Aktuelle Themen Perverse Praktiken?

Edita
Edita
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von Edita
als Antwort auf Bruny vom 27.10.2014, 14:13:49
Ich wollte Dich auch nicht nerven, ich war selber erstaunt, daß das mal ein typischer Frauenberuf war!
Keep cool Baby, aber das ist in Deinem Beruf wahrscheinlich ein hehres Ziel, wo man doch immer " unter Strom und Spannung " stehen muß und steht!

Edita
Bruny
Bruny
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von Bruny
als Antwort auf Edita vom 27.10.2014, 14:44:55
Ach nööö Edita, Du nervst mich mit Sicherheit nicht. Und auch ich habe inzwischen gelernt dass mich Stress krank macht, also kann ich ihn heute getrost ad acta legen.

Bruny, die froh ist nicht mehr jung zu sein
olga64
olga64
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von olga64
als Antwort auf meli vom 27.10.2014, 13:28:07
Und wenn sie dann "abgewirtschaftet" sind, dann dürfen sie Kinder gebären, für die sie auch nicht mehr die Nerven haben???

Meli[
geschrieben von meli
/quote]

Das lassen sich doch gutausgebildete und selbstbewusste Frauen schon längst nicht mehr gefallen. Vielleicht war das früher so, als Frauen von allen Seiten gedrängt wurden, spätestens mit 25 Jahren schon einige Kinder in die Welt gesetzt zu haben und dann lebenslang den verpassten Chancen hinterher weinten, zumal wenn der Partner längst vom Acker war und sich einer anderen zugewandt hatte.
Seit ca 50 Jahren entscheiden Frauen selbst, ob, wann und mit wem sie Kinder wollen. Und "abgewirtschaftete Frauen" habe ich oft mehr aus dem Milieu der unzufriedenen Hausfrauen erlebt, die dann auch später von Altersarmut bedroht sind, bzw. sich nicht vom ungeliebten Partner trennen können, weil sie nicht wissen, wovon sie leben oder die Miete bezahlen sollen.
Gestern Abend bei Jauch wurde dieses Thema - wie ich finde - gut und sachlich abgearbeitet. Der einzige Ausreisser war Ranga Yogeswahr, der seine männlichen Monologe unter das weibliche Volk streute. DA fand ich den mittlerweile 90-jährigen ERfinder der Pille schon zeitnaher - er war zugeschaltet - der erklärte, dass social freezing nicht mehr aufzuhalten sei und es letztendlich die Entscheidung der Frauen sein wird (aber der jüngeren). Olga

Anzeige

karl
karl
Administrator

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von karl
als Antwort auf olga64 vom 27.10.2014, 16:12:05
Der einzige Ausreisser war Ranga Yogeswahr
Das stimmt so nicht ganz. In wichtigen Punkten stimmte ihm die ZEIT-Journalistin zu. Im übrigen ist der "Durchblick" nicht demokratisch erhältlich. M. E. war Ranga Yogeshwar derjenige, der die sinnvollsten Aussagen gemacht hat. Er war mir durch und durch sympathisch.

Karl

P.S.: Ich finde es traurig, wie sexistisch sich inzwischen einige Frauen äußern. Es mag ja sein, dass Männer biologisch verzichtbar und zukünftig eingefrorene Spermien einiger weniger Einsteins und Astronauten ausreichen, um den "Supply" für Jahrtausende sicher zu stellen. Ob Frauen glücklicher sind, wenn sie endlich zu Mannwesen mutiert sind, darf jedoch hinterfragt werden.
Bruny
Bruny
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von Bruny
als Antwort auf karl vom 27.10.2014, 16:50:31
Oooch Karl, die Zeit Journalistin die ein Kind von 8 Jahren hat und sich vorher ihre Eier einfrieren ließ um sie anschließend zu vernichten? Da war mir die junge Dame schon lieber die offen und ehrlich gestanden hat, dass sie noch nicht bereit ist für Kinder. Vielleicht wird sie es auch nie sein, doch das ist nicht unsere Angelegenheit.
Und wer hat sich denn jetzt sexistisch geäußert? Ist es sexistisch wenn ich bemerke, dass es anscheinend gesellschaftlich normal ist für einen 80jährigen ein Kind zu zeugen als für eine 35jährige zu sagen sie sei noch nicht bereit.
Ich persönlich kenne auch keine Frauen die zu Mannwesen mutieren wollen. Wozu auch? Für mich ist das immer ein Argument wenn bessere nicht vorliegen.
Wartet doch einfach mal ab wie viele Frauen das Angebot von solchen Firmen annehmen werden. In den USA denke ich, wahrscheinlich mehr.
Bruny
olga64
olga64
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von olga64
als Antwort auf karl vom 27.10.2014, 16:50:31
Na ja Karl, wenn das einzige Argument für Herrn Yogeswahr sein sollte, dass ihm eine der teilnehmenden Damen partiell zustimmte, ist das schon ein wenig schwach für einen, der gerne im TV viel und lange redet und zwar anscheinend zu allen Themen.
Übersehen wurde auch von ihm, dass es nicht immer die Frauen sind, die die Reproduktion auf später verschieben. ES gibt immer mehr Männer, die dies ebenfalls machen und sich auch nicht entscheiden können. Auch die Spermien derselben werden mit den Jahren nicht unbedingt einsatzbereiter.
Ich bleibe dabei, auch wenn sich manche Männer über diese Sache stark aufregen - es ist und bleibt die Entscheidung von Frauen und zwar der jüngeren. Nicht umsonst ist die Akzeptanz bei den alten Frauen sehr gering - aber bei den jungen sehr hoch. So soll es sein. Olga
PS Was ist übrigens ein Mannwesen? Diesen Ausdruck habe ich lange nicht mehr gehört - reicht es dafür, wenn frau einen Hosenanzug trägt?

