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Internationale Politik Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen

adam
adam
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RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 03.07.2019, 17:38:28
Die Kriege der Mullahs? Du meinst Syrien und den Jemen?

Syrien ist viel eher der geförderte Bürgerkrieg der arabischen Golfstaaten und der USA als der des Iran und für  die Unterstützung der Huthis im Jemen gibt es mehr Behauptungen als Belege. 

Karl
geschrieben von karl

Das wurde nun oft genug beschrieben, Karl. Die Sauds wehren sich gegen den Umklammerungsversuch der Mullahs. Putin unterstütz diesen Plan, weil so die Chance besteht, an das Öl der arabischen Halbinsel zu kommen, um zu versuchen den Ölmarkt zu beherrschen. Zusammen mit dem Öl des Iran und aus Venetuela könnte dies gelingen. Warum glaubst du, ist Putin an Venezuela interessiert und wehrt sich Trump dagegen?

Ich wiederhole eine Aussage  von vor einigen Wochen: Der Iran ist der Unruhestifter im Nahen Osten: Die Ayatollahs versuchen, ihr Hedemoniebestreben durch die A-Bombe zu festigen.

Natürlich versuchen die Sauds auch, den Iran aus dem Jemen wieder herauszudrängen. Dafür braucht es keine Beweise mehr, denn ohne die Unterstützung der Huthis aus dem Iran gäbe es keinen Krieg im Jemen.

Das ist keine Meinung, Karl. Das ist eine Beschreibung, wie es dort in der Region zugeht. Ohne den Iran wäre dort Ruhe.

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adam

 
adam
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RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von adam
als Antwort auf dutchweepee vom 02.08.2014, 19:18:37
Saddam, Gaddafi, Assad, Janukowytsch ...die Destabilisierung ganzer Staaten funktioniert doch prima. Stellt Euch vor, das wären noch immer Staaten, die dem Westen politisch die Stirn bieten könnten. Am liebsten hätten die US-Falken wohl auch solche Zustände in Russland.

Honecker, Stalin, Tito, Franco, Breschnew, Mao, .........Um die Liste der von dir Unterstützten fortzusetzen. Einer fehlt noch. Na. wie hieß er gleich.....? Ach ja.... Putin! Ach Gottchen, dutchweepee!

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adam
Bruny
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RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von Bruny
als Antwort auf adam vom 03.07.2019, 19:36:35

Das ist nur deine Beschreibung, dass du ständig gegen den Iran hetzt ist nun hinlänglich bekannt. Gut dass du keinerlei Einfluß hast, sonst würde die Region bereits lichterloh brennen.


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adam
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RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von adam
als Antwort auf Bruny vom 02.08.2014, 19:22:14
Das hat leider so kommen müssen. Überall dort wo der Despot/Diktator ins Jenseits befördert wurde stellt sich das absolute Chaos ein. Wenn sich der Westen in Libyen einmischt, wird es den nächsten schlimmen Bürgerkrieg geben. Der Westen weiß nichts, aber auch gar nichts über die Mentalität der Stammesfürsten und der ca. 18 ethnischen Gruppen. Die Erde bebt an allen Ecken.
Meine Güte Bruny, halt ein! Oder nein, mach weiter, damit die Leser endlich die Logik derer versuchen können zu verstehen, die menschenverachtende Diktatoren den westlichen Demokratien vorziehen.

Weißt du Bruny, Kritik gehört zum demokratischen System, aber darauf, was dazu gehört, Diktaturen dem Rechtsstaat vorzuziehen, können Demokratien gern verzichten. Du liebe Zeit!

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adam
adam
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RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von adam
als Antwort auf Tina1 vom 02.08.2014, 19:13:10
"Drei Jahre nach dem Sturz Gaddafis gleitet Libyen ins politische Chaos ab: Bei Kämpfen zwischen bewaffneten Milizen wurden allein in den vergangenen Tagen 200 Menschen getötet. Der Westen muss sich in den Konflikt einmischen. Denn nur Verhandlungen mit internationaler Vermittlung können Libyen jetzt noch helfen. Eine Analyse. Bei den aktuellen militärischen Auseinandersetzungen zwischen Islamisten nahen Milizen und Kampfeinheiten des säkularen Lagers geht es ausschließlich um Macht: Erst hat man gemeinsam gegen Gaddafi gekämpft und dann ausgelotet, wie stark das andere Lager ist. Zunächst auf politischer Ebene, im 2012 gewählten Nationalkongress, wo Islamisten immer wieder versuchten, ihren Plan der Islamisierung Libyens durchzudrücken." Libyen
Das ist ein Text und Beitrag aus 2014. Die Beschreibung der Entstehung des Konfliktes war und ist richtig. Es war ein Fehler von der damaligen französischen uns englischen Regierung, die USA solange zu beknien, bis die USA mitmachten, aber angefangen haben sie den Konfflikt so wenig wie in Syrien.

Reden sich manche ihre Märchen eigentlich so lange selber ein, bis sie sie glauben? Und alles wegen einer Gehirnwäsche aus den 1960ern oder 1970ern? Irgendwann muß das doch mal vorbei sein!

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adam
Bruny
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RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von Bruny
als Antwort auf adam vom 03.07.2019, 19:48:21

Zwischen Kritik und Hetze ist ein himmelhoher Unterschied. Was du machst ist Hetze.
Und nun zeig mir ein einziges Land wo es der Bevölkerung besser geht nachdem der Despot/Diktator um die Ecke gebracht wurde. Zeig mir die Menschen die ihre Identität in diesen Ländern wieder gefunden haben, zeig mir ein Land das wieder zu seiner Blüte zurückgefunden hat.

