16:41:24
Bruny - wenn man Jordanien, dieses tapfere Land, auch zur Weltöffentlichkeit zählen sollte - dort leben sehr viele Palästinenser seit vielen Jahren. Man kann nur hoffen ,dass dieses Land nicht überrollt wird von diesem Terror.

in Jordanien beträgt mittlerweise der palästinensische Bevölkerungsanteil 80%.
Der regierende König ist mit einer Palästinenserin verheiratet.
In der Vergangenheit kam es in Jordanien immer wieder zu Rebellionen der Palästinenser, der blutigste Aufstand war 1970 und ist als "schwarzer September" in Erinnerung geblieben.
Daraus entstand die Terrororganisation mit Namen "schwarzer September" die unter anderem für das Massaker bei der Münchner Olympiade verantwortlich war. Viele Attentate auf den ehemaligen König Hussein, die er knapp überlebte, gingen auf ihr Konto. Erst der Mossad elemenierte diese Terrorzelle.
Es entstanden dann Terrorgruppen wie die PFLP unter Führung des George Habash, die für die Flugzeugentführungen und Terror weltweit verantwortlich waren - die Hamas ist ideologisch eine Nachfolgeorganisation. Deren Kampf und Terror richtete sich nicht nur gegen die Israelis sondern viele Palästinenser litten unter deren Willkür.
Wenn Deutschland sich weltöffentlich hier beweisen sollte, wie soll das geschehen?

das geschieht ja sowieso schon seit Jahren.
Die Hauptgeldgeber des Flüchtlingshilfswerk der UN für palästinensische Flüchtlinge die UNRWA sind allen voran die USA, dann folgt SaudiArabien die halb soviel wie die USA beitragen und die EU.
Deutschland ist zudem gerade in Gaza ein großzügigiger Geldgeber.
Die UNRWA versorgt inzwischen 4,6 Millionen Palästinenser. Bei ihrer Gründung 1950 waren es 900.000 Menschen.

Viele Führungspositionen der UNRWA in Gaza sind mit Hamas-Sympathisanten besetzt, so dass z.b. Canada keine Beiträge mehr leistet.
karl
karl
Administrator

Re: Offener Brief deutscher Nahostexperten an die deutsche Regierung
geschrieben von karl
als Antwort auf karl vom 20.08.2014, 17:35:27
Ich zitiere noch einmal aus dem offenen Brief der deutschen Nahost Experten, in der Hoffnung, dass wenigstens kürzere Abschnitte gelesen werden:
Die destruktive Blockade des Gazastreifens zu See, Land und Luft muss aufgehoben werden. Dies kann unter internationaler Kontrolle geschehen, die gewährleistet, dass keine Waffen in den Gazastreifen gelangen, um so den legitimen Sicherheitsinteressen Israels gerecht zu werden. Die israelische Zivilbevölkerung hat ein Recht auf ein Leben ohne Angst. Das gilt ebenso für alle Palästinenserinnen und Palästinenser. Fast 2.000 Opfer, nach UN-Schätzungen rund 80% Zivilisten, von denen wiederum nach UNICEF-Angaben bis zu 30% Kinder sind, dürfen nicht mit dem Argument des Anti-Terrorkampfes oder des Rechts auf Selbstverteidigung hingenommen werden. Die überwiegend jungen Menschen im Gazastreifen (mehr als die Hälfte der Bevölkerung ist unter 18 Jahre alt) brauchen dringend Perspektiven für ihre Zukunft. Sie benötigen eine bessere Ausbildung, ein Ende der Isolation und eine Normalisierung und Stabilisierung der Wirtschaft im Gazastreifen. Das würde einen entscheidenden Beitrag für die Sicherheit der Bevölkerung auf beiden Seiten leisten, denn eine rein militärische Bekämpfung von bewaffneten Gruppen, die sich von Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit nähren, wird aussichtslos bleiben und erreicht erfahrungsgemäß das genaue Gegenteil. Quelle
geschrieben von Deutsche Nahostexperten


Karl

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lupus
lupus
Mitglied

Re: Offener Brief deutscher Nahostexperten an die deutsche Regierung
geschrieben von lupus
als Antwort auf karl vom 21.08.2014, 07:17:38
Zitat aus dem Brief:
Die Hamas bleibt, ungeachtet der Aktivitäten ihres militärischen Flügels, eine populäre politische Partei. Der Dialog mit den politischen Vertretern der Hamas sollte deshalb nicht länger verweigert werden, die Bilanz der Isolationspolitik seit dem Wahlsieg 2006 ist ernüchternd. Ein solcher Dialog muss eine deutliche, direkte Kritik an der inakzeptablen Haltung der Hamas in Fragen der Menschen- und Frauenrechte sowie die Forderung nach Anerkennung Israels im Rahmen eines Friedensabkommens, das die Festlegung der Grenzen verbindlich regelt, einschließen. Voraussetzung ist, dass die Hamas wie z.B. nach dem letzten Krieg 2012 einen verhandelten, dauerhaften Waffenstillstand einhält und auf terroristische Mittel verzichtet. Nur durch eine politische Einbindung und eine nachhaltige Konfliktregelung wird sich langfristig auch die Demilitarisierung ihrer Milizen durchsetzen lassen.

Was soll man denn der Hamas " ungeachtet ihres militärischen Flügels" sagen ?
Es wirkt auf mich wie das Singen im finsteren Wald.
lupus
luchs35 †
luchs35 †
Mitglied

Re: Offener Brief deutscher Nahostexperten an die deutsche Regierung
geschrieben von luchs35 †
als Antwort auf karl vom 21.08.2014, 07:17:38
Der Brief der Nahostexperten wurde wie von mir auch bestimmt von vielen gelesen.
Aber den meisten geht es vermutlich wie mir : dieser Aufruf ist wie ein schwaches Rufen im starken Sturm- er wird nicht von jenen gehört, die es betrifft!

Luchs
sammy
sammy
Mitglied

Re: Offener Brief deutscher Nahostexperten an die deutsche Regierung
geschrieben von sammy
als Antwort auf luchs35 † vom 21.08.2014, 11:51:29
Die destruktive Blockade des Gazastreifens zu See, Land und Luft muss aufgehoben werden. Dies kann unter internationaler Kontrolle geschehen, die gewährleistet, dass keine Waffen in den Gazastreifen gelangen, um so den legitimen Sicherheitsinteressen Israels gerecht zu werden. Die israelische Zivilbevölkerung hat ein Recht auf ein Leben ohne Angst. Das gilt ebenso für alle Palästinenserinnen und Palästinenser.
geschrieben von Auszug aus dem "offenen Brief"..

luchs35, ich glaube der "Teufelskreis" in diesem "Konflikt" (zerstörerischer Krieg) kann nur wie oben angedacht, in kleinen Schritten durchbrochen werden.
Es gilt beiden Seiten ihre Grundlagen für "Krieg-/Kampfargumente" zu entziehen bzw. entbehrlich zu machen.

sammy
rehse
rehse
Mitglied

Re: Offener Brief deutscher Nahostexperten an die deutsche Regierung
geschrieben von rehse
als Antwort auf sammy vom 21.08.2014, 12:10:18
Ja, nur in ganz kleinen Schritten. Denn angeblich haben sich 87% der israelischen Bevölkerung für die Vernichtung der Hamas ausgesprochen.

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