Irrwege der Gefühle!

Es ist merkwürdig, dass unser Gedächtnis manche Erinnerungen hervorruft, auch wenn viele Jahre vergangen sind.
So werde ich die Geschichte aus dem wahren Leben niederschreiben. Solche Ereignisse kommen in unserem Leben vielmals vor, trotzdem ist diese Geschichte sehr lehrreich.

Als ich noch berufstätig war, wurde ich ehrenamtlich als Schöffe ins Gericht unserer Stadt gewählt. Das sollte bloß für 6 Monate sein. Ich war dort 1 Jahr. Es war ja nicht oft, dass man im Gericht sein sollte. Manchmal 2-mal im Monat, manchmal kein Mal.
Am Anfang war es für mich sehr schwer in eine Welt einzutauchen, von der ich bloß im Kino oder in der Zeitung gelesen habe. Es ist aber ein anderes Gefühl, wenn man persönlich im Gericht sitzt und zuhört, was Menschen erleben.

Es waren die kleinen Delikte, denen ich zugeteilt wurde. Überwiegend waren es Streitereien, Schlägereien in der Familie. Auch bei Scheidungen war ich ein paar Mal.
Es war für mich nicht leicht, so eine Konfrontation des Lebens zu erfahren. .
Mir wurde nach jeder Sitzung bewusst, was für ein Glück ich habe. Ich war dankbar für mein Leben, wo Glück und Liebe in der Familie vorhanden war.
Eine Sitzung werde ich nie vergessen

Nach so vielen Jahren sehe ich immer noch die zarte Frau vor meinem inneren Auge, wie sie die Hände immer wieder vor ihr Gesicht legte. Die Augen der Frau waren voller Tränen als sie anfing zu erzählen:
„Ich bin seit 16 Jahren verheiratet, habe 3 Kinder geboren, Jungs. 15, 10 und der jüngste 5 Jahre alt. Ich habe meine Jugendliebe geheiratet, meine erste und letzte Liebe des Lebens. Wir machten unser Abitur, wollten zusammen studieren. Er wollte Bauingenieur werden, ich wollte Betriebswirtschaft studieren. Leider musste ich mein Studium nach 4 Semestern aufgeben. Ich wurde schwanger. Damals wurde geheiratet.
Ich bekam eine Anstellung in einer großen Firma. Mein Studium habe ich leider nicht beendet, trotzdem habe ich mich schnell eingearbeitet. Nach der Geburt von meinen ersten Sohn hatte ich bloß 4 Monate Erziehungsurlaub. Die Schwester meiner Mutter kümmerte sich um das Kind.
Schnell wurde meine Arbeit anerkannt und ich wurde befördert als Abteilungsleiterin für den Einkauf. Mein Mann hatte sein Studium erfolgreich beendet. Er war sehr ehrgeizig. Seine Karriere im Beruf war ihm sehr wichtig. Als unser jüngster Sohn auf die Welt kam, war er Direktor für Technik in einer der größten Firma unserer Stadt.
Meine Ehe war sehr gut. Wir verstanden uns. Ich führte den Haushalt und ging noch meiner Arbeit nach. Die Tante half mir so gut sie konnte.
Jedes Jahr haben wir zusammen mit unseren Kindern Urlaub verbracht. Es waren Ferienorte an der Ostsee oder in den Bergen. Ich war glücklich. Wir haben uns nicht gestritten, wenn wir Meinungsunterschiede hatten, dann wegen der Kinder oder Anschaffungen für den Haushalt. Das Leben verlief so, wie in vielen Familien mit Kindern.