Anzeige

luchs35
luchs35
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von luchs35
Es gibt bei jungen Frauen noch ganz andere Gedanken, als nur wegen einer angestrebten Karriere vorläufig aufs Kinder bekommen verzichten zu wollen. Diesen Blickwinkel habe ich gestern bei einem Besuch von zwei zwanzigjährigen Frauen erfassen können. Beide sagten, dass sie Kinder einer Karriere eher vorziehen würden, aber : die heutige , negative Weltsituation , die ja wirklich zu denken gibt, erhoffen beide Frauen nach 10- 15 Jahren mehr überblicken können, bevor sie Kinder in die Welt setzen, die eine ungewisse Zukunft vor sich haben. Sollte sich nichts zum Besseren entwickelt haben, wollen beide lieber ganz auf Kinder verzichten – und ich weiss, dass beide sich immer Kinder gewünscht haben, obwohl sie tüchtig ihre Karrierleiter vorbereiten. Ihre Aussagen klangen in meinen Ohren eher traurig, als der Karriere zuliebe dem Einfrieren ihrer Eier zugewendet.
Das angebliche Wort Luthers , wonach er zuversichtlich heute noch ein Bäumchen pflanzen würde, sollte morgen die Welt untergehen, stiess bei ihnen auf taube Ohren.
Ich fand es ausgesprochen traurig, dass die jungen Frauen, die ja ihre eigene Kinderzeit noch nicht lange hinter sich haben, sich auch solche Gedanken machen müssen.
Luchs
Allegra
Allegra
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von Allegra
als Antwort auf karl vom 27.10.2014, 16:50:31

...
M. E. war Ranga Yogeshwar derjenige, der die sinnvollsten Aussagen gemacht hat. Er war mir durch und durch sympathisch.

Karl
geschrieben von karl

Da schließe ich mich an.
Die Einstellung von Sharon Berkal fand ich lebensabgewandt und unerträglich.
Allegra
olga64
olga64
Mitglied

Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von olga64
als Antwort auf Allegra vom 27.10.2014, 17:24:42
So verschieden sind die Sichtweisen. Die Regisseurin erklärte ja, dass sie auch dem Wunsche ihres Freundes entsprechen möchte, aber vernünftigerweise derzeit nicht bereit und in der Lage ist. DAs ist doch eine ehrliche Aussage und es ist gut und richtig, dass Frauen hier die Wahl haben. Im Gegensatz zu früher, wo ihnen der Kinderwunsch oft von Familien und MÄnnern oktroyiert wurde und sie dann allein damit fertig werden mussten, weil sich die Männer nicht verantwortlich fühlten. Die ändern ihre Gangart ja meist erst dann, wenn sie im hohen Alter noch eine junge Frau abbekommen, die bereit ist, mit ihnen Kind(er) in die Welt zu setzen, dann aber weiterarbeiten und der Vater-Opa bleibt zuhause und tollt mit den Kleinen rum. Olga
Re: Perverse Praktiken?
geschrieben von meli
als Antwort auf olga64 vom 27.10.2014, 16:12:05
Liebste Olga,

wieder einmal nur einen Teil zitiert, also aus dem Zusammenhang gerissen.

Wenn ich wieder einmal die gebetsmühlenartigen Vorstellung Deinerseits zu Frauenleben lese, kann ich nur noch den Kopf
schütteln.

Es ist immer und immer wieder das Gleiche.
Dass es Entwicklungen gibt, Frauen, die andere Lebensvorstellungen hatten, gab es in der Tat schon immer.
Aber dass es seit 50 Jahren überwiegend selbstbewußte Frauen gab?? Das wäre schön gewesen.
Dann sähe unsere gesellschaftliche und politische Landschaft wahrscheinlich ein wenig anders aus.

Noch heute muss darum gekämpft werden, dass die Frauenquote in den Führungsetagen nicht verhandelbar ist.

Noch immer werden Frauen beruflich ausgebeutet, verdienen weniger als Männer bei gleicher Arbeit oder, wenn sie zu einer anderen Lebensform als der Karriere entscheiden, fallen sie Spott und Häme.

Meli

Anzeige