 


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adam
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RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von adam
als Antwort auf Bruny vom 03.07.2019, 20:01:38

Weelche Identität? Welche Blüte? Damit war es mit dem Ende der großen Dynastien vorbei, unter denen es den Völkern allerdings auch richtig miserabel ging. Mit der Herrschaft des Islam ging es dann allen miserabel, nur den Diktatoren nicht, bis sie aufgehängt wurden oder sonstwie zu Tode kamen.

Der Untergang der Vorherrschaft des wissenschaftlichen, des toleranten Arabien, des Hüters der kulturellen, zivilisierten Menschheit, wurde um 600 p.chr.n. eingeläutet.

Du hetzt gegen mich Bruny, vom Thema hast du keine Ahnung!

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adam

karl
karl
Administrator

RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von karl
als Antwort auf adam vom 03.07.2019, 19:36:35
Adam:
"Das ist keine Meinung, Karl. Das ist eine Beschreibung, wie es dort in der Region zugeht. Ohne den Iran wäre dort Ruhe."
@adam,

das ist sogar eine sehr einseitige Meinung, die nur die propagandistischen Informationen einer Seite beachtet. Du bist nicht nur schlecht informiert Adam, sondern auch noch falsch dazu. 

Die iranische Führung ist mir unsympathisch, aber verantwortlich für die Verschiebung der Kräfteverhältnisse in der Region ist nicht sie. Das waren die USA mit ihrem mörderischen und verantwortungslosen Angriffskrieg im Irak, durch diesen haben sie dort die Schiiten an die Macht gebombt und gleichzeitig die Saat für den sunnitischen IS ausgebracht. 

Der Bürgerkrieg in Syrien wurde durch die Rebellenunterstützung durch die USA, Saudi-Arabien, Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate befeuert. Man hatte sich aber verrechnet. Die Alawiten hielten zu Assad auch viele Christen. Der als Bürgerkrieg getarnte Regimechange ging schief, auch weil Russland, der Iran und die Hisbollah der legitimen syrischen Regierung zu Hilfe eilten. 

Der Iran hat die Fehler der USA und ihrer Vasallen immer nur ausgenutzt. Der Machtzuwachs ist ihm in den Schoß gefallen. Jetzt ist er in der Region zu einflussreich geworden und er soll frontal angegangen werden. Wie üblich wird der Gegner zuvor als großer Teufel dämonisiert. Es ist zu befürchten, dass dies den Falken gelingt, aber die Hoffnung, dass die Falken verlieren, ist auch noch da. Ich jedenfalls vertrete die Auffassung, dass alles für den Frieden getan werden muss. 

Es gibt keine guten Bomben. Alle Völker wollen und dürfen leben. Bei fairem Interessenausgleich wäre dies auch möglich. 

Karl

 
Bruny
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RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von Bruny
als Antwort auf adam vom 03.07.2019, 20:12:28

Ja Adam, jeder der es hier wagt eine Meinung gegen den Mainstream zu haben, ist nicht informiert. Dabei bist du dermaßen falsch informiert, dass sich mir die Zehennägel kräuseln. Den Menschen in Libyen geht es deutlich schlechter seit al-Gaddafi umgebracht wurde. Den Menschen im Irak geht es miserabel seit Sadam Hussein umgebracht wurde, usw.
Und nein ich hetze nicht gegen dich, sondern ich schätze dich ein. Du hast ein riesiges Problem mit dem Islam und ganz besonders mit dem Iran. Besuche das Land, lerne seine Menschen kennen dann kannst du mit mir weiter diskutieren. Bis dahin, habe die Ehre oder so ähnlich.
 

adam
adam
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RE: Kämpfe bewaffneter Milizen in Libyen
geschrieben von adam
als Antwort auf karl vom 03.07.2019, 20:20:22

Karl,

du irrst dich ja nur im Zeitpunkt: Es ist ja durchaus nicht falsch, was du schreibst. Es paassierte nur nach dem Beginn der Auseinandersetzungen. Du solltest mal versuchen, das, was gegen deine ethischen Interessen (Zuordnung vom Begriff "Schuld" und seiner Aussage) ist, richtig einzuordnen. Nicht überall, wo geschossen wird, haben die USA den ersten Schuss getan. Auch in Syrien und Libyen nicht. Den ersten Schuss haben in Syrien die sunnitischen Islamisten getan, gegen die schiitischen Islamisten, die bereits vor Ort waren und im Jemen die schiitischen Huthis durch Geld des Iran. Danach kam das Wahren von geopolitischen Interessen.

Sympathien spielen für mich bei der Beurteilung keine Rolle, weil ich dort keine ethischen Interessen habe, denen zuwider gehandelt werden könnte. Ich ünsche die Sauds und die Ayathollahs gleichermaßen zum Kuckuck Sieh dir mal dutchweepee oder Bruny an. Sie argumentieren nicht, sondern schützen nur ihre ethischen Interessen, sogar so weit, daß sie die Diktatur der freien Gesellschaft vorziehen. Sie werfen, neben der Geschichte, alle Logik über den Haufen in ihren Schuldzuweisungen gegen den Westen, die USA. Sie können schon nicht mehr anders.

--

adam


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