Reim dich - oder ich fress dich!


HAUPTSACHE: REIM (Nicht: "Matthias"!)

Verdammt, ich schreib dich – ich schreib dich nicht!
Verflixt ich reim dich – es reimt sich nicht!
Verflucht ich will dich – mein „Gedicht“,
ich will dich einfach schreiben:

Eene meene Eiersuchen, heute gibt es Pustekuchen!
Gestern war ein schöner Tag, wie ihn jede/r gerne mag!
Morgen kriegst du einen Schreck! Und du bist weg!

„Schlichte Gedichte“ schreiben Geschichte…
Ist der Inhalt noch so flach –
Gereimtes macht mich einfach schwach!
Es drückt auf meine Tränen(?)drüsen
Bis ich anfange zu niesen!
Danach beginne ich zu träumen
und möchte nur noch eines: Reimen!

(Siehe Anfang!)


































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Kommentare (8)

omaria Hier noch eine "Ergänzung"
zum besseren Verständnis von *REIM*


omaria
elbwolf Was nun betrifft den Reim –
wer kennt ihn nicht, den Seim,
den uns verspricht ein Reimen,
bei dem wir Worte leimen,
und was am Ende schlicht
sich nennt dann ein Gedicht!
[/indent][i]elbwolf
kunvivanto von Hans ut Hamm

Blutdürstig saß die Zecke
in einer Himbeerhecke
und sah aus dem Verstecke
so eine kleine Schnecke,
die in dem tiefen Drecke
schon eine ganze Strecke
nur langsam kam vom Flecke.

Da sagte sich die Zecke:
"Bevor ich hier verrecke,
nur Himbeerdüfte schlecke,
kein Tröpfchen Blut entdecke,
beschlauch' ich mich mal kecke
am Blut der kleinen Schnecke."


Laut sprach zu diesem Zwecke
die ausgekochte Zecke
zur allerliebsten Schnecke:
"Ich bin kein alter Gecke,
jedoch mit dir ich stecke
gern unter einer Decke.
Drum bitte nicht erschrecke,
wenn ich die Zähne blecke,
womit ich nur erwecke
die Liebe dein, o Schnecke,
zu mir, der guten Zecke!"

Drauf zog die kluge Schnecke
ihr Weichteil mit dem Specke
zurück ins Hausverstecke
und meinte zu der Zecke
wie Ritter Götz, der Recke:
"Nun sei so gut und lecke
mich kreuzweis um die Ecke,
wo ich am besten schmecke!"
Roxanna Das Reimen ist eine feine Sach'
und ist auch niemals wirklich flach.
Ein kleiner Sinn steckt stets dahinter
im Frühling, Sommer, Herbst und Winter.
Es hält dich fit auch in der Birne,
kennst dann vielleicht gar die Gestirne.

Reimen macht viel Spaß und Freude
an jedem Tag und nicht nur heute.
Drum lasst uns reimen bis es kracht
solang' es uns und andern Freude macht.
Und eh' mir nun geht das Pulver aus,
sag' ich jetzt, hier ist aus die Maus.

Wir sehen uns, liebe Omaria . Herzlichen Gruß von

Roxanna
Britt Da hab ich es nun weit gebracht
Derblecken tut mir mein Gedicht….
Wie schön, dass ihr vielleicht gelacht
Jetzt seid ihr Teil von der "Geschicht"...


eleisa Hast Du einmal die Lust auf`s reimen,
dann lasse deine Gedanken eilen
schieb hin und her die Wortgebilde
und stimme deine Leser milde...
hl Bitte, weiter reimen, omaria!
immergruen kann doch jedermann
und es ist dabei nicht wichtig,
ob man den Sinn verstehen kann.
Hauptsach ist, es reimt sich richtig !

omaria, reimen kann wirklich jeder, der ein Gefühl für Rhythmus und Wort hat. Nur kann man dem Reim nicht immer den gewünschten Sinn unterlegen, da sind wir ihm (dem Reim) wirklich unterlegen und müssen uns das Hirn zermartern, bloß meistens kommt dann nichts Gutes dabei heraus. Höchstens Flaches wie Du richtig argumentierst. immergruen

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