Forum Politik und Gesellschaft Internationale Politik Ist Nordkorea auf Selbstmord gebürstet?

Internationale Politik Ist Nordkorea auf Selbstmord gebürstet?

wolfgang
wolfgang
Mitglied

Re: Ist Nordkorea auf Selbstmord gebürstet?
geschrieben von wolfgang
die leute von der amerikanischen defense intelligence agency (das sind die, die schon bei saddam hussein die bombe "entdeckten") behaupten, dass kim jong un die bombe habe. man darf ihnen nichts glauben. das sind werber für den krieg, wesentlicher bestandteil des amerikanischen militärisch-industriellen komplexes, unglaubwürdige agitprops.
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w.
sittingbull
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Re: operationsplan 5030
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf hafel vom 12.04.2013, 08:26:26
@ hafel

du wird nicht umsonst "kaiser" gerufen ... mein lieber .

nur wer es vermag , in 9 min. einen langen und ob seiner dichte nicht unbedingt einfachen artikel
auf seine stichhaltigkeit zu überprüfen , gebührt dieser respekt .

sitting bull
hafel
hafel
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Re: operationsplan 5030
geschrieben von hafel
als Antwort auf sittingbull vom 12.04.2013, 11:25:09
Der Ruf kommt nur von Dir, verallgemeinere hier nicht.

Mir reicht die Redaktion. Ich lese ja auch keine rechten Artikel.... und eben auch keine Linken.

Deine Meinung ist für mich auch sehr, sehr unbedeutend.

Hafel

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sittingbull
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Mitglied

Re: operationsplan 5030
geschrieben von sittingbull
als Antwort auf hafel vom 12.04.2013, 18:05:23
Mir reicht die Redaktion. Ich lese ja auch keine rechten Artikel.... und eben auch keine Linken.


bei soviel demokratischer willensbildung ...
will ich auch nicht unnötig stören .

sitting bull
luchs35
luchs35
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Reformen nach chinesischem Muster?
geschrieben von luchs35
Die Schweiz hat sich als Gastland für ein Sechsergespräch zur Lösung des Koreakonfliktes angeboten. An den Verhandlungstisch sollen Nord-und Südkorea, China, Russland,Japan und die USA. Das vermeldete die russische Nachrichtenagentur Itar-Tass nach einem Gespräch mit dem russischen Außenminister Lawrow anlässlich seiner Verhandlungen über bilaterale Zusammenarbeit zwischen der Schweiz und Russland.

Auch wenn dafür noch kein Zeitpunkt oder gar die Zustimmung der angesprochenen Länder offiziell vorliegt , glaube ich kaum, dass ein russischer Außenminister das einfach so auf "Verdacht" rauslässt. Dazu gehört auch die Meldung in den Nachrichten , dass Nordkorea zwar in Richtung Japan Drohgebärden macht, in Nordkorea selbst jedoch den eigenen Leuten versichert, dass es keinen Krieg gebe, sondern die Soldaten bei der Ernte eingesetzt würden.

Sollte es wirklich zu diesen Verhandlungen am runden Tisch kommen - egal wo - wäre das wirklich erstrebte Ziel von Kim Jong Un fürs Erste erreicht, und der unglückselige Beschluss von Jalta hätte vielleicht eine Chance, wenigstens zum Teil revidiert zu werden.

Allerdings stelle ich mir das sehr schwierig vor . Kim Jong Un muss sich innenpolitisch absichern : gegen die Machtelite, die Neuerungen misstraut , aber auch im Volk, das seit vielen Jahrzehnten nur hört, dass es in einem "Arbeiter-und Bauernparadies" lebt und nichts anderes kennt. Ob dieser Jungdiktator , der in seiner Ansprache anlässlich seiner Amtseinsetzung Reformen nach chinesischem Muster ( "Werdet reich, aber haltet politisch still") und Öffnung versprochen hat, dies wirklich stemmen kann, bleibt dabei aber offen.

Und nicht zu vergessen: Auch ohne Krieg in Korea wird die Krise die globale atomare Bedrohung erhöhen, denn das Wettrüsten geht so oder so weiter.

Luchs
karl
karl
Administrator

Re: Reformen nach chinesischem Muster?
geschrieben von karl
als Antwort auf luchs35 vom 13.04.2013, 14:39:24
Liebe Luchs35,

ich wünsche der Schweiz allen Erfolg. Vielleicht führt Verhandeln anstatt nur Boykottieren vielleicht doch einmal zu einem positiven Ergebnis. Ich hatte nach dem letzten Atombombentest das Thema eröffnet " Konfrontation, Sanktionen und Isolieren führten nicht zum Erfolg: Atombombentest in Nordkorea.... ", was ja sehr kontrovers diskutiert wurde. Aber offensichtlich hat die bisherige Politik keine positiven Ergebnisse gebracht, also sollte man sie ändern.