Aber es wurde anders .Diesen Tag vergesse ich nicht. Es war ein Betriebsausflug. Jedes Jahr wurde so ein Ausflug gemacht. Sehr oft konnte ich nicht mitfahren .Dieser Tag, an dem ich mich entschlossen habe doch zu fahren, (es war vor 17 Monaten) würde ich gerne aus meinem Leben streichen. Mein Mann, der sich niemals für so einen Ausflug interessierte, ist mit gefahren. Ich wusste nicht, warum er so plötzlich zusagte. Schon beim Einsteigen in den Bus sah ich, wie nervös er sich umschaute Dann sah ich sie. Es war die dunkle Schönheit, die erst vor kurzem in unsere Firma angefangen hatte zu arbeiten. Sie war 7 Jahre jünger als ich.
Die Blicke meines Mannes waren auf sie gerichtet. Ich konnte es nicht begreifen. So sah ich noch niemals meinen Mann. Als würde ich nicht an seiner Seite stehen, zog er in der Richtung Ines. Dann sagte mein Mann: „Ach, ich habe dir vergessen zu sagen, dass Ines, eure neue Generalsekretärin, in unserer Firma ein paar Jahre gearbeitet hat. Komm wir werden uns zusammensetzen.“ Erst jetzt kam eine leise Ahnung in mir auf. Ich spürte die Kälte, die sich um mein Herz legte. Das sind vielleicht die Ausreden in den letzen Monaten: angebliche Überstunden am Samstag, auch ein paar Stunden am Sonntag. Ich war manchmal unzufrieden, dass er durch die Karriere die Familie so vernachlässigte. Dass er eine andere Frau treffen könnte, dass hätte ich niemals geglaubt. Nach diesem Ausflug habe ich mit keinem Wort verraten, dass ich Zweifel in mir spürte. So ging es weiter. Als er wieder, wie so oft zuvor sagte, dass ich nicht auf ihn warten soll, er werde auswärts essen, wurde für mich alles klar. Ich wusste, er ist nicht in der Firma. Ich rief dort an. Der Portier sagte das, was ich schon ahnte: „Es ist niemand mehr im Haus.“ Ich wollte nicht mehr still sein. Ich wollte wissen, was ihm unsere Familie noch bedeutet. Wäre ich doch besser still geblieben, vielleicht wäre es nicht so gekommen.
Es wurde still in dem Gerichtssaal als man der Frau ein Glas Wasser brachte und ihr Zeit lies, ihre Tränen, die ihr über das Gesicht liefen, zu trocknen.
Sie hat am diesen Tag auf ihren Mann gewartet und ihn zur Rede gestellt. Und sie fuhr weiter fort. Das war das Ende ihrer Ehe. Er sah sie an und mit einer Stimme, die sie bis ins Mark traf sagte er: „So, endlich ist es heraus. Ja, ich liebe Ines schon über 1 Jahr. Ich will schon nicht mehr. Das Spiel ist aus, ich ziehe noch heute zu ihr. Weißt du überhaupt was Leidenschaft ist? Über so viele Jahre habe ich gelebt und wusste es nicht. Diese Frau hat mir gezeigt, wie glücklich ein Mann sein kann.“
Was mit mir im diesen Moment geschehen ist weiß ich nicht. Als würde eine Wand vor mir stehen. Kein Wort kam über meine Lippen, als er die Tür hinter sich zuschlug. Das war vor einem Jahr. Heute soll ihre Scheidung ausgesprochen werden.
Sie will aber ihren Kindern den Vater nicht wegnehmen lassen. Sie bittet das Gericht, diese Zeit zur verlängern. 1 Jahr Trennung ist nicht genug, um eine Scheidung auszusprechen, die Kinder werden ihren Vater (aufgrund der Trennung) nicht mehr so nahe stehen.
Sie liebten ihren Vater, sie liebt ihren Mann und wird ihn immer lieben.
Nach dieser Anhörung hat das Gericht 14 Tage Pause in der Verhandlung angeordnet.

Als ich aus dem Gerichtssaal kam, war ich erschüttert Dann sah ich den Mann, der mit erstarrtem Gesichtsausdruck auf der Bank saß und seine Ehefrau ansah. Sie war voller Anmut, schlank. Das Kostüm brachte ihre zarte Figur noch mehr zur Geltung. Dann kamen unerwartet 3 Jungs auf die Frau zugelaufen. Der kleinste aber rief von weitem: „Vati, Vati!“ und schlang seine beide Hände um den Hals des Mannes. Ich konnte nicht weiter gehen, auch die noch Anwesenden, die sich auf dem Korridor befanden, waren erschüttert vom Anblick dieser Kinder. Von der Frau, die um ihre Fassung kämpfte. Die ihre Tränen trocknete, die ihr pausenlos über das Gesicht liefen. Der Mann stand mit dem Kind auf dem Arm, ging auf seine Frau zu, umarmte die zwei älteren Söhne. Eine ältere Frau kam dazu und entschuldigte sich bei der Frau, dass die Jungs sie abholen wollten, um bei ihr zu sein in dieser Stunde. Der Mann drehte sich zu der älteren Frau und sagte: „Danke dir, Tante Hilde, dass du es so gemacht hast. Danke dir! Ich war so blind. So viele Monate habe ich meiner Familie solche Sorgen gemacht. Es war Leidenschaft, die meine Gefühle einen Irrweg gehen ließen.“ Dann nahm er die Hand seiner Frau und sagte: „Ich werde den Antrag auf Scheidung zurück nehmen. Erst im Gerichtssaal habe ich mich für mein Verhalten dir gegenüber und den Kindern geschämt. Ich habe sehr viele Fehler begangen. Kannst du mir verzeihen?“
.
Nicht jede Gerichtsverhandlung endet mit so einem Ausgang, aber diese Frau hatte mit ihrer Liebe und Stärke bewiesen, dass manche Irrwege ihren richtigen Weg finden.
Tilli





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Kommentare (25)

tilli † Solche Geschichten sind in der heutigen Zeit öfters zu hören.Nicht jede
hat ein Gutes Ende.Männer verfallen einer anderen Frau öfters und verlassen Familie ohne Verantwortung für die Erziehung der Kinder.

Aber ich kenne auch Frauen, die verlassen ihre Kinder für einen anderen Mann.
Das ist schon sehr schlimm.Denn Kinder brauchen beide Eltern,aber wenn eine Mutter ihre Kinder verlässt, ist es eine Tragedie.
Grüße Tilli
hijona schön wenn ein S...... gesteuerter Mann doch wieder zur Vernunft kommt.
Ja, der Wahn ist kurz, die Reue lang.
tilli † Das Leben schreibt Geschichten, die sich der beste Autor nicht ausdenken könnte.
Ich bin alt geworden, habe Zeit, zuviel Zeit.Die Erinnerung an mein Leben.Viele Geschichten könnte ich noch schreiben. Wenn die Zeit es erlauben wird.
Ich habe sehr viele interessante Menschen kennen gelernt.
Ich danke, das du meine Geschichten liest.Das freut mich sehr.
Grüße Tilli
melody Du schreibst mit soviel Gefühl und noch mehr Herzenswärme. Wenn man deine Geschichten liest spürt man ganz deutlich, wie sehr du mitleidest, dich mitfreust, einfach wie du mitempfindest und miterlebst.

Du bist authentisch und darum macht es Freude deine Geschichten zu lesen.

Ganz liebe Grüße von Christina
tilli † Silvy,du hast im Leben vieles erlebt und uns beschrieben. Jede Scheidung, ist ein Weg, voller Streit, der die Menschen noch weiter auseinander bringt.Diese Geschichte, hat mich darum so bewegt,weil Sylvia um die Liebe ihres Mannes gekämpft hat.Wie du ja schreibst, ist so ein Ausgang sehr selten.

Danke und grüße Tilli
ashara Diese Geschichte rührt einem das Herz, sie ist sehr schön geschrieben!
Leider gehen solche Geschichten meist nicht gut aus, meistens wird dazu noch gestritten bis zum geht nicht mehr. Das finde ich dann sehr traurig.
Aber dann ist es umso schöner, wenn so etwas dann auch mal gut ausgeht.
Danke für die schöne Geschichte.

Lieb grüsst Dich
Deine Silvy
tilli † Danke für dein Kommentar.Wie die Geschichte weiter ging?
Das habe ich in meinem Kommentar geschrieben.
Viele Grüße Tilli
stefanie Ich kann nach dem Lesen der Geschichte nur mit ladybird sagen:Einatmen, Luft amhalten und Ausatmen. So ging es mir. Wie wird die Geschichte ausgehen?
Danke,liebe Tilly sagt Stefanie
tilli † Liebe Sigrid!
Manche Wunden verblassen, aber die Erinnerung bleibt.
Das erlebte ist immer da. So gerne möchte man viele Stunden vergessen.
Manchmal, werden wir durch solche Schicksalsschläge, stärker.
Manche zerbrechen und stehen nie auf.Diese Frau, hat für ihre Kinder,das
beste im Lebe gerettet, eine glückliche Kindheit für ihre Kinder.
Danke Sigrun für dein Kommentar und viele Grüße
Tilli
tilli † Jeder Kommentar ist ein Aufruf der Seele.Jeden Mensch empfindet anders. Das ist ja normal.Jeder möchte,das im Leben alles glatt geht.Aber so ist es auch nicht.
Darum ist für mich jede Minunte des Glüks so wertvoll,das Jahre der Verzweiflung
verblassen.
Danke für dein Kommentar.
Viele Grüße Tilli
omasigi waehrend ich diese Geschichte gelesen habe kamen mir die Traenen.
Eine Geschichte die zum Schluss einen positiven Ausgang hatte.
Es sind seelische Wunden geschlagen worden, die wieder verheilt sind.
Verheilt durch echte Liebe.
Danke liebe Tilli, dass Du uns so aus Deinem erlebnisreichen Leben teil
nehmen laesst.

Sigrid
tilli † Manchmal denke ich,das Menschen keine Gefühle zeigen wollen.Das ist nicht INN!
das ist total falsch. Menschen im Süden sind spontan,zeigen Gefühle ,sind gesünder.
Wie es auch sei, ein Leben ohne Gefühle wäre doch kein Leben.
Wahr ist, das positive Verhandlungen bei Trenungen weniger geworden sind.
Danke für dein Kommentra und grüße Tilli
groschbmich diesen Geschichten hat mich sehr betroffen gemacht - und ich gebe es (auch als Mann) unumwunden zu: mir laufen noch immer die Tränen übers Gesicht. Man kann noch froh sein über den Ausgang der Geschichte, doch in den meisten Fällen verläuft die Sache wohl anders.
Liebe Grüße,
Bernd
dottoressa wieder einmal hast Du eine Geschichte aus dem Leben erzählt. Man kann die Gefühle der Personen gut nachvollziehen, auch wenn man den Ausgang der Geschichte kaum glauben kann.

Es ist wieder ein Beispiel, dass man nicht mit dem Verstand, sondern mit dem Herzen "denken" soll. Vor allem aber handeln. Wir alle sind frei in unserem Denken und Handeln, nur mancher denkt, das könne man nicht. Warum eigentlich?

Danke, liebe Tilli, mit Deiner lebensvoll erzählten Geschichte hast Du vielen Menschen wieder Mut gemacht, sich auf ihre ureigenen Gefühle zu besinnen.

Liebe Grüße
Deine Beate
tilli † Unser ST ist ein Ort,wo wir uns wohl fühlen.Jeder hat, sein Platz gefunden.
Einige sind im Forum,andere machen für uns wunderschöne Präsentationen.
So ist unser Alter leichter.Viele User sind sehr talentiert und schreiben uns Gedichte usw. Ich schreibe ,denn wenn man 76 Jahre alt wird,kommen Erinnerungen des Lebens auf.
Diese Geschichte hat mich berührt.Jede Faru, kann etwas erzählen,denn nicht immer geht das Leben einen geraden Weg.Die Ehefrau hat um die Familie gekämpft und gewonnen.
Ines war eine Frau,die jeden Mann haben könnte.Es sind Frauen die aus der Natur heraus wissen, wie sie einen Mann verzaubern können.Leidenschaft ist wie Ulla schreibt ein sehr starkes Gefühl.Nicht jede Frau hat solche Talente.Eine Frau braucht nicht schön sein, aber wenn sie die Natur der Männer versteht ist er ihr verfallen.
Im diesen Fall,mußte die Ehefrau erfahren,wie stark so eine Leidenschaft ist,wenn man eine langjährige Ehe und drei Söhne für dieses Gefühl verläßt.
So möchte ich den Epilog der Geschichte erzählen:
Ich traf nach 2 Jahren Sylvia.Sie war nicht mehr die verzweifelte Frau aus dem Gerichtssaal.Sie erkannte mich,auch wenn wir uns bloß so kurz gesehen haben. Sie erzählte mir, das sie sich geändert hat.Sie wurde eine wirkliche Frau.So, erzählt eine Frau die schon drei Söhne geboren hatte.Ja, sagte sie, wir waren so erzogen worden, das wir uns nicht trauten unser Sexualleben zu leben.Ich habe es gelernt und ich gebe meinem Mann das was er 16 Jahre vermisst hatte.Wir leben jetzt glücklicher.Wir bekammen noch ein kleines Mädchen,das uns den Frühling unser Liebe wieder gebracht hat.
Heute sind die jungen Menschen Offen und stehen zu ihen Bedürfnissen.
Mich hat eine wunderbare Frau, Ediht aufmerksam gemacht, wie man
sein soll um eine glückliche Ehe oder Beziehung wirklich zu erleben.

Renate du schreibst, das es schwer ist so eine Verletzung zu verzeihen. Ja, es ist und war auch schwer für Sylvia, aber sie hat es nie bereut zu verzeihen .Sie hat die schweren Stunden vergessen, für die Familie und für ihr Glück, das zu ihr zurückkehrte.
Leider sind solche positive Situationen sehr selten.Jede Scheidung ist für Kinder
ein Erlebnis,das sie bis in Alter prägen wird.Eine glückliche Familie ist für jedes Kind ein Wegweiser für ihr eigenes Leben.
Viele Grüße Tilli

das hast Du sehr gut erzählt, in jeder Zeile von Dir war ein gefühl um das ganze zu spüren, und weisst du was mich sehr freut, der ausgang für eine Familie , und das sie gut ausging. Ja ich denke oft wir suchen nach diesen Ausgängen, weil jeder Menschen auf eine art doch Harmoni sucht, ausser er ist auf irrwege und will sie dann ändern.

Ich finde das man für die Liebe viel tun muss, und sehr achtsam sein muss, ist man das nicht im laufe des lebens, meint man die schuld liegt daran das man was neues lieben möchte um veränderungen zu haben, und die Kälte zieht zu hause ein, nichts bleibt auf dauer, und die flucht aus der gewohnten umgebung, und auch der Reitz einer neuen sachen macht das Leben dann schwer.

Das war ja nun sehr schön, und ich hoffe sie werden sich lange nun wieder gefunden haben...

Herzlichst Rolf
piggi danke, ich kann nur schreiben was ich auch fühle und Ehrlichkeit ist für mich eine Grundvoraussetzung dafür.
Liebe Grüße
Birgit

Wie gut du fornulierst, kurz und knapp schiderst
und dabei starke Gefühle herüberbringst.
Glückwunsch zu dieser gelungenen Wiedergabe

von Alwite



piggi liebe Tilli, läßt erahnen was Du Dir wieder von der Seele schreibst.
Anrührende Geschichten mit viel Hingabe aus dem Leben erzählt, so schreibst nur Du.
Dein Mitgefühl für die Menschen ist schon deswegen erwähnenswert, weil sie aus Deinem Herzen kommt. Herzgefühle besitzen leider nicht alle Menschen, sie sind für mich nur bedauernswert und arm dran.
Danke, das Du uns diese ergreifende Realität nicht vorenthalten hast.
Liebe Grüße
Birgit

Wer an das Gute im Leben glaubt,
bewirkt das Gute im Menschen.
Jean Paul
anjeli kann nicht nachvollziehen, in welch einem Zwiepalt der Gefühle ein Mensch gefangen sein
kann. Das gilt für beide, egal ob Mann oder Frau.

Auch eine scheinbar gut funktionierende Ehe oder ein Ring, gibt noch keine Garantie für
lebenslanges Liebesglück. Gefühle können sich ändern, davor ist kein Mensch gefeit.

Nun ist dieser Mann aus dem Rausch der Leidenschaft erwacht, hat sich auf seine Familie
besonnen.

Manchmal ist es ratsam als Ehefrau nur abzuwarten, eine kluge Taktik anzuwenden. In den
meisten Fällen ist es nur ein Strohfeuer, sowie in diesem Fall .

Oder hat dieser Mann etwa, nachdem die Leidenschaft abgekühlt war, seinen Verstand ein-
geschaltet.

Liebe Tilli, das war wieder eine Lebenssituation, die du wunderbar beschrieben hast.

Liebe Grüße anjeli
henryk ....wenn der Mensch noch....kannst du mir verzeihen.....sagen kann.....er hat noch nicht alles im Leben verlor,.Deine schoene Geschichte ...wie immer......man spricht....dass die Menschen sind und gut sein wollen...es freut...Henryk
ladybird Deine wahren Erzählungen sind immer ein Stück Leben, in dem man sich selber ein Stück erkennt, ob als Schlichter oder als Opfer,so gut die Geschichte endet, bin ich mir nicht sicher, ob die Frau wirklich ihrem Mann verzeihen kann und die Verletzung nicht doch zu groß war? Wenn man sich überlegt, daß der Mann eine Liebe,Familie,ein Glück, wie Du es beschreibst, aufgibt für leidenschaftliche Momente ?
Liebe Tilli,wäre schade gewesen, wenn Du diese Erinnerung nicht niedergeschrieben hättest,Du zeigst damit, wie facettentreich das Leben ist.
Mit lieben Gruß von Renate
indeed wieder einmal eine nahe gehende Begebenheit hast du geschildert. Sie passt in diese Zeit. Bei zu vielen werden zu schnelle Entscheidungen getroffen und meistens mit einem unguten Ausgang. Das ist Zeugnis unserer Zeit. Irgendwie tut es weh.
Dein Beispiel lässt hoffen, dass es nicht immer in aller Konsequenz tragisch ausgehen musst.
Danke für deine Geschichte und ich warte schon auf die nächste.

Mit ganz lieben Gruß
Ingrid
traumvergessen ich finde es jedes Mal sehr bewundersnwert, wie du dich in Situationen hineinversetzen kannst, wie du die Charktere der Personen beschreibst, wie du Einzelheiten wiedergibst. Du schreibst so, dass ich in der Gerichtsverhandlung dabei gesessen habe. Der eigentliche Grund für den Prozess war mir entfallen. Man identifiziert sich mit den Personen und die Gefühle melden sich. Wirklich sehr gut.

Liebe Grüße
Gerd
Traute Ach das geht richtig nahe. Das sollen die kleinen Fälle und die kleinen Delikte sein, wie sind denn dann die großen?
Das hat Du wunderbar wiedergegeben, mitten aus dem Leben.
Wir armen ,armen Frauen sind machmal übel dran... aber die andere, war auch eine Frau..
Das trifft mitten ins Herz,
Traute

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