Karl

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luchs35
luchs35
Mitglied

Re: Reformen nach chinesischem Muster?
geschrieben von luchs35
als Antwort auf karl vom 13.04.2013, 21:55:20
Aber offensichtlich hat die bisherige Politik keine positiven Ergebnisse gebracht, also sollte man sie ändern.
geschrieben von Karl


Ja, lieber Karl, da teilen wir die Ansicht, wobei ich noch einmal wiederholen möchte, dass dies ein sehr harter und langer Prozess werden dürfte, der noch vor Beginn manchen Stolperstein aus dem Weg räumen muss.

In der Schweiz sagt man treffend dazu, die "Spieße müssen bei Verhandlungen gleich lang sein" . Deshalb wohl auch dieses derzeitige Getöse, Nordkorea und sein Jungdiktator will ernst genommen werden, sollte es tatsächlich über kurz oder lang zu Verhandlungen kommen - Rückschläge - auch aus Angst- mit eingerechnet.

Luchs35
olga64
olga64
Mitglied

Re: Reformen nach chinesischem Muster?
geschrieben von olga64
als Antwort auf luchs35 vom 13.04.2013, 14:39:24
[quote=luchs35]Die Schweiz hat sich als Gastland für ein Sechsergespräch zur Lösung des Koreakonfliktes angeboten. An den Verhandlungstisch sollen Nord-und Südkorea, China, Russland,Japan und die USA.

Luchs
geschrieben von luchs


Ja, vielleicht hilft es ja? Immerhin war der junge Kim Yong einige Jahre auf einem Schweizer Internat - und böse STimmen (?) munkeln ja, dass hohe Vermögen der Kim Yong-Dynastie nach wie vor in der SChweiz lagern.
Ich denke aber, nur China wird Möglichkeiten haben, auf Nordkorea einzuwirken - Japan war ja selbst Kolonialmacht in Korea (und hat dort wüst gehaust - so lange ist dies ja noch nicht her).
Vergessen sollte auch nie werden ,dass auch Südkorea bis vor ca 25 Jahren ähnlich diktatorisch regiert wurde. Der Vater der jetzigen Regierungschefin war ähnlich brutal - er und seine Frau, die Mutter der Regierungschefin, wurde ja umgebracht vom Volk. Inwieweit dies auch Gespräche mit Nordkorea unmöglich macht, muss die Zeit zeigen. Vorläufig scheint Nordkorea ja nur Schmäh-Adressen an die südkoreanische Regierungschefin zu richten. Olga
luchs35
luchs35
Mitglied

Re: Reformen nach chinesischem Muster?
geschrieben von luchs35
als Antwort auf olga64 vom 15.04.2013, 17:11:49
Nun will auch Südkorea Uran anreichern, natürlich nur, um Atomkraftwerke betreiben zu können. Was auch sonst? Aber die USA ist über den Wunsch seines Verbündeten höchst beunruhigt, weil der Nuklearkooperationsvertrag, den die USA mit Südkorea abgeschlossen hatte, 2014 ausläuft.
Wie dann das neue Abkommen aussehen wird, könnte eine Überraschung sein - und zwar keine angenehme.

Auch Japan ist technisch und materiell längst in der Lage , innerhalb von zwei Monaten Atomwaffen zu bauen.

Der Atompoker in dieser höchstsensiblen Zeit nimmt jede Seite als Provokation auf.

Bleibt eigentlich nur die schwache Hoffnung, dass es wirklich zu diesem Sechsergespräch kommt, sofern da dann auch die Vernunft siegt und das Wettrüsten nicht neue Dimensionen annimmt.

Luchs35
adam
adam
Mitglied

Re: Reformen nach chinesischem Muster?
geschrieben von adam
als Antwort auf luchs35 vom 15.04.2013, 18:38:11
Ja Luchs,

ein Poker, bei dem nicht einmal die Umstehenden erkennen können, wer blufft. Man stelle sich vor, Nordkorea hätte gar keine Kernwaffen und trotzdem kann die Welt in die Luft fliegen.

Das alte Lied wie bei den Computern: Jeder macht mal einen Fehler, aber um richtigen Mist zu bauen, braucht es einen Computer. Entsprechend bei Staaten: Zwischen allen Völkern kann es mal Geplänkel geben, aber um eine richtige Katastrophe herauf zu beschwören, braucht es Regierungen.

--

adam